Georg und sein jüngerer Bruder Konrad stehen vor einem Schaufenster und bewundern die vielen kleinen Figuren aus Holz, denn so einen weißen Schneemann, ein Weihnachtsmännchen oder Schlitten hätten sie auch gerne. Leider haben ihre Eltern kein Geld für diese wertvollen Sachen. Als Georg einen gelben Stern in dem Schaufenster hängen sieht, beschließt er, genau so einen Stern zu Hause zu basteln. Er soll ein Weihnachtsgeschenk für seine Eltern sein. Doch so sehr er sich bemüht, gelingt es ihm nicht, die sechsundzwanzig gebastelten Spitzen zu einem runden Stern zu verarbeiten.

Da entschließt sich Georg, seinen Opa um Hilfe zu bitten. Er erklärt ihm anhand seiner Versuche, wie der Stern aussehen soll, den er basteln möchte. Doch einen solchen Stern nachzubauen, gelingt auch seinem Opa nicht, denn es handelt sich um einen ganz besonderen Stern, einen Herrnhuter. Traurig geht Georg nach Hause. Umso erfreuter ist er, als ihm sein Opa eines Tages, rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest, einen Bausatz überreicht. Gemeinsam haben sie den Stern, den Opa sogar mit einer elektrischen Beleuchtung versehen konnte, zusammengebaut und Georgs Eltern zu Weihnachten geschenkt. Weiterlesen »