Einem kleinen Affen ist es im Zoo langweilig geworden, denn es geschieht nichts Aufregendes. Weil auch die anderen Tiere nur noch einen gelangweilten Eindruck hinterlassen, bleiben die Besucher aus. Doch dann bittet der große Löwe den kleinen Affen, ihn in seinem Gehege zu vertreten, weil er zur Hochzeit seiner Schwester nach Afrika reisen möchte. Der kleine Affe ist begeistert, denn wie der Löwe nur herumliegen und brüllen, das kann er auch!

Den anderen Affen fällt auf, wie viel Spaß der kleine Affe mit seinem Vater im Löwengehege hat, und so bieten sie den anderen Löwen ihren Affenbaum zum Tausch an. Aber die Löwen haben Höhenangst! Da hat der kleine Affe eine Idee und eröffnet Die Affenagentur, bei der jedes Tier seinen Platz zum Tausch anbieten kann. Zunächst klappt das auch wunderbar, bis eines Tages die Tiere im Krankenhaus landen. Die Krokodile haben sich vom ungewohnten Klettern Prellungen zugezogen, der Elefant hat eine Knieentzündung, weil er wie die Flamingos nur auf einem Bein stehen musste, den Chamäleons ist vom vielen Springen wie ein Känguru übel geworden, und die Kängurus wollten wie die Elefanten trompeten, weshalb sie nun heiser sind. Alle Tiere hat die neue Aufgabe überfordert. Aus diesem Grund wird ab sofort nur noch freitags getauscht, und weil die Tiere jetzt viel besser gelaunt sind, kommen auch wieder mehr Besucher. Weiterlesen »

Jedes Kind hat sich schon einmal mit Geschwistern, einem Nachbarkind, mit Kindern auf dem Spielplatz oder im Kindergarten gestritten. Meistens ist der Streit schnell beigelegt und vergessen. Doch was empfinden Kinder, wenn sich die Erwachsenen, ihre Eltern, streiten? Obwohl die Mutter eines kleinen Mädchens in dem Buch Was meine Eltern von mir lernen können behauptet, mit dem Vater gerne zu streiten, ist die Kleine davon absolut nicht überzeugt. Denn wenn sie abends im Bett liegt, hört sie ihre Mutter weinen. Während die ihrem Mann vorhält, dem Alkohol zuzusprechen, flüchtet er in sein Zimmer und sie sitzt alleine im Wohnzimmer.

Natürlich ist auch diesem Mädchen ein Streit unter Gleichaltrigen nicht fremd und sie kennt Hannes, der zu Marlene im Streit sogar „Zimtzicke“ sagt, während die ihn eine „Dumpfbacke“ schimpft. Selbst hat sie fast jeden Tag Streit mit Moritz, der einfach die Haare ihrer Puppe abgeschnitten hat, wofür er sich allerdings später entschuldigt und ihr sogar eine neue Barbie geschenkt hat. Es kommt auch vor, dass die beiden Hilfe von Frau Maiwald, die meistens ein Blumenkleid trägt, in Anspruch nehmen müssen um sich zu vertragen. Manchmal endet ein Streit aber auch ganz plötzlich und sie kitzelt Moritz und er sie, bis beide lachen. Weiterlesen »

Mit dem Kulturreiseführer Mecklenburg-Vorpommern von Katja Gartz begibt sich der Leser auf die Spuren der mittelalterlichen Hansestädte an der Ostseeküste. Wie die Autorin zu berichten weiß, kann sich Mecklenburg-Vorpommern rühmen europaweit die meisten Schlösser zu besitzen. Die einzigartige Landschaft hat schon früh Künstler angezogen und Berühmtheiten haben hier bereits ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Urlaube verbracht. Das Buch gliedert sich, der besseren Übersicht wegen, in fünf Küstenabschnitte: Von Schwerin nach Wismar, von Rostock nach Zingst, von Stralsund nach Rügen, von Greifswald nach Usedom und von Neubrandenburg nach Güstrow/Seenplatte.

