Costa Brava von Ulrike Wiebrecht

Costa BravaDie Costa Brava gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Wer mit dem Auto anreist und den Rastplatz kurz vor der spanischen Grenze ansteuert, bekommt einen ersten Eindruck vom kräftigen Tramuntana, dem kalten Nordwind. Noch lockt die Küste mit malerischen Fischerdörfern, wobei die Bebauung in Lloret de Mar nur noch die einstige Silhouette entlang der mit Palmen bestückten Flaniermeile erahnen lässt. Immerhin findet der aufmerksame Beobachter zwischen den neu errichteten Hotels noch alte Häuser, um die einfach herumgebaut wurde. So überlaufen der Ort auch ist, so ist man selbst in der Hauptsaison schnell alleine, wenn man den Küstenweg in Richtung Tossa de Mar einschlägt. Er führt durch einen Wald mit Korkeichen, denen wir die meisten Korken zu verdanken haben. In guter Erinnerung wird ein Urlaub an der Costa Brava jedem bleiben, der einen Ausflug nach Girona gemacht hat. Egal, ob er dort in der Fußgängerzone ein Eis genießen durfte, was seinesgleichen sucht, oder ob er, umringt von Studenten, Siesta in einem kleinen Café vor der Universität gehalten hat. Was dieser Küstenabschnitt sonst noch zu bieten hat, beschreibt Ulrike Wiebrecht in ihrem Reiseführer Costa Brava .

Nach einer kurzen Einführung in die katalanischen Essgewohnheiten, zu der uns fremde Kombinationen gehören, stellt die Autorin die nördliche Küste von Llançὰ bis Roses mit je einer Auswahl an Unterkünften, Sportmöglichkeiten und weiterer erwähnenswerter Informationen vor, wie beispielsweise Figueres, dem Geburtsort und Wirkstätte von Salvador Dalí.

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Eifel – Die 99 besonderen Seiten der Region von Michael Pantenius

Eifel – Die 99 besonderen Seiten der RegionBei dem Stichwort Eifel denken viele sofort an die dort erloschenen Vulkane. Tatsächlich gibt es eine Region in der Eifel, die Vulkaneifel genannt wird. Sie ist geprägt durch eine charakteristische Landschaft, bedingt durch Vulkanausbrüche und die daraus entstandenen Maare. Michael Pantenius erklärt in seinem Buch Eifel – Die 99 besonderen Seiten der Region die Entstehung dieser Maare und erwähnt in diesem Zusammenhang auch, dass unser Klima immer schon einem Wandel unterlegen ist. Die Vulkanausbrüche haben das für den Brückenbau wertvolle Trass entstehen lassen und ebenfalls den schwarzen Basalt, der für Mühlsteine Verwendung fand. Der alte Abbaubetrieb kann heute unter der Erde bewundert werden.

Wie das Leben vor Millionen Jahren entstand, wird im Devonium Waxweiler in einer spannenden Zeitreise gezeigt. Blicke in die jüngere Vergangenheit können in die Zeit der Tante-Emma-Läden in einem Nostalgikum geworfen werden, in einem Ofen- und Eisenbahnmuseum, in dem nostalgische Küchenherde aufgestellt sind, oder auch in einem Schulmuseum. Eines der größten Museen in Europa von Rennfahrzeugen ist ebenfalls in der Eifel zu finden. Wer etwas über den Bleibergbau erfahren will, kann sich in einem Besucherbergwerk informieren. In der Eifel wurde aber auch noch vor weniger als einhundert Jahren Schiefer abgebaut und von den Römern bereits Tuffstein, worunter verfestigte Vulkanasche zu verstehen ist. Anschaulich wird das im Römerbergwerk gezeigt.

