Zum Auftakt von Twin-Pryx verschlägt es Cyan Grünauge auf Geheiß des Herrn der Finsternis ins Transylvanien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Leser, denen die Figur von John Asht bereits aus früheren Romanen ein Begriff ist, werden erfreut sein, die Mädchenfrau mit den grünen Augen erneut wiederzusehen – alle anderen dürfen ganz unvoreingenommen auf ein einzigartiges Leseerlebnis gespannt sein.

Mit seinen über 900 Seiten ist Twin-Pryx– Zwillingsbrut ein gewaltiger Roman und sein Inhalt steht dem physikalischen Umfang um kein Stück nach. Von Transsylvanien, das als eine der europäischen Wiegen des Übernatürlichen in die Literatur eingegangen ist, setzt die Geschichte an und begibt sich in die Wirren des zweiten Weltkrieges. Grünauge begleitet, durch einen Pakt gebunden, das Schicksal der jungen Hanna und ihrer Zwillingssöhne, die gleichzeitig namensgebend für den Roman sind. Von hier an bewegt sich die Handlung durch die Weltgeschichte zu amerikanischen Indianerstämmen und dem vorbestimmten Wiedersehen zweier Brüder, durchschreitet jedoch gleichzeitig die Grenze zu einer übernatürlichen Welt, deren Entwicklung unzertrennlich mit den zeitgeschichtlichen Ereignissen verbunden ist. Ohne etwas Genaueres über die Handlung zu verraten und dadurch die Spannung zu nehmen, lässt sich erahnen, welche unglaublichen Ausmaße die Geschichte annimmt. Weiterlesen »