Nach dem Krieg wollte Hitler eine umfangreiche Führersammlung in einem eigenen Museumsbau in Linz präsentieren. Dazu ließ er seit der Machtübernahme Kunstwerke in ganz Europa erwerben, in den besetzten Gebieten Kirchen und Museen plündern und Bilder von jüdischen Sammlern abpressen oder beschlagnahmen. Als die Kunstwerke vor den alliierten Bomben nicht mehr sicher waren, wurden sie eilig aus dem gesamten Reich in das Altausseer Salzbergwerk gebracht, um sie in den Stollen einige hundert Meter unter der Erde sicher einzulagern. Der historische Thriller Mona Lisas dunkles Lächeln von Gerhard J. Rekel und Dodo Kresse basiert auf diesen wahren Ereignissen.

Am 19. März 1945 erhält der Direktor der Saline Emmerich Pöchmüller vom Gauleiter August Eigruber den schriftlichen Befehl, das gesamte Salzbergwerk binnen vierzehn Tagen zu sprengen. Sollten er und die Bergleute den Befehl nicht ausführen, droht ihnen eine Verurteilung wegen Sabotage. Pöchmüller benötigt eine Strategie, um den Befehl abwenden zu können, denn seit über siebenhundert Jahren leben die Bergleute in Altaussee vom Salzabbau. Er hofft auf einen Irrtum, denn eine Sprengung wäre sicher nicht in Hitlers Sinn und deshalb beschließt er, persönlich nach Linz zu fahren, um den Gauleiter von dieser Wahnsinnstat abzubringen. Weiterlesen »

Nachdem der Schriftsteller Johannes Bernhard bereits einen Bestseller gelandet hatte, gelang es ihm nicht mit den beiden darauf folgenden Romanen diesen Erfolg zu wiederholen und seit der Trennung von seiner Frau Jennifer hat er keine Zeile mehr geschrieben. Nach der Scheidung, durch die er sein Haus und seine Tochter Emily an seine Exfrau verliert, nimmt er an einer Art Eingliederungsprogramm für Langzeitarbeitslose vom Arbeitsamt teil. Denn für einen Akademiker, der nach dem Studium nie in seinem Beruf gearbeitet hat, bietet der Arbeitsmarkt nur wenig Chancen. Seine Vorgesetzte im Rathaus, Frau Pfefferkorn-Schmidt, hegt eine tiefe Abneigung gegen ihn und macht ihm das Leben schwer. Er lässt jedoch alle Schikanen über sich ergehen, denn er braucht den verdammten Job, der vorerst auf achtzehn Monate befristet ist. Hinzu kommt, dass er als studierter Volkswirt für die Tätigkeit hoffnungslos überqualifiziert ist. Allerdings kann er sich mangels Alternativen vorstellen bis zur Rente im öffentlichen Dienst zu bleiben.

Bereits kurz nach Arbeitsbeginn wird Johannes von seiner Chefin Frau Pfefferkorn-Schmidt in ihr Büro zitiert, die grundsätzlich an allem etwas zu meckern hat. Auch wenn er sich noch so viel Mühe gibt und sein Entwurf eines Schreibens tadellos ist, erhält er das Schriftstück mindestens drei Mal mit der Bitte um Korrektur zurück. Den Rest des Tages erledigt er seine Arbeit und versucht möglichst wenig an Frau Pfefferkorn-Schmidt zu denken. Weiterlesen »

