Klara Schindler, eine Deutsche, hält sich am 27. Februar 1933 in Kopenhagen auf, als auch sie die Kunde über den Reichstagsbrand in Berlin erreicht. Sie arbeitet für die Komintern, ein weltweiter Zusammenschluss der Kommunisten, und erhält einen neuen Spionageauftrag Unter dem Schatten des Todes. Als Korrespondentin einer britischen Zeitung getarnt soll sie mit gefälschten Papieren nach Berlin und aufklären, wer den Brand gelegt hat.

Bereits in der Nacht nach dem Brand haben die Nazis Hunderte Genossen verhaftet. Als Brandstifter wurde der Holländer Marinus van der Lubbe inhaftiert, ein junger Bursche von erst 24 Jahren. Klara fallen bei ihren Recherchen schnell Ungereimtheiten im Zusammenhang mit seiner Verhaftung auf. Sie besucht seine Wirkungsstätten, das von ihm vormals bewohnte Männerwohnheim und spricht mit Leuten, die ihn gekannt haben. Sie hegt immer mehr Zweifel an der von den Nazis dargelegten Version. Denn van der Lubbe wollte wohl unter den Arbeitslosen etwas bewegen und zum Aufstand aufrufen, aber mit den Kommunisten war er offensichtlich nicht im Bunde. Doch ebenso wenig ist Klara davon überzeugt, dass er ein Verbündeter der Nazis war.

Im Zuge ihrer Ermittlungen gerät Klara in die Fänge der Staatspolizei und wird mehrmals Zeugin brutaler Vergehen an Unschuldigen und Wehrlosen. Weiterlesen »