Hütten mit Charakter

52 charmante Hütten in den Alpen!

Hütten mit CharakterIn alpinem Gelände können Schutzhütten dem Bergwanderer als Lager für eine geplante Gipfelerstürmung oder auch, wie der Name schon sagt, schlicht als Schutz vor einem plötzlich auftretenden Unwetter dienen. Wer selbst schon einmal in den Alpen unterwegs war, kennt vielleicht die Geschichten der Dorfbewohner, wie ihre Vorfahren beim Bau mit angepackt haben. Selbst Frauen halfen unermüdlich, das benötigte Baumaterial über mitunter unwegsames Gelände an Ort und Stelle zu schaffen, was höchsten Respekt verdient. In dem Bildband „Hütten mit Charakter“ stellen vier Autoren „52 charmante Hütten in den Alpen“ vor.

Nach einer Übersichtskarte mit allen namentlich genannten und markierten Hütten beginnt das Buch mit einer Auflistung der auf einer Berghütte geltenden Regeln, mit denen jeder Wanderer vertraut sein sollte.

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Okay, danke, ciao! von Katja Hübner

Okay, danke, ciao!Katja Hübner, die als Grafikerin in der Musikbranche unter anderem Udo Lindenberg betreut, begegnete im Mai 2017, nur wenige Meter von ihrem Zuhause im Hamburger Schanzenviertel, einem jungen Mann, der inmitten einer Hundewiese verwahrlost auf einer Bank lebte. Sie sprach Marc an und gab ihm auf seinen Wunsch hin jedes Mal, wenn sie an ihm vorbeiging, eine Zigarette. Mit der Zeit erfuhr Katja, dass Marc siebenundzwanzig Jahre alt war und von Essensresten aus der Mülltonne gelebt hat, bis sie dazu überging, ihm täglich Essen und Getränke zu bringen, was er stets einsilbig mit „Okay, danke, ciao!“ quittierte.

Als Dauerregen Marcs Kleidung völlig durchnässte, kaufte sie ihm eine Jacke, die jedoch bald wie die alte vor Wasser triefte. Jede weitere Hilfe lehnte Marc ab. Inzwischen fühlte sich Katja immer mehr für Marc verantwortlich.

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Zuagroast von Martina Parker

ZuagroastFür gewöhnlich setzt ein Kriminalroman direkt mit einem Mord, einem gefangen gehaltenen Opfer oder Ermittlern ein, die vor einem Rätsel stehen. Der Leser weiß dann schon, was ihn im Zuge des weiteren Handlungsverlaufs interessieren wird und worum es geht. Doch diese Dinge treten in dem Gartenkrimi „Zuagroast“ von Martina Parker, vom Prolog einmal abgesehen, zunächst in den Hintergrund. Stattdessen wird der Leser von einem mit allerhand wissenswerten Hintergrundinformationen und herrlich amüsanten Missverständnissen versehenen, wendungsreichen Plot in Atem gehalten, dessen Faszination er sich nur schwer entziehen kann.

Handlungspersonen in der im Südburgenland ansässigen Geschichte sind neben Finz, der den Zuagroasten eine fruchtbare Inkaerde nach dem Vorbild der Terra preta verkaufen und dabei ganz nebenbei sein Sexleben mit den verheirateten Frauen bereichern will, sind Bauunternehmer Paul Achleitner, Ehefrau Eva sowie Tochter Carla. Wegen seiner zahlreichen Affären startet das Paar in Buchschachen einen Neustart.

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Reisen auf Schienen von Daniela Schetar und Friedrich Köthe

Reisen auf SchienenDer Bildband stellt neunzig Möglichkeiten zum „Reisen auf Schienen“ vor, wobei es nicht nur um alltägliche Straßenbahnen und Züge geht. Daniela Schetar und ihr Ehemann Friedrich Köthe sind beispielsweise in Kabelstraßen-, Hänge-, Zahnrad-, Schwebe-, Standseil- oder Achterbahnen sowie in einem allein durch Körperkraft bewegten Bambuszug durch alle Kontinente dieser Erde gereist. Auf den ersten Seiten des Buches zeigen Weltkarten die Startpunkte ihrer Reisen an, die so eine geographische Zuordnung erlauben. Neben technischen Daten werden in einem Reise-Info zunächst Preis und Dauer der Reise genannt und immer auch die entsprechende Internetadresse.

