Peter Coon beginnt seinen Erzählband mit einer Geschichte, in der es um die Verarbeitung oder besser Nicht-Verarbeitung eines Erlebnisses von Karl geht, der das Unglück in Ramstein mit dem Absturz von drei Kunstflugmaschinen im August 1988 miterlebt hat und den die Erinnerungen daran regelrecht verfolgen. Weiter geht es mit Lena und Lukas, die sich in einem Dunkelrestaurant kennengelernt haben. Nach vielen Gesprächen lädt Lena ihren neuen Freund zu sich nach Hause ein, doch auch dort treffen sie in völliger Dunkelheit aufeinander, wogegen sich im Verhalten von Elsa und Paul viele Paare wiedererkennen dürften, die schon längere Zeit zusammenleben. Die beiden beratschlagen, ob sie am Abend lieber gemeinsam lesen oder spielen sollen, oder doch eventuell besser fernsehen.

Einige Kurzgeschichten befassen sich mit Außenseitern wie Benni, der jeden Tag nach der Schule von einer Gruppe Jungen angegriffen wird. Er wartet förmlich darauf, dass sie ihm wieder auflauern, und als sie eines Tages ihre Taktik ändern, ist er perplex und fordert sie heraus. In einer anderen Geschichte ist Benni ebenfalls so ein Junge, dem noch nie jemand geholfen hat. Um so überraschender ist es für die Beteiligten an einer Auseinandersetzung, dass sich Maik gerade für ihn einsetzt. Weiterlesen »