Eigentlich hat sich Kriminaldirektor a. D. Adolf Pfefferle auf einen ruhigen, dreiwöchigen Kuraufenthalt in Bad Dürrheim gefreut und vor allem auch auf die gute Küche des Waldeck SPA Kur- & Wellness Resorts. Doch dann entdeckt eine Spaziergängerin einen auf dem Salinensee treibenden Sack und wird zudem von einer Gestalt in dunkler Kutte, ausgerüstet mit Pfeil und Bogen, einer Moorleiche ähnlich sehend, erschreckt. Pfefferle hört Polizeihauptmeister Heribert Moser im Gespräch mit der Geschäftsführerin des Hotels von Mord reden, während er selbst sich mit der Angestellten Bea unterhält. Augenblicklich ist sein kriminalistischer Spürsinn geweckt.

Von Küchenmeister Achim Mühlbach erfährt Pfefferle nicht nur den Namen des Toten, Martin Berndorf, sondern auch, dass dieser beinahe einen Auftrag zur Hotelvergrößerung bekommen hätte, was sowohl dem Bauunternehmer Vogler, als auch dem Gasthausbesitzer Wildgruber vom Goldenen Ochsen ein Dorn im Auge gewesen sein soll. Nachdem auch dem Pfarrer Aumüller der Moorgeist erschienen ist, findet ein weiterer Angriff auf Astrid Dahlborn statt, wie ein Pfeil in der Wand ihres Zimmers beweist. Während einer Massage kann Pfefferle Pikantes über den Pfarrer erfahren, der wohl möglich von Vogler erpresst worden sein könnte. Mit dem blinden Frank Biermann, so vermutet Pfefferle, scheint auch etwas nicht zu stimmen. Er geht einer Botschaft nach, die mit einem Pfeil auf seinem Bett hinterlegt wurde und macht dabei eine grausige Entdeckung. Schließlich findet er noch heraus, dass Anton Hofbauer ein Verhältnis mit der Frau des Bauunternehmers Vogler hat und für Pfefferle, der längst mit Polizeihauptmeister Moser und Kriminalhauptkommissar Schenk kooperiert, wird es verdammt gefährlich. Weiterlesen »