Auf einigen Fahrten führen die Gleise durch enge Gassen, was durch spektakuläre Fotos dokumentiert wird. Zu finden sind Kurzstrecken von unter zehn Kilometern, aber auch solche, die sich über Tage erstrecken.

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Die Journalistin – Der Preis der Wahrheit von Maria Reig

Die Journalistin - Der Preis der WahrheitIm Jahr 1927 kann die sechsundzwanzigjährige Elisa in der von ihrer wohlhabenden Tante Manuela Montero arrangierten Ehe mit dem vermögenden Bankier Francisco de las Heras y Rosales immer noch kein Glück finden, obwohl es ihr in der großzügigen Wohnung in Madrid an nichts fehlt und sie die Annehmlichkeiten einer Sommerfrische durchaus zu schätzen weiß. Sie hatte gehofft, endlich ihren Traum als Journalistin verwirklichen zu können. Francisco würde ihr das auch erlauben, aber erst, nachdem sie ihm seinen Wunsch nach Kindern erfüllt. Elisa entzieht sich zunehmend seinen Annäherungsversuchen und konzentriert sich stattdessen auf gelegentliche Artikel, die sie hinter dem Rücken ihres vielbeschäftigten Ehemannes unter dem Pseudonym Pedro Liébana verfasst. Um sich glaubwürdig zu präsentieren, tritt sie in der Redaktion als Mann verkleidet auf, wovon nur wenige ihrer Vertrauten Kenntnis haben.

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Magie der Berge

Magie der BergeBergsteiger wissen längst um die „Magie der Berge“ und egal, wie viele Berge ein Mensch in seinem Leben schon gesehen oder vielleicht sogar bis auf die Gipfel geklettert ist, es kann immer nur ein kleiner Teil dessen sein, was es in dieser Welt noch zu bestaunen gibt. Der Bildband hat die faszinierendsten Gebirge der Erde zusammengestellt, und der Betrachter der Fotos kann nur erahnen, welche Anstrengungen die Fotografen für die Entstehung unternommen haben.

Vorgestellt werden Ruhe ausstrahlende Landschaften, nebelverhangene oder mit Gletschern überzogene Berge und feuerspeiende Vulkane, die von der im Erdinnern schlummernden Macht zeugen und deren Gefahrenpotential nicht unterschätzt werden sollte. Hat der Fotograf bei der Aufnahme eines fließenden Gewässers eine entsprechend lange Verschlusszeit gewählt, „sieht“ man förmlich die Kraft des Wassers, wohingegen die Ausbrüche eines Vulkans und alle abgelichteten Details gestochen scharf betrachtet werden können.

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Sein Name war Annabel von Kathleen Winter

Sein Name war AnnabelHermaphroditismus oder in jüngster Zeit auch Intersexualität genannt, ist medizinisch eine beim Menschen äußerst seltene Sexualdifferenzierungsstörung, bei der sowohl männliche, wie auch weibliche Geschlechtsmerkmale vorhanden sind. Noch vor gar nicht so langer Zeit durften sich die Eltern nach der Geburt für ein Geschlecht entscheiden, was für das Kind neben einer Operation auch eine lebenslange Hormoneinnahme zur Folge hatte. Kathleen Winter zeichnet in ihrem Roman „Sein Name war Annabel“ den Lebensweg eines solchen Menschen in sehr eindringlicher Form nach:

In dem kleinen Dorf Croydon Harbour an der Südküste Labradors in Kanada wird im Jahr 1968 Wayne Blake geboren. Es ist eine Hausgeburt, bei der auch Thomasina Baikie hilft. Sie sieht bei dem Neugeborenen nicht nur einen Hoden, sondern auch Schamlippen und eine Vagina. Während die Mutter Jacinta durchaus mädchenhafte Züge in dem Säugling sieht, entscheidet ihr Ehemann Treadway, dass es ein Junge sein soll.

