In ihrem Buch Von Frau zu Frau gibt Annette Kerckhoff unter anderem einen Überblick über die vielfältige Verwendung von Äpfeln und Kartoffeln, wobei letztere nicht nur als Mahlzeit auf dem Teller landen sollten, sondern sich auch als Auflage bei Verspannungen oder Entzündungen bestens eignen. Essig, Natron und Seife, im speziellen die Gallseife, sind ebenfalls in vielerlei Hinsicht nützlich. Bei Kopfschmerzen empfiehlt die Autorin, Anissamen auf glühende Kohlen zu geben und den davon ausgehenden Duft mit der Nase einzuziehen. Aber auch bei einer Verstopfung, Brustentzündung, Beschwerden in den Wechseljahren oder Krampfadern hat sie Ratschläge parat. Sie hebt die gesundheitsfördernde Wirkung von Petersilie, Brennnesseln oder Kamille hervor und ganz besonders die einer gut gemachten Hühnersuppe. Dass diese die Abwehrkräfte stärkt, wussten schon Generationen von Müttern, doch ist es nun auch wissenschaftlich belegt, wie im Buch zu lesen ist. Backpulver gehört nicht nur in den Kuchen, sondern auch in ein wohltuendes Fußbad, und ein Lavendelsäckchen verbreitet nicht nur im Kleiderschrank einen angenehmen Duft, sondern hilft auch gegen Mottenbefall. Weiterlesen »

Sensible Menschen sind wunderbar, behauptet die Autorin Barbara Arzmüller in ihrem Buch Sensible Menschen – Gute Wege zu Wohlstand und Wert. Zu ihren Stärken zählen Einfühlsamkeit und Verständnis, doch gerade deshalb gelten sie oftmals als zu nachgiebig und durchsetzungsschwach. Ihnen fehlt meist die allgemeine Ellenbogenmentalität, um in Führungsposi-tionen zu gelangen. Sie sind sich ihrer Stärken nicht bewusst und empfinden ihre Sensibilität als Nachteil. Dadurch haben sie im Leben wenig Erfolg, können ihre Talente nicht nutzen und Wohlstand nur sehr mühsam erreichen.

Das muss aber nicht so sein, meint Barbara Arzmüller, denn gerade das Potential dieser feinsinnigen, sensiblen Menschen wird heutzutage in unserer Gesellschaft gebraucht. Doch wie lässt sich das ändern? Nach einer kurzen Einführung zeigt die Autorin in 30 Kapiteln mit Anregungen, Übungen und Ideen unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie sensible Menschen ihr Selbstwertgefühl stärken und ihr Potential besser nutzen können, um ihren eigenen, passenden Weg zu Wohlstand und Erfolg zu finden. Weiterlesen »

Wer wissen will, wie es in den vergangenen Jahrzehnten in Gladbeck – Vor und hinter den Kulissen aussah, wirft am besten einen Blick in das Buch von Brigitte Vollenberg. Aus eigenen Erlebnissen oder auch Erzählungen ihrer Bekannten weiß sie darin von Geschichten und Anekdoten zu berichten. So auch von der Entstehungsgeschichte der im Eingangsbereich des St. Barbara Krankenhauses aufgestellten Bronzestatue „Der kleine Fritz“ oder den über der Eingangstür zur Gaststätte Surmann befindlichen Schlussstein des Künstlers Gottfried Kappen. Mancher Leser wird erstaunt sein, wenn er von sieben Kinos liest, wobei im Stadttheater sogar bis Ende der 1950er Jahre Stars von Weltrang aufgetreten sind. Außerdem zählte man zum Ende des Jahres 1968 allein in Gladbeck 173 Schank- und Gastwirtschaften. Da werden Erinnerungen an eine unrühmliche Drogenszene, eine Diskothek und eine Oben-Ohne-Bar wach. Gegenüber vom Café Siebeck, das seinen Gästen als Besonderheit eine Spanische Vanilletorte und im Winter eine Erdbeertorte anbot, gab es sogar noch die Lido Bar, einen Nachtklub, und in der ehemaligen Kultkneipe Dietzel, so ist zu lesen, hat man auf einem Billardtisch ein Schwein zerlegt.

