Silver Linings – Ein tragikomischer Roman über Hoffnung, Erinnerung und zweite Chancen

Buchcover: Silver Linings von Matthew Quick

Pat Peoples – Rückkehr aus der Psychiatrie und ein Ziel vor Augen

Als der 34-jährige Pat Peoples auf Betreiben seiner Mutter aus der Psychiatrie entlassen wird, verfolgt er nur ein Ziel: Er möchte seine Frau Nikki zurückgewinnen. Seiner Ansicht nach befinden sie sich lediglich in einer vorübergehenden Auszeit. Weil sie Männer mit gut entwickeltem Oberkörper mag, hat Pat „an dem schlimmen Ort“, wie er die Psychiatrie nennt, ein intensives Sportprogramm absolviert und ist nun topfit. Er liest ihre Lieblingsbücher, die ihm seine Mutter aus der Bibliothek besorgt, und folgt seiner neuen Lebensphilosophie: lieber nett sein, als Recht zu haben. Alles nur, um endlich der Mann zu werden, den Nikki verdient hat.

Familie, Football und eine vergessene Vergangenheit

Doch seine Familie steht einer Wiedervereinigung mit Nikki skeptisch gegenüber. Die Mutter hat die Hochzeitsfotos von den Wänden entfernt und behauptet, sie seien wegen der wertvollen Rahmen gestohlen worden.

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Männerlügen: Ein schonungsloser Blick auf Wahrheit und Täuschung

Buchcover: Männerlügen von Wolfgang Limmer

Wenn Pinocchios Nase Realität wird

Wolfgang Limmer wollte es ganz genau wissen – und ging dem Phänomen des Lügens auf den Grund. Laut ihm soll die Nase eines Lügners tatsächlich anschwellen – ganz so wie bei der bekannten Figur Pinocchio, die auch das Cover seines Buches Männerlügen* ziert. In diesem Werk sammelt der Autor eine Vielzahl kurioser, oft unglaublicher Geschichten, die sich vor allem um zwischenmenschliche Beziehungen, Untreue und gesellschaftliche Rollenbilder drehen.

Einige Männer lügen, weil die Wahrheit zu absurd oder verletzend wäre. Manche Frauen hingegen fühlen sich paradoxerweise erst dann besonders geliebt, wenn der Partner sie anlügt.

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Buchrezension: „SexLügen“ von Denise Harris – Zwischen Tabubruch und Klischeeüberladung

uchcover: SexLügen von Denise Harris

Ein Pseudonym als Schutzschild

Autoren greifen nicht selten zu einem Pseudonym, wenn sie nicht persönlich mit einem kontroversen Werk in Verbindung gebracht werden möchten. Besonders in der erotischen Literatur ist dies weit verbreitet – und im Fall des Romans SexLügen* erscheint es fast selbstverständlich. Denn die Hauptfigur Denise Harris, die offenbar identisch mit der Autorin ist, erlebt in der Handlung zahlreiche sexuelle Begegnungen – mit über 300 Männern und zwei Frauen.

Vom Ehebruch in die Krise

Durch ein Telefonat mit Mr. Murdock von der First Interstate Bank erfährt Denise, dass ihr Ehemann Ronald nicht nur sämtliche gemeinsamen Konten überzogen hat, sondern auch drei Monatsraten für das Haus offen sind.

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