Mein Weg aus der Depression von Patrick N. Kraft

Mein Weg aus der DepressionPatrick N. Kraft hatte eigentlich alles, was man sich wünschen kann: Erfolg in seinem Beruf als Banker und eine Familie, die hinter ihm steht. Als begeisterter Sportler nimmt er 2006 an seinem ersten Halbmarathon teil und setzt sich gleich als nächstes Ziel die Teilnahme am Ruhr-Marathon im Mai 2008. Er ist selbst überrascht, dass er für die Strecke von 42,195 km nur gute dreieinhalb Stunden benötigt hat und will sofort noch höher hinaus. Jetzt lernt er extra fürs Triathlon das Kraulen und kauft sich ein neues Rennrad. 13 bis 14 Stunden trainiert er pro Woche und vernachlässigt dabei seine Kinder und seine Frau. Für Sex bleibt da keine Zeit mehr und die Urlaube werden zu Trainingszwecken missbraucht.

In seinem Buch Mein Weg aus der Depression schildert Patrick N. Kraft, wie ab Herbst 2009 seine depressiven Phasen parallel zum immer schlechter werdenden Verhältnis zu seiner Frau verlaufen. Es kommt Eifersucht hinzu und er leidet extrem unter Verlustängsten. Nachdem er bereits für den Ironman trainiert hat, kommt es zu einem schweren Unfall mit mehreren Brüchen.

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Bis ans Limit – und darüber hinaus von Iris Hadbawnik

Bis ans Limit - und darüber hinausBis ans Limit – und darüber hinaus gehen die Sportler, die Iris Hadbawnik in ihrem Buch vorstellt. Nachdem sie zunächst den Fragen nachgeht, wonach Extremsportler eigentlich suchen und wie man sie definiert, beginnt sie mit der Vorstellung der Marathonläuferin Brigid Wefelnberg. Diese bemerkenswerte Frau hat ihren eigenen Weg gefunden und verbindet ihre sportlichen Ambitionen mit der Unterstützung für Bedürftige.

Guido Kunze fährt Radrennen, bei denen er sich sogar schon Abszesse zugezogen hat, die er sich operativ entfernen lassen musste. Der Triathlet Beat Knechtle untersucht als habilitierter Arzt die Einflüsse, die der Sport auf die Psyche und das Immunsystem ausüben und dient damit der wissenschaftlichen Forschung. Zum Sinn und Zweck der Sportgetränke hat er eine ganz eigene Meinung.

Frank Hülsemann hat sich mit zwei Sportlerkollegen zu Fuß auf historische Spuren begeben und alle drei mussten sich für die legendäre Seidenstraße sieben (!) Visa besorgen.

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100 Kilometer zu Fuß um Jena von Sven Müller

100 Kilometer zu Fuß um JenaWer die hügelige Gegend um Jena kennt, kann sich eine Vorstellung davon machen, was es heißt, 100 Kilometer zu Fuß um Jena zurück zu legen. Das genau hat nämlich Sven Müller getan und seine gesammelten Eindrücke in seinem Erlebnisbericht niedergeschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Ultralangstrecke, bei der das Ziel in maximal 26 Stunden erreicht sein muss und es werden nicht mehr als 850 Teilnehmer zugelassen.

Sven Müller hat nun schon erste Erfahrungen in Belgien gesammelt und schreibt, wie er sich auf den Lauf in Jena vorbereitet hat. Beim wöchentlichen Training hat er kontinuierlich die Entfernungen gesteigert und eine grundlegende Ernährungsumstellung vorgenommen. Denn seine Zellen müssen die Mineralien und Energien speichern können, die er später verbrauchen wird. Dazu greift er auf so exotisch anmutendes wie Grünlippmuschelextrakt zurück. Und ferner weiß er, wie wichtig richtige Kleidung und ein mit Penaten eingecremter Po ist.