Mit dem Bau der Europabrücke hatte der Tunnel, der die Stadtteile Rentfort, Schultendorf und Zweckel mit der Innenstadt verband, ausgesorgt. Sehr zum Leidwesen der Kolpingfamilienmitglieder, die seitdem durch die Einstellung des Straßenbahnverkehrs auf eine Annehmlichkeit verzichten mussten. 1978 rollte die letzte Straßenbahn durch Gladbeck und machte damit Platz für eine Fußgängerzone. Mit einem Akkordeon ausgerüstete Straßenmusiker trieben nicht nur damals die Chefin eines Metzgereibetriebes in den Wahnsinn, sondern bis in die heutige Zeit hinein die Anwohner in diesem Bereich. Weiterlesen »

Das kennt jeder, der ein paar Pfunde loswerden will: Zu Beginn einer Diät oder einem Fitnessplan ist man hoch motiviert, gibt aber schnell auf, wenn es nicht sofort klappt. Patric Heizmann erzählt in seinem Buch Ich mach mich mal dünn vom Kampf, den jeder mit seinem inneren Schweinehund auszutragen hat und gibt Tipps, wie man ihm am besten begegnet. Ohne Frage muss sich der Mensch bewegen, um seine Wunschfigur zu erzielen, wobei er ein gemäßigtes Training in einem Fitnessstudio dreimal pro Woche einhalten sollte, da zu viel Sport sogar schädlich ist, wie der Autor nachvollziehbar erklärt. Seiner Meinung nach ist ein Muskelaufbau auch effektiver als Joggen geeignet, wenn man abnehmen will.

Böse Fallen sind Urlaube, bei denen eine Gewichtszunahme meist vorprogrammiert ist und deren Folgen noch Jahre nachwirken können. Zwei Drittel der Männer sollen übergewichtig sein, was die Gefahr einer Diabetes heraufbeschwört, obwohl sie sich darüber nicht im Klaren sind, weil sie im Gegensatz zu den Frauen ihr Übergewicht weniger realistisch einschätzen. Natürlich verlangsamt sich der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter wegen des Abbaus an Muskelmasse, doch wenn immer wieder die Schuld auf andere geschoben und vor einer Diät noch einmal so richtig zugeschlagen wird, oder wenn immer neue Gründe für ein Aufschieben gefunden werden, was Patric Heizmann mit „Verschieberitis“ bezeichnet, wird man nie seine Traumfigur erreichen. Weiterlesen »

Mal ehrlich – wer kann sich dem Zauber der prächtig und stimmungsvoll geschmückten Straßen und der vielen Glanzlichter in der Weihnachtszeit entziehen? Wer fühlt sich davon nicht emotional berührt? Weihnachten fällt aber auch in eine Zeit, die wie keine andere von Bräuchen bestimmt ist, und zwar vom 11. November, dem Martinstag, bis zum 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess. Bis im Jahr 1582 hat man, so ist aus dem Buch Weihnachten in Norddeutschland von Jutta Kürtz zu erfahren, das neue Jahr immer erst im März eingeläutet. Wegen unterschiedlicher Festlegung des Jahresbeginns durch die Fürstenbistümer sprachen die Menschen in Norddeutschland vom 21. Dezember an nur von den Tagen zwischen den Jahren, und gerade um diese auch Raunächte genannten Tage hat sich Aberglaube zum Teil bis in die heutige Zeit gehalten.

Die Autorin schreibt von der Geschichte des Weihnachtsbaumes und den ersten, noch ganz schlicht gehaltenen Bäumen der nordischen Tradition. So gibt es auf Föhr den Friesenbaum und auf den Inseln Hiddensee und Rügen den Bügelbaum. Sie berichtet vom Ursprung des Adventskranzes in Hamburg und auch vom ersten Weihnachtskalender in München. Die Bedeutung der Mistelzweige wird ebenso erklärt, wie der Brauch des Schenkens entstanden ist, der noch aus einer Zeit stammt, in der bittere Not vorherrschte. Weiterlesen »