Zu jedem einzelnen dieser Abschnitte erhält der Leser nützliche Informationen mit zum Teil umfangreichem Hintergrundwissen über Schlösser mit den zumeist großzügig angelegten Parkanlagen und Gärten, sowie über Guts- und Herrenhäuser, wobei die Übergänge zum Schloss nicht immer klar abgegrenzt werden können. Auch Gotteshäuser und die Kräutergärten alter Pfarreien finden Erwähnung. Weitere Themen sind die Schätze, die sich in den verschiedensten Museen befinden, die Galerien und Theaterhäuser sowie Mühlen, Burgen, Villen und Seen. Aber auch Musikerlebnisse von Klassik über Blues und Jazz bis Rock sind in dem Kulturreiseführer zu finden. Weiterlesen »

In einer Westernstadt taucht am Horizont ein Cowboy mit einem auffällig großen Hut auf und fragt eine imaginäre Person, warum sie so glotzt. Als er hört, dass er nur angeguckt wird, will er wissen, ob der andere Streit sucht. Der Cowboy droht mit einer Pistole, was die andere Person jedoch nicht beeindruckt, da es sich bei der Pistole lediglich um eine Banane handelt. Nun hält der Cowboy sein Gegenüber wegen der Entlarvung für einen Schlaumeier und meint, ihn auch ohne eine Pistole wegpusten zu können. Pusten, bekommt er zur Antwort, kann der andere auch, der daraufhin tief Luft holt und den Cowboy auf einen fernen Planeten pustet.

Schon beim Anblick des Kinderbuches Suchst du Streit? von Karsten Teich fällt das überdimensionale Format auf. Für Verblüffung sorgt sowohl bei den Kindern, als auch bei den Eltern, die ihren Kleinen vorlesen, bereits die erste Seite des Buches. Denn außer einer großen, mit einigen Steinchen bedeckten sandigen Straße, die eine Häuserfront mit einem Laden und einem Saloon säumt, ist lediglich in der Ferne bei untergehender Sonne ein schmales „Strichmännchen“ zu sehen, das „He, du!“ ausruft. Auf den folgenden Seiten nähert sich ein Cowboy mit einem rot-karierten Hemd und Halstuch, dessen Gesicht vor Wut rot wird, weil er nicht angeguckt werden will. Weiterlesen »

Zufällig führt Wilhelm Steinberg ein Telefonat, als er vom Dach seines Hauses gestoßen wird. Sein Gesprächspartner hört noch, dass es sich bei dem Mörder oder der Mörderin um eine Person aus dem Haus handeln muss. In der Pension „Kehr wieder“ auf Usedom ist Das Mordhaus am Wald das Gesprächsthema, zumal Bruno Kerr als ein Nachbar des Ermordeten ein gern gesehener Gast bei Sophie Kaiser und ihrer Tante Berta Kelling ist. Aber auch ihre Kellnerin, Noreen Dietzen, wohnt in dem Haus. Dorfpolizist Fred Müller und Hauptkommissar Schneider kommen nach der Befragung aller Mieter zu dem Schluss, dass Wilhelm Steinberg bei allen unbeliebt war, da sie ihn für habgierig und einen Ekel hielten. Die Frage ist, wer ein Interesse an seinem Tod haben konnte und wer ihn beerbt, denn allen Mietern hatte er bereits gekündigt, um Luxuswohnungen zu errichten.

Im „Kehr wieder“ gibt der Mord Anlass zu allerhand Spekulationen, die am Stammtisch diskutiert werden. Getuschelt wird über die Mieter Dreher, weil die Frau vermutlich von ihrem Mann geschlagen wird. Carmen Graf scheint einfach nur dumm zu sein und obendrein deckt sie ihren Sohn Amadeus, der bereits eine kriminelle Vergangenheit hat. Frau Haase lebt von der Sozialhilfe und lässt sich zu viel von ihrer faulen, aber schönen Tochter Roxana gefallen, während Bruno Kerr als ehemaliger Lehrer dem Alkohol zuspricht. Weiterlesen »

Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten zieht Sophie Kaiser von Berlin auf die Insel Usedom, wo ihre Tante Berta im Ortsteil Bansin lebt. Sophie wird stolze Besitzerin der Pension „Kehr wieder“, die schon lange im Familienbesitz ist. Doch Die Toten von Bansin halten die Bewohner in Atem: Gerd Töpfer steht mit seinem Auto auf einem Bahnübergang und wird von einem Zug überrollt. War es Selbstmord? Der Bankangestellte Manfred Jahn stürzt einen Steilhang herunter, woran seine alkoholsüchtige Frau Christine Schuld sein könnte. Schließlich gibt es mit dem schwulen Sören Mager einen dritten Toten innerhalb von zwei Monaten zu beklagen. Er wird überfahren und man spekuliert, ob es nur ein bedauerlicher Unfall gewesen ist.

Tante Berta vermutet, dass Die Toten von Bansin irgendetwas verbindet und es einen Zusammenhang geben muss. Mit dem alten Fischer Paul Plötz, seinem Gehilfen Arno Potenberg, Sophies Geliebtem Frank Sonnenberg und seiner Ehefrau Jenny kommen die Dorfbewohner gerne bei einem Glas Bier, einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Grog zusammen und überlegen mit Sophie, ihrer Freundin Anne und deren Mitarbeiterin Inka, was sie unternehmen können. Sogar die aus Köln stammende Urlauberin Steffi, die gleich für längere Zeit in Bansin bleibt, zeigt Interesse an den Todesfällen. Weiterlesen »

Eigentlich haben sich Greta und ihre Freundin Lissy in dem Krimi Der Mond ist kalt und dunkel von Pola Kayser nur von Hamburg nach Binz auf Rügen aufgemacht, um an der Beerdigung von Gretas verstorbener Tante Frieda teilzunehmen. Die beiden Frauen steigen ausgerechnet im Hotel „Strandgold“ ab, in dem die ehemalige Besitzerin Renate Goldmann zunächst ihren Ehemann Ferdinand und danach sich selbst ermordet haben soll. Allgemeine Unruhe bricht aus, als die Rezeptionistin Marie behauptet, im Gartenhaus die Tote gesehen zu haben. So halten viele diese Erscheinung für das Auftauchen einer „Wiedergängerin“, einer „Untoten“. Gretas kriminalistische Neugier ist geweckt, denn ihre verstorbenen Ehemänner und auch ihr Vater waren bei der Kriminalpolizei beschäftigt.

Gemeinsam mit Lissy besucht Greta die alte Elsa Hoth, die sich als gute Freundin von Tante Frieda um die Bestattungsformalitäten gekümmert hat. Von ihr erfahren die beiden, dass die Verstorbene eine Hexe gewesen sein soll, die gewisse Fähigkeiten bereits von ihrer Mutter Luise geerbt hat. Im Haus der Tante stoßen sie beim Aufräumen auf mysteriöse Gegenstände. Doch nicht nur diese Entdeckungen lassen Greta und Lissy frösteln. Ein weiteres Todesopfer ist zu beklagen und auch mit dem neuen Besitzer des Hotels, Georg Tezlaw, scheint etwas nicht zu stimmen. Weiterlesen »

Auch in dem zweiten Ostseekrimi von Birgit Lohmeyer begegnet der Leser dem Wismarer Bewährungshelfer Uwe Weller. Doch steht der in dem Roman Wellers Zorn selbst im Mittelpunkt des Geschehens und gerät dabei in einen Konflikt zwischen seinen moralischen Grundsätzen und persönlichen Interessen.

