Die entspannten Städte in Europa

Die entspannten Städte in EuropaIn dem großformatigen Buch „Die entspannten Städte in Europa“ stellen vierzehn Autoren, deren Aufzählung den Rahmen dieser Rezension sprengen würde, fünfzehn Städte vor, wobei sie deren Kulturangebote, architektonischen Besonderheiten, die jeweilige Verkehrssituation, geschichtliche Hintergründe, musikalische Vorlieben oder einfach die Lebensart ihrer Bewohner hervorheben. Zu jeder Stadt gibt es drei Tourenvorschläge; den Abschluss bilden jeweils Informationen zu Übernachtungsmöglichkeiten, den kulinarischen Vorlieben, was es zu stöbern oder entdecken gibt und welches Nachtleben geboten wird. Um keine Stadt zu bevorzugen, hat man die alphabetische Reihenfolge gewählt.

Der Leser erfährt, welche Stadt zu einem Drittel aus Wasser besteht und obendrein vierzig Prozent Grünflächen aufweist, was weltweit seinesgleichen sucht. Nach der Lektüre des Buches weiß er, welche Stadt sich vom einstigen am Meer gelegenen Fischerdorf bis zum Strand ausgebreitet hat, welche Stadt für den Festivalmonat August berühmt ist, oder wo er ein vom Chianina-Rind stammendes Riesensteak genießen kann, sofern ihn der Preis nicht abschreckt.

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Nachhaltig Reisen – Die besten Ideen für Europa von Dirk Engelhardt und Michaela Harfst

Nachhaltig Reisen - Die besten Ideen für EuropaEinen Pauschalurlaub zu buchen ist kein Kunststück, doch wer einfach einmal anders reisen möchte, kommt an dem Inspirationsbuch „Nachhaltig Reisen – Die besten Ideen für Europa“ von Michaela Harfst und Dirk Engelhardt nicht vorbei. Grundsätzlich gilt es zu bedenken, dass Bus- und Bahnfahrten eine bessere Ökobilanz als Flüge aufweisen, obwohl die Autoren durchaus auch Ziele vorschlagen, die fast immer mit einem Flugzeug angesteuert werden. Sie stellen diverse Fortbildungsmöglichkeiten zu Wasser vor, wie etwa mit einem Segelboot oder Kajak. Das Ziel kann der Spreewald, wie auch das in der Ferne liegende Mallorca sein. Während einer das ruhige Ijsselmeer genießt, zieht es jemand anderen zu den norwegischen Stromschnellen. Lernhungrige können beispielsweise in Sevilla einen Flamenco Tanzkurs belegen, in Grasse ein eigenes Parfüm herstellen, einen Iglu bauen oder auf steilen Flächen im schweizerischen Val Medel bei der Wiederaufforstung helfen.

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Entdecke Deutschland von Karl W. Hoch, Bernhard Pollmann und Peter Schricker

Die schönsten Ausflüge ins Grüne!

Entdecke DeutschlandWer die schönsten Ausflüge ins Grüne sucht, sollte unbedingt einen Blick in den Bildband „Entdecke Deutschland“ von Karl W. Hoch, Bernhard Pollmann und Peter Schricker werfen. Das in vier Themenbereiche gegliederte Buch stellt vierzig Touren vor, von der Nord- und Ostsee bis zum Südschwarzwald und nach Bayern, wie auch vom westlich gelegenen Saarland bis in die sächsische Schweiz im Osten. Den Anfang machen die Wanderwege, die sich im Einzelnen über eine Länge von bis zu 530 km hinziehen können, wobei selbstverständlich neben der benötigten Zeit auch der Schwierigkeitsgrad für die in Etappen zu bewältigenden Strecken angegeben werden.

Wer eine Bahnfahrt vorzieht und lieber Landschaften, Schlösser und Burgen an sich vorbeiziehen lassen möchte, hat die Qual der Wahl, wenn er sich für Zahnradbahn, Dampflokomotive, Schmalspurbahn oder einfach nur einen Zug entscheiden soll.

