Nach einem Umzug muss Nino eine andere Schule besuchen, was ihm gar nicht gefällt. Denn dort kennt er weder seine Mitschüler noch die neue Klassenlehrerin und möchte deshalb viel lieber zu Hause bleiben. Nachdem ihn seine Mutter am ersten Tag zur Schule begleitet hat, heißt ihn Frau Hahn in der Klasse 2a willkommen und stellt ihn den anderen Schülern vor. Doch anstatt sich auf den angebotenen, freien Platz neben Lara zu setzen, zieht der sehr schüchterne Nino einen freien Tisch ganz hinten im Klassenraum vor und setzt sich auf den Boden unter den Tisch. Ben macht sich darüber lustig und fragt Nino, ob er als „Tiefseetaucher“ auch seine Schwimmflossen und den Schnorchel mitgebracht hat.

Doch Nino staunt nicht schlecht, als ein Drache aus seinem Lesebuch steigt und ihm Mut macht. Die Mitschüler fragen sich verwundert, mit wem sich Nino unterhält, da der Drache Chili für sie unsichtbar ist. Ben hält Nino schon für „plemplem“, während Lara bewundernde Blicke auf Nino wirft. So vertraut er ihr auch eines Tages sein Geheimnis an und als sie ihn besuchen kommt, bittet er seinen Drachen, sich für sie sichtbar zu machen. Weiterlesen »

Christine Fehér

Foto © Giebel Berlin

Christine Fehér ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur evangelischen Religionslehrerin am Pädagogisch-Theologischen Institut in Berlin und unterrichtet seit 1984 evangelische Religion an verschiedenen Berliner Schulen. 2001 erschien ihr erstes Kinderbuch Komm mit zum Ballett. Seitdem hat sie sich mit Büchern wie Dann bin ich eben weg einen Namen als Autorin authentischer Themenbücher gemacht. Sie lebt heute mit ihrer Familie am nördlichen Stadtrand von Berlin.

Frau Fehér, Sie schreiben schon seit vielen Jahren Kinder- und Jugendbücher. Ihrer sehr umfangreichen und gut gegliederten Homepage kann ich entnehmen, dass Sie in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet haben. Sie interessieren sich auch heute noch sehr für die Themengebiete rund um die Psychiatrie, was der Glaubwürdigkeit Ihrer Bücher natürlich zugute kommt.

Wenn ich Sie nun frage, ob ihren Protagonisten authentische Personen zugrunde liegen, dann haben Sie die Frage im Falle Ihres Buches Dann bin ich eben weg insofern schon beantwortet, als dass Sie selbst einmal fast an der Magersucht erkrankten. Haben Sie sich bei den anderen geschilderten Fällen auch inspirieren lassen? Oder hat Ihnen für ein neues Buch die Theorie gereicht? Denn Sie schreiben, dass Sie viel Fachliteratur lesen. Weiterlesen »

Ein Mädchen wird schwer verletzt unterhalb einer englischen Steilküste aufgefunden. Mehr kann die Polizei den verstörten Schülern und Lehrern im Moment noch nicht sagen. Allen Anwesenden in der Jugendherberge ist klar, dass es sich um ihre Mitschülerin Valerie handelt, die ohnehin schon vermisst wurde. Wer kann etwas gegen sie gehabt und sie von den Klippen gestoßen haben? Ihr ehemaliger Freund? Der neue Referendar? Ihre Freundin? So beginnt der Thriller Schwarze Stunde von Christine Fehér.

Im Rückblick befindet sich die 17-jährige Valerie, nach einem Konzertbesuch in London, auf dem Rückflug nach Berlin. Sie kommt mit ihrem Sitznachbarn über die Musik ins Gespräch und beide merken schnell, dass sie nicht nur die Musik verbindet. Obwohl der junge Mann rund zehn Jahre älter sein könnte als sie, wollen sich die Beiden in Berlin treffen. Als Valerie nach Hause kommt, wird sie gleich von ihrer Freundin Alena bestürmt. Manuel, mit dem Valerie vor sechs Wochen Schluss gemacht hat, liegt im Krankenhaus. Aus lauter Liebeskummer hat er zu viel getrunken und ist ins Koma gefallen.

Dann rückt der erste Schultag an und die Lehrerin macht die Schüler mit dem neuen Referendar bekannt. Valerie will ihren Augen nicht trauen, als sie Corvin erblickt, ihren Sitznachbarn vom Rückflug nach Berlin, in den sie sich spontan verliebt hat. Weiterlesen »

Die 15-jährige Sina Wagenknecht steht im Mittelpunkt des Jugendromans Dann bin ich eben weg von Christine Fehér. Aus Anlass des achtzigsten Geburtstages ihres Opas probiert Sina ihre schöne Jeans und stellt überraschend fest, dass die ganz schön eng geworden ist. Zufällig belauscht sie ein Gespräch, wie sich die Verwandten über ihre Figur äußern: Dass sie nicht dicker werden dürfte und ganz schön stämmige Beine hat. Als ein Onkel auch noch an ihren Busen grapscht und grinsend bemerkt, dass man da ganz schön etwas in der Hand hat, fasst sie in ihrer Verzweiflung den Entschluss zu einer Diät.

In der Schule schwärmt sie für Fabio und hofft, eines Tages von ihm beachtet zu werden. Und tatsächlich erregt sie seine Aufmerksamkeit, nachdem die ersten Pfunde gefallen sind. Sina beschäftigt sich nun täglich mit der Kalorientabelle, die sie ständig in der Hosentasche mit sich führt. Sie ist glücklich und kann endlich ein figurbetontes Shirt tragen. Wenn nur nicht der knurrende Magen wäre! Als Fabio ihr Komplimente über ihre tolle Figur macht und sie zur Disco einlädt, gibt sie ihm aber eine Abfuhr, obwohl sie sich nichts sehnlicher gewünscht hätte. Weiterlesen »