Chapeau! Ein Dorf zeigt, was es kann von Julia Stagg

Chapeau! Ein Dorf zeigt, was es kannIn den französischen Pyrenäen an der Grenze zu Spanien liegt das beschauliche Dorf Fogas, in dem die Handlung des Romans Chapeau! Ein Dorf zeigt, was es kann angesiedelt ist. Die Gemeinde besteht aus drei kleinen Dörfern, deren Geschicke von Bürgermeister Serge Papon gelenkt werden. Er hat einen Angriff auf die Eigenständigkeit der Gemeinde, angefacht von Henri Dedieu, dem Bürgermeister des wohlhabenden Sarrat auf der anderen Seite des Flusses, erst vor einiger Zeit erfolgreich abgewehrt. In der Èpicerie von Madame Josette mit einem Glas Pastis in der Hand zieht Papon Bilanz über seine Amtszeit als Bürgermeister. Aus strategischen Gründen ist es für ihn an der Zeit, von seinem Amt zurückzutreten, und Christian Dupuy, Landwirt und zweiter Vizebürgermeister des Ortes, zu seinem Nachfolger zu machen. Doch gerade als er beschließt, Christian in seine Pläne einzuweihen, erleidet Papon einen Herzinfarkt, und jede Hilfe kommt zu spät.

Die Einwohner von Fogas stehen regelrecht unter Schock. Dass Serge Papon das Leben in der Gemeinde nicht mehr regeln wird, ist für viele kaum vorstellbar. Der Übergangsbürgermeister Pascal Souquet, der die Zusammenlegung von Fogas mit Sarrat einst befürwortet hat, will sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, um endlich regulärer Bürgermeister zu werden.

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Geradeaus ist keine Himmelsrichtung von Irene Zimmermann

Geradeaus ist keine HimmelsrichtungKarola bangt um ihren Arbeitsplatz als Dekorateurin, hat ihr Konto überzogen und zahlt noch einen Kredit ab. Um an Geld zu kommen, gibt sie ein Inserat auf, und tatsächlich meldet sich daraufhin ausgerechnet an einem Sonntagmorgen ein Anrufer: Für tausend Euro soll sie ein Auto von der Schweiz nach Mannheim überführen, das allerdings noch am selben Abend in der Garage seiner Eltern stehen muss. Karola überlegt nicht lange und sagt zu. Auf dem Weg zu ihrem Auftraggeber wird sie von ihrer Freundin Regine begleitet, und als die beiden Frauen den Zug nach Zürich besteigen, schließt sich ihnen Giulia an, eine Italienerin, die Regine von ihrer Tätigkeit als Arzthelferin kennt.

In der Schweiz nehmen die Frauen das Fahrzeug entgegen und treten die Heimreise an. Doch als sie im Kofferraum eineinhalb Millionen Euro in 500er Scheinen entdecken, glauben sie ihren Augen nicht zu trauen. Geradeaus ist keine Himmelsrichtung, das wissen sie auch, aber für sie heißt es erst einmal Gas geben und nichts wie weg. Einer Rundfunkmeldung entnehmen sie, dass am Aufenthaltsort ihres Auftraggebers eine Explosion stattgefunden hat und die Indizien, so der Sprecher, deuten auf eine Beteiligung der Mafia hin. Karola, Regine und Giulia ziehen sofort Parallelen zu dem Geldfund, und wenn die Mafia jetzt auch hinter ihnen her ist, müssen sie sich schnellstens von dem Auto trennen.

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Mops und Möhren von Silke Porath

Mops und MöhrenTanja teilt sich mit Chris und Rolf, einem schwulen Pärchen, eine Wohnung in Stuttgart. Mit von der Partie sind die Möpse Earl und Mudel. Ihr Chef und neuer Lover Arne ist Tierarzt und beide arbeiten für die Tierrettung, für die sie zu Notfällen gerufen werden. Als Arne beruflich nach Langeoog fährt, trifft er dort auf seine Exfreundin Sandra. Das alleine sorgt schon bei Tanja für Eifersucht. Doch damit nicht genug: Er bringt Sandra auch noch mit zurück und lässt sie bei sich übernachten!

Tanja besitzt mit ihren WG-Freunden Chris und Rolf einen Schrebergarten, in dem sie sich wohl fühlen. Der neue Vorsitzende dieser Laubenkolonie ist Klaus Hünken, der sie mit einer schlechten Nachricht konfrontiert, denn dem Verein steht eine hohe Steuernachforderung ins Haus. Die Kleingartenbesitzer machen die unliebsame Bekanntschaft mit Herrn Pukallus und dabei kommt ihnen schnell der Verdacht, dass genau auf dem Boden ihres Gartens schicke, teure Neubau-Wohnungen errichtet werden sollen. Sie lassen sich von Rechtsanwalt Bernd Othmer beraten und ausgerechnet Sandra, die Tanja hasst, hat als PR-Beraterin eine zündende Idee und unterbreitet ihnen Vorschläge zur Rettung.

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Papa ante Palma von Stefan Keller

Papa ante PalmaIn dem Buch Papa ante Palma von Stefan Keller dreht sich alles um die Liebe eines Deutschen zu seiner spanischen Frau und ihren gemeinsamen Kindern sowie um das Auswandern auf das Inselparadies Mallorca fernab, des partybekannten Ballermanns. Stefan, der als Protagonist seiner Selbstdarstellung im Buch ausschließlich Steve genannt wird, beschreibt allerdings in diesem Bestseller-Werk nicht nur seine beginnende Liebe zu Mallorca und jene zu seiner Familie, sondern auch die Liebe zur Musik.

Papa ante Palma ist ein humoristisches Literaturwerk, das sowohl als Komödie, als auch als Ratgeber herhalten kann. Mit viel Liebe zum Detail werden Lebenssituationen auf Mallorca wiedergegeben, wie der gemeinsame Ausflug zum Strand mit den teilweise wirklich nervenden Kindern, Vorstellungsgespräche für einen Sekretärsjob sowie Begegnungen, die Steve sowohl mit Touristen als auch mit den liebenswürdigen Einheimischen der größten Baleareninsel hat.

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Weg da, das ist mein Handtuch von Mark Spörrle

Weg da, das ist mein HandtuchSo unterschiedlich die Erwartungen der Protagonisten an ihre Ferien sind, so verschieden sind auch ihre Erlebnisse in Mark Spörrles Roman Weg da, das ist mein Handtuch!, obwohl sie alle ihren Urlaub auf einer spanischen Insel im gleichen Hotel verbringen.

Pete möchte eigentlich wieder abreisen, denn auf Island soll der Vulkan Katla ausbrechen und darauf wartet er, seit er seine revolutionäre Theorie der kreuzweisen Vorbeben entwickelt hat. Doch dummerweise wollte er noch duschen, bevor er sich auf den Weg zum Flughafen macht. Nun steht er nackt im Bad mit der abgerissenen Klinke in der Hand.

Für Oliver wird der Urlaub zum Albtraum, begleiten ihn nicht nur seine Frau Anna und die Kinder, sondern auch seine Schwiegereltern. Im überbuchten Hotel angekommen, erhält er, statt des gebuchten exklusiven Familienzimmers mit zwei Schlafräumen, nur ein Standard-Doppelzimmer mit zwei Campingbetten für die Kinder. Während Jessicas Superior-Suite ein Dankeschön eines Reiseveranstalters ist.

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