Linus betreibt mit Albert und Roman, der eine Vorliebe für lateinische Sprüche hat, einen Blog im Internet. Der bedeutend jüngere Knut, der häufig Wörter verdreht, zählt für die drei nur als halbe Person, doch er will unbedingt auch wie sie die Administrationsrechte besitzen. Der Theoretikerclub, zu dem sie sich zusammengeschlossen haben, zählt die Geschwister Moritz und Jonathan sowie Thomas, den Sohn des Bürgermeisters, zu seinen Feinden. Doch damit nicht genug: Albert liegt mit seiner Zwillingsschwester Alba in ständigem Streit. Als er mit seinen Freunden heimlich ihr Tagebuch stiehlt, findet die Theoretikerbande das Baumhaus, in dem sie ihre Mitgliederversammlungen abgehalten haben, zerstört vor. Das können nur ihre Feinde gewesen sein! Denn Alba, die mit Moritz befreundet ist, hat sich bestimmt auf diese Weise rächen wollen.

Der Theoretikerclub will nun den Zusammenhalt der verfeindeten Bande schwächen, zu der neben den drei Jungen auch Alba und ihre Freundinnen Lynn und Flora, die wiederum mit Thomas zusammen ist, gehören. Weiterlesen »

Michaela DePrince kommt als Mabinty Bangura 1995 zur Welt. Ihr Vater arbeitet hart und schürft Diamanten, um eines Tages für die Schulgebühren seiner Tochter aufkommen zu können. Doch er wird im Bürgerkrieg von Rebellen umgebracht, als Mabinty vier Jahre alt ist. Mit ihrer Mutter muss sie fortan bei dem ungeliebten Onkel Abdullah wohnen, der die Ersparnisse einbehält und ihnen kaum genug zu Essen gibt. Kurz darauf verstirbt auch die Mutter. Da Mabinty seit ihrer Geburt an der Weißfleckenkrankheit leidet und Abdullah sie deshalb hässlich findet, liefert der herzlose Onkel das Kind in einem Waisenhaus ab, wo die Kinder von der Dorffrau Fatmata gequält werden. Mabinty schließt Freundschaft mit einem Mädchen, das denselben Vornamen hat und sie freut sich, weiter unterrichtet zu werden, wie es zuvor ihr Vater tat.

Durch den Hamattan-Wind weht Mabinty ein Bild mit einer Ballerina aus einer Zeitschrift zu und als das Kinderheim Besuch von Ärzten aus Amerika erhält, hofft auch sie, von einer amerikanischen Familie adoptiert zu werden, um ihren Traum von einer Ballerina verwirklichen zu können. Doch die Rebellen treiben alle Bewohner aus dem Heim in den Urwald. Erzieher und Kinder schlagen sich bis zur Grenze nach Guinea durch. Mabinty fährt zum ersten Mal in einem Auto und mit vier Jahren besteigt sie ein Flugzeug nach Ghana. Weiterlesen »

Die Liste der bekannt gewordenen Entführungen reißt nicht ab und immer neue Schreckensmeldungen erreichen uns. Für Entsetzen hat die Entführung von Natascha Kampusch nach ihrer Entlassung gesorgt, die als 10-Jährige in einem Kleintransporter verschleppt und über acht Jahre von ihrem Peiniger gefangen gehalten wurde. Marc Dutroux hat gleich mehrere Kinder im Alter von 8-19 Jahren entführt. Nicht anders ergeht es der 13-jährigen Maren, dem 16-jährigen Conrad, der 14-jährigen Sophia, dem erst 11-jährigen Eike und dem 12-jährigen Leon in dem Jugendroman Die unterirdische Sonne von Friedrich Ani. Auch sie wurden von zwei Männern und einer Frau in einen Lieferwagen gezerrt und auf eine Insel verschleppt. Sie leben in einem Kellerraum ohne Fenster, in dem lediglich tagsüber eine Deckenlampe für Licht sorgt. Dreimal in der Woche wird kurz frische Luft eingelassen, das einzige Bad müssen die Kinder selber putzen. In dem immerhin warmen Kellerraum können sie fernsehen und bekommen zu essen und trinken, nur reden dürfen sie nicht über das, was oben geschieht. Nach oben werden sie fast täglich einzeln oder zu zweit geholt. Aus Angst, dass ihnen noch Schlimmeres widerfahren könnte wenn sie reden, halten sie sich an das Verbot. Eines Tages kommt noch der 18-jährige, gehbehinderte Noah zu ihnen. Als er gegen die Entführer aufbegehrt, nehmen die Kinder, durch ihr eigenes Martyrium willensschwach geworden, die Reaktion der Entführer widerstandslos zur Kenntnis. Weiterlesen »

Für den sechzehnjährigen Andi und seine Mitschüler dreht sich alles nur noch um Mädchen und das Hormon Testosteron hat sie voll im Griff. Andi hat es besonders Katja aus der Parallelklasse angetan und um den enormen sexuellen Druck aushalten zu können, muss er häufig masturbieren. Selbst der Anblick seiner zwei Jahre älteren Schwester Christine in Unterwäsche stimuliert ihn so, dass er davon einen „Ständer“ bekommt.
Wegen einer Auslandsreise ihrer Eltern soll die gleichaltrige Lilli für zwei Wochen während der Ferien bei Andis Familie aufgenommen werden. Für Andi ist der Gedanke daran der blanke Horror, denn mit ihr hat er als Siebenjähriger Doktorspiele veranstaltet und sie wollte damals von ihm wissen, ob alle so einen Kleinen haben wie er. Seitdem hat ihn die Sorge um sein bestes Stück nicht mehr losgelassen. Ausgerechnet diese Lilli soll nun zu ihnen kommen und er fiebert dem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen.

