Tube Tobias Herre

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Tobias Herre, oft nur „Tube” genant, ist Mitbegründer der seit 1997 existierenden Lesebühne LSD (Liebe statt Drogen), die in Berlin einen hohen Bekanntheitsgrad hat. Fünf kreative Künstler, unter ihnen Tube, präsentieren einem geneigten Publikum jeden Dienstag neue Texte, Tänze und Songs. Außerdem liest Tobias Herre jeden Mittwoch Geschichten vor. Er beherrscht selbstredend alle Programmiersprachen und schreibt Computerprogramme. Zurzeit nimmt er an einer privaten Universität in Berlin an einem Experiment zur Lohnarbeit teil.

Nach seinem Kurzgeschichtenband Wenn ich Macht hätte hat er nun seinen ersten Roman Das Fehlerchen auf den Markt gebracht.

Hallo und guten Tag Herr Herre! Ist es o. k., wenn wir uns einfach duzen?

Klar.

Als ich in deinem Roman Das Fehlerchen von der Möglichkeit des Teletransports gelesen habe, kam mir sofort eine Meldung in Erinnerung. Demnach wollen Schweizer Wissenschaftler einen materielosen Transfer bewerkstelligt haben und dieses Experiment, bei denen Quarks auf die andere Seite eines Flusses transferiert worden sein sollen, könnte der Auftakt zu weiteren Versuchen sein. Weiterlesen »

Volkmar Nebe

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Volkmar Nebe ist 1960 in Kiel geboren und hat sich schon als Krankenpfleger, Werftarbeiter und Traumschiffpianist durchs Leben geschlagen. Nach dem Abitur hat er ein Musikstudium absolviert und erste Romane veröffentlicht. Bekannt wurde er als Drehbuch- und Theaterautor.

Unter dem Pseudonym Janne Mommsen hat er Oma ihr klein Häuschen, Ein Strandkorb für Oma und Oma dreht auf geschrieben. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Hamburg.

Einen schönen guten Tag Herr Nebe,
einer breiten Leserschaft sind Sie unter Ihrem Pseudonym Janne Mommsen bekannt. Warum wollten Sie nicht unter Ihrem richtigen Namen die Romane über die liebenswerte Oma veröffentlichen?

Ich wurde unter meinem Namen in eine bestimmte Ecke eingeordnet, aus der ich heraus wollte. Das Pseudonym verschaffte mir die Freiheit, auch ganz anders schreiben zu dürfen. Janne Mommsen zu sein, macht mir richtig Spaß (Janne ist übrigens auch ein finnischer Jungsname).

Auf Ihrer Homepage schreiben Sie, dass Ihre Geschichten eine Zusammenfassung dessen sind, was Sie erlebt oder gehört haben. Gibt es also tatsächlich einen solchen Typ Oma, wie Sie ihn in Ihrer Reihe und zuletzt in Oma dreht auf beschrieben haben? Weiterlesen »

Lukas Erler

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Lukas Erler hat nach einem Studium der Soziologie, Philosophie und Sozialgeschichte eine Ausbildung zum Logopäden gemacht. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er in diesem Beruf und lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Nordhessen. Mit Ölspur hat er seinen ersten Roman vorgelegt, der gleichzeitig auch der Auftakt einer Trilogie ist. 2011 erschien mit Mörderische Fracht die Fortsetzung. Beide Romane wurden für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.

Guten Tag Herr Erler, in dem zweiten Teil Ihrer Trilogie Mörderische Fracht ging es Ihnen wohl darum, den Leser für die Folgen einer fiktiven Katastrophe zu sensibilisieren. Was nämlich passieren würde, wenn genau in der sensiblen Kadetrinne der Ostsee ein Anschlag auf ein Schiff verübt wird.

Nun, in erster Linie ging es mir darum, den Leser spannend zu unterhalten. Und zwar mit einer fiktiven Krimihandlung, die eingebettet ist in eine Reihe von politischen Ereignissen und ökonomischen Abläufen, die sehr real sind. „Mörderische Fracht“ ist der zweite Teil einer Trilogie, in der Umweltzerstörung, Frachtschifffahrt, Ölindustrie und maritimer Terrorismus eine Rolle spielen, und alles, was dort geschildert wird, ist entschieden zu wahr, um schön zu sein. Was konkret die Kadetrinne betrifft, sind sich die meisten Experten ziemlich einig: Die Frage ist nicht, ob dort etwas passiert, sondern lediglich wann!

