In dem Buch Jahre des Donners – Mein Leben mit dem Starfighter hat Hannsdieter Loy seine eigenen Erfahrungen und die seiner Fliegerkameraden mit dem Kampfflugzeug niedergeschrieben. Die vielen Abstürze mit der F-104G, die liebevoll nur Hundertvier genannt wurde, führt er u.a. darauf zurück, dass die Maschinen immer ungeschützt im Freien standen und die Feuchtigkeit so die empfindliche Elektronik angreifen konnte. Allein 1965 gab es 26 Abstürze, die 17 Piloten das Leben gekostet hat. Der Autor selbst hat so vierzig seiner Kameraden zu Grabe getragen. Erst mit dem Bau von Sheltern (Flugzeuggaragen) sank die Unfallrate. An dem herrschenden Mangel von geeignetem Fachpersonal und dem stagnierenden Erfahrungsstand der Piloten änderte das freilich nichts. Der sich daraus ergebende Teufelskreis wäre nach Meinung des Autors mit jedem anderen Flugzeugtyp auch entstanden.

Der Starfighter konnte in weniger als fünf Minuten aus dem Stand auf mehr als die doppelte Schallgeschwindigkeit beschleunigen. Für einen Piloten war er damit in der Startphase schneller, als sein eigenes Gehirn denken konnte. Trotz der Gefahren hätten alle Piloten die Hundertvier gerne geflogen. Der Autor erinnert sich neben vielen anderen bewegenden Schicksalen auch an den letzten Flug eines Freundes, der in ein sehr heftiges Gewitter gekommen ist. Ein unglaubliches Zusammentreffen von Zufällen hat zum Absturz geführt. Weiterlesen »

Carolina Teleuca, selbst Stripperin, gibt in ihrem Buch Was Frauen von Stripperinnen lernen können ihre Erfahrungen an Frauen weiter und erklärt, wie sie begehrenswert für ihren Mann werden oder bleiben können. Das fängt damit an, dass sich keine Frau für die Familie opfern und ihre eigenen Wünsche vernachlässigen sollte. Die Frau sollte dem Mann nicht nachspionieren und da er von Natur aus „Jäger und Krieger“ ist, muss sie für ihren Mann attraktiv erscheinen. Sie sollte ihren Körper so akzeptieren, wie er ist. Ebenso sollten Frauen keine Intrigen schmieden, zu viel Alkohol meiden und am Mann nicht herum meckern oder nörgeln. Hat sie einen jüngeren Partner, sollte sie zu ihrem Alter stehen und den Spaß am Sex genießen. Denn den Alterungsprozess kann jeder steuern, indem die Selbstwahrnehmung eine positive ist. Wenn alles positiv formuliert wird, können damit sogar Krankheiten verhindert werden, denn Männer mögen keine kranken Frauen. Eine Krankheit darf man sich nur nicht einreden, dann bleibt man auch gesund, so lehrt uns die Autorin. Positive bzw. negative Überzeugungen werden im Unterbewusstsein verankert, senden dort Schwingungen aus und drängen so auf Verwirklichung. Probleme müssen auf energetischer Ebene gelöst werden und das Unterbewusstsein ist gleichzusetzen mit der Seele. Weiterlesen »

Henrik May ist 1998 nach Namibia ausgewandert, um dort ein neues Leben zu beginnen. In Wüstenskifahren schildert er seine Erlebnisse. Bereits in seiner Kindheit war das Skifahren sein Hobby, was er bis zum Schanzenspringen perfektionierte. Mit dem Zusammenbruch der DDR freut er sich auf die Freiheit, lernt in Abendkursen Englisch und fasst den Entschluss, aus Deutschland auszuwandern.