Der unter dem Decknamen „Ameise“ agierende Anatolij Sorokin vom Sondereinsatzkommandos in Leipzig erhält den Auftrag, einen Mann in Zadar aufzuspüren, der einen terroristischen Anschlag mit einem Boden-Luft-Lenkwaffensystem in Sachsen planen soll. Durch die Zusammenarbeit von NSA und BND ist lediglich sein Deckname „Pilot“ bekannt. Sorokin soll sich von seiner Frau und seinen drei Kindern begleiten lassen, damit der Auftrag wie eine Urlaubsreise aussieht, den er seiner Familie natürlich verschweigen muss. An seinem vermeintlichen Urlaubsort erfährt die Ameise, dass es sich bei dem Gesuchten um Todor Coric handelt, der vor zwanzig Jahren als 9-Jähriger von dem serbischen Soldaten Stokan Vujasinović verschleppt wurde, nachdem seine Eltern bei einem Luftangriff der NATO in Udbina ums Leben kamen. Stokan, dem unzählige Morde an Bosniaken und Kroaten sowie begangene Kriegsverbrechen in Srebrenica nachgewiesen werden, hat Todor seitdem für seine Ziele benutzt und ihn zu einem skrupellosen Mörder geformt. Noch ahnt Sorokin nicht, dass sein blinder Sohn Fedor, der sich dank Klicksonar, einer Form der menschlichen Echoortung, weitgehend frei bewegen kann, bereits auf dem Flug von Leipzig nach Zadar neben Stokan gesessen hat. Weiterlesen »

Der ehemalige Angehörige einer russischen Spezialeinheit, Anatolij Sorokin, der inzwischen einem Sondereinsatzkommando in Leipzig angehört, reist mit seinem Sohn Fedor als Tourist nach Moskau. Fedor kam vor vierzehn Jahren in Russland blind zur Welt und Sorokin flüchtete damals mit dem Säugling vor dem Geheimdienst, der zuvor seine Frau ermordet hat. Vater und Sohn wollen in Moskau Jekaterina Ruslanowna Wolkowa treffen, die vom Präsidentenberater Boris Jewgenij Jerchow durch einen Unfall in betrunkenem Zustand früh zur Witwe gemacht wurde. Ihr Schweigen erkauft er sich mit monatlichen Zahlungen. Seit drei Monaten sind die jedoch überfällig und Jekaterina weiß nicht mehr, wovon sie die Miete zahlen soll. Sie will der Presse vom Unfalltod ihres Mannes berichten. Doch Boris Jerchow hat das längst in Erfahrung gebracht und lässt ihr Wohnhaus durch Daniel Leopidowitsch Schestakow und Olga Antonowna Nowikowa vom Geheimdienst beschatten. Unglücklicherweise nähern sich in diesem Moment Anatolij Sorokin und Fedor dem Haus. Sie fallen den beiden Geheimdienstlern auf und der blinde Junge wird von ihnen verschleppt. Er landet in einem Kinderheim, in dem ihm auf übelste Weise mitgespielt wird. Um seinen Sohn wieder zu finden, wendet sich Sorokin an seinen treuen Freund Alexander Komsomolzev vom Inlandsgeheimdienst und dessen Kollegen Alexej Borjenka Kasakow. Weiterlesen »

In Leipzig wird der neunjährige Igor, Sohn von Sergei Michailowitsch Smirnow, wie sein Kindermädchen Anja durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet. Sein Vater ist ein bedeutender Wirtschaftsfunktionär und hält sich zur Zeit des Mordes in Moskau auf, wo er an der Ausschreibung eines Russia Towers beteiligt ist. Als Hans Rattner, der Leiter der Mordkommission, von seinen Verbindungen nach Russland erfährt, bittet er Anatolij Sorokin um Unterstützung, der in Leipzig Angestellter eines Sonderkommandos ist, doch vor zwölf Jahren als Angehöriger der Polizei-Spezialeinheit OMON aus Magnitogorsk in Russland floh. Seine junge Frau Galina kam damals unter mysteriösen Umständen ums Leben und er wollte seinen erst ein paar Wochen alten Sohn Fedor in Leipzig in Sicherheit wissen. Wegen der extrem bleihaltigen Luft, die das Erbgut vieler Eltern zerstört hat, wurde Fedor blind geboren und bewegt sich mit Hilfe einer erlernten Echoortung. Als nun Anatolij Sorokin die beiden Ermordeten sieht, erkennt er in Igor den besten Freund seines Sohnes Fedor. Plötzlich soll Anatolij Sorokin an Russland ausgeliefert werden und für ihn besteht kein Zweifel, dass der russische Geheimdienst hinter dem Auslieferungsantrag steckt. Er sieht eine Verbindung der beiden Morde und dem angeblichen Unfall seiner Frau und kann Kommissar Rattner sowie seine Assistentin Katie davon überzeugen, dass er sofort nach Moskau muss. Weiterlesen »

