Der Theoretikerclub von Anja Janotta

Der TheoretikerclubLinus betreibt mit Albert und Roman, der eine Vorliebe für lateinische Sprüche hat, einen Blog im Internet. Der bedeutend jüngere Knut, der häufig Wörter verdreht, zählt für die drei nur als halbe Person, doch er will unbedingt auch wie sie die Administrationsrechte besitzen. Der Theoretikerclub , zu dem sie sich zusammengeschlossen haben, zählt die Geschwister Moritz und Jonathan sowie Thomas, den Sohn des Bürgermeisters, zu seinen Feinden. Doch damit nicht genug: Albert liegt mit seiner Zwillingsschwester Alba in ständigem Streit. Als er mit seinen Freunden heimlich ihr Tagebuch stiehlt, findet die Theoretikerbande das Baumhaus, in dem sie ihre Mitgliederversammlungen abgehalten haben, zerstört vor. Das können nur ihre Feinde gewesen sein! Denn Alba, die mit Moritz befreundet ist, hat sich bestimmt auf diese Weise rächen wollen.

Der Theoretikerclub will nun den Zusammenhalt der verfeindeten Bande schwächen, zu der neben den drei Jungen auch Alba und ihre Freundinnen Lynn und Flora, die wiederum mit Thomas zusammen ist, gehören.

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Wunderbare Möglichkeiten von Manfred Mai

Wunderbare MöglichkeitenMaximilian ist elf Jahre und interessiert sich im Gegensatz zu seinem Freund Yasin weniger für Fußball, als für Bücher. Vornehmlich Bücher oder auch Filme, die von vergangenen Zeiten handeln, interessieren ihn, weshalb er gelegentlich selbst so gewählt wie früher spricht. In seiner Klasse redet er seinen Lehrer, der sich meistens von Maximilian provoziert fühlt, schon mal in der 3. Person an, und im Deutschunterricht sorgt sein Beitrag zu einem Gedicht für Gesprächsstoff. Als die Klasse in einem Steinbruch nach Versteinerungen sucht, fällt Maximilian plötzlich ein, wie zwei Bergsteiger Ötzi entdeckt haben und dass er die Mumie im Museum in Bozen gesehen hat.

Yasin und Maximilian sind mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei können sie zufällig David, einen geistig behinderten Jungen, den alle wegen seiner Größe nur Liliput nennen, aus der Gewalt von Josip und Ketchup, der eigentlich Jakob heißt, befreien. Die vier Jungen besuchen dieselbe Klasse und es kommt immer wieder zu Reibereien, weil Ketchup und Josip auf Krawall gebürstet sind. Gerne besucht Maximilian mit Yasin seinen Onkel Andreas, mit dem er sich bestens versteht. Im Gegensatz zu seinen Eltern, die ihn bei allem für zu klein halten, behandelt der ihn nicht wie einen kleinen Jungen.

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Max und die wilde 7 – Die Drachen-Bande von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner

Max und die wilde 7 – Die Drachen-BandeSeit zwei Monaten wohnt der fast zehnjährige Max mit seiner Mutter im Altenheim Burg Geroldseck, die dort als Altenpflegerin tätig ist. Mit seinem übergewichtigen Kater Motzkopf soll er eines Tages alleine zum Tierarzt fahren. Als er sich bereits auf dem Rückweg von Dr. Blümlein zur Bushaltestelle befindet, wird er von einem Motorradfahrer in ein Gespräch verwickelt. Max, der dazu den Tierkäfig abgestellt hat und einen Weg beschreibt, sieht gerade noch, wie ein Mann Motzkopf aus dem Käfig holt und ihn in einen schwarzen Lieferwagen packt. Für Max steht fest, dass der Motorradfahrer nur ein Ablenkungsmanöver war und geht mit seiner Mutter zur Polizei. Doch Polizeimeister Poschke glaubt Max nicht, der sich sogar an einen Drachenkopf auf dem Tank des Motorrads erinnern kann.

