So unterschiedlich die Erwartungen der Protagonisten an ihre Ferien sind, so verschieden sind auch ihre Erlebnisse in Mark Spörrles Roman Weg da, das ist mein Handtuch!, obwohl sie alle ihren Urlaub auf einer spanischen Insel im gleichen Hotel verbringen.

Pete möchte eigentlich wieder abreisen, denn auf Island soll der Vulkan Katla ausbrechen und darauf wartet er, seit er seine revolutionäre Theorie der kreuzweisen Vorbeben entwickelt hat. Doch dummerweise wollte er noch duschen, bevor er sich auf den Weg zum Flughafen macht. Nun steht er nackt im Bad mit der abgerissenen Klinke in der Hand.

Für Oliver wird der Urlaub zum Albtraum, begleiten ihn nicht nur seine Frau Anna und die Kinder, sondern auch seine Schwiegereltern. Im überbuchten Hotel angekommen, erhält er, statt des gebuchten exklusiven Familienzimmers mit zwei Schlafräumen, nur ein Standard-Doppelzimmer mit zwei Campingbetten für die Kinder. Während Jessicas Superior-Suite ein Dankeschön eines Reiseveranstalters ist. Das Hotel ist nicht ihr Stil, aber sie möchte den Kunden nicht verärgern. Doch sie will Karriere machen und so arbeitet sie auch im Urlaub an einer Strategie für einen Spielzeughersteller.

Mario will die 449 Euro, die er all inklusive für den Urlaub bezahlt hat, wieder reinholen, denn Sonne, Sand und Meer sind für ihn nur Zugaben. Weiterlesen »