Droht ein Staatsbankrott, wird die Bevölkerung mit einschneidenden Maßnahmen konfrontiert, die einen Logistikplan erfordern. Rechnungen ausländischer Energieversorger kann der Staat nicht mehr begleichen, so dass Benzin rationiert werden muss. Polizei und Feuerwehr müssen bevorzugt werden und somit haben Arbeitnehmer Probleme, ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Ärzten und Krankenschwestern werden Kleinbusse zur Verfügung gestellt und der Strom fließt nur noch stundenweise, womit Störungen im Telefonnetz vorprogrammiert sind. Die Beamtengehälter können nicht mehr gezahlt werden, Unmut und Ärger machen sich breit, ein allgemeines Chaos bricht aus. Dieses Szenario beschreibt Claudio Cantele am Beispiel von Lettland in dem Wirtschaftsthriller Im Visier der Heuschrecken.

Der ehemalige Bankier Flavio Contarini erhält von Cavaliere Santini den Auftrag, für ihn nach Wien zu reisen. Dort wäre eine wertvolle Kassette mit Miniaturmalereien gestohlen worden, für die er eine hohe Kaution hinterlegt hat. Niemand ahnt, dass Franziska von Zinober nur durch einen vertauschten Aktenkoffer, den sie über Mittelsmänner Rechtsanwalt Dr. Trauffenstein gestohlen hat, in den Besitz der Kassette gelangte. Vom Anwalt erfährt Flavio, dass sich außerdem ein geheimes Dossier in dem Koffer befand und dass ein anonymer Anrufer bereits für die Rückgabe eine hohe Geldsumme gefordert hat. Weiterlesen »

Der Thriller Frankfurt Ripper von Martin Olden zeichnet den Lebensweg eines Serienmörders nach. Als Kind zieht Klaus Scholz mit seiner Mutter und dem patriarchalischen Vater nach Frankfurt, wo er in der Schule von seinen Mitschülern gehänselt und provoziert wird. Er verteidigt sich, doch erntet er vom sadistischen Direktor Schläge mit dem Rohrstock und vom Vater Unverständnis. Mit dreizehn Jahren wird er von der Mutter wegen weißer Flecken auf der Bettdecke geohrfeigt, für die alles Sexuelle „Schweinkram“ ist. Kurz vor seinem 59. Geburtstag wird Klaus Scholz, der seit fünfunddreißig Jahren pflichtbewusst als Systemprogrammierer gearbeitet hat, zugunsten eines Informatikstudenten gefeuert. Einfach so abserviert zu werden, stürzt ihn in eine tiefe Krise und nervös geworden, beginnt er wieder wie als Kind zu stottern.

Zum ersten Mal in seinem Leben geht Klaus Scholz zu einer Prostituierten. Doch als die sich über ihn lustig macht, brennen bei ihm in Erinnerung an seine Schulzeit alle Sicherungen durch. Es kommt zum ersten Mord. Von nun an recherchiert er alles über frühere Serienmörder und will unbedingt in der Serienkiller-Hitliste aufsteigen. Denn nur, wenn er berühmt wird und durch seine Popularität viel Geld verdient, kann er seiner dementen Mutter, die er jede Woche im Heim besucht, einen besseren Heimplatz bieten. Weiterlesen »

Ella Brandt ist mit dem Zug auf dem Weg in die Dunenburg-Klinik auf Juist. Mit drei Jobs war sie völlig überlastet, was in einem Burnout endete. Drei Operationen sowie eine Trennung von ihrem Freund Marty hat sie hinter sich, fühlt sich nur mehr als menschliches Wrack und setzt alle Hoffnungen auf die vier Wochen Klinikaufenthalt. Als sie der Kutscher Berno Hansen bei der Ankunft in der Klinik mit den Worten verabschiedet, gut auf sich acht zu geben und zu ihm zu kommen, wenn etwas sein sollte, misst sie dem noch keine Bedeutung zu.

