Flugzeugentführungen von Annette Vowinckel

FlugzeugentführungenAnnette Vowinckel schreibt in ihrem Prolog zu Flugzeugentführungen, dass aus diesem Thema eine Geschichte der Kulturen geworden ist. Im Vordergrund einer Flugzeugentführung stehen häufig politische Forderungen, in denen die Entführer die Weltöffentlichkeit auf die politische Lage aufmerksam machen wollen. In einigen Fällen haben die Entführungen einen militärischen oder kriminellen Hintergrund. Die erste Flugzeugentführung hat 1931 stattgefunden, doch bis 1958 hat man nur wenige verzeichnen können. Ab 1959 hat es eine Welle von Entführungen, besonders vor dem Hintergrund der kubanischen Revolution, gegeben. Den Höhepunkt kann man in den 70er Jahren suchen und erst ab diesem Zeitpunkt gab es Geiselnahmen Krimineller mit Lösegelderpressung. Ab den 80er Jahren ist ein stetiger Rückgang zu verzeichnen, der Grund hierfür sind die in den 70er Jahren eingeführten Kontrollen durch Detektoren.

An fünf Entführungsfällen führt die Autorin die Gründe dafür exemplarisch auf. Unterschiedlichste Ängste werden analysiert: Die Angst entführt zu werden, Opfer eines Anschlags zu werden und die ganz gewöhnliche Flugangst vor einem Absturz.

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Schneller Sprachen lernen von Jens Seiler und Sandra La Cognata

Schneller Sprachen lernenGrundsätzlich ist es immer am einfachsten, als Kind mit einer Sprache aufzuwachsen. Aus Erfahrungen weiß man, dass es Kindern problemlos gelingt, zwei Muttersprachen zu erlernen, wenn sie zweisprachig aufwachsen. Doch immer wieder wird für einen Beruf der Erwerb einer weiteren Sprache erforderlich oder Urlauber wollen sich im Ausland fernab der Touristenorte bewegen, wo zumindest einige Sprachkenntnisse nützlich sind. In diesen Fällen kann das Buch Schneller Sprachen lernen von Jens Seiler und Sandra La Cognata eine Hilfe sein, denn es ist, wie der Untertitel besagt, ein Universalschlüssel zu fast allen Sprachen. Das im Pocketformat herausgegebene Büchlein gibt in übersichtlicher Form nützliche Tipps zum Sprachenerwerb einer Fremdsprache.

Eingangs wird die Frage gestellt, warum wir überhaupt eine andere Sprache erlernen wollen. Ausgehend vom Erwerb der Muttersprache wird aufgezeigt, wie unser Gehirn die einzelnen Schritte verarbeitet und wie wir am besten beide Gehirnhälften zum Lernen nutzen.

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Die Habsburger von Katrin Unterreiner

Die HabsburgerKatrin Unterreiner lässt mit ihrem Buch Die Habsburger die österreichische Monarchie wieder aufleben. Sie beginnt Mitte des 18. Jahrhunderts bei Maria Theresia und ihren Ansichten zur Kindererziehung. Es folgt die Beschreibung der Erzherzogin Sophie und das Verhältnis zu ihrer späteren Schwiegertochter, Kaiserin Elisabeth, kurz Sissi genannt. Ebenso geht die Autorin auf das Verhältnis des Kaiserpaares untereinander ein und welche Tischsitten bei Hofe geherrscht haben. Die Sparsamkeit des Kaisers Franz Josef wird genauso ausführlich behandelt wie seine Rolle als Vater und späterer Großvater. Doch auch darüber, ob er unter der häufigen Trennung von seiner Frau gelitten hat, sowie über seine Verhältnisse zu anderen Frauen, erfährt der Leser mehr.

Ein Großteil wird selbstverständlich der heute bekanntesten Person, Kaiserin Elisabeth gewidmet: Wie ihre Kindheit in Bayern verlief, ob es Gründe für die Reise nach Madeira gab, eine Flucht nach Bayern oder eine Romanze mit dem Grafen Andrássy, wie in den Sissi-Filmen behauptet wird.

