Insgesamt haben sich fünfzehn namhafte Autoren in vierzehn Geschichten Gedanken über Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und Hinlegen gemacht, woraus eine Anthologie gleichen Titels entstanden ist. Ihre schriftstellerische Kreativität hat in einer der Geschichten zu einem Mord im Skiurlaub geführt und in einer weiteren einen Jogger eine Leiche finden lassen. Manch ein Protagonist simst lieber als zu telefonieren und ein unter Onaniezwang leidender Professor landet in einer Nervenklinik. Der Leser erfährt etwas über einen Schriftsteller, der vor zwölf Uhr mittags keine Anrufe entgegen nimmt, trotzdem aber nicht faul ist und ebenso wie seine Berufskollegen süchtig den Verkaufsrang bei Amazon beobachtet. Ein Familienvater baut für den Weltuntergang heimlich einen Bunker und ein Autor muss seinem Lektor absagen, weil er im Urlaub statt der erhofften Ruhe störende Animationsprogramme über sich ergehen lassen muss. Manche Menschen haben Probleme mit der Wiedererkennung von Gesichtern und andere können sich keine Geheimnummern merken, was im einen Fall zu Verwicklungen und im anderen zu bösen Überraschungen geführt hat.

Die einzelnen Geschichten in dem Buch Die schlimme Zeit zwischen Aufstehen und Hinlegen sind geist- und einfallsreich geschrieben. Weiterlesen »

Evelyn Ødegaard will zu ihrem fünfundachtzigsten Geburtstag in Oslo unbedingt noch ihren Sohn Wilhelm dabei haben, um ihm vor ihrem Tod noch etwas Wichtiges mitteilen zu können. Seit dreißig Jahren hat sie ihn nicht mehr gesehen und er macht sich von seinem jetzigen Wohnort in Amerika auf nach Norwegen. Seinen Sohn Robert hat Evelyn zuletzt als kleinen Jungen gesehen, doch hat sie ihn kürzlich auf einer Theaterbühne in der Figur des Hamlet wiedererkannt. Sie lädt ihn ebenfalls ein und überreicht ihm dabei einen Brief mit einer Karte und einem Schlüssel. Robert kann sich zunächst keinen Reim auf den Inhalt des Briefes machen. Doch die darin enthaltene Karte lässt seinen in der Star Wars Welt gefangenen Sohn Lukas an einen Schatz glauben und die beiden machen sich tatsächlich zu der beschriebenen Stelle in einem Waldgebiet nahe der Grenze zu Schweden auf. Doch Der Wald wirft schwarze Schatten und Robert kommen immer mehr grauenvolle Erinnerungen, als er mit Lukas die bezeichnete Stelle erreicht und vor einer Hütte steht.

Wilhelm beschleichen seit dem Flug nach Norwegen auch immer mehr Erinnerungen an frühere Zeiten, an seine Frau und an ein kleines Kind. Die Beschäftigung damit wühlt ihn nervlich auf und er wird immer unruhiger. Schließlich begibt er sich auch über einsame Waldwege zu dieser Hütte und glaubt Gespenstern aus seiner Vergangenheit gegenüber zu stehen. Weiterlesen »

In dem Kriminalroman Das fremde Kind von Olle Lönnaeus haben die Kriminalinspektorin Eva Ström und Kommissar Björn Bernhardsson die Morde an dem alten Ehepaar Signe und Herman Jönsson aufzuklären. Beide sind durch einen Genickschuss getötet worden. Für die ermittelnden Beamten könnten der leibliche Sohn Klas oder auch der Adoptivsohn Konrad ein Motiv gehabt haben, denn es geht immerhin um ein Erbe von 12 Millionen. Der 45-jährige Konrad hat seine Pflegeeltern vor 13 Jahren das letzte Mal gesehen und ist mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen. An seine leibliche Mutter kann er sich nur vage erinnern, man hat sie Polackenhure gerufen und er erinnert sich an eine eintätowierte Nummer auf ihrem Arm. Ihn plagen Schuldgefühle um einen Berufskollegen, der in Bagdad als Geisel erschossen wurde, sowie wegen seiner mittlerweile 20-jährigen Tochter, die er vernachlässigt zu haben glaubt und auch wegen seines früheren Freundes Sven, der wie er ein Außenseiter war. Konrad verliebt sich in Gertrud, die Schwester von Sven, die ihm ebenfalls wie der ortsansässige Journalist, Örjan Palander, zur Seite steht.

In dem kleinen südschwedischen Ort Tomelilla treten die ermittelnden Beamten noch immer auf der Stelle, was die ersten beiden Morde anbelangt, da wird schon ein weiteres Verbrechen verübt. Zwei junge Einbrecher werden von dem Neonazi Tore Torstensson erschossen. Weiterlesen »