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Marco Polo Reiseführer Niederländische Küste von Siggi Weidemann und Ralf Johnen

Marco Polo Reiseführer Niederländische KüsteDie Niederlande, die sich bis heute eine Monarchie leisten, räumen dem Dünenschutz und dem Bau von Dämmen, zu denen auch das von Siggi Weidemann und Ralf Johnen in ihrem Reiseführer „Niederländiche Küste“ erwähnte und dem Schutz des Hinterlandes dienende Deltaprojekt zählt, oberste Priorität ein. Die ehemals einfachen Imbissbuden an den Stränden haben sich zu ganzjährig geöffneten Pavillons gemausert, in denen die Küchenchefs von den Autoren aufgelistete Spezialitäten anbieten und nicht mehr nur alles einfallslos frittieren. Diverse Sportarten zu Wasser oder auf dem Land erwarten den Urlauber und sollte er sich für eine Wattwanderung entscheiden, muss er damit rechnen, bis zur Brust in Schlick zu versinken.

Der Reiseführer gliedert sich in vier landschaftliche Bereiche von Süd nach Nord: Zunächst gehen die Autoren auf das Gebiet „Zeeland“ ein, das eine Vielzahl an Inseln miteinander verbindet und Middelburg als Hauptstadt hat. Der Leser erfährt, was es dort an Sehenswürdigkeiten gibt und dass zur nächsten Region „Randstad“ sowohl der Sitz des Könighauses in Den Haag, wie auch die Stadt Delft mit der berühmten Keramik gehören.

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Marco Polo Reiseführer Prag von Antje Buchholz und Thomas Kirschner

Marco Polo Reiseführer PragDie Karlsbrücke und die astronomische Uhr des Altstädter Rathauses sind für viele Menschen der Inbegriff der tschechischen Hauptstadt Prag. Dass die Stadt neben diesen Attraktionen noch mehr zu bieten hat, zeigen Antje Buchholz und Thomas Kirschner in dem „Marco Polo Reiseführer Prag“. Zum Einstieg machen sie jeweils sechs Vorschläge, was auch bei Regen unternommen werden kann, was den Geldbeutel schont, welche Ziele mit Kindern angesteuert werden können und was typisch für Prag ist, die zu den schönsten Städten der Welt zählt und noch verhältnismäßig günstig ist. Nach einer kleinen Exkursion in die Vergangenheit, zu denen jüngst die Prager Fensterstürze und der Prager Frühling zählen, gehen die Autoren unter anderem auf die Bedeutung von Bier und Jazz ein.

Der Reiseführer informiert den Besucher darüber, was ihn in Prag mit den Stadtvierteln Alt- und Neustadt, Burgenviertel und Kleinseite erwartet: Er kann zahlreiche Parks und Gärten, Synagogen, Kirchen und Klöster sowie Friedhöfe mit Soldatengräbern oder ein Theater aufsuchen, in dem schon Mozart dirigiert hat und immer werden auch die Preise und Öffnungszeiten genannt.

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Kreta von Andreas Schneider

KretaBei dem Reiseführer „Kreta“ fällt bereits beim Aufschlagen des Inhaltsverzeichnisses die gewählte Gliederung nach Küsten- und Inselabschnitten positiv auf, was aufgrund der langen und schmalen Form der Insel Sinn macht. Um dem Leser einen schnellen Überblick zu ermöglichen, sind jedem Kapitel die jeweiligen Highlights stichwortartig vorangesetzt. Zunächst wird die Hauptstadt Iraklio vorgestellt, deren koloniale Bauten von der venezianischen Architektur zeugen. Es folgen weitere Küsten- und Bergdörfer sowie deren Umgebung, die Auflistung üblicher Sehenswürdigkeiten und obligatorische Empfehlungen für Übernachtungen, zum Essen und Einkäufen, zu Aktivitäten und zum Ausgehen und Feiern.

Andreas Schneider empfiehlt bei der Besichtigung einer der zahlreichen Tropfsteinhöhlen unbedingt die Mitnahme einer Taschenlampe. Wer sich auf eine Wanderung in eine der unzähligen Schluchten begibt, sollte neben Wanderschuhen und -stöcken an ausreichend Trinkwasser denken.

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So geht Kreuzfahrt! von Lonely Planet

Inspiration und praktische Tipps für alle, die gern an Bord gehen.

So geht Kreuzfahrt!Wer eine Kreuzfahrt plant, ganz egal, ob die Interessen in Richtung Kultur, Abenteuer oder Strand gehen, wird mit dem Ratgeber „So geht Kreuzfahrt!“ allumfassend und bestens informiert. Da an dem Buch nicht weniger als neun erfahrene Autoren (Michelle Baran, Ray Bartlett, Greg Benchwick, Alex Leviton, Emily Matchar, Brandon Presser, Brendan Sainsbury, Sarah Stocking, Tiana Templeman) mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Vorlieben und Kenntnissen gearbeitet haben, können dem Leser eine Vielzahl inspirierender Vorschläge gegeben werden, der sich darüber hinaus auf eine schier unerschöpfliche Anzahl an nützlichen Zusatzinformationen freuen darf.

