Der Jugendroman Live Fast, Play Dirty, Get Naked von Kevin Brooks erzählt Lilis Erinnerungen an den heißen Sommer 1976 im Rückblick: Vor 35 Jahren lebt die 17-jährige Privatschülerin alleine mit ihrer Mutter, die ihrerseits von traumatischen Erinnerungen heimgesucht wird, in einem Vorort von London. Von der Schule kennt sie den ein Jahr älteren Curtis, der sie eines Tages fragt, ob sie nicht in seiner Band Naked als Drummerin einsteigen will. Curtis träumt von einer Karriere und will mit der Band ganz groß rauskommen. Die beiden werden ein Paar und Lili sieht immer wieder eifersüchtig auf die leicht bekleidete Charlie. Genau wie Jake, der Manager, konsumiert Curtis immer öfter auch härtere Drogen, was Lili nicht gefällt.

Außer den Mitgliedern Stan und Chief gewinnen sie, mehr durch Zufall, den aus Belfast stammenden William als fünftes Mitglied für Naked. Trotz anfänglicher Vorbehalte von Curtis. Denn für den ungewöhnlichen Iren, der permanent Zigaretten schnorrt, scheint nichts ein Problem darzustellen. Mit seinem Beitritt gibt er nicht nur der Band eine neue Richtung, sondern stellt auch die Weichen für Lilis Leben neu. Ihn umgibt ein Geheimnis, das er Lili anvertraut und dessen Folgen alles verändert. Weiterlesen »

In dem Jugendroman iBoy von Kevin Brooks lebt der 16-jährige Tom Harvey mit seiner recht resoluten Großmutter in Südlondon. Die Siedlung, Crow Town, besteht aus Hochhäusern mit je dreißig Stockwerken und die Treppenhäuser dienen der Drogeneinnahme, dem Sex oder dem Zusammenschlagen von Leuten. Ein ungeschriebenes Gesetz in Crow Town ist, dass man nicht mit der Polizei redet, wenn man nicht tot aufgefunden werden will.

Die ein Jahr jüngere Lucy, mit der Tom gerne befreundet sein möchte, wird eines Tages von einer Gruppe Jugendlicher vergewaltigt. Zu genau der gleichen Zeit ist Tom mit ihr verabredet und so steht er gerade unter ihrem Fenster, als aus dem dreißigsten Stockwerk ein iPhone auf ihn zurast. Davon wird er so schwer am Kopf getroffen, dass er erst nach siebzehn Tagen wieder aus dem Koma erwacht. Er erleidet einen Schädeltrümmerbruch, wobei kleinste Fragmente des iPhones in seinem Gehirn zurück bleiben. Fortan hat Tom mit seinem Gehirn Zugriff auf sämtliche Datenbanken, kann andere Handys scannen und sie per GPS lokalisieren. Er ist sogar in der Lage, anonyme SMS zu verschicken und Anrufe zu tätigen. Damit aber nicht genug: Tom kann sich willentlich in eine flimmernde, glühende Gestalt verwandeln, die Stromstöße aussendet. Unverwundbar wird er durch ein Kraftfeld, das ihn umgibt. Mit diesen Möglichkeiten baut er sich eine neue Identität auf und gibt sich selbst den Namen iBoy. Weiterlesen »