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Costa de la Luz von Hans-Jürgen Fründt

Costa de la LuzWer an die Costa de la Luz reisen möchte, hat die Auswahl zwischen einer ganzen Reihe von mehr oder weniger kleinen Dörfern oder auch größeren Städten. Der Reiseführer von Hans-Jürgen Fründt gibt mit vielfältigen Informationen eine gute Entscheidungshilfe. Während sich die nördlicher gelegenen Küstengebiete der Provinz Huelva für Wanderungen und Fahrradtouren eignen, lockt die Provinz Cádiz im Süden Wind- und Kitesurfer an. Je nach Gegebenheit listet der Autor zu jedem Ort, um nur einige Beispiele zu nennen, Strände, Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Restaurants, Verkehrsverbindungen, Aktivitäten, Feste, Ausflüge, Bodegas und die Anreisemöglichkeiten auf. Von größeren Orten ist ein Stadtplan zu finden, und die vorangestellten Landkarten verschaffen einen ersten Überblick über die Regionen. Besonders wissenswerte Themen hat er ausführlicher behandelt. So ist beispielsweise der Sherrykunde, dem Flamenco und Stierkampf sowie Christoph Kolumbus ein eigenes Kapitel gewidmet.

Hans-Jürgen Fründt macht als Kenner der Region deutlich, was nicht empfehlenswert ist: Wenn nämlich steile Gassen der Grund dafür sind, das Auto besser am Ortseingang zu parken. Er schreibt von Regeln, an die sich jeder Urlauber halten sollte und was zu beachten ist, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Den Leser erwarten nützliche Tipps, wie er sich vor Dieben schützen kann und welche Versicherungen sinnvoll sind sowie Informationen zum Wetter und der wirtschaftlichen Situation.

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Hiddensee – 99 Besonderheiten der Insel von Andreas H. Apelt und Günter Pump

Hiddensee – 99 Besonderheiten der InselAndreas H. Apelt und Günter Pump fassen in ihrem Buch Hiddensee – Die 99 Besonderheiten der Insel zusammen, was es auf dem knapp neunzehn Quadratkilometer großen Eiland zu entdecken gibt. Von Stralsund und Schaprode verkehren regelmäßig Schiffe nach Hiddensee, wobei von Rügen sogar ein schnelleres Wassertaxi zu der sonnenreichen Insel genutzt werden kann, die über die Häfen Kloster, Vitte und Neuendorf verfügt. In den 1970er und 1980er Jahren galt Hiddensee als Paradies für Aussteiger und die beiden Jungmusiker Paul Landers und Christian „Flake“ Lorenz starteten mit der Band Feeling B am Strand südlich von Hucke ihre spätere Karriere bei der Rockband Rammstein. Künstler, Dichter und Gelehrte scheint die Insel magisch in ihren Bann zu ziehen, weshalb bedeutende Persönlichkeiten wie Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Albert Einstein, Käthe Kruse, Hans Fallada, Rudolf Steiner und auch Asta Nielsen die Einzigartigkeit zu schätzen wussten.

Die Grundmauern einer Kirche sind heute nur noch bei Flachwasser aufzuspüren, und auch von einem ehemaligen Kloster sind lediglich eine Grabplatte und der Wasserablauf eines Brunnens übrig geblieben. Existent sind auf Hiddensee dafür eine biologische Station, ein Zeltkino und Theater, eine Bibliothek und ein Ärztehaus. Für ärztliche Notfälle gibt es sogar einen Hubschrauberlandeplatz.

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Ohne Plan durch Kirgisistan von Markus Huth

Ohne Plan durch Kirgisistan„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen“, lautet ein bekanntes Sprichwort, und tatsächlich kann der Journalist Markus Huth einiges über seine Reise erzählen, die ihn Ohne Plan durch Kirgisistan führt. Alles beginnt mit einer Nachricht über Facebook seines österreichischen Freundes Franz, mit dem er eine Studentenwohnung in Moskau teilte. Als Deutschlehrer unterrichtet dieser in der Ukraine und schlägt dem Hamburger eine Tour in die kirgisische Republik nach Zentralasien vor. Markus muss nicht lange überlegen, denn Sprachprobleme sind nicht zu erwarten, er selbst ist gerade arbeitslos geworden und außerdem hat ihn seine Partnerin Rita verlassen.

Zwei Wochen später treffen sich die beiden in der Hauptstadt Bischkek und beziehen dort ein „schön geschmackloses“ Zimmer. Eine abenteuerliche Fahrt führt sie nach Dschalalabat, wo es ein Moslem mit dem von Allah auferlegten Bierverbot nicht so genau nimmt. Auf Markus und Franz warten dort allerlei Überraschungen, bevor es weiter nach Arslanbob geht. Nachdem sie einen Walnussbaumwald bewundert haben, führt sie ihre Reise in die dreißig Grad warme Stadt Osch. Zu Pferd geht es viele Stunden von Kotschkor hinauf zum Bergsee Songköl, wo sie zwei Nächte in einer Jurte übernachten.