Von Laura, seiner Sitznachbarin aus der Klasse 4 b, erfährt Max, dass auch ihr Dackel verschwunden ist. Zusammen mit Vera, Horst und Kilian, den Altenheimbewohnern von Tisch Nummer 7, will er der Sache auf den Grund gehen. Tatsächlich ist die wilde 7 einer Drachenbande auf der Spur, die übergewichtige Hunde und Katzen für Tierversuche einfängt, um eine Diätnahrung zu testen. Für eine wilde Verfolgungsjagd stellt Horst seine Hermine, einen alten VW-Käfer, zur Verfügung und Max schwänzt sogar die Schule. Seine Mutter ist darüber natürlich verärgert und bestraft ihn. Doch ist er von ihr auch sehr enttäuscht, nachdem er festgestellt hat, von ihr belogen worden zu sein.

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Quintus Zickel und die Schwebewesen von Claus Bisle

Quintus Zickel und die SchwebewesenJulia und Simon treffen sich regelmäßig in einem geheimnisvollen, verwilderten Garten, um in dem baufälligen Gartenhäuschen des scheinbar verlassenen Anwesens ihre Hausaufgaben zu machen oder dort einfach nur abzuhängen. Doch eines Tages werden sie von der resoluten Haushälterin Wilhelmine entdeckt und von dem Grundstück vertrieben. Wie Julia zufällig von ihrem Biologielehrer Harald Hartmann erfährt, gehört das Haus mit dem einzigartigen Garten Professor Quintus Zickel, der gegen einen Besuch sicher nichts einzuwenden hat. Doch aus Angst, von der Haushälterin noch einmal erwischt zu werden, trauen sich die beiden Kinder zunächst nicht mehr in das verfallene Gartenhäuschen.

Simons Eltern, die Hagemanns, sind wohlhabende Leute, die mit einer Haushälterin und einem Gärtner eine Villa inmitten einer Parkanlage bewohnen. Eines Nachts wird Simon durch einen durchdringenden Schrei geweckt, die Haushälterin Nanetta liegt bewusstlos in ihrem Zimmer auf dem Boden. Der herbeigerufene Arzt steht vor einem Rätsel, denn die Haushälterin ist in eine Art Koma, einen Tiefschlaf, gefallen. Der Arzt lässt sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik bringen, denn einen ähnlichen Fall hat es bereits vor einigen Tagen schon einmal gegeben. Am nächsten Tag holt Simons Vater, der Medizin studiert hat und Chef einer Arzneimittelfirma ist, Nanetta aus der Klinik zurück in die Villa, um sie dort von Fachleuten behandeln zu lassen.

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Lui in der Draußenwelt von Yvonne Richter

Lui in der DraußenweltDer zwölfjährige Lui lebt in der perfekten, hoch technisierten Welt von Isi, in der alles streng geregelt ist und selbst kleinste Vergehen, wie das Missachten der Kleiderordnung, bestraft werden. Mädchen und Jungen wachsen getrennt in Zells, kleinen Wohngruppen, auf, die von einem Vorsetzer betreut werden. In regelmäßigen Abständen müssen die Kinder in eine andere Zell wechseln, um zu verhindern, dass feste Bindungen entstehen. Doch Lui hat sich mit dem gleichaltrigen Wuck aus einer anderen Wohngruppe angefreundet, was streng verboten ist. Die beiden Jungen verabreden sich regelmäßig am Wartekiosk, um gemeinsam in einen der Vergnügungsparks zu fahren, in denen die Kinder am Nachmittag ihre Freizeit verbringen. Am Vormittag und am Abend müssen sie sich in den Zells ihrem täglichen Pensum an Lernstoff widmen, das der Vorsetzer auf jeden einzelnen Jungen abgestimmt hat.

Gelegentlich unternehmen Lui und Wuck kleine Streifzüge, wobei sie einmal tiefer in grenznahes Gelände geraten, als es erlaubt ist. Doch das Verbotene übt einen eigenartigen Reiz auf die beiden Freunde aus, und sie genießen es, sich unkontrolliert bewegen zu können. Sie wagen sich bei ihren Touren im Grenzgebiet immer weiter vor, und eines Tages überqueren sie die Grenze.