Nach einer zwölfeinhalbjährigen Haftstrafe wegen Totschlags steht Wolfgang Zorn seit neun Monaten bei Uwe Weller unter Führungsaufsicht. Er ist für Weller ein angenehmer Klient, der alle schweren Körperverletzungen einschließlich seiner letzten Tat unter starkem Alkoholeinfluss begangen hat. Doch nun nimmt er an einem Anti-Gewalttraining teil und ist bemüht die Finger vom Alkohol zu lassen. Nach einem brutalen Mord an einer Wismarer Studentin vernehmen Beamte der Kripo Schwerin Wolfgang Zorn in seiner Wohnung, obwohl gegen ihn nicht mehr vorliegt als seine Vorstrafen. In der Nachbarschaft spricht sich schnell herum, dass in der Hausnummer sechs ein ehemaliger Gewalttäter wohnt und schnell haben sich zwanzig bis dreißig Leute zusammengefunden, die lautstark fordern: „Mörder raus!“

Durch einen seiner Klienten kommt Weller in den Besitz einer CD mit Fotos von Frauen, die anscheinend heimlich von einem Voyeur gemacht wurden. Weiterlesen »

Der alleinerziehende Jonas Uplegger würde sich gerne wieder neu verlieben und seine Kollegin Barbara Riedbiester, die aussieht wie eine Dampframme, ist der Alkoholsucht verfallen. In dem Kriminalroman Mörder im Chat müssen die beiden einen psychisch kranken Mörder finden, was keine leichte Aufgabe ist, da nicht einmal ein Opfer ermittelt werden kann.

In seinem Schweizer Heimatdorf Arlesheim in der Nähe von Basel beobachtet Stephan Hagner an seinem Computer, wie sich seiner Chatbekanntschaft, der 23-jährigen Studentin Miriam aus Rostock, ein maskierter Mann von hinten nähert, um sie anscheinend mit einer Machete zu enthaupten. Geistesgegenwärtig zeichnet Stephan die letzten Sekunden des Geschehens auf. Die Tat selber kann er jedoch nicht verfolgen, da der Maskierte den Laptop von Miriam zuklappt. Doch muss sie den Mann kennen, denn sie hat ihn in die Wohnung hineingelassen und Stephan mitgeteilt, dass sie Besuch bekommen hat. Er verständigt die Kantonspolizei Basel-Landschaft, die nach Sichtung der Aufzeichnung zu der Überzeugung kommt, dass sich Gefahr in Verzug befindet und deshalb die Kripo in Rostock anruft.

Ein solcher Fall, dass via Internet von der Schweiz ein Mord in Rostock beobachtet wird, ist nicht nur für die Kriminalbeamten Jonas Uplegger und seine Kollegin Barbara Riedbiester Neuland, sondern für die gesamte Mordkommission. Weiterlesen »

Am Morgen nach ihrem Konzert, einem grandiosen Erfolg, wird die Sängerin Joanne Jones alias Antje Schmidt auf dem Gelände eines Ruderclubs tot aufgefunden. Durch einen Stich ins Herz ermordet, wobei die Tat von hinten mit einer dünnen, leicht gebogenen Waffe mit äußerster Präzision ausgeführt wurde. Der alte John Wayne von Stralsund, Kriminalhauptkommissar Karl Gau und sein Team nehmen die Ermittlungen auf. Für seine neue Mitarbeiterin, die 29-jährige Kommissarin Ella Busch, die von der Bundeshauptstadt nach Stralsund versetzt wurde, ist dies der erste Fall in ihrer neuen Wahlheimat. Sie hat ein hartes Studium hinter sich, das sie mit Bestnoten abgeschlossen hat und besitzt ein Feingefühl für alle möglichen Schwingungen. So steigt in ihr das Gefühl auf, dass dieser Mord erst der Anfang ist.

Schnell geraten Detlef Lehmann, der Verlobte und Manager von Antje Schmidt, sowie der Hoteldirektor Konrad Adler, der ein Verhältnis mit der Sängerin hatte, unter Verdacht. Da wird auch der verschwundene Kellner Mathias Engel aus der Bodega de Luca, in der Antje Schmidt zuletzt gesehen wurde, im Kühlhaus eines Fischgroßhandels tot aufgefunden. Auch er wurde von hinten durch einen Stich ins Herz mit einer mysteriösen Mordwaffe getötet… Weiterlesen »

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