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Wo bitte geht’s zum Meer? von Bettina Querfurth

Wo bitte geht’s zum Meer?Bettina Querfurth hat über viele Jahre eigene Erfahrungen auf Kreuzfahrten in aller Welt gesammelt und beginnt ihr Buch Wo bitte geht’s zum Meer? mit einem Test, inwieweit sich Jemand für die Teilnahme an einer Kreuzfahrt eignet. Dazu hat sie Fragen erarbeitet, wie man sich selbst in typischen Situationen verhalten würde. Bereits bei der Buchung sollten einige Punkte beachtet werden, damit die Reise letztendlich den eigenen Vorstellungen entspricht. So kann beispielsweise ein kleineres Schiff im Gegensatz zu den heutigen „Riesenpötten“ jeden Hafen ansteuern, was häufig schon darüber entscheidet, ob die Route oder das Schiff für die Buchung den Ausschlag gibt. Ganz besonderes Augenmerk sollte darauf gelegt werden, was genau in den Kosten enthalten ist. Muss die Anreise, eventuell ein Flug, oder das Getränkepaket extra bezahlt werden und welche Kosten können noch den Geldbeutel belasten? Bucht man die Anreise lieber direkt über die Reederei?

Nach einer Erklärung zum Prozedere der Einschiffung folgen Empfehlungen von der Autorin bezüglich der Garderobe, die auf den unterschiedlichen Schiffen im Gepäck sein sollte und sie benennt die Unterschiede, wenn der Reisende sich am Büfett bedient oder an einem Tisch im Restaurant Platz nimmt.

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Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind von Sina Pousset

Keine Ahnung, wo wir hier gerade sindBereits als Studentin ist Sina Pousset häufig mit einem Fernbus unterwegs gewesen. Auch heute reist sie mit ihnen quer durch Europa und hat ihre im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen in dem Buch Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind zusammengefasst. Manche Reise, so ist zu lesen, beginnt schon mit dem Problem, das sich bei einer Buchung über die entsprechende App ergibt und findet eine Fortsetzung mit der Suche nach der Bushaltestelle. Die Jogginghose hat sich als Kleidungsstück auf langen Fahrten bewährt und was das Gepäck anbelangt, so sind immer die Gegenstände, die man sucht, ganz unten zu finden. Nicht zu unterschätzen ist die richtige Wahl des Sitzplatzes, wobei die Unsitte mancher Mitreisender störend ist, einen freien Platz durch Gepäck zu blockieren, wozu sogar einmal eine Tanne gehört hat.

Unter den Busfahrern gibt es einige, die nette Scherze machen, doch zwecklos ist es, jemanden um eine rücksichtsvollere Fahrweise zu bitten, sofern man nicht selbst das Steuer übernehmen kann. Was die Ruhe während der Fahrt anbelangt, so kann man die nur in den seltensten Fällen genießen: Einmal wird man durch ein zu lautes Telefongespräch gestört, ein anderes Mal schreit ein Kleinkind oder die Rücklehne des Vordersitzes wird so weit zurückgestellt, dass man kaum noch Platz hat und schon recht nicht schlafen kann, woran aber gelegentlich auch nicht einrastende Fußstützen verantwortlich sind.

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Karneval am Titicacasee von Ulrich Brinkhoff

Karneval am TiticacaseeUlrich Brinkhoff, der in den Jahren von 1963 bis 1971 als Botschafter für das Auswärtige Amt Bonn tätig war, stellt mit seinem Reisebericht Karneval am Titicacasee den letzten Teil seiner Trilogie vor. Mit seiner Frau SooRyun mietet er in Bolivien einen Bungalow, wo sich das Paar Katzen, Hühner und Lamas hält. Sein Auto muss er wegen des geringen Sauerstoffanteils in der Luft mit einem speziellen Vergaser ausstatten lassen, denn auch Flugzeuge können nur mit besonderen Triebwerken die hoch gelegene Stadt La Paz anfliegen. Immer wieder berichtet er von durch Erdrutsche versperrten Straßen, und häufig fährt das Paar mit dem Auto auf den Chacaltaya bis zum Plateau auf 5202 Metern, was sonst nirgendwo auf der Welt möglich wäre. Wie der Autor zu berichten weiß, war der Berg im Gegensatz zu heute damals noch von einem Gletscher überzogen.