Das Buch Weihnachtsbräuche in aller Welt von Rüdiger Vossen gibt zunächst einmal einen Überblick über die weihnachtlichen Wendezeiten, die mit dem Martinitag am 11. November und den Martinsumzügen ihren Anfang nehmen. Es folgen Fakten, Mythen, Legenden und Brauchtum der Feste um Katharina, den Andreastag sowie den bereits in die Adventszeit fallenden Barbaratag, Nikolaus und Luzientag, gefolgt von den Klopfnächten und dem Thomastag am 21. Dezember mit dem Beginn der Zwölfnächte, vielen bekannt als die Rau- oder auch Rauhnächte. Dass einige Deutungen nur auf Vermutungen des Autors basieren, trotz der Bemühungen von Verhaltens- und Sprachforschern wie auch Volkskundlern, liegt auf der Hand, da die Wurzeln oft Jahrhunderte zurückliegen. Zumindest den in Städten aufgewachsenen Lesern dürften einige der erwähnten Feste und Bräuche völlig unbekannt sein.

Die Wurzeln des Epiphaniefestes am 6. Januar, das als Geburtsfest Christi begangen wurde und in Armenien sogar bis in die heutige Zeit gefeiert wird, reichen bis nach Ägypten, und die diesbezüglichen Ausführungen werden besonders Freunde der griechischen Mythologie begeistern. Erst im 4. Jahrhundert ist das Geburtsfest Christi von einem römischen Bischof auf den 25. Dezember festgelegt worden. In diesem Zusammenhang gibt der Text Antworten auf den Ursprung des Weihnachtsbaumes, wozu nicht weniger als vier verschiedene Ansätze angeführt werden. Zur Weihnachtskrippe und der verwendeten Materialien ihrer Figuren gibt es sehr unterschiedliche Deutungen und Darstellungen aufgrund regionaler und zeitlicher Differenzen, die zu lesen äußerst interessant sind. Weiterlesen »

Die Herausgeber Rasmus C. Beck und Hans-Peter Noll haben für den Bildband Faszination Ruhrgebiet namhafte Persönlichkeiten als Autoren gewinnen können, die sich mit der drittgrößten Metropole, die zudem einer der am dichtesten besiedelten Ballungsräume Europas ist, auseinandersetzten. Einigkeit herrscht darüber, dass das Ruhrgebiet nicht exakt geographisch definiert werden kann. Die Menschen, die als Gastarbeiter ins Ruhrgebiet kamen, sind eine Bereicherung für die Kultur, und die eigene Sprache der Ruhrpöttler darf nicht etwa als falsches Deutsch aufgefasst werden, sondern ist Ausdruck einer Sprachkultur, zu der auch die Bereitschaft zu kumpelhafter Hilfe zählt. Wo früher noch Wildpferde im Emscherbruch lebten, ist heute die renaturierte Emscher das Ziel, und wo einst Industrie angesiedelt war, hat man an ihrer Stelle Landschaftsparks errichtet.

Anhand zum Teil doppelseitiger, großformatiger Farbfotos, deren ungewöhnliche Luftaufnahmen von Gerhard Launer eine den meisten Menschen nicht gekannte Perspektive zeigen, werden Bergmannssiedlungen und unzählige, heute zumeist begehbare Halden, die durch den Abraum ehemaliger Zechen entstanden sind, vorgestellt. Natürlich darf in diesem Zusammenhang auch nicht das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum fehlen, das weltweit seinesgleichen sucht. Beliebte Naherholungsgebiete sind die Ruhrstauseen, wie der Kemnader See oder der Baldeneysee, aber auch einige Schlösser, der „gläserne Elefant“ im Hammer Maximilianpark oder das bereits durch Kaiser Wilhelm II eingeweihte Schiffshebewerk in Waltrop. Weiterlesen »

Obwohl Dr. med. Michael Nehls keine Wunderpille erfunden hat, behauptet er in seinem neuesten Buch Alzheimer ist heilbar – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Seiner Meinung nach ist die Entstehung der nach dem Arzt Alois Alzheimer benannten Krankheit nicht schicksalsbedingt. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Mangelkrankheit, wobei sich der Autor auf eine Studie des kalifornischen Neurologieprofessors Dale Bredesen stützt. Zunächst geht er in seinem Buch der Frage nach, was genau unter der Krankheit zu verstehen ist, die in den USA bereits die dritthäufigste Todesursache sein soll. Es folgen ein evolutionsbiologischer Exkurs sowie der Weg einer Übertragung von Erlebtem. Dies geschieht während der Tiefschlafphase vom Hippocampus in die neue Hirnrinde, den Neocortex. Dass hierbei dem Schlaf eine wesentliche Bedeutung zukommt, liegt auf der Hand. Um aber Erlebtes ins Langzeitgedächtnis überführen zu können, müssen im Hippocampus fortwährend neue Hirnzellen gebildet werden, die durch geistige Aktivitäten im Anschluss vernetzt werden. Aber genau an dem Punkt, der Ausbildung neuer Hirnzellen, der adulten Neurogenese, scheint bei Alzheimer eine Störung vorzuliegen.