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Der Riese, der mit dem Regen kam von Stefan Boonen

Der Riese, der mit dem Regen kamStefan Boonen erzählt in seinem Kinderbuch Der Riese, der mit dem Regen kam die Geschichte des neunjährigen Albert, der mit seiner Mutter und fünf Schwestern in einem Sommerhochhaus wohnt. Wegen der dünnen Wände ist es in dem vom Einsturz gefährdenden Haus recht geräuschvoll. Albert führt dort ein tristes Leben und klagt besonders in diesen Sommerferien über Langeweile. Seiner Mutter bedeutet er nichts, und einer Mieterin, die ihren Hund regelmäßig aus der neunten Etage in einen Teich landen lässt, schimpft ihn einen Rotzbengel. Doch eines Tages zieht Kalinda mit ihrer Mutter und dessen Freund in das Hochhaus ein. Sie hoffen, nur ein paar Monate hier wohnen zu müssen, bevor sie eine bessere Bleibe gefunden haben. Auch Kalinda ist den ganzen Tag über allein und freundet sich mit Albert an.

Eines Nachts glaubt jeder für sich, einen Riesen gesehen zu haben. Am nächsten Tag beschließen sie, den Riesen zu suchen. Pjiep, so nennt er sich, kommt aus der Innenwelt und darf in der Außenwelt eigentlich gar nicht mit Menschen in Kontakt treten. Als der Riese über Schmerzen klagt, holen die Kinder einen Arzt, dem schnell klar ist, dass Pjiep an Heimweh leidet. Doch das ist nicht das einzige Problem, um das sich Albert und Kalinda Sorgen machen.

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Finn auf heißer Spur von Juma Kliebenstein

Finn auf heißer SpurSeitdem Finn mit seinen Eltern während der Sommerferien in eine neue Stadt gezogen ist, quält ihn die Langeweile, denn die Schule hat noch nicht wieder begonnen. Seine Eltern sind den ganzen Tag auf der Arbeit, und er hat noch keine Freunde gefunden. So, wie er früher gerne mit Marek Detektiv spielte, stellt er sich jetzt vor, einen Einbrecher zu jagen. Dazu stürmt er im Treppenhaus die vielen Stockwerke herunter, wobei er mit dem Hausmeister zusammenstößt, der überhaupt keine Kinder mag.

Daraufhin schlendert Finn traurig durch die Straßen und beobachtet zufällig, wie ein Junge einen Geldbeutel aufhebt, der einem Mann an einer Bushaltestelle aus der Tasche fällt. Doch anstatt den Geldbeutel abzugeben, steckt ihn der Junge einfach ein. Für Finn ist klar, dass er diesem Jungen nachgehen muss. Er verfolgt ihn bis zu einer Eisdiele und einem Spielwarenladen, wo dieser sich ausgerechnet den Detektivkasten von dem gefundenen Geld kauft, den sich Finn selbst schon lange wünscht. Seine weitere Verfolgung ergibt, dass der Junge sogar im selben Haus wie er wohnt, lediglich in einem anderen Stockwerk. Obwohl Finn keinen Dieb als Freund möchte, ist er doch neugierig und steht am nächsten Tag vor der Wohnungstür des Jungen. Zu seiner Überraschung hält dessen Mutter ihn für einen Freund ihres Sohnes Fabian und bittet Finn herein.

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Bestimmt wird alles gut von Kirsten Boie

Bestimmt wird alles gutAls die zehnjährige Rahaf und ihr neunjähriger Bruder Hassan noch mit ihren Eltern und den jüngeren Schwestern Anal und Haia in Syrien gelebt haben, hat Rahaf am liebsten mit ihrer Cousine Aycha gespielt. Aber sie und ihre große Familie lebten dauernd in Angst vor den bombardierenden Flugzeugen. Deshalb haben sich ihre Eltern zur Flucht entschlossen, was die Kinder sehr traurig gemacht hat. Notgedrungen mussten sie sich von ihren Großeltern und Freunden verabschieden. In Ägypten sind sie mit dreihundert anderen Menschen auf ein viel zu kleines Schiff gekommen. Erst während der Fahrt haben die Eltern festgestellt, dass ihnen von einer skrupellosen Schleuserbande ihr gesamtes Gepäck und sogar alles Bargeld und ihre Ausweise gestohlen wurden.