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Vampire von Hagen Schaub

VampireIn dem Buch Vampire von Hagen Schaub geht es zunächst einmal um die Definition, was ein Vampir überhaupt ist. Die als lebende Leichname verstandenen Vampire haben ihren Ursprung in Südosteuropa. Anhand von Fallschilderungen geht der Autor der Frage nach Ursprung dieses Aberglaubens nach. Die Menschen hatten im Mittelalter u. a. Angst vor Seuchen, Hungersnöten und Kriegen. Die wenig oder gar nicht gebildeten Leute, zumeist Analphabeten, haben natürlich einen Grund für diese unerklärlichen Ereignisse gesucht. Oftmals trat auch ein vermehrtes Sterben ohne erkennbaren Grund innerhalb einer Gemeinschaft auf, das sie der Existenz von Geistern, Dämonen und Göttern zuschrieben. Wenn nicht ein Vampir, ein Untoter, der Kern allen Übels war, dann mussten Hexen als Übeltäter herhalten, die von den kirchlichen Würdenträgern verfolgt wurden.

Mittels Berichten aus dem 17. Jahrhundert dokumentiert Schaub auch die wissenschaftliche Vorgehensweise dieser Zeit. Es hat selbst Dissertationen zu diesem Thema gegeben, die der Vampirhysterie nur noch weiteren Vorschub leistete.

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Guía Peñín 2011 von José Peñín

Guía Peñín 2011Was benötigt der Liebhaber spanischer Weine, um eben den richtigen finden und genießen zu können? Richtig! Einen zuverlässigen, unparteiischen und um größtmögliche Objektivität bemühten Weinführer. Genau das hält er mit Guía Peñín 2011 von José Peñin in den Händen. José Peñin blickt auf eine 30-jährige Berufserfahrung zurück und hat sich als Weinschriftsteller und –journalist der spanischen Sprache einen Namen gemacht.

Spaniens Weinführer 2011 bietet zunächst einen Überblick zur Handhabung und die Art der Verkostung, wobei über 9400 Weine einer Prüfung unterzogen wurden. Die zu vergebenden Punkte, nach denen die Weine eingestuft werden, berücksichtigen die objektiven und subjektiven Eindrücke. Es folgen in alphabetischer Reihenfolge die wichtigsten weißen und roten Rebsorten Spaniens und in sehr ausführlicher Form wird auf die recht unterschiedlichen Böden und die damit einhergehenden geschmacklichen Unterschiede eingegangen.

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Cuba von Wolfgang Ziegler

CubaDer Reiseführer Cuba von Wolfgang Ziegler bietet dem Leser eine Fülle an nützlichen Informationen, die ein zu erwartendes Maß übersteigen. Zunächst erhält er eine ausführliche Einführung in Landschaft, Politik, Wirtschaft und vieles mehr, was die Karibikinsel betrifft. Es folgt eine Vielzahl wertvoller Tipps zum Autofahren, Essen und Übernachtungsmöglichkeiten, selbstverständlich mit Preisangaben und Telefonnummern, an die sich Stichwörter von A bis Z (Gesundheit, Kriminalität, Stromspannung, um nur einige zu nennen), anschließen. Es folgen, aufgeteilt nach den Provinzen auf Kuba, die einzelnen Regionen mit ihren Ortschaften und Stränden. Immer ist ein Auszug aus dem Stadtplan neben den betreffenden Ausführungen abgedruckt, der einen raschen Überblick ermöglicht.

Zu guter Letzt bekommt der Leser noch einen spanischen Grundwortschatz mit auf den Weg, den eine sinnvolle Gliederung nach Themengebieten auszeichnet. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es zumindest abseits der Touristenorte sinnvoll ist, wenn man ein paar Worte Spanisch spricht.