Rita Kalo nimmt Ella in Empfang, der von ihr wenig Freundlichkeit entgegen gebracht wird. Vom leitenden Psychologen Boris Seitz und dem Direktor Dr. Carl Rottmann hat sich Ella viel versprochen, doch besteht deren Therapie in der großzügigen Verabreichung von Psychopharmaka. Ihren persönlichen Therapeuten Jens Schefer möchte sie schnell wechseln und Masseur Rudi Elmer ebenfalls, der sie offensichtlich nur begrapschen will.

Eines Tages wird die Patientin Mascha tot aufgefunden und Hauptkommissarin Deike Coordes nimmt mit ihrem Kollege Jan Albers die Ermittlungen auf. Als mit Susan Mayfeldt eine zweite Tote zu beklagen ist, sucht Ella nach Gemeinsamkeiten und einem Mordmotiv: Der Masseur Rudi Elmer wollte eventuell seine Übergriffe vertuschen und Jens Schefer könnte aus verschmähter Liebe zu Susan Mayfeldt gehandelt haben. Weiterlesen »

Max Bronski, der über die Stadtgrenzen Münchens hinaus durch seine Kriminalromane, in denen er dem Leser Einblicke in die Münchner Gesellschaft rund um das Schlachthof-Viertel gewährt, bekannt geworden ist, legt mit Der Tod bin ich seinen ersten Thriller vor.

Der ehemalige Gutsverwalter von Schloss Ottenrain, Richard Eulmann, wird in seinem Garten erschossen, wobei die Tat einer Hinrichtung gleicht. Er war bereits vor fünf Jahren in den Ruhestand getreten, lebte zurückgezogen in seinem Holzhaus und hatte keine Feinde. Nur wenige Tage später wird die Tante von Tino Senorer, Eulmanns Nachfolger als Verwalter, in seinem Heimatdorf in Österreich auch erschossen. Als Tino seiner Mutter Ella seinen Verdacht mitteilt, die beiden Morde könnten zusammenhängen, verschwindet Ella spurlos. Denn sie glaubt, dass es sich um eine Verwechslung handelt und der Täter eigentlich sie töten wollte. Da die Polizei mit ihren Ermittlungen nicht voran kommt, beginnt Tino mit eigenen Recherchen im Internet und findet heraus, der wirkliche Richard Uhlmann ist bereits 1965 verstorben, bevor der Name in Eulmann geändert wurde.

Der Tod von Richard Eulmann ruft die beiden ehemaligen Agenten Fred Fridge vom englischen MI6 und Joe Salantino vom amerikanischen CIA auf den Plan, was auch dem in Berlin lebenden ehemaligen Agenten des KGB Aron Malikow nicht verborgen bleibt. Weiterlesen »

Nach dem großen Erfolg des packenden Thrillers Boston Run legt der Autor Frank Lauenroth nun eine Fortsetzung seines Marathonthrillers vor. Auch dieses Mal schickt er seinen Protagonisten Brian Harding wieder auf eine Marathonstrecke, aber nun in New York City und begleitet von Christopher Johnson. Doch kann New York Run die hohen Erwartungen der Leser an eine Fortsetzung des Marathonthrillers auch wirklich erfüllen?

Christopher Johnson, Brian Harding und dessen Verlobte Rachel Elaine Parker haben sich nach dem genialen Coup in Boston auf den Caimans niedergelassen. Aber der russische Oligarch Jewgenij Iwanowitsch Andropow, auch Stalin genannt, spürt sie dort auf. Der Milliardär hat die Doping-Substanz, deren Wirkung während des Boston Marathons von Brian Harding demonstriert und die von Christopher Johnson versteigert wurde, für vierundachtzig Millionen erworben. Allerdings ist er mit den Nebenwirkungen, die sich bei Anwendung der Substanz zeigten, unzufrieden und fühlt sich betrogen. Doch niemand betrügt Stalin ungestraft und so lässt er die drei Freunde entführen. Nachdem er sein Geld zurück erhalten hat, zwingt er Christopher Johnson und Brian Harding, für ihn beim New York City Marathon unter Einfluss der Doping-Substanz anzutreten. Einer der beiden Freunde muss den Lauf gewinnen. Um seinen Forderungen mehr Nachdruck zu verleihen, tragen die beiden Laufschuhe mit Sprengsätzen, die detonieren, sobald einer von ihnen stehen bleibt. Weiterlesen »

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