Ein Asteroid schlägt auf dem Mond ein und bringt ihn aus seiner Umlaufbahn, wodurch Flutwellen ausgelöst werden, die ganze Landstriche überschwemmen. Vulkanausbrüche verdunkeln die Sonne, was bereits im Sommer zu eisigen Temperaturen führt. Mit diesem Szenario aus Susan Beth Pfeffers Endzeit-Roman Die Welt, wie wir sie kannten beginnt auch der zweite Roman Die Verlorenen von New York, in dem die Folgen der Katastrophe in einer Großstadt aufgezeigt werden.

Der 17-jährige Alex Morales ist ein ganz normaler Teenager, der sich von seinen beiden jüngeren Schwestern Briana und Julie genervt fühlt. Er möchte der erste amerikanische Präsident puerto-ricanischer Abstammung werden und besucht die St. Vincent de Paul Academy, danach möchte er in Georgetown studieren. In dem Moment, als sich die Welt für immer verändert, steht er als Aushilfe hinter dem Tresen von Joey’s Pizza. Nach Feierabend fallen ihm auf dem Heimweg die vielen Rettungswagen auf und er fragt sich, was wohl los ist. Als er an der Kellerwohnung seiner Eltern ankommt, fällt der Strom aus. Da sein Vater zur Beerdigung der Großmutter nach Puerto Rico verreist ist und die Mutter wegen der ernsten Lage zur Arbeit ins Krankenhaus gerufen wurde, trifft Alex seine beiden Schwestern allein zuhause an. Weiterlesen »