Die Hauptperson in Heldensommer ist der fünfzehn Jahre alte Philipp, der sich im Grunde nur fürs Rauchen, Kiffen und Trinken interessiert. Durch die Schule hat er sich bisher mit etwas Glück und dem geringstmöglichen Aufwand gemogelt. Die Schule war ihm auch bisher herzlich egal. Als er jedoch durch einen besonders motivierten Austauschlehrer aus Frankreich eine durchaus berechtigte sechs auf dem Zeugnis bekommt und er folglich die Klasse wiederholen muss, ist er dann doch etwas verärgert. Philipp sieht die Schuld für diesen Misserfolg allein bei dem in seinen Augen viel zu strengen und ungerechten Lehrer.

Unser pubertierender Protagonist schmiedet einen Racheplan. Ziel seines Anschlages ist ein französisches Denkmal eines Widerstandshelden, das der besagte Lehrer besonders verehrt hat. Er will dort den Kopf eines deutschen Wehrmachtssoldaten anbringen. Um diese Schandtat zu begehen, erzählt er seinen Eltern eine haarsträubende Geschichte und stiehlt ihnen auch noch Geld, um die Reise zum Ort seiner Rache zu finanzieren. Unterwegs auf seiner Reise, auf die er nur sehr schlecht vorbereitet ist, passiert ihm so einiges, er wird übers Ohr gehauen, findet aber auch Menschen, die ihm wohlwollend begegnen und ihm zum Beispiel ein kostenloses Nachtlager anbieten. Am Ende passieren dem etwas unsympathischen Philipp und seinem ebenso unerfahrenen und größenwahnsinnigen Kameraden Borawsky Dinge, die ihre Weltanschauung ins Wanken bringen und sie dem Erwachsenwerden ein Stück näher bringen. Weiterlesen »

Es dürfte wohl einmalig sein, dass ein Roman für eine Marketing-Aktion einen anderen Titel erhalten hat. Im letzten Jahr erhielten einige Medienschaffende ein Buch mit leeren Seiten, ein Buch ohne (Buch)Staben. Der Verlag hatte den Roman „Das Auge des Mondes“ für diese Werbeaktion kurzerhand mit dem sinnfreien deutschen Titel Das Buch ohne Staben versehen. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung des Romans Das Buch ohne Namen von einem anonymen Autor.

In dem fiktiven Küstenort Santa Mondega haben sich Vampire und Werwölfe aus der ganzen Welt niedergelassen und in verschiedenen Clans zusammengeschlossen und mitten unter ihnen der gefürchtete Massenmörder Bourbon Kid. Dieser ist vor einem Jahr nach einem Massaker in der Tapioca Bar von einem Vampir gebissen worden und nun abgetaucht.

In einer Ausstellung des Museums der Stadt erwacht die Mumie eines ägyptischen Pharaos zu neuem Leben, denn der Fluch seiner früheren Jünger ist durch deren Tod aufgehoben. So hat Rameses Gaius nur zwei Ziele: Rache an den Nachfahren derjenigen, die ihn für so lange Zeit gefangen gehalten haben und das Zurückerlangen seines wertvollsten Besitzes, dem „Auge des Mondes“. Weiterlesen »