Vor dem Hintergrund der jüngsten Abhöraktionen der US-Geheimdienste greift Martin Sudermann mit dem Atomkraft-Krimi XXX ein brandaktuelles Thema auf: Holger plant im April 2006 mit Markus, Willy und Lisa einen Anschlag auf einen Strommast in der Nähe des Atomkraftwerkes Grohnde. Geschädigter dieses Anschlags ist die Westdeutsche Energie AG, kurz WEAG. Unerwartet geraten sie während des Rückzuges in eine Polizeikontrolle. Fast ein Jahr später lernt Holger über seinen Freund Bernd die zwei Aktivisten Nadine und Önder kennen, mit denen er einen Atommülltransport behindert, sich ins Netzwerk der WEAG hackt und eine Hauptversammlung stört. Da es wiederholt zu Polizeikontrollen kommt, vermutet Hendrik einen Spitzel in der Gruppe. Er recherchiert auf eigene Faust.

Hendriks Leiche wird ein paar Tage nach einer Großdemo im Dezember 2010 im Bach einer Wassermühle am Rande von Göhrde gefunden. Sein Freund, der Journalist Thomas Krüdewagen, fährt zur Beerdigung und trifft dort auf Erika, mit der Holger bereits 1976 in Brokdorf demonstriert hat. Über Erika lernt er auch Önder und Nadine kennen. Bei Thomas kommen sofort Zweifel auf, dass es sich um einen Selbstmord oder Unfall gehandelt haben könnte. Weiterlesen »

Nach dem großen Erfolg ihres Kriminalromans Der 7. Tag, den die Autorin Nika Lubitsch als E-Book selbst veröffentlicht hat, eroberte auch ihr zweiter Kriminalroman Das 5. Gebot innerhalb kürzester Zeit den ersten Platz der Krimi-Bestsellerliste und inzwischen ist er auch als Taschenbuch erhältlich.

Victoria McIntosh lebt zusammen mit ihrem Mann George, der die Leitung einer Niederlassung in Deutschland übernommen hat, seit über fünf Monaten in Berlin. Sie hat ihren Job als Rechtsanwältin bei einer Gesellschaft für Opferschutz in London aufgegeben, um endlich ein Kind zu bekommen, denn sie ist inzwischen siebenunddreißig Jahre und glaubt, sie würde für ein Baby bald zu alt sein. Georg will eine „richtige Familie“ und Vicky hat sich widerstrebend auch dafür entschieden, doch bisher waren ihre Bemühungen erfolglos. In der letzten Zeit hat sie immer wieder den selben Traum, den sie schon als Kind geträumt hat. Darin läuft ein Mädchen auf sie zu und ruft: „Ela! Ela!“. Im Grunde ist es kein Albtraum, doch wird sie danach weinend wach. Früher ist sie dann immer zu ihrer Mutter ins Bett gekrochen, die sie in den Arm genommen und in den Schlaf gewiegt hat.

Beim Joggen an einem See im Grunewald wird sie durch die Schreie einer Frau auf eine Leiche hinter einem Gebüsch im Fenn aufmerksam, die genauso aussieht wie sie selbst und die ihre Zwillingsschwester sein könnte. Weiterlesen »

Nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten zieht Sophie Kaiser von Berlin auf die Insel Usedom, wo ihre Tante Berta im Ortsteil Bansin lebt. Sophie wird stolze Besitzerin der Pension „Kehr wieder“, die schon lange im Familienbesitz ist. Doch Die Toten von Bansin halten die Bewohner in Atem: Gerd Töpfer steht mit seinem Auto auf einem Bahnübergang und wird von einem Zug überrollt. War es Selbstmord? Der Bankangestellte Manfred Jahn stürzt einen Steilhang herunter, woran seine alkoholsüchtige Frau Christine Schuld sein könnte. Schließlich gibt es mit dem schwulen Sören Mager einen dritten Toten innerhalb von zwei Monaten zu beklagen. Er wird überfahren und man spekuliert, ob es nur ein bedauerlicher Unfall gewesen ist.

Tante Berta vermutet, dass Die Toten von Bansin irgendetwas verbindet und es einen Zusammenhang geben muss. Mit dem alten Fischer Paul Plötz, seinem Gehilfen Arno Potenberg, Sophies Geliebtem Frank Sonnenberg und seiner Ehefrau Jenny kommen die Dorfbewohner gerne bei einem Glas Bier, einer Tasse Kaffee oder einem Gläschen Grog zusammen und überlegen mit Sophie, ihrer Freundin Anne und deren Mitarbeiterin Inka, was sie unternehmen können. Sogar die aus Köln stammende Urlauberin Steffi, die gleich für längere Zeit in Bansin bleibt, zeigt Interesse an den Todesfällen. Weiterlesen »

Eigentlich haben sich Greta und ihre Freundin Lissy in dem Krimi Der Mond ist kalt und dunkel von Pola Kayser nur von Hamburg nach Binz auf Rügen aufgemacht, um an der Beerdigung von Gretas verstorbener Tante Frieda teilzunehmen. Die beiden Frauen steigen ausgerechnet im Hotel „Strandgold“ ab, in dem die ehemalige Besitzerin Renate Goldmann zunächst ihren Ehemann Ferdinand und danach sich selbst ermordet haben soll. Allgemeine Unruhe bricht aus, als die Rezeptionistin Marie behauptet, im Gartenhaus die Tote gesehen zu haben. So halten viele diese Erscheinung für das Auftauchen einer „Wiedergängerin“, einer „Untoten“. Gretas kriminalistische Neugier ist geweckt, denn ihre verstorbenen Ehemänner und auch ihr Vater waren bei der Kriminalpolizei beschäftigt.

Gemeinsam mit Lissy besucht Greta die alte Elsa Hoth, die sich als gute Freundin von Tante Frieda um die Bestattungsformalitäten gekümmert hat. Von ihr erfahren die beiden, dass die Verstorbene eine Hexe gewesen sein soll, die gewisse Fähigkeiten bereits von ihrer Mutter Luise geerbt hat. Im Haus der Tante stoßen sie beim Aufräumen auf mysteriöse Gegenstände. Doch nicht nur diese Entdeckungen lassen Greta und Lissy frösteln. Ein weiteres Todesopfer ist zu beklagen und auch mit dem neuen Besitzer des Hotels, Georg Tezlaw, scheint etwas nicht zu stimmen. Weiterlesen »

Jahrelang hat eine erfolgreiche Berliner Sachbuchautorin vergeblich versucht einen Verlag für ihren Kriminalroman Der 7. Tag zu finden. Unter dem Pseudonym Nika Lubitsch hat sie schließlich ihren Roman als E-Book selbst veröffentlicht, der innerhalb weniger Tage die Kindle-Bestsellerliste eroberte und monatelang anführte. Aufgrund dieses großen Erfolgs ist der Titel nun auch als Taschenbuch erhältlich.

Im August 1999 lernt Sybille durch einen Autounfall den Anwalt Ullrich Henke kennen, woraus sich eine unkomplizierte Beziehung ergibt, bis er ihr seinen Freund Michael Thalheim vorstellt, mit dem er eine gemeinsