Die Autoren Andreas Marquart und Philipp Bagus beginnen ihr Sachbuch Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden mit einem geschichtlichen Rückblick auf erste direkte Tauschgeschäfte. Später haben die Menschen zum Tausch wertgeschätzte Edelmetalle eingeführt und da die Geldmenge stets der Goldmenge entsprach, besaßen die Bürger „gutes“ Geld. Erst seit 1971 unterliegt das Geld weltweit nicht mehr der Goldbindung, es ist nicht mehr gedeckt und somit „schlechtes“ Geld. Die Geldvermehrung unseres Papiergeldsystems, erklären die Autoren, geschieht nicht durch Förderung weiterer Edelmetalle, sondern durch einfaches Verleihen, wobei die Notenbanken im Zeitalter von elektronischem Geld nicht einmal mehr Geldscheine drucken müssen.

Am Beispiel einer kleinen imaginären Stadt wird dem Leser verdeutlicht, wie eine Umverteilung von Vermögen stattfindet, die leider nicht gerecht vonstatten geht. Gewinner sind immer nur die Erstempfänger wie der Staat sowie Banken und Großunternehmer. Das staatliche Geldmonopol hat eine Geldschwemme und Wertminderung zur Folge, die nach Ansicht von Adreas Marquart und Philipp Bagus zu Konflikten führen und somit den Frieden in Europa gefährden. Denn wenn die Kaufkraft stetig schwindet, wollen plötzlich alle ihr Geld loswerden. Obwohl die hohen Staatsverschuldungen die Ursache allen Übels sind, schieben Politiker die Verantwortung auf Naturkatastrophen oder Ölkrisen. Weiterlesen »