Obwohl der Titel „Das Schwert im Stein“ vermuten lässt, dass es sich bei dem Roman um eine Neuverfassung der Legende um König Artus handeln könnte, ist diese Annahme jedoch nicht ganz richtig. Denn der Roman endet mit der Geschichte um das sagenumwobene Schwert Excalibur, das angeblich von Merlin geschmiedet und mittels eines Zaubers in einen gewaltigen Stein getrieben wurde. So erzählt der Fantasy-Roman von Daniel Daub vielmehr die Geschichte des noch jungen Merlin und dem Heiligen Gral.
Es sind gefährliche Zeiten, denn nach dem Abzug der Römer aus Britannien zerfällt das Reich in viele kleine Königreiche, die untereinander zerstritten sind. Da hat der zwölfjährige Merlin, der Sohn von Tryffin, dem Herrscher über das Volk der Demetae, eine Vision, in der ein roter Drache einen weißen Drachen im Kampf besiegt. Nur wenige Tage danach erreicht die Nachricht vom Tode des Hochkönigs die Festungsstadt Caer Maridunum.
Der katastrophale Klimawandel, eine anhaltende Energiekrise, Hungersnöte, Armut und Krankheit bestimmen das Leben im Jahr 2044. So entflieht der größte Teil der Menschheit täglich in die virtuelle Welt von Oasis, eine Simulation, in der sie ein selbst bestimmtes zweites Leben führen können. Als der Programmierer und Erfinder von Oasis, James Halliday, verstirbt, hat ihn seine virtuelle Welt zu einem der reichsten Menschen gemacht. Doch da er keine Erben hat, verfügt er in seinem Testament: Wer das von ihm in Oasis versteckte Easter Egg als Erster findet, erbt sein gesamtes Vermögen, das auf zweihundertvierzig Milliarden Dollar veranschlagt wird. Das ist allerdings nicht so einfach, denn dazu müssen drei Schlüssel gefunden werden, die drei versteckte Tore öffnen. Die Jagd auf Hallidays Easter Egg beginnt!
Nach dem Tod von Onkel Hermann muss sich Stefan Zöllner um sein Elternhaus in Bochum kümmern, das sein Onkel bis zuletzt bewohnte. Zu diesem Zweck kommt Stefan extra aus München, wo er seit 10 Jahren lebt. Mit einem Makler hat er einen Termin vereinbart und nach dem Wochenende will er wieder zurück fahren. In seiner Heimatstadt besucht er seine fast 90-jährige „Omma“ im Seniorenheim und trifft alte Freunde. Mit Toto, Frank, Diggo und Murat wird er an alte Zeiten erinnert und alle gemeinsam besuchen sie das große Volksfest, bei dem die A 40 über 60 km gesperrt wird. Stefans Freunde raten ihm mehrmals, sich bei der Webdesignerin Charlotte Abromeit, kurz Charlie, zu melden. Sie war für ihn eigentlich immer wie eine Schwester und sie sind quasi zusammen groß geworden. Aber Stefan zögert den Anruf bewusst hinaus.
Der aus Thüringen stammende Märchenerzähler Dieter Klein begegnet einer attraktiven, couragierten und emanzipierten jungen Dame. Obwohl Petra Klein zwanzig Jahre jünger als er und an den Rollstuhl gefesselt ist, verlieben sie sich ineinander. Doch mit Erschrecken stellt Dieter fest, dass er ihren Vater kennt. Der ehemalige Stasioffizier ist „Das Phantom aus der Vergangenheit“, das ihn seinerzeit hinter Gitter gebracht hat und von nun an verfolgt. Das Verhältnis zu Petra ist dadurch schwer belastet, denn dieser Tyrann, der aus vielen Menschen physische und psychische Krüppel gemacht hat, will ihm auch jetzt noch drohen und ihn erpressen.
Evelyn Ødegaard will zu ihrem fünfundachtzigsten Geburtstag in Oslo unbedingt noch ihren Sohn Wilhelm dabei haben, um ihm vor ihrem Tod noch etwas Wichtiges mitteilen zu können. Seit dreißig Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen und er macht sich von seinem jetzigen Wohnort in Amerika auf nach Norwegen. Seinen Sohn Robert hat Evelyn zuletzt als kleinen Jungen gesehen, doch hat sie ihn kürzlich auf einer Theaterbühne in der Figur des Hamlet wiedererkannt. Sie lädt ihn ebenfalls ein und überreicht ihm dabei einen Brief mit einer Karte und einem Schlüssel. Robert kann sich zunächst keinen Reim auf den Inhalt des Briefes machen. Doch die darin enthaltene Karte lässt seinen in der Star Wars Welt gefangenen Sohn Lukas an einen Schatz glauben und die beiden machen sich tatsächlich zu der beschriebenen Stelle in einem Waldgebiet nahe der Grenze zu Schweden auf. Doch „Der Wald wirft schwarze Schatten“ und Robert kommen immer mehr grauenvolle Erinnerungen, als er mit Lukas die bezeichnete Stelle erreicht und vor einer Hütte steht.
Klara und Stephan verbringen in dem Roman „Ein Sommer wie dieser“ von Annette Hohberg eine wundervolle Urlaubswoche in Levanto an der italienischen Riviera. Sie sind jung und verlieben sich ineinander. In einer Woche wollen sie sich an der französischen Küste wieder treffen, doch Klara wartet vergeblich.
Marie Kirschbaum will eigentlich nur eines: Mit Anselm Hagen am Sonnabend zum Tanzen gehen. Obwohl Anselm ihr diesen Wunsch liebend gerne erfüllen möchte, gerät er unvermittelt in einen Strudel von Verwicklungen. Für seinen Arbeitgeber soll er ein Paket von Berlin nach Hamburg transportieren. Die Schliemanz-Koch AG bietet neuerdings einen Teletransporter an, der diese Strecke innerhalb von Sekunden bewältigt. Um Zeit einzusparen, bedient sich Anselm dieser neuartigen Teleportation. Doch leider passiert dabei „Das Fehlerchen“. Ihn gibt es nach dem Transfer sowohl in Berlin, als auch in Hamburg. Und dieses kleine Fehlerchen, das durch einen Programmierfehler verursacht wurde, passiert in seinem Fall nicht nur einmal!
Prypjat ist eine für die Arbeiter von Tschernobyl errichtete Stadt und liegt nur vier Kilometer vom Reaktor entfernt. Als am 25. April 1986 das Unglück im Atomkraftwerk seinen Lauf nahm, hatte das verheerende Folgen für die viel zu spät evakuierte Bevölkerung, unter denen viele Kinder waren. Javier Sebastián hat mit „Der Radfahrer von Tschernobyl“ den vielen Opfern und vor allem einem ganz besonderen Menschen ein Denkmal setzen wollen. Eine dem Leser nicht näher vorgestellte Person erzählt teilweise in der Ich-Form vom Leben und Wirken dieses besonderen Menschen:
Klara Schindler, eine Deutsche, hält sich am 27. Februar 1933 in Kopenhagen auf, als auch sie die Kunde über den Reichstagsbrand in Berlin erreicht. Sie arbeitet für die Komintern, ein weltweiter Zusammenschluss der Kommunisten, und erhält einen neuen Spionageauftrag „Unter dem Schatten des Todes“. Als Korrespondentin einer britischen Zeitung getarnt soll sie mit gefälschten Papieren nach Berlin und aufklären, wer den Brand gelegt hat.