Markus Hartmann nimmt in seinem Reisebericht Geheimes Israel – Der Norden den Leser mit auf eine 18-tägige Tour rund um die Golanhöhen, den See Genezareth und das weite Jordantal. Im Dezember 2010 startete er von Frankfurt und um Kosten zu sparen, nutzte er für seine Übernachtungen das mittlerweile über drei Millionen Mitglieder zählende Couchsurfing. In Tagebuchform präsentiert er sein tägliches Ausflugsprogramm, das ihn teils bei herrlichem Sonnenschein, aber auch bei sintflutartigen Regenfällen zu bedeutenden Baudenkmälern und Nationalparks geführt hat. Dabei lässt er immer wieder interessante und kuriose Hintergrundinformationen oder geschichtliche Rückblicke in einer ausgewogenen Mischung einfließen. Kritisch und nachdenklich setzt er sich mit Auszügen aus dem Alten Testament und den Evangelien auseinander, denn immerhin wandelt er auf biblischen Pfaden und begibt sich an Orte, an denen bereits Jesus gelehrt hat.

Bei den angemeldeten Hosts sammelt er die unterschiedlichsten Eindrücke. So musste er Ekel vor einer Dusche überwinden und ein anderes Mal war er nach einer Mahlzeit zwar gesättigt, aber vom Essen ebenfalls angeekelt. Markus Hartmann wurde aber auch von Gastgebern mit Leckereien bestens versorgt oder nachts mit eindeutigen Geräuschen „verwöhnt“. Oftmals musste er die Erfahrung machen, dass man in Israel viel Geduld aufbringen muss und verwundert war er über die Gewohnheit, Backwaren einfach im Supermarkt zurückzulegen, wenn sie nicht schmecken. Weiterlesen »