In Bobby, mit dem Andi seit zwei Jahren zerstritten ist, sieht er seinen größten Rivalen und es packt ihn die Eifersucht, wenn Lilli, in die er sich sofort verliebt hat, sich mit Bobby trifft. Andi entpuppt sich wiederholt als Lebensretter, als er Katja in einem Badesee vor einer Schlange und damit vor dem Ertrinken bewahrt und die sich auf einen Baum flüchtende Lilli vor einem Hund retten kann. Weiterlesen »

Als Vorlage für ihren Jugendroman So wie Kupfer und Gold diente Jane Nickerson das Märchen Blaubart, das in seiner ursprünglichen Form von Charles Perrault bereits im Jahr 1697 geschrieben und unter anderem in der Folge auch von den Gebrüdern Grimm aufgegriffen wurde. Die nun vorliegende Fassung bezieht sich auf die Zeit kurz vor dem amerikanischen Bürgerkrieg, der von 1861 bis 1865 andauerte und mit der Abschaffung der Sklaverei endete.

Sophias Vater ist vor wenigen Monaten verstorben und so wird ihr Patenonkel Monsieur Bernard de Cressac ihr Vormund. Die 17-Jährige zieht im Frühjahr 1855 von Boston nach Mississippi und wohnt bei ihrem Onkel im Haus Wyndriven Abbey. Für Sophia ist alles neu und fremd, denn ihr reicher Onkel beschäftigt neben vielen Sklaven einen Butler, den Chinesen Mr. Ling, die Haushälterin Mrs. Duckworth und stellt für das Mädchen die Zofe Odette ein. Fortan trägt Sophia prächtige Kleider und bewundert ihr opulentes Zimmer, das einer Unterwasserwelt gleicht.

Wenn sich Monsieur Bernard auch sehr um sie bemüht zeigt, so ist ihr der launische Onkel doch auch unheimlich. Nie empfängt er Besucher, die Südstaatler sind ihm zu gewöhnlich und seine Sklaven bestraft er hart. Weiterlesen »

Edeet Ravel hat in dem Jugendroman Du liebst mich nicht einen Entführungsfall beschrieben, der sich über vier lange Monate hinzog: Die 17-jährige Chloe Mills fliegt mit ihrer Freundin Angie von Washington nach Athen. Als sie alleine den Nemesis-Tempel besichtigen will, wird sie plötzlich in ein Auto gezerrt. Ein Mann erklärt ihr, dass sie als Geisel für einen Häftling dienen soll. Ein Flugzeug bringt sie in ein unbekanntes Land und Chloe macht sich Gedanken darüber, ob man sie verkaufen oder einem perversen Milliardär als Sexsklavin überlassen will. Nach einer Weiterfahrt in einem Auto wird sie in eine Lagerhalle zu Kakerlaken gesperrt, doch zu ihrer Überraschung erstaunlich gut mit Lebensmitteln und Getränken versorgt. Chloe schreibt vergeblich Hilferufe auf Blätter, die sie unter die Tür nach draußen schiebt und vergeht vor Heimweh nach ihrer Mutter.

Ihr Entführer ist ausgesprochen freundlich zu ihr, verhält sich tadellos, sieht gut aus und in Gesprächen stellt Chloe fest, dass er darüber hinaus intelligent ist. Wenn er ihr auch bestätigt, sie nicht töten zu wollen, so befallen sie immer wieder große Ängste und sie beruhigt sich damit, dass sie Karate kann. Weiterlesen »

Elisabeth Herrmann hat für ihren Thriller Schattengrund, der sich an junge Leser ab 14 Jahre wendet, einen fiktiven Handlungsort gewählt. Den Harz mit dem Brocken als höchste Erhebung und auch einige erwähnte Orte gibt es selbstverständlich, aber Siebenlehen existiert nur im Roman. Anders verhält es sich mit der Heiligen Barbara, die tatsächlich Schutzpatronin aller Bergleute ist und oftmals mit Turm und Schwert neben Bergbauwerkzeugen dargestellt wird.