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Probe 12 von Kathrin Lange und Susanne Thiele

Probe 12Die Entdeckung des ersten Antibiotikums durch Alexander Fleming im Jahr 1928 war eine medizinische Sensation und hat unzähligen Menschen das Leben gerettet. Doch durch unbedachte Antibiotikagaben und Einsatz in der Massentierhaltung sterben schon jetzt laut Bundesministerium für Gesundheit in Deutschland jährlich zehn- bis zwanzigtausend Menschen und vier- bis sechshunderttausend erkranken an den Folgen einer nicht mehr behandelbaren Infektion. Bis zu 95 Prozent der sogenannten Krankenhauskeime, so schreiben Kathrin Lange und Susanne Thiele in ihrem Thriller „Probe 12“, haben mittlerweile Resistenzen gebildet. Zudem gibt es bereits pan-resistente Erreger, gegen die selbst für Notfälle in Reserve gehaltene Antibiotika nicht mehr helfen. Wie die WHO im Jahr 2014 feststellte, kann eine Pandemie mit multiresistenten Erregern nicht mehr ausgeschlossen werden. Rettung könnten die schon lange bekannten, Viren abtötenden Bakteriophagen bringen, die in Osteuropa längst im Einsatz, in Westeuropa jedoch bis auf Ausnahmen verboten sind, oder neue Antibiotika, die jedoch wegen fehlender Gewinne niemand entwickeln will.

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Die Kommissarin und der Metzger – Auf Messers Schneide von Bent Ohle

Die Kommissarin und der Metzger - Auf Messers SchneideWährend Kriminalhauptkommissarin Tanja Terholte von der Mordkommission Münster gerade einen Fall löst, wird sie mit ihrem Kollegen Jens Förster zu einem neuen Fall gerufen: Ausgerechnet in ihrem Wohnort Horstmar hat Landwirt Lothar Wenninghoff in seinem Schweinestall menschliche Überreste entdeckt, die seinen Schweinen zum Fraß vorgeworfen wurden. Kurz darauf findet auch Jürgen Holthefe in seinem Garten Leichenteile. Als der Tierarzt Dr. Stratmann vermisst gemeldet wird, müssen die Ermittler davon ausgehen, dass es sich bei den Leichenteilen um seine Überreste handelt.

Tanja, die auf dem mit ihrem Bruder Rudi gemeinsam bewirtschafteten Hof im Nebenerwerb eine Rinderzucht betreibt, weiß sich keinen anderen Rat und bittet Rudi um Unterstützung. Er ist nicht nur Schlachter und betreibt im Ort eine Metzgerei, sondern interessiert sich zudem für Anatomie und Forensik.

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Hörst du, wie der Himmel singt? von Kirsten Miller

Hörst du, wie der Himmel singt?Der achtjährige Ash lebt mit seiner Mutter Yanela in einem kleinen Haus in Südafrika, in dem schon seine Vorfahren gelebt haben. Regelmäßig besucht ein fremder Mann seine Mutter und zieht sich mit ihr zurück, so dass Ash noch die Geschwister Honey und Zuko bekommt. Obwohl schon der kleine Zuko ein guter Beobachter ist, kann er nicht sprechen und somit auch nicht artikulieren, dass er lieber barfuß läuft, weil die Schuhe drücken. Als Ash zwölf Jahre alt ist, besucht sie der Fremde ein letztes Mal. Da mit seinem Fortgang die Geldzuwendungen ausbleiben, geht es der Familie zunehmend schlechter. Für die kränkliche Honey fehlt es an Medikamenten. Sie verstirbt, woraufhin die Mutter hinter dem Haus eine Grube aushebt. Eine Beerdigungsfeier kann sie sich nicht leisten, denn sie ist ohne Arbeit.

Als Ash siebzehn Jahre alt ist, verrät ihm seine Mutter auf dem Sterbebett, dass der Fremde ein teurer Anwalt in der Stadt ist und Dominic Rahl heißt. Sie rät ihrem Sohn, von dem Ort, an dem alle krank werden, wegzugehen und bittet ihn, sich um Zuko zu kümmern.

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