Zufällig führt Wilhelm Steinberg ein Telefonat, als er vom Dach seines Hauses gestoßen wird. Sein Gesprächspartner hört noch, dass es sich bei dem Mörder oder der Mörderin um eine Person aus dem Haus handeln muss. In der Pension „Kehr wieder“ auf Usedom ist Das Mordhaus am Wald das Gesprächsthema, zumal Bruno Kerr als ein Nachbar des Ermordeten ein gern gesehener Gast bei Sophie Kaiser und ihrer Tante Berta Kelling ist. Aber auch ihre Kellnerin, Noreen Dietzen, wohnt in dem Haus. Dorfpolizist Fred Müller und Hauptkommissar Schneider kommen nach der Befragung aller Mieter zu dem Schluss, dass Wilhelm Steinberg bei allen unbeliebt war, da sie ihn für habgierig und einen Ekel hielten. Die Frage ist, wer ein Interesse an seinem Tod haben konnte und wer ihn beerbt, denn allen Mietern hatte er bereits gekündigt, um Luxuswohnungen zu errichten.

Im „Kehr wieder“ gibt der Mord Anlass zu allerhand Spekulationen, die am Stammtisch diskutiert werden. Getuschelt wird über die Mieter Dreher, weil die Frau vermutlich von ihrem Mann geschlagen wird. Carmen Graf scheint einfach nur dumm zu sein und obendrein deckt sie ihren Sohn Amadeus, der bereits eine kriminelle Vergangenheit hat. Frau Haase lebt von der Sozialhilfe und lässt sich zu viel von ihrer faulen, aber schönen Tochter Roxana gefallen, während Bruno Kerr als ehemaliger Lehrer dem Alkohol zuspricht. Weiterlesen »

Die Autorin Elke Pupke wurde im Jahr 1954 in dem Seeheilbad Bansin auf der Insel Usedom geboren, das mit Heringsdorf und Ahlbeck zu den „drei Kaiserbädern“ zählt. Zunächst hat sie eine Ausbildung als Bibliothekarin absolviert und führte viele Jahre ein eigenes Hotel auf der Insel. Mittlerweile ist sie auf Usedom als Reiseleiterin tätig, hält Vorträge und verfasst Broschüren für Touristen.

Einen schönen guten Tag, Frau Pupke, mich interessiert als erstes, wann Ihnen die Idee zu Ihrem ersten Kriminalroman Die Toten von Bansin kam? Ist der Gedanke, ein Buch über Usedom zu schreiben, über Jahre gereift? Denn immerhin haben Sie bereits durch Ihre Ausbildung zur Bibliothekarin einen Bezug zu Büchern gehabt und genügend eigene Erfahrungen konnten Sie auch in dem Roman verarbeiten. Weiterlesen »

Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten zieht Sophie Kaiser von Berlin auf die Insel Usedom, wo ihre Tante Berta im Ortsteil Bansin lebt. Sophie wird stolze Besitzerin der Pension „Kehr wieder“, die schon lange im Familienbesitz ist. Doch Die Toten von Bansin halten die Bewohner in Atem: Gerd Töpfer steht mit seinem Auto auf einem Bahnübergang und wird von einem Zug überrollt. War es Selbstmord? Der Bankangestellte Manfred Jahn stürzt einen Steilhang herunter, woran seine alkoholsüchtige Frau Christine Schuld sein könnte. Schließlich gibt es mit dem schwulen Sören Mager einen dritten Toten innerhalb von zwei Monaten zu beklagen. Er wird überfahren und man spekuliert, ob es nur ein bedauerlicher Unfall gewesen ist.

Tante Berta vermutet, dass Die Toten von Bansin irgendetwas verbindet und es einen Zusammenhang geben muss. Mit dem alten Fischer Paul Plötz, seinem Gehilfen Arno Potenberg, Sophies Geliebtem Frank Sonnenberg und seiner Ehefrau Jenny kommen die Dorfbewohner gerne bei einem Glas Bier, einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Grog zusammen und überlegen mit Sophie, ihrer Freundin Anne und deren Mitarbeiterin Inka, was sie unternehmen können. Sogar die aus Köln stammende Urlauberin Steffi, die gleich für längere Zeit in Bansin bleibt, zeigt Interesse an den Todesfällen. Weiterlesen »