In Namibia lernt er Angeln, wie man Haie vom Strand aus fängt und wie man Tiere schlachtet und ausnimmt. Er muss seine Post von einem Postfach holen, weil es keine Briefträger gibt und er nimmt erstaunt zur Kenntnis, dass hier sogar im Juni mit einem Umzug Karneval gefeiert wird! Er schreibt aber auch von den Gefahren, die von den Krokodilen ausgehen und der Angst vor Malaria. Das Gesundheitssystem entspricht natürlich nicht dem westlichen Standard. Das stark salzhaltige Grundwasser zerstört die Aluminiumwände der Pumpen und damit sind große finanzielle Verluste vorprogrammiert, wenn die Rohre platzen und mit dem wertvollen Wasser die Wüste bewässert wird. Er berichtet von den Schwierigkeiten mit den Behörden, wenn man eine Aufenthalts- oder Arbeitsgenehmigung benötigt. Und auch von der Gefahr zu verdursten, wenn man mit dem PKW in der Savannenlandschaft liegen bleibt. Weiterlesen »

Jayne Williams spricht in So kommen Sie in Schwung aus ihren eigenen Erfahrungen: Ende Juni 1999 fasst die 1,75 m große und 269 Pfund schwere Frau den Entschluss, dass sich an ihrem Aussehen etwas ändern muss und sie beginnt zunächst damit, kurze Strecken zu laufen. Sie steigert sich langsam und beginnt im Juli 2001 mit der Kombination aus Schwimmen, Radfahren und Laufen, mit dem Triathlon. Im Mai 2002 nimmt sie bereits am Wildflower, der zweitgrößten Triathlon-Veranstaltung der Welt teil. Sie fühlt sich als Missionarin, auch andere übergewichtige Menschen zu bekehren und schätzt die tolle Gemeinschaft dieser Sportler. Im September 2003 macht sie schon beim Half-Ironman mit, bei dem im Vergleich zum Ironman, bei dem 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen auf dem Programm stehen, die Hälfte jeder Disziplin abverlangt wird.

Jayne Williams gibt allen den Ratschlag, es langsam angehen zu lassen und Geduld zu haben. Die Gelenke, Bänder und Muskeln brauchen Zeit, um sich anzupassen. Sie weiß, dass sie nie zu den Topathleten gehören wird. Aber ihr sind der Spaß und die Bewunderung der Landschaft wichtiger. Sie empfiehlt, sich nur realistische Ziele zu setzen und gibt viele nützliche Tipps zum Kauf eines Schwimmanzugs und einer Schwimmbrille, welches Rad und welcher Helm geeignet sind und vieler anderer nützlicher Dinge. Weiterlesen »

Frank Fischer informiert uns in Der Japaner im Kofferraum über alles rund ums Taxifahren. Aus der Sicht des Taxifahrers erfahren wir, welche Probleme es mit dem Wechselgeld geben kann, dass wieder der beste Zeitpunkt zum Tanken verpasst wurde, genau die gesuchte Seite im Straßenatlas fehlt und der Bahnübergang mit Sicherheit gesperrt ist, wenn man diesen Weg eingeschlagen hat. Der Autor listet die unterschiedlichen Typen von Fahrgästen und der eigenen Kollegen auf und beschreibt die Vorzüge von Stammfahrgästen und Geschäftsreisenden. Er berichtet von den ersten Sänften in Berlin und der Einführung des Taxameters, dass es festgesetzte Preise im „Pflichtfahrgebiet“, nicht aber auf Fernfahrten gibt und die Fahrer nach gültiger Rechtsprechung sogar eine Beförderungspflicht haben.

Hunde muss ein Taxifahrer nicht befördern, wohl aber einen Blindenhund. Wer weiß das schon? Oder dass der Taxifahrer von der Anschnallpflicht befreit ist und alleine der Gast bestimmen kann, ob ein Fenster geöffnet werden oder wie laut das Radio gestellt werden soll. Auch dürfte vielen nicht bekannt sein, dass einem Taxifahrer eine Strafe droht, wenn er den Stadtplan oder Quittungsblock nicht mitführt oder nicht ordnungsgemäß gekleidet ist. Wobei sich hier die Frage stellt, was darunter zu verstehen ist. Der schwarze Anzug? Weiterlesen »

