Arden lebt in Chicago und arbeitet in einer Webnachrichtenredaktion. Ihren Traum von einem eigenen Buch hat sie schon lange aufgegeben, und da sie von ihrem geschiedenen Mann keinerlei Hilfe zu erwarten hat, fällt es ihr schwer, die Studiengebühren für ihre Tochter Lauren aufzubringen. Noch ahnt sie nicht, dass die sich nur ihrer Mutter zuliebe durch ein BWL-Studium quält, denn ihre Leidenschaft gilt der Malerei. Als beide von Ardens Mutter Lolly einen Brief mit einer Einladung samt einem Armbandanhänger erhalten, haben sie ein schlechtes Gewissen und wollen Lolly zum Memorial-Day-Wochenende in ihrer Blockhütte am Lost Land Lake in Michigan mit einem Besuch überraschen.

Die extrovertierte Lolly hilft trotz einer beeinträchtigten Denkleistung immer noch in einem Süßwarenladen aus. Nach Auskunft einer Ärztin wird sie in Zukunft nicht ohne familiäre Unterstützung zurecht kommen, auch wenn sich Pfleger Jake um sie kümmert. Während ihres Aufenthalts in Michigan stellen Arden und Lauren fest, dass sie nur wenig voneinander wissen. Aber noch weniger kennen sie die Bedeutungen der vielen Anhänger an Lollys Bettelarmband. So erfahren sie von ihr nach und nach die Familiengeschichte, die mit der erst siebzehnjährigen Mary und einer Fahrkarte von Irland nach Amerika im Jahr 1901 beginnt. Weiterlesen »