Da möchte ich dann hoffen, dass sich die Experten irren und uns diese Katastrophe erspart bleibt. Weiterlesen »

Marina Heib

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Marina Heib ist im Saarland geboren und lebt seit 1988 in Hamburg. Nach ihrem Abitur hat sie Orientalistik und Philosophie studiert und schreibt heute Kriminalromane und Drehbücher. Außerdem hält sie Lesungen aus ihren bereits erschienenen Werken. Nach ihren Kriminalromanen Der Bestatter, (vormals unter dem Titel Weißes Licht erschienen), Eisblut, Tödliches Ritual und Puppenspiele ist Parasiten der fünfte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

Einen schönen guten Tag Frau Heib! In Ihrem neuesten Thriller Parasiten geht es unter anderem auch um diese für uns Menschen lästigen Tierchen. Wie konnten Sie die Empfindungen so detailliert beschreiben, die ein davon befallener Mensch hat? Sie haben für Krankenhausserien Drehbücher geschrieben. Haben Sie aus dieser Quelle vielleicht Informationen geschöpft?

Nein, da habe ich andere Quellen benutzt. Ich recherchiere immer sehr viel, um präzise zu schreiben. Als Quellen nutze ich das Internet, Fachliteratur und je nach Thema auch Gespräche mit Betroffenen und Fachleuten, damit ich ein möglichst realistisches Bild habe.

In dem Buch geht es ja in erster Linie um die Machenschaften der Schlepperbanden, die Frauen in die Prostitution zwingen. Weiterlesen »

Prof. Dr. Maar hat über 15 Jahre an großen Kliniken gearbeitet und war selbst Chef einer großen Universitätsklinik. Zu dieser Zeit zählte er sich selbst noch zu den etablierten Schulmedizinern, doch haben die Misserfolge in ihm an der herkömmlichen Krebstherapie Zweifel aufkommen lassen.

Prof. Dr. Maar hat bereits diverse Publikationen veröffentlicht und Vorträge gehalten und leitet heute ein biologisches Krebszentrum in Düsseldorf, eine private Tagesklinik. Er hat die Bücher Hoffnung gegen Krebs, Die Wahrheit über Prostatakrebs und als letztes Rebell gegen den Krebs veröffentlicht.

Herr Prof. Dr. Maar es ist mehr als ungewöhnlich, von einem Vertreter Ihres Standes Aussagen zu hören wie die, dass die Patienten sich doch mehr trauen sollten und ihren Arzt um Aufklärung bitten. Denn den meisten Ärzten geht es nicht darum, den Patienten über seine Krankheit und die geplanten Untersuchungen zu informieren. In der heutigen Zeit zählt nur noch das Geld. Die Praxis ist nur rentabel, wenn viele Patienten in die Sprechstunde kommen und möglichst schnell wieder gehen. Weiterlesen »

Daniel Knop ist Fachjournalist und hat bereits über Meerwasser- und Riffaquarien Bücher geschrieben. Er gilt darüber hinaus als Korallenexperte und hat auch ein Konzept für die Farmzucht von Korallen entwickelt, das auf den Philippinen und in Indonesien in Zusammenarbeit mit Universitäten umgesetzt wurde. Seit über zwanzig Jahren veröffentlicht Daniel Knop Ratgeberbücher und Zeitschriftenbeiträge und ist Chefredakteur der Fachzeitschrift Koralle. Er lebt in Sinsheim bei Heidelberg.

Herr Knop, nachdem Sie schon Bücher über die Meeresbiologie und Naturheilkunde publiziert haben, liegt nun Ihr neues Werk Experiment Mensch vor. Was hat Sie dazu bewogen, über ein so komplexes Thema zu schreiben?

Ganz einfach: Ich habe den Eindruck, dass die Menschheit sich heute zwar der Lösung zahlreicher Gegenwartsprobleme widmet, dabei aber das Kernproblem ihrer eigenen Existenz weitgehend übersieht: die Bevölkerungszunahme. Sie ist die Ursache der meisten „Funktionsstörungen“ auf unserem Planeten. Die wirkliche Bedeutung dieses Phänomens wird bis heute aber kaum wahrgenommen. Darum liegt der Anfang von unserem Ende schon hinter uns. Und das finde ich wichtig genug, um darüber ein Buch zu schreiben.

