Es ist die Amtszeit von John F. Kennedy und vier „Pilzköpfe“ bringen die Mädchen um den Verstand. Das Buch Aufbruch von Ulla Hahn versetzt uns mit Hildegard Palm, kurz Hilla genannt, in diese Zeit. Hilla wohnt mit ihrer Familie in Dondorf, einem kleinen Örtchen am Rhein und besucht das Aufbaugymnasium. Was für eine aus einer Proletenfamilie schon ungewöhnlich ist. Fast täglich trifft sie sich mit dem aus besserem Hause stammenden Godehard, der ihr Geschenke macht. Darunter sogar einen Ring, mit dem er ernste Absichten bekundet. Dabei denkt Hilla noch gar nicht an eine feste Bindung, sondern hat nur ihr Ziel Abitur und Studium vor Augen. So „kniefällig“ wie ihre Mutter will sie nicht werden. Als sie jedoch erfährt, dass sie nur als Ersatz für eine Andere herhalten muss, ist sie froh, sich ihr „Kapital“, wie die Mutter immer gemahnt hat, bewahrt zu haben. Und ihr Zuhause ein Loch genannt zu haben, nein, das hätte Godehard nicht sagen dürfen.

Hilla nimmt einen Ferienjob auf dem Friedhof an, arbeitet dort doch Peter, in den sie verliebt ist. Von der täglichen Arbeit im Freien braun gebrannt, spart sie sich ihr Geld und gibt bei ihren Freundinnen mit einer erdachten und erträumten Reise an. Doch ihre Hoffnungen auf eine Verbindung mit Peter platzen schnell. Weiterlesen »

In Tagsüber dieses strahlende Blau von Stefan Mühldorfer sind der Ich-Erzähler und die Hauptfigur identisch. Der 37-jährige Versicherungsmakler Robert Ames ist seit 11 Jahren mit Kala verheiratet. Er wacht morgens in seinem Haus in Kanada auf und denkt an seinen bevorstehenden Arbeitstag im Büro und an seinen Chef. Obwohl er nicht zum Mitwisser werden wollte, hat ihm sein Chef anvertraut, dass er seine Frau betrügt. Mit diesen Gedanken macht sich Robert auf den Weg zur Arbeit und denkt auch an die ersten Treffen mit seiner Frau Kala. Im Büro wird er von seiner Kollegin Glandis in ein Gespräch über ihre gescheiterte Beziehung verwickelt und er weiß auch im Hinblick auf seine eigene nicht, was richtig und was falsch ist. Zunächst tröstet er sich mit dem Gedanken, dass nichts ewig dauert, auch das Unglück nicht.

Als er einen Termin bei den Rutherfords wahrnehmen muss, lässt er sich noch zu einem kurzen Fußballmatch hinreißen. Dabei verletzt er ausgerechnet den Sohn der Rutherfords und bringt ihn gleich mit zu seinem geschäftlichen Treffen bei den Eltern. Zu seiner Verwirrung sieht er in Janet Rutherford eine Frau, die er aus High-School-Zeiten kennt. Weiterlesen »

In dem Jugendbuch Durchgebrannt von Kristina Dunker empfängt die krebskranke Sarah im Krankenhaus Besuch. Es ist ihr 18. Geburtstag und ihre Verwandtschaft will ihr gratulieren. Auch ihr vier Jahre jüngerer Bruder Florian kommt notgedrungen mit. Denn eigentlich wollte er gerade heute mit seinen Freunden vom Sportverein in ein holländisches Zeltlager fahren. Während des Krankenbesuches verschlechtert sich der Gesundheitszustand seiner Schwester. Florian rennt überstürzt aus dem Zimmer und beschließt kurzerhand durchzubrennen.

Mit einer gefälschten Einverständniserklärung und gestohlenem Geld kann er seinen Trainer überzeugen, ihn doch noch mit ins Zeltlager zu nehmen. Seinen Freunden gegenüber prahlt Florian damit, dass er von zu Hause ausgerissen ist. Das imponiert ganz besonders Ricarda, die Florian sowieso schon mochte und die er anhimmelt. Es werden erste Küsse ausgetauscht und Florian fühlt sich so glücklich, wie schon lange nicht mehr.