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Homöopathie von Sven Sommer

HomöopathieSven Sommers Ratgeber Homöopathie, mit dem Untertitel „Alltagsbeschwerden selbst behandeln“, beginnt mit einer Einführung in die Homöopathie, ihrer Entdeckung und praktischen Anwendung. Er lässt einige Antworten auf häufige Fragen folgen und gibt Beispiele dafür, wie ein geeignetes Mittel gefunden werden kann. In alphabetischer Reihenfolge werden Stichwörter und Krankheitsbilder genannt, wobei positiv hervorzuheben ist, dass bei der Auffindung eines Mittels auch Wert auf die geistigen Symptome gelegt wird. Der Autor macht deutlich, dass Schnupfen nicht gleich Schnupfen ist und unterschieden wird nach der Art der Absonderung. Auch weist er darauf hin, was zur Besserung oder Verschlechterung geführt hat. Dass es dabei zu nicht unerheblichen Wiederholungen kommt (Myristica wird genannt bei A wie Abszess und B wie Eiterbildung), lässt sich wohl bei einem Werk dieser Form nicht vermeiden. Schließlich folgen in ebenfalls alphabetischer Aufstellung eine Auswahl an homöopathischen Mitteln mit ihren charakteristischen Einsatzgebieten und homöopathische Begriffe.

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Pubertät – Loslassen und Haltgeben von Jan-Uwe Rogge

Pubertät – Loslassen und HaltgebenEiner der meistgelesenen Ratgeber über die Pubertät ist Jan-Uwe Rogges Buch Pubertät – Loslassen und Haltgeben. Der Autor hat das Standardwerk vollständig überarbeitet und um einige Themen erweitert. Angefangen bei den neuen Medien, über Erkenntnisse in der Hirnforschung, bis hin zu veränderten Alltagserfahrungen der Heranwachsenden.

Die Pubertät ist eine Zeit der Entwicklung und Veränderung, aus der sich Krisen ergeben können. Machtkämpfe zwischen Eltern und ihren pubertierenden Kindern müssen nicht sein, meint Rogge und möchte Eltern die vielfältigen Verhaltensweisen aufzeigen, die sich während der Pubertät entwickeln können. Denn viele Erwachsene haben nur eine begrenzte Vorstellung von dem, was für ihre Kinder normal und selbstverständlich ist. Die Pubertätsverläufe können sich sehr verschieden darstellen, während einige Jugendliche sich provokant inszenieren, ziehen sich andere zurück und kapseln sich ab.

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Die erfolgreiche Bewerbung von Barbara Frey

Die erfolgreiche BewerbungWer möchte nicht gerne in seinem Traumjob arbeiten? Der Ratgeber Die erfolgreiche Bewerbung von Barbara Frey zeigt Ihnen, wie sie dieses Ziel erreichen können.

Die Jobsuche mit wildem Aktionismus anzugehen, oder in eine Lethargie zu verfallen, führt nicht zum Erfolg. Nehmen Sie sich etwas Zeit für eine gute Vorbereitung, rät die Autorin Barbara Frey und erklärt, wie mit einer Situationsanalyse und Erfassen der fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen die eigenen Ziele konkretisiert werden können. Auch wenn das Angebot an offenen Stellen in Zeitungen oder Jobbörsen im Internet oft ernüchternd ist, bieten sich Möglichkeiten über persönliche Netzwerke oder Initiativbewerbungen den Arbeitgeber zu finden, der zu einem passt.

Die Unterlagen vor einem Einstieg in die Bewerbung zu sichten, ist unerlässlich. Neben Tipps zu Foto, Papier und Mappe werden die Themen Lebenslauf und Anschreiben ausführlich behandelt.

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Tüte oder so was von Ulrike Sterblich

Tüte oder so wasHäufig geben junge Menschen als Gründe für ihren Berufswunsch an, dass sie sehr kontaktfreudig sind und deshalb mit Menschen zu tun haben möchten. Doch in vielen Fällen ist bei der Berufswahl der Kundenkontakt nicht ausreichend bedacht. In ihrem Buch Tüte oder so was zeigt Ulrike Sterblich anhand einiger Erlebnisse von Dienstleistern, Verkaufsangestellten und Servicekräften, was man mit Kunden so alles erleben kann.

Oft sind es die kleinen Dinge mit denen der Kunde den Verkäufer nervt, wie der Standardsatz „Haben Sie vielleicht noch ne Tüte oder so was?“. Dass der Kunde eine Tüte braucht, ist klar, aber was soll dieses „so was“ eigentlich sein? So wird der am Taxistand mit eingeschaltetem Taxischild wartende Taxifahrer häufig gefragt „Sind Sie frei?“, eine völlig überflüssige Frage, denn ein wartendes Taxi mit hell erleuchtetem Schild ist frei.

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