Peter M. Roese schildert in Allgäu Sixties, was man als Rekrut im Fliegerhorst Kaufbeuren so alles erleben kann. Rossner hat sich als Freiwilliger gemeldet und erlebt mit den anderen Wehrpflichtigen in den 60er Jahren die verrücktesten Sachen. Es ist die Zeit des Mini-Rocks, der Pille und Twiggy, von TV-Serien wie „Bonanza“ und „Mit Schirm, Charme und Melone“, des legendären Beat-Clubs und der Apollo-Missionen, aber auch von Benno Ohnesorg, Alexander Dubcek und Rudi Dutschke, dem Mord an John F. Kennedy, des Vietnamkrieges und des legendären Woodstock-Festivals.

Rossner erlebt den Alltag in der Kaserne und nimmt an einem Manöver, auch Kriegsspiel genannt, teil. Mit anderen Vaterlandsverteidigern verbringt er die Freizeit im Freibad, wobei das Anbandeln mit dem schönen Geschlecht oberste Priorität hat. In ihrer Sturm- und Drangzeit symbolisiert zartrosa Spitzenwäsche mit Strumpfhalter die Sünde persönlich. Und es ist jeglicher Widerstand zwecklos, wenn ein Mädchen fragt, ob sie noch mit in ihre Wohnung kommen. Oftmals ist aber nur Knutschen und Fummeln drin, wird ihnen doch nahegelegt, dass man jungfräulich in die Ehe gehen soll.

Rossner diskutiert mit seinen Freunden über die sich häufenden Starfighter-Abstürze und erlebt eine abenteuerliche Fahrt in einem Munga, der mit einem Kraftstoffgemisch Benzin/Öl von 15:1 fährt. Er wird zum Wachdienst herangezogen, kann beim Bund seinen Führerschein machen, man wählt ihn zum Vertrauensmann und er spielt in einer Band beim Schulabschlussball. Weiterlesen »

Nach seinem Philosophiestudium kann Mahler, wie viele junge Geisteswissenschaftler, keine reguläre Arbeit finden. Ein nur gering bezahltes Praktikum kann er sich finanziell nicht leisten und eine Promotion würde seinen beruflichen Showdown nur um ein paar Jahre hinauszögern. So schlägt er sich als Barmann in einem Neuköllner Biergarten durch. Doch bringt ihm der Job nicht viel mehr als die Beiträge zu seiner Krankenversicherung und eine Niedriglohnfrustration ein. Er kündigt sein befristetes Arbeitsverhältnis und reiht sich in die Schlange beim Arbeitsamt ein, um einen Antrag auf Arbeitslosengeld II zu stellen.

Als Akademiker mit einem abgeschlossenen Studium zählt er sich nicht zu den gewöhnlichen Arbeitslosen, denn Hartz IV soll für ihn nur eine kurze Episode sein, eine kurzzeitige finanzielle Überbrückung. Doch nach einigen Wochen hat er sich in seinem neuen Leben eingerichtet. Die Motivation weitere Bewerbungen zu schreiben wird immer geringer und Mahler fällt in eine Lethargie, aus der ihn auch ein unsinniges Bewerbungstraining nicht befreien kann. Mit einem Ein-Euro-Job bei einem gemeinnützigen Verein soll er für den regulären Arbeitsmarkt fit gemacht werden, da aber niemand an einen Sinn der Maßnahme glaubt, erwarten ihn auch keine Repressionen, als er sie vorzeitig abbricht. Weiterlesen »

In Nacktbadestrand berichtet Elfriede Vavrik, wie sie erst mit 79 Jahren zu einem erfüllten Sexualleben findet. Nachdem sie 40 Jahre mit keinem Mann mehr zusammen war und sie sich mit einem Schaufelgriff sexuelle Befriedigung verschafft hat, gibt sie ein erstes Inserat auf. Mit den wesentlich jüngeren Männern, einer soll erst 20 Jahre gewesen sein, erlebt sie ihren ersten Orgasmus. Sie schreibt freimütig, wie sie zum ersten mal in ihrem Leben verschiedene Stellungen ausprobiert hat. Wie, wo, wie lange sie geleckt wird und wie sie zum ersten mal selbst ein Glied in ihren Mund nimmt. Sie hat Analsex ausprobiert und hält Männer über 50 für schwierig, weil sie immer mehr wollen, aber immer weniger können. Auch glaubt sie, dass 10% der Männer eine Vorliebe für alte Damen haben.