Kiana vererbt ihrer 17-jährigen Großnichte Nico ihr Haus „Schattengrund“ in Siebenlehen. Doch an die Erbschaft hat sie die Lösung von drei Rätseln geknüpft: Nico muss mit einem Besen kehren, Schwert und Turm finden sowie einen Stein zurück bringen. Ihr erscheinen die Aufgaben völlig unverständlich und ihre Eltern schlagen beim Notar kurzerhand die Erbschaft in ihrem Namen aus. Nachdem sich Nico widerwillig dem Wunsch ihrer Eltern beugen musste, bringt sie ihre Freundin Valerie auf eine Idee: Sie reißt von zu Hause aus, um sich „Schattengrund“ zumindest einmal anzusehen.

Im Schneesturm und bei eisiger Kälte verirrt sich Nico am Fuße des Brocken und wird von Leon, einem Studenten, im Auto mitgenommen. Sie erfährt, dass er in Siebenlehen aufgewachsen ist und dort seine Verwandtschaft besucht, der ein alter Gasthof, der Schwarze Hirsch, gehört. Weiterlesen »

Verborgen heißt der erste Band der Trilogie Die Tochter der Tryll von Amanda Hocking, die mit ihren selbst verlegten Romanen, die überraschend Millionenauflagen erreichten, zur erfolgreichsten selbst verlegenden Schriftstellerin der Welt wurde.

Wendy Everly lebt zusammen mit ihrem Bruder Matt bei ihrer Tante Maggie, denn ihr Vater ist sehr früh verstorben. Ihre Mutter hat an ihrem 6. Geburtstag versucht, sie mit einem Küchenmesser zu töten und befindet sich seitdem in einer Nervenklinik. Denn die Mutter ist davon überzeugt, dass sie mit einem Jungen schwanger war und Wendy nicht ihr Kind ist. Deshalb war es von vornherein ihr Bruder Matt, der seine Schwester liebevoll umsorgt und beschützt hat. Da Wendy eine Außenseiterin ist, die keine Freunde findet und immer wieder Probleme in der Schule hat, muss sie mit ihrem Bruder und ihrer Tante öfter umziehen. Dass sie gelegentlich die Schule wechseln muss und auch ihr zum Teil merkwürdiges Verhalten führen Matt und Maggie auf ihre lieblose Kindheit, mit einer Mutter, die sie gehasst hat, zurück.

An einer neuen Schule trifft Wendy auf Finn, der nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern sie auch ständig zu beobachten scheint. Weiterlesen »

Gerade junge Leute, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben, möchten gerne einen Blick in die Zukunft werfen können. Und genau diese Möglichkeit verleihen die beiden Autoren Jay Asher und Carolyn Mackler der 16-jährigen Emma Nelson in dem Jugendbuch Wir beide, irgendwann. Anders als bei Zurück in die Zukunft, bei dem ein Auto die Zeitreisen möglich machte, ermöglicht den Protagonisten Facebook einen Blick in die Zukunft. Obwohl das zum Zeitpunkt der Handlung noch gar nicht entwickelt war und erst neun Jahre später online ging.

Die 16-jährige Emma Nelson bekommt 1996 einen neuen Computer und installiert alle Programme. Nachdem sie sich über AOL eingewählt hat, erscheint plötzlich eine neue Webseite, die sich Facebook nennt. Josh Templeton, den sie schon aus Kindheitstagen kennt, kommt zufällig zu Besuch und beide staunen, als sie über Facebook erfahren, wie sie in fünfzehn Jahren leben werden! Emma wird unglücklich verheiratet sein und Josh wird das begehrteste Mädchen der Schule heiraten und sich Traumurlaube leisten können. Obwohl ihm eine rosige Zukunft vorausgesagt wird, ist Josh anfangs noch skeptisch und rät zur Vorsicht, während Emma sofort die Weichen für ihr Leben anders stellen will. Weiterlesen »

Im Mittelpunkt des Romans Krumme Gurken von Jaromir Konecny steht der 16-jährige Benn. Er lebt in der virtuellen Welt von Computerspielen wie Lost Horizon und chattet in Facebook und MySpace. Wie sein Freund Rowdy hat Benn allerdings ein Problem: beide haben sie eine „krumme Gurke“, wie sie im direkten Vergleich feststellen müssen, und beide können sie die nicht unter Kontrolle halten, wenn ihnen ein sexy Mädchen über den Weg läuft. So nennen sie ihre neu gegründete Band auch „Krumme Gurken“ und die ersten Aufnahmen veröffentlichen sie auf YouTube.

Benn wohnt mit seinen Eltern und seiner Schwester Clara in Sachsen. Allerdings muss die Familie nach Bayern umziehen, da der Vater dort in einem Mädcheninternat den Hausmeisterposten annimmt. Schon am ersten Tag glaubt sich Benn beim Gang durch den Garten des Internats in einer Peepshow. Er beobachtet ein Mädchen am Fenster und bekommt, na was wohl?, einen Ständer! Sein bestes Schlafmittel ist, sich im Bett einen abzurubbeln. Aber er glaubt, seinen Augen und Ohren nicht trauen zu können: Ein kleines Loch in der Wand wird für ihn zu einem direkten Draht ins Zimmer der Mädchen! Weiterlesen »

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