Auf abenteuerliche Weise wird sein Fahrzeug während eines Ausflugs in Argentinien von einem LKW abgeschleppt, nachdem es im unwegsamen Gelände durch eine Panne fahruntüchtig wurde. Es überrascht Ulrich Brinkhoff auch nicht, wenn sich auf den Schotterpisten Kabel vom Anlasser lösen, die anstelle einer Verschraubung lediglich durch eine Steckverbindung gehalten werden. Kurzerhand fügt er sich in sein Schicksal und kriecht unter das Auto.

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Kulturreiseführer Mecklenburg-Vorpommern von Katja Gartz

Kulturreiseführer Mecklenburg-VorpommernMit dem Kulturreiseführer Mecklenburg-Vorpommern von Katja Gartz begibt sich der Leser auf die Spuren der mittelalterlichen Hansestädte an der Ostseeküste. Wie die Autorin zu berichten weiß, kann sich Mecklenburg-Vorpommern rühmen europaweit die meisten Schlösser zu besitzen. Die einzigartige Landschaft hat schon früh Künstler angezogen und Berühmtheiten haben hier bereits ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Urlaube verbracht. Das Buch gliedert sich, der besseren Übersicht wegen, in fünf Küstenabschnitte: Von Schwerin nach Wismar, von Rostock nach Zingst, von Stralsund nach Rügen, von Greifswald nach Usedom und von Neubrandenburg nach Güstrow/Seenplatte.

Zu jedem einzelnen dieser Abschnitte erhält der Leser nützliche Informationen mit zum Teil umfangreichem Hintergrundwissen über Schlösser mit den zumeist großzügig angelegten Parkanlagen und Gärten, sowie über Guts- und Herrenhäuser, wobei die Übergänge zum Schloss nicht immer klar abgegrenzt werden können. Auch Gotteshäuser und die Kräutergärten alter Pfarreien finden Erwähnung. Weitere Themen sind die Schätze, die sich in den verschiedensten Museen befinden, die Galerien und Theaterhäuser sowie Mühlen, Burgen, Villen und Seen. Aber auch Musikerlebnisse von Klassik über Blues und Jazz bis Rock sind in dem Kulturreiseführer zu finden.

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Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns von Hansjörg Küster und Georg Jung

Die Ostseeküste Mecklenburg-VorpommernsHansjörg Küster schreibt in dem Bildband Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns von vorgeschichtlichen Gletschern, die sich von Nordeuropa immer weiter ausbreiteten. Durch eine Moränenwelle wurde die Ostsee von der Nordsee getrennt und Hebungen in Nordskandinavien halten sogar bis zum heutigen Tag weiter an. Anders als an der Nordsee gedeihen an der Küste der salzarmen Ostsee Getreidesorten und es fehlen die Gezeiten, was jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass durch Winde verursachte Sturmfluten auftreten, die mehrere Wochen andauern können. Im Laufe der Zeit verzeichnete das Land verschiedene Zugehörigkeiten, was nach dem Zweiten Weltkrieg zur Vertreibung von Gutsbesitzern und mit dem Ende der DDR zu einer Reprivatisierung führte.

Der Autor erklärt dem Leser, was er sich unter einer Buhne, den Bodden oder einem Haff vorzustellen hat. Er macht verständlich, wie aus den Riffen zuerst Haken, und später Nehrungen werden. Des weiteren sorgt er dafür, dass der Leser die Stadt Lübeck richtig aussprechen kann, denn bedingt durch das Dehnungs-C heißt es korrekt: Lübeek! Nirgendwo auf der Welt sind das Meer und der Wald so nah beieinander, weil es an den Steilküsten mit malerischen Kreidefelsen immer wieder zu Abbrüchen kommt. So stürzen nicht nur einzelne Bäume ins Meer, sondern ganze Orte sind auf diese Weise verschwunden. Da sich der von einem Strandabschnitt fortgespülte Sand an anderer Stelle ablegt, ist die Küste in dauernder Bewegung und formt sich neu. Zahlreichen Zugvögeln, insbesondere den Kranichen, bietet Mecklenburg-Vorpommern eine Rastmöglichkeit.

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