Selbst war sie zweimal verheiratet und hat in dieser Zeit einmal mit einem anderen Mann Sex gehabt. Ihr zweiter Mann hätte gesoffen und sie schlecht behandelt, teilweise sogar gequält. Obwohl sie eine gute Schülerin gewesen wäre, hätte sie keine Ausbildung machen dürfen.

Eigentlich ist es bewundernswert, wenn eine Frau in so offener Weise über ihre intimsten Gefühle und Sehnsüchte sprechen kann. Zumal, wenn es sich um eine mittlerweile 80-jährige handelt, die in einer unaufgeklärten Zeit groß wurde. Weiterlesen »

Den schlimmsten Moment ihres Lebens erlebte sie, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Wie konnte das passieren? Sie ging regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, ernährte sich ausgewogen und hatte dem roten Fleisch abgeschworen, sowie viel Sport getrieben und war einige Marathons gelaufen. Dieses Todesurteil wollte sie nicht akzeptieren, sie wolle leben und so begann sie den Lauf ihres Lebens.

Nach einer ersten Operation, bei der ihr ein Tumor entfernt wurde, ergaben weitere Tests, dass der Krebs gestreut hatte und beide Brüste mussten vollständig entfernt werden. Sie durchlebte Momente der Angst und des Zweifels. In ihrer Verzweiflung nimmt sie an einer Studie zu Brustkrebs und Ernährung von Dr. McDougall teil. Seiner Meinung nach spiele die Ernährung eine wichtige Rolle bei Krebs, denn in Ländern mit einer fettarmen Ernährung wäre die Brustkrebsrate viel niedriger. Von einer Chemotherapie und Bestrahlung riet er ab, da diese dem Immunsystem dauerhaft schade und empfahl der Autorin eine vegane Ernährung.

Als sie sich von ihrer Krebsoperation erholt hatte, war Sie bereits einige Marathons gelaufen und der Gedanke auch einmal einen Ironman-Triathlon zu finishen faszinierte sie. So begann sie jeden Tag Rad zu fahren und meldete sich bei einem Schwimmverein an. Weiterlesen »

Laufbücher gibt es wie Sand am Meer, aber ES läuft ist ein ganz außergewöhnliches Buch, denn der Autor Marvin Running ist ein Schweinehund. Um genauer zu sein, er ist der innere Schweinehund eines Extremläufers, der über die Erlebnisse mit seinem Herrchen berichtet.

Bevor sein Herrchen auf die Idee kam durch den Grand Canyon zu laufen, ging es Marvin gut. Doch nun bleiben ihm nur sechs Monate Zeit, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Während Marvin alle Register zieht, läuft sein Herrchen bis zu fünf Runden mit umgeschnalltem Rucksack um die Hamburger Alster. Um Gewicht zu sparen, wird jeder Ausrüstungsgegenstand für die Canyontour gewogen und einem akribischen Auswahlverfahren unterzogen. Als es endlich los geht, können auch Marvins Ängste den Lauf durch den Grand Canyon nicht mehr verhindern und so versucht er, aus lauter Frust, dem Blinddarm etwas vorzuflunkern. Doch bleiben alle seine Anstrengungen vergeblich.

Bei einem Lauf durch einen Küstenteil der Region Thy in Dänemark hat Marvin mehr Glück, denn wegen anfänglicher Schmerzen in der Leiste, die sich auf den Po ausbreiten, muss Herrchen den Lauf abbrechen und wird für zwei Monate außer Gefecht gesetzt. Allerdings kann Marvin seine Gelüste nach Schokoriegeln und Gummibärchen nicht durchsetzen. Stattdessen ist eine gesunde Ernährung mit selbstgemachtem Müsli und Magerquark angesagt. Weiterlesen »

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