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Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund! von Marvin Running

Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund!Marvin Runnings Buch Sport: Sei kein Frosch, Schweinehund! beginnt mit Hot Yoga: Herrchen, der seinen inneren Schweinehund überwinden muss, quält sich in einem auf 40° aufgeheizten Raum 90 Minuten ab. Während sich auf der Pfirsichhaut der Trainerin kein Tropfen bildet, fließt bei Herrchen der Schweiß in Strömen. Angeblich werden seine Sexualorgane dabei bestens durchblutet und seine Schilddrüse massiert. Bei der nächsten Disziplin joggt Herrchen 75 Minuten im Wald und ertappt dabei ein Paar inflagranti im Gras. Es folgt das Schwimmen auf eine Distanz von ca. zwei Kilometern im Pazifik vor der Küste von Hawai. Das Gebiet soll wegen der Manta-Rochen zu den zehn besten Tauchgründen weltweit zählen. Auf seine besorgte Frage nach einem Hai antwortet ihm eine Urlauberin, dass sie noch keine gesehen hätte. Wie beruhigend! Das Tauchen findet im Dunkeln mit Knicklichtern statt und Herrchen hat schon Sorgen, dass er mit dem Boot nicht mehr mit zurückgenommen wird.

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So kommen Sie in Schwung von Jayne Williams

So kommen Sie in SchwungJayne Williams spricht in So kommen Sie in Schwung aus ihren eigenen Erfahrungen: Ende Juni 1999 fasst die 1,75 m große und 269 Pfund schwere Frau den Entschluss, dass sich an ihrem Aussehen etwas ändern muss und sie beginnt zunächst damit, kurze Strecken zu laufen. Sie steigert sich langsam und beginnt im Juli 2001 mit der Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, mit dem Triathlon. Im Mai 2002 nimmt sie bereits am Wildflower, der zweitgrößten Triathlon-Veranstaltung der Welt teil. Sie fühlt sich als Missionarin, auch andere übergewichtige Menschen zu bekehren und schätzt die tolle Gemeinschaft dieser Sportler. Im September 2003 macht sie schon beim Half-Ironman mit, bei dem im Vergleich zum Ironman, bei dem 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Programm stehen, die Hälfte jeder Disziplin abverlangt wird.

Jayne Williams gibt allen den Ratschlag, es langsam angehen zu lassen und Geduld zu haben. Die Gelenke, Bänder und Muskeln brauchen Zeit, um sich anzupassen. Sie weiß, dass sie nie zu den Topathleten gehören wird. Aber ihr sind der Spaß und die Bewunderung der Landschaft wichtiger.

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Der Lauf meines Lebens von Ruth Heidrich

Der Lauf meines LebensDen schlimmsten Moment ihres Lebens erlebte sie, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Wie konnte das passieren? Sie ging regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, ernährte sich ausgewogen und hatte dem roten Fleisch abgeschworen, sowie viel Sport getrieben und war einige Marathons gelaufen. Dieses Todesurteil wollte sie nicht akzeptieren, sie wolle leben und so begann sie den Lauf ihres Lebens.

Nach einer ersten Operation, bei der ihr ein Tumor entfernt wurde, ergaben weitere Tests, dass der Krebs gestreut hatte und beide Brüste mussten vollständig entfernt werden. Sie durchlebte Momente der Angst und des Zweifels. In ihrer Verzweiflung nimmt sie an einer Studie zu Brustkrebs und Ernährung von Dr. McDougall teil. Seiner Meinung nach spiele die Ernährung eine wichtige Rolle bei Krebs, denn in Ländern mit einer fettarmen Ernährung wäre die Brustkrebsrate viel niedriger. Von einer Chemotherapie und Bestrahlung riet er ab, da diese dem Immunsystem dauerhaft schade und empfahl der Autorin eine vegane Ernährung.

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ES läuft von Marvin Running

ES läuftLaufbücher gibt es wie Sand am Meer, aber ES läuft ist ein ganz außergewöhnliches Buch, denn der Autor Marvin Running ist ein Schweinehund. Um genauer zu sein, er ist der innere Schweinehund eines Extremläufers, der über die Erlebnisse mit seinem Herrchen berichtet.