Manch einer plant nur eine Kreuzfahrt von kurzer Dauer, ein anderer liebäugelt gar mit einer sich über Wochen erstreckenden Weltreise, was natürlich auch vom Geldbeutel abhängt. So unterschiedlich die Vorstellungen und Wünsche der Menschen hinsichtlich eines Urlaubsortes sind, genauso verschieden sind auch ihre Vorgaben und Ansprüche an eine Kreuzfahrt.

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Querflussein von Jens Steingässer

Mit Paddelboot und Faltrad durch Deutschland.

QuerflusseinJens Steingässer ist, wie er auf den ersten Seiten seines Erlebnisreisebuches ausführt, als Kind quasi im Boot aufgewachsen. Nach seinem Entschluss, mit einem Paddelboot und Faltrad „Querflussein“ durch Deutschland die Geheimnisse seiner Heimat zu erkunden, startet er an der Quelle der Modau, unweit von Eberstadt. Für vier Wochen hat er sich von seinen Kindern und seiner Ehefrau Jana, die ihm später bei der Niederschrift seiner Erfahrungen eine wertvolle Hilfe war, verabschiedet und in ein aufregendes Abenteuer gestürzt.

Unterwegs steht der Autor immer wieder an einer Quelle und erlebt so die Geburt eines neuen Flusses. In Gesprächen lernt er die verschiedensten Menschen kennen und erfährt von ihren Schicksalen. An der Schwarza betätigt er sich als Goldschürfer und wird tatsächlich fündig. Sein Tagesrhythmus wird bestimmt durch die Schlafenszeit bei Sonnenuntergang, wobei er sein Lager durchaus auch schon mal neben einem Biber aufschlägt, und dem Wecken durch Vögel am frühen Morgen.

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111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss von Antje Allroggen

111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben mussMauritius gilt heutzutage als ein Traumziel vieler Urlauber. Doch einst war die Insel eine britische Strafkolonie, weshalb Antje Allroggen, die zwei Jahre auf der Insel gelebt hat, in ihrem Buch immer wieder einen geschichtlichen Rückblick gibt. An einem Ort, an dem Persönlichkeiten wie François Mitterrand, Nelson Mandela oder Mitglieder des britischen Königshauses gespeist haben, kann sich wohl nicht jeder ein Essen leisten. Aber in dem Buch „111 Orte auf Mauritius, die man gesehen haben muss“ ist ja auch nur von Orten die Rede, die man GESEHEN haben muss. Die Autorin hat Überraschendes über die Insel zusammengetragen. Wer denkt schon bei Mauritius ans Party machen? Da werden wohl eher Mallorca oder Ibiza genannt. Tatsächlich lässt man DJs aus Paris und London nach Mauritius einfliegen! Voll auf ihre Kosten, wenn auch in anderer Hinsicht, kommen Surfer in einer Bucht, und die Herzen von Liebhabern ausgefallener Instrumente dürften beim Anblick des Ur-Instrumentes Ravanne höherschlagen.

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Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende

Baedeker’s Handbuch für SchnellreisendeWas sich aus einer Zusammenstellung von „Fundstücken aus den ersten hundert Jahren der Baedeker-Reiseführer“, wie es im Vorwort zum „Handbuch für Schnellreisende“ heißt, bis heute geändert hat, wird kaum deutlicher als an den Ausführungen in einem Band zu Spanien, in dem wegen vorherrschender Hitze von Reisen in den Sommermonaten abgeraten wurde. Die Vorstellung, dass eines Tages zehn- und hunderttausende von Sonnenhungrigen die iberische Halbinsel zu genau jener als unwirtlich geltenden Reisezeit aufsuchen, war für Karl Baedeker offenbar fern jeder Realität.

Christian Koch, Philip Laubach und Rainer Eisenschmid haben aus den alten Reisehandbüchern quasi die Essenz geschöpft und die in altertümlicher Sprache gehaltenen Texte mit äußert amüsanten und treffenden Kommentaren aufgelockert. Ein beliebtes Thema schienen die Weine gewesen zu sein: Während die in Deutschland produzierten eine gute Beurteilung erhielten, hieß es für die französischen Weine, sie seien gekünstelt, die in Nordamerika wären schlecht und teuer.

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