Obwohl er froh ist, endlich von zu Hause weg zu sein, stört es ihn doch zunehmend, dass sich seine Eltern offensichtlich gar keine Gedanken um ihn machen. Er wartet vergeblich auf einen Anruf von daheim. Sein Gewissen plagt ihn immer mehr und es kommt bei ihm keine rechte Freude und Stimmung auf. Dann erzählt ihm Anna, die beste Freundin seiner kranken Schwester, von Gesprächen über den Tod und in Florians Kopf drehen sich die Gedanken: Was mag mit seiner Schwester passiert sein? Wie geht es ihr? Weiterlesen »

Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben und sein Vater fühlt sich als Seefahrer nur für seine materielle, nicht aber für die emotionale Versorgung zuständig. So wächst Xeno Atlas bei seiner Großmutter auf, die mit den Geistern von Tieren kommuniziert. Nach ihrem Tod steckt ihn sein Vater im Alter von 15 Jahren in ein Internat, wo er von seinem Lehrer Mr. Hood erstmalig von einem Karawanenbuch hört. Dabei soll es sich um eine Sammlung von Fabelwesen handeln, die auf geheimnisumwobenen Wegen abhanden kam. In seinem letzten Schuljahr, es ist das Jahr 1967, macht Xeno seine ersten Erfahrungen mit Drogen.

Wenig später ist er gezwungen, im Vietnam-Krieg zu kämpfen. Er entkommt zweimal nur knapp dieser Hölle und macht sich weiter auf die Suche nach dem verschollen geglaubten Karawanenbuch. Mit Linda, seiner Liebe aus Kindheitstagen, setzt er sich für eine Tierschutzorganisation ein und siedelt Tiere aus einem Wildschutzgebiet innerhalb Afrikas um, wobei ihm eine unerwartete Erbschaft zur Hilfe kommt. Mit ihr begibt er sich auch auf die weitere Suche nach dem Karawanenbuch, die ihn schon nach Venedig, und schlussendlich nach Kreta führt. Weiterlesen »

Wer möchte nicht gerne in seinem Traumjob arbeiten? Der Ratgeber Die erfolgreiche Bewerbung von Barbara Frey zeigt Ihnen, wie sie dieses Ziel erreichen können.

Die Jobsuche mit wildem Aktionismus anzugehen, oder in eine Lethargie zu verfallen, führt nicht zum Erfolg. Nehmen Sie sich etwas Zeit für eine gute Vorbereitung, rät die Autorin Barbara Frey und erklärt, wie mit einer Situationsanalyse und Erfassen der fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen die eigenen Ziele konkretisiert werden können. Auch wenn das Angebot an offenen Stellen in Zeitungen oder Jobbörsen im Internet oft ernüchternd ist, bieten sich Möglichkeiten über persönliche Netzwerke oder Initiativbewerbungen den Arbeitgeber zu finden, der zu einem passt.

Die Unterlagen vor einem Einstieg in die Bewerbung zu sichten, ist unerlässlich. Neben Tipps zu Foto, Papier und Mappe werden die Themen Lebenslauf und Anschreiben ausführlich behandelt. Auch den Fragen, ob Deckblatt ja oder nein und Sinn oder Unsinn einer „dritten Seite“, widmet sich die Autorin. Weitere Kapitel gehen auf die Themen Initiativbewerbung, Online-Bewerbung und Bewerbung im Ausland ein. Weiterlesen »

Der fünfzehnjährige Simon ist verschwunden. Er wollte das Wochenende bei seinem besten Freund Yannick verbringen. Doch wie sich herausstellt, war er das ganze Wochenende nicht dort. Er hat nie etwas ausgefressen und ist auch nicht der Typ, der einfach abhaut, also muss ihm etwas zugestoßen sein. Die Eltern rufen alle Freunde und Klassenkameraden an, niemand hat ihn gesehen, er ist spurlos verschwunden. Auch seine Schwester Lara hat keine Ahnung und langsam wird ihnen klar, wie wenig sie über Simon wissen.

Als auch die Ermittlungen der Polizei zu keinem Ergebnis führen, beschließt die siebzehnjährige Lara ihren Bruder zu suchen und stellt selbst Nachforschungen an. Zunächst sucht sie zusammen mit ihrer Freundin Annika Simons Fahrrad, mit dem er zuletzt gesehen wurde. Als das Fahrrad von Annika am Bahnhof gefunden wird, befragen sie dort die Passanten und finden heraus, dass Simon mit dem Zug nach Frankfurt gefahren ist.

Eines Tages trifft sie zufällig ihren alten Freund Bonzo, der seit zwei Jahren auf der Strasse lebt und berichtet ihm von den Ereignissen. Durch einen anonymen Hinweis von Bonzo an die Polizei werden im Keller eines Abbruchhauses Blutspuren von Simon gefunden. Weiterlesen »

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