Bevor sein Herrchen auf die Idee kam durch den Grand Canyon zu laufen, ging es Marvin gut. Doch nun bleiben ihm nur sechs Monate Zeit, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Während Marvin alle Register zieht, läuft sein Herrchen bis zu fünf Runden mit umgeschnalltem Rucksack um die Hamburger Alster. Um Gewicht zu sparen, wird jeder Ausrüstungsgegenstand für die Canyontour gewogen und einem akribischen Auswahlverfahren unterzogen. Als es endlich los geht, können auch Marvins Ängste den Lauf durch den Grand Canyon nicht mehr verhindern und so versucht er, aus lauter Frust, dem Blinddarm etwas vorzuflunkern. Doch bleiben alle seine Anstrengungen vergeblich.

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Die Kunst zu siegen von Johan Bruyneel und Bill Strickland

Die Kunst zu siegenDie Tour de France hat ihn zu einem der erfolgreichsten Teamchefs des Radsports gemacht. in seinem Buch Die Kunst zu siegen lässt Johan Bruyneel die Momente Revue passieren, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind. Er erläutert, was zum Siegen wirklich notwendig ist und wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt.

Als Kind war er davon überzeugt, dass er einmal ein großer Champion wird, denn auf lokaler Ebene war er ein Star. Doch seine Karriere belehrte ihn eines Besseren. Er hatte zwar den Kopf und das Herz eines Champions aber nicht die körperlichen Voraussetzungen um jemals die Tour de France gewinnen zu können. Als Radprofi war er zwar sehr erfolgreich, doch hatte er den Radsport nicht so geprägt, wie er sich das als Kind erträumt hat. Als er mit vierunddreißig Jahren von einer zwölfjährigen Karriere als Radprofi zurücktritt, hat er zwei Etappen der Tour de France gewonnen und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden getragen.

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Mission Marathon von Lothar Koopmann

Mission MarathonEr war ein dicker Junge, wie er in der zweiten Lebenshälfte sportlich, aber eben doch kein Superläufer wurde, erzählt Lothar Koopmann mit selbstkritischem Witz in seinem Buch Mission Marathon. Bereichert wird das Werk durch die humorvollen Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann, die den Protagonisten in verschiedenen skurrilen Situationen zeigen.

Angeregt durch einen lokalen Running-Event beginnt Koopmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa mit dem Laufen. Nach vier Monaten und unzähligen Joggingrunden über fünf Kilometer ist keine Leistungssteigerung zu bemerken. So treten die beiden dem Lauftreff eines örtlichen Vereins bei. Für den Mittsommernachtslauf des kommenden Jahres lernen sie langsamer zu laufen um schneller zu werden. Der erste Wettkampf findet ohne Koopmann statt und ist ein Frauenlauf über zehn Kilometer, an dem seine Ehefrau und ihre Schwester Margret teilnehmen. Dann, zwei Wochen vor dem Mittsommernachtslauf, zieht Koopmann sich bei einem Trainingslauf einen Muskelfaserriss zu.

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Zehnkampf von Bernd Franzinger

Zehnkampf„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman Zehnkampf wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.

Während eines Zehnkampfes, an dem auch Kommissar Tannenbergs Neffe teilnimmt, wird beim Hundertmeterlauf ein Läufer durch einen Schuss direkt ins Herz getötet. Dem Kaiserslauterer Ermittler und seinem Team ist klar, dass für eine solche Tat nur ein Scharfschütze in Betracht kommt. Doch warum sollte ein Profikiller einen 18-jährigen Schüler hinrichten? Die ersten Ermittlungen ergeben noch keine konkrete Spur, da wird bereits im Sand einer Weitsprunganlage ein weiterer Sportler entdeckt, der ebenfalls durch einen Präzisionsschuss getötet wurde. Wodurch erste Vermutungen, es könne sich um einen psychopathischen Serienkiller handeln, bestätigt werden.

Da die Staatsanwaltschaft an einen terroristischen Hintergrund der Mordanschläge glaubt, wird Tannenberg ein BKA-Beamter als Verstärkung zur Seite gestellt, der eine frappierende Ähnlichkeit mit George Clooney hat.

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