Britta Sander, die in einer Aachener Detektei arbeitet, erhält einen Anruf ihrer früheren Bekannten Pia, die sich Sorgen um ihre verschwundene Schwester Sabrina macht. Nachdem Britta den Fall übernommen hat, ergeben ihre Recherchen, dass Sabrina eine Ferienwohnung gemietet hat. Doch dort findet der Vermieter nur noch ihre Leiche. Für die Polizei steht nach kurzer Zeit fest, dass es sich um einen Suizid handelt, weshalb sie die Ermittlungen einstellt. Sowohl Pia, als auch der Ehemann von Sabrina können aber nicht an diese Theorie glauben, denn zum einen wurde auch Sabrinas geliebter Hund tot aufgefunden, und zum anderen hätte sie selbst dann keinen Whisky getrunken, wenn sie sich hätte umbringen wollen.

Dank Brittas Kollege Tahar, ein Computerspezialist, findet sich auf dem Handy der Toten ein Hinweis, dass es sich bei dem Mörder wahrscheinlich um jemanden mit dem Anfangsbuchstaben S handelt. In alten Tagebüchern von Sabrina suchen Pia und ihr Schwager nach weiteren Hinweisen und werden bei den Namen Susanne und Sarah aufmerksam. Aber dann ändert sich plötzlich die Situation, als Brittas Kollege Eric von seinem aktuellen Fall erzählt. Weiterlesen »

Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau vom 12. März 2010 werden jedes Jahr rund 100.000 Menschen gegen ihren Willen in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht, wobei sich das Risiko einer Zwangseinweisung beispielsweise in Bremen um das 15-fache gegenüber dem Saarland erhöht. Darin eingerechnet sind aber noch nicht die Patienten, die sich freiwillig einer Therapie unterziehen wollen. Die Zahlen veranschaulichen, dass es sich nicht um eine Minderheit oder Randgruppe innerhalb unserer Gesellschaft handelt.

Thorwald Börner arbeitet seit 1995 als Krankenpfleger auf einer bewusst anonym gehaltenen psychiatrischen Abteilung und zeigt in seinem Buch Mein Bruder der Nichtraucher anhand von Fallbeispielen deren Alltag auf. Zunächst erläutert er die gesetzlichen Grundlagen für Zwangseinweisungen in die Psychiatrie und zeigt auf, mit welchen Mitteln – medikamentös oder durch Fixierung – Patienten ruhig gestellt werden. Unter ihnen können sich Nichtsesshafte, Drogensüchtige oder an Demenz Leidende befinden. Die Pflegekräfte sehen sich teilweise randalierenden Patienten gegenüber und auch obszöne Ausrufe sind keine Seltenheit. Weiterlesen »