Darüber hinaus macht der Autor das komplizierte Zusammenspiel der Neurogenese unter Beteiligung von Glutamat, Cortisol, Melatonin, Oxytocin, Prolaktin, Vitaminen, Spurenelementen, Kaffee, Tee, Tabakrauch, Cholesterin, und Schwermetallen deutlich, um nur einige zu nennen. Chronischer Schlafmangel und zu viel negativer Stress, aber auch das Fehlen sozialer Kontakte tun ihr Übriges, wobei der Autor darauf hinweist, dass Defizite in einem Bereich nicht durch ein Übermaß in anderen Bereichen kompensiert werden können. In fünf Phasen macht er den Krankheitsverlauf transparent und nennt Born-out-Symptome und Depressionen als erste Warnzeichen. Weiterlesen »

Der Titel Yoga gegen Burnout lässt vermuten, dass es sich bei dem Buch von Tanja Seehofer um einen Ratgeber handelt, der Wege aufzeigt, wie durch regelmäßiges Praktizieren von Yoga ein Burnout verhindert werden kann. Das ist allerdings nicht der Fall, denn das Buch richtet sich mit einer Mischung aus Yoga- und Mentalübungen als flankierende Maßnahme zu einer Therapie an Betroffene, die an einem Burnout Syndrom erkrankt sind.

Im theoretischen Teil des Buches schildert die Autorin die Ursachen und den Verlauf eines Burnouts und zeigt Auswege auf, bevor sie sich dem Thema „Yoga und Burnout“ widmet. Der Praxisteil umfasst die fünf zentralen Lebensbereiche Liebe, Gesundheit, Beruf, Finanzen und Selbsterkenntnis in übergeordneten Kapiteln. Nach einer kurzen Einführung in das Thema folgt eine Yoga-Übungssequenz, die mit mentalen Übungen und mentalen Fragen abgeschlossen wird. Auf der im Buch befindlichen Audio-CD sind zusätzliche, unterstützende Meditationen zu verschiedenen Lebensbereichen zu finden. Weiterlesen »

Es ist keine Satire, wenn Frank Wittig in seinem Buch Krank durch Früherkennung behauptet, dass der Mensch durch die Wahrnehmung der Vorsorgeuntersuchungen in der Regel nicht länger lebt, sondern lediglich früher mit einer ihn traumatisierenden Diagnose konfrontiert wird. Bereits in seiner Einleitung spricht er von einer Überdiagnose, unter der er eine im Leben nicht weiter in Erscheinung tretende Krankheit versteht und der er sich schon in seinem Buch Die weiße Mafia ausführlich gewidmet hat.

Studien zum Nutzen und Schaden des Mammographie-Screenings, das nach seiner Auffassung lediglich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Radiologen ist, seziert er quasi und rät allenfalls vorbelasteten Frauen zur Abklärung durch MR-Tomographie oder Ultraschall. Im Zusammenhang mit dem als Unsinn bezeichneten PSA-Test zur Früherkennung des Prostatakrebses geht der Autor der Frage nach, wie viel Krebs als normal gelten kann und stellt die gültigen Grenzwerte zur Diskussion, wobei er auch das Dilemma anspricht, vor dem Histologen stehen. Er geht der grundsätzlichen Frage nach, was Krebs überhaupt ist. Früherkennung ist oftmals nicht mehr als eine „Kaffeesatzleserei“, und das Hautkrebs-Screening, deren Einführung auf Grundlage einer nie veröffentlichten Studie basieren soll, gleicht einem „Wirtschaftskrimi“, da der Vorsitzende des Ausschusses identisch mit der Person ist, die für die Studie verantwortlich zeichnet. Weiterlesen »

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