Nach acht Tagen, in denen sie Hunger, Durst und Kälte erlitten haben, gehen sie in Italien von Bord. Immerhin haben sie die Überfahrt überlebt. Mit dem Zug fahren sie weiter über Frankreich nach Deutschland. Ein freundlicher Schaffner lässt sie im Zug, da sie kein Geld für Fahrkarten hatten. Im Erstaufnahmelager bewohnt die sechsköpfige Familie nur ein Zimmer, und später müssen sie sich in einem Container drei Betten teilen.

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Max und der faire Wettkampf von Christian Tielmann

Max und der faire WettkampfMax und Pauline besuchen die dritte Klasse. Beim Judo haben sie es endlich bis zum weiß-gelben Gürtel geschafft und dürfen am nächsten Wettkampf teilnehmen. Auf dem Nachhauseweg vom Training finden sie ihren Freund Nico verletzt auf einer Bank. Für Max ist schnell klar, dass sich Nico vor den Karatekämpfern Ben und Timo verstecken wollte. Weil Nico jetzt sogar Angst hat, alleine zur Schule zu gehen, holen ihn Max und Pauline am nächsten Tag von zu Hause ab. Auf dem Schulweg lauern ihnen Ben und Timo auf. Die Lehrerin Frau Geisburg kommt hinzu und kann Schlimmeres verhindern. Aber bei der anschließenden Anhörung lügt Ben, womit Aussage gegen Aussage steht.

Als Max nach der Schule mit aufgeschürften Händen und kaputter Jacke nach Hause kommt, hält ihn seine Mutter für einen Schläger und verbietet ihm, weiterhin zum Training zu gehen. Max fühlt sich ungerecht behandelt und weint, weil er dann auch nicht mehr am Wettkampf teilnehmen kann. Zum Glück kann Pauline Max’ Mutter mit einer Erklärung von seiner Unschuld überzeugen. Sogar Nico kommt zum Training mit, was sein Selbstbewusstsein stärkt. Doch als Max seinen Widersacher Ben im Gegenzug dafür, dass dieser Nico in Zukunft in Ruhe lässt, als Gegner beim Wettkampf akzeptiert, wird ihm doch etwas flau im Magen.

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Die Bunte Bande – Gemeinsam sind wir stark! von Ronald Gutberlet und Corinna Fuchs

Die Bunte Bande – Gemeinsam sind wir stark!Das Kinderbuch Die Bunte Bande – Gemeinsam sind wir stark! vereint vier Geschichten um Henry, Tessa, Leo und Tom, die bis auf den zwölfjährigen Henry elf Jahre alt sind. Die erst siebenjährige Schwester von Tom wurde gerade erst in die Bunte Bande aufgenommen, als eines Tages sämtliche Möbel und sogar ein wertvolles Schlagzeug von dem neuen Hausmeister aus ihrem Kellerraum einfach an den Straßenrand gestellt werden. Doch kann er ihnen sofort einen Bauwagen als Ersatz anbieten. „Der neue Bandentreff“ verfügt im Gegensatz zum Keller sogar über Fenster und muss nur noch von den Kindern aufgeräumt werden.

Als begeisterte Basketballspielerin darf Tessa auf keinen Fall zu spät zum Spiel kommen, doch hat die Bunte Bande mit allerlei Widrigkeiten beim „Turnier mit Hindernissen“ zu kämpfen. Als eines Tages „Mitglieder für die Schulband gesucht“ werden, freut sich Henry, der Schlagzeug spielt. Natürlich würde er gerne in die Schulband aufgenommen werden, doch Lasse und Finn sind darauf neidisch und können Henry davon abhalten, zum Vorspielen zu gehen. Zum Glück hat Henry seine Freunde, auf die er sich verlassen kann. Die Bunte Bande hält auch zusammen, als sich „Besuch aus der Großstadt“ ansagt. Leos Cousine Sarah kommt aus Berlin und will immerzu ihren Willen durchsetzen, womit sie viel Unruhe innerhalb der Bunten Bande stiftet.

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