Michaela DePrince kommt als Mabinty Bangura 1995 zur Welt. Ihr Vater arbeitet hart und schürft Diamanten, um eines Tages für die Schulgebühren seiner Tochter aufkommen zu können. Doch er wird im Bürgerkrieg von Rebellen umgebracht, als Mabinty vier Jahre alt ist. Mit ihrer Mutter muss sie fortan bei dem ungeliebten Onkel Abdullah wohnen, der die Ersparnisse einbehält und ihnen kaum genug zu Essen gibt. Kurz darauf verstirbt auch die Mutter. Da Mabinty seit ihrer Geburt an der Weißfleckenkrankheit leidet und Abdullah sie deshalb hässlich findet, liefert der herzlose Onkel das Kind in einem Waisenhaus ab, wo die Kinder von der Dorffrau Fatmata gequält werden. Mabinty schließt Freundschaft mit einem Mädchen, das denselben Vornamen hat und sie freut sich, weiter unterrichtet zu werden, wie es zuvor ihr Vater tat.

Durch den Hamattan-Wind weht Mabinty ein Bild mit einer Ballerina aus einer Zeitschrift zu und als das Kinderheim Besuch von Ärzten aus Amerika erhält, hofft auch sie, von einer amerikanischen Familie adoptiert zu werden, um ihren Traum von einer Ballerina verwirklichen zu können. Doch die Rebellen treiben alle Bewohner aus dem Heim in den Urwald. Erzieher und Kinder schlagen sich bis zur Grenze nach Guinea durch. Mabinty fährt zum ersten Mal in einem Auto und mit vier Jahren besteigt sie ein Flugzeug nach Ghana. Weiterlesen »