Shecky Keenan hat seinen Neffen Henry Vek mit zehn Jahren zu sich geholt, um ihm ein neues Zuhause zu geben. Über die Jahre hat er den mittlerweile Zweiundzwanzigjährigen für die von ihm praktizierte Geldwäsche mit Steuertricks und Gesetzeslücken vertraut gemacht, so dass auch Henry den „Kunden“ ein nach außen hin legales und regelmäßiges Einkommen verschaffen kann. Shecky hat neben Henry auch Kerasha Brown in sein Haus in Brooklyn geholt, Henrys ein Jahr ältere Cousine, die sechs Jahre im Gefängnis einsaß und nun auf Bewährung entlassen wird. Sie muss regelmäßig zu Dr. Xu, dessen Gutachten darüber entscheiden wird, ob sie weiterhin bei ihrem Onkel Shecky wohnen darf.
Als Henry gegen den Rat seines Onkels Emil Scott, der mit ihm als aufstrebender Künstler die Liebe zur Malerei teilt, für einen Kurierdienst anheuert, wird dieser kurz darauf tot aufgefunden. Schlimm genug, dass der neue Kurier damit ausgeschieden ist, doch viel schlimmer ist, dass die zur Geldwäsche bestimmte Summe verschwunden ist.
Domènec lebt mit seiner Frau Sió, den beiden Kindern Hilari und Mia sowie seinem Vater Ton auf dem Bauernhof Matavaques in einem von Bergen umgebenden Tal in den Pyrenäen. Als er das Haus bei einem Gewitter verlässt, weil er nur fernab von Babygeschrei dichten kann und zudem nach den Kühen sehen will, wird er von einem Blitz tödlich getroffen. Das Unglück wird von den Frauen Joana, Eulàlia, Dolceta und Margarida beobachtet. Siò lebt fortan alleine mit ihren Kindern, das Jüngste erst zwei Monate alt, und Großvater Ton auf dem Matavaques. Nachdem sie bereits den Tod ihres Ehemannes verkraften musste, wird einige Jahre später auch ihr Sohn Hilari als 20-jähriger bei einem Jagdunfall von seinem Freund Jaume versehentlich erschossen. Daraufhin muss Jaume für fünf Jahre ins Gefängnis. Er kehrt nach seiner Haft nie mehr in das Dorf zurück, obwohl er Mia liebt und sie ein Paar waren. Doch glaubt er, Mia kann ihm niemals verzeihen, dass er ihren Bruder erschossen hat.
In der Hoffnung, seine Ehe retten zu können, will Livius Reimer zu einem Treffen mit seiner Ex von München nach Berlin fliegen. Als bereits alle Fluggäste an Bord der Maschine sind, wird der Flug wegen eines drohenden Schneesturms plötzlich abgesagt. Auch die Bahn hat alle Zugverbindungen eingestellt, was zu einem enormen Andrang bei den Autovermietungen führt, und Livius hofft, noch einen der begehrten Wagen zu ergattern. Leider hat er seinen Führerschein vergessen, weshalb ihm kein Fahrzeug ausgehändigt werden darf. Da macht ihm die junge, flippige Lea von Arnim, um die er normalerweise einen großen Bogen gemacht hätte, den Vorschlag, dass sie den Wagen mietet und er ihn mit seiner Kreditkarte bezahlt.