Ohne Zweifel ist es das und es ist gut, dass Sie die Zusammenhänge einmal transparent gemacht haben. Wie viel Zeit haben Sie sich für die doch sehr umfangreiche Recherche genommen? Denn immerhin haben Sie viele Fachgebiete angesprochen. Weiterlesen »

Dr. med. Michael Nehls hat ein Studium der Humanmedizin absolviert und hat sich in Molekulargenetik habilitiert. Er hat als Forschungsleiter an Universitäten und biopharmazeu-tischen Unternehmen in Deutschland und in den USA gearbeitet und zahlreiche Publikationen und Patentschriften verfasst. Außerdem war er Vorstandsvorsitzender eines biopharma-zeutischen Unternehmens. 2009 erschien sein erstes Buch Race Across America, in dem er von seinen Erfahrungen beim weltweit härtesten Ausdauerwettkampf berichtet. Nun ist sein zweites Werk Die Methusalem-Strategie erschienen.

Herr Dr. Nehls, in Ihrem jüngsten Buch Die Methusalem-Strategie stellen Sie die Behauptung auf, dass wir Menschen viel zu früh sterben und darüber hinaus auch noch während der letzten Lebensjahre unnötigerweise an chronischen Krankheiten leiden. Das sagt nicht etwa ein Laie, der mit einer provozierenden Behauptung Aufmerksamkeit erregen will. Sondern als promovierter Mediziner und Molekulargenetiker kann man Ihnen das Fachwissen hier nicht absprechen. Wie wird dieses Thema denn in der Fachwelt, unter Kollegen, gehandelt? Finden Sie da Fürsprecher oder werden Sie eher belächelt? Weiterlesen »

Christine Fehér

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Christine Fehér ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur evangelischen Religionslehrerin am Pädagogisch-Theologischen Institut in Berlin und unterrichtet seit 1984 evangelische Religion an verschiedenen Berliner Schulen. 2001 erschien ihr erstes Kinderbuch Komm mit zum Ballett. Seitdem hat sie sich mit Büchern wie Dann bin ich eben weg einen Namen als Autorin authentischer Themenbücher gemacht. Sie lebt heute mit ihrer Familie am nördlichen Stadtrand von Berlin.

Frau Fehér, Sie schreiben schon seit vielen Jahren Kinder- und Jugendbücher. Ihrer sehr umfangreichen und gut gegliederten Homepage kann ich entnehmen, dass Sie in einer Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet haben. Sie interessieren sich auch heute noch sehr für die Themengebiete rund um die Psychiatrie, was der Glaubwürdigkeit Ihrer Bücher natürlich zugute kommt.

Wenn ich Sie nun frage, ob ihren Protagonisten authentische Personen zugrunde liegen, dann haben Sie die Frage im Falle Ihres Buches Dann bin ich eben weg insofern schon beantwortet, als dass Sie selbst einmal fast an der Magersucht erkrankten. Haben Sie sich bei den anderen geschilderten Fällen auch inspirieren lassen? Oder hat Ihnen für ein neues Buch die Theorie gereicht? Denn Sie schreiben, dass Sie viel Fachliteratur lesen. Weiterlesen »

Reisereporter und „Urlaubsretter“ Mikka Bender war bis Mitte der 80er Jahre als Expeditions- und Reiseleiter weltweit unterwegs. Bevor er 1992 Redakteur bei VOX wurde, war er lange Jahre Geschäftsführer bei Yeti-Tours. Als Redakteur entwickelte er maßgeblich die Reisesendung VOXTOURS und wurde 1996 Redaktionsleiter des wöchentlichen Magazins WOLKENLOS. Seit Frühjahr 2010 steht er als Reporter in der Sendung „Hilfe, mein Urlaub geht baden“ vor der Kamera.

In seinem Buch Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt nimmt er den Leser auf 12 ausgesuchte Touren rund um die Welt mit. Bevor man sich auf die Reise begibt, sollte man einen Blick in seine Insider-Tipps werfen, um vor bösen Überraschungen gefeit zu sein.

Seit Jahren fahre ich mit meinem Mann zum Bergwandern und Klettern ins Virgental. Zufällig habe ich in Mikka Benders Buch Is Nebensaison, da wird nicht mehr geputzt die Tour zum Defreggerhaus und auf den Großvenediger entdeckt, die mich natürlich sofort interessiert hat. Bei unserem diesjährigen Urlaub im Virgendal kam mir die Idee zu einem Interview mit Mikka Bender, der auch spontan bereit war, mir einige Fragen zu beantworten. Weiterlesen »

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