Karola bangt um ihren Arbeitsplatz als Dekorateurin, hat ihr Konto überzogen und zahlt noch einen Kredit ab. Um an Geld zu kommen, gibt sie ein Inserat auf, und tatsächlich meldet sich daraufhin ausgerechnet an einem Sonntagmorgen ein Anrufer: Für tausend Euro soll sie ein Auto von der Schweiz nach Mannheim überführen, das allerdings noch am selben Abend in der Garage seiner Eltern stehen muss. Karola überlegt nicht lange und sagt zu. Auf dem Weg zu ihrem Auftraggeber wird sie von ihrer Freundin Regine begleitet, und als die beiden Frauen den Zug nach Zürich besteigen, schließt sich ihnen Giulia an, eine Italienerin, die Regine von ihrer Tätigkeit als Arzthelferin kennt.

In der Schweiz nehmen die Frauen das Fahrzeug entgegen und treten die Heimreise an. Doch als sie im Kofferraum eineinhalb Millionen Euro in 500er Scheinen entdecken, glauben sie ihren Augen nicht zu trauen. Geradeaus ist keine Himmelsrichtung, das wissen sie auch, aber für sie heißt es erst einmal Gas geben und nichts wie weg. Einer Rundfunkmeldung entnehmen sie, dass am Aufenthaltsort ihres Auftraggebers eine Explosion stattgefunden hat und die Indizien, so der Sprecher, deuten auf eine Beteiligung der Mafia hin. Karola, Regine und Giulia ziehen sofort Parallelen zu dem Geldfund, und wenn die Mafia jetzt auch hinter ihnen her ist, müssen sie sich schnellstens von dem Auto trennen. Weiterlesen »