Die beiden Schwestern in dem Roman
Wissenschaftler wie der 2018 verstorbene Stephen William Hawking warnten bereits davor, dass der Menschheit die Auslöschung droht, ob durch einen Atomkrieg, genmanipulierte Viren oder die Erschaffung von außer Kontrolle geratener künstlicher Intelligenz (KI). Erik D. Schulz beschreibt in seinem KI-Thriller
In den 1970er Jahren galt ein uneheliches Kind noch als eine Schande. In Irland war es besonders schlimm und fast unmöglich, solch ein Kind selbst großzuziehen. Zur Geburt wurden die ledigen Mütter von ihren Eltern in ein Mutter-Kind-Heim gegeben, so wie es der zwanzigjährigen Patricia in dem Roman
Die neunundzwanzigjährige Alice Hale zieht mit ihrem Ehemann Nate in ein Haus nach Greenville. Fernab der Großstädte wollen sie auf dem Land eine Familie gründen. Während Nate den Kinderwunsch sofort umsetzen möchte, zögert Alice noch, zumal das alte Haus immer neue Reparaturen notwendig macht. Auf der Suche nach Abdeckplanen entdeckt sie im Keller Kartons mit alten Journalen der Jahrgänge 1954 bis 1957 sowie ein Kochbuch. Von ihrer Nachbarin Sally erfährt sie, dass die Sachen Nellie gehört haben, der ehemaligen Bewohnerin des Hauses. Alice interessiert sich zunehmend für das Leben von Nellie und möchte endlich an einem Roman mit dem Titel
Mitten in der Nacht fordert der Waldbauer Josef Steiner seine Schwiegertochter Elisabeth auf, ihm auf den Berg zu folgen. Auf dieser höchsten Erhebung über dem Dorf hat ihr Ehemann, Oberstudienrat Wilhelm Steiner, einen Turm errichten lassen, angeblich zu Vermessungszwecken. Doch die Dorfbewohner glaubten eher, er wolle seine Frau von dort hinunterstürzen. Obwohl der reichste Bauer Elisabeth die Erklärung für den nächtlichen Anstieg schuldig bleibt und es obendrein heftig regnet sowie stürmt, folgt sie ihm anstandslos. Am Turm treffen die beiden mit ihrem Vater Albert Wegebauer, seinem Hofknecht Florian Schmidinger sowie Johannes Steiner, ein mit nur einem Arm aus dem Krieg heimgekehrter Sohn des reichsten Bauern Josef Steiner zusammen. Wie sich herausstellt, hat der Knecht Schmidinger unterhalb des Turms die Leiche seines Erbauers, nämlich den Dorflehrer Wilhelm Steiner gefunden.
Die Familie der Journalistin Sarah Schönberger lebt in Haifa und im Ruhrgebiet. Sie ist die deutschstämmige Tochter eines jüdischen Unternehmers und möchte sich kurz vor einem wahrscheinlichen Wahlsieg der Nationalen Partei in Nordrhein-Westfalen durch Recherchen vor Ort ein Bild über die politische Stimmung verschaffen. Die Journalistin befürchtet, dass Bürger mit jüdischen Wurzeln wieder einmal ins Hintertreffen geraten könnten und will ihnen gegebenenfalls eine Ausreise nach Israel nahelegen. Im Wohnquartier Ruhrstadt West, einem Modellprojekt, in dem die durch fortschreitende Automatisierung überflüssig gewordenen Menschen lediglich eine Grundversorgung erhalten und verpflichtet sind, Arbeitsdienste in der Pflege oder anderen Einrichtungen abzuleisten, für die sie Sozialleistungsgutschriften erhalten, recherchiert sie undercover als Mitarbeiterin in einem Sozialkaufhaus.
Die Klassenkameraden der fünfzehnjährigen Juli Pfingsten sind auf dem Weg nach Prag. Während ihre Lehrerin glaubt, dass Juli wegen einer Halsentzündung nicht mitkommt, wähnt ihr alleinerziehender Vater seine Tochter auf Klassenfahrt. Doch das depressive Mädchen ist ihres Lebens überdrüssig geworden und beschließt, von einer Autobahnbrücke zu springen. Zur selben Zeit befindet sich die neunundsechzigjährige Hella Licht mit ihrem alten Passat auf dem Weg in die Schweiz. Dort hat sie nämlich zwei Termine: Der erste gilt dem Schminken und Frisieren, der zweite der in der Schweiz straffreien Sterbehilfe. Auch sie sieht als ehemals gefeierter Popstar keinen Sinn mehr in ihrem Leben, nachdem sie schon lange keinen ihrer Fans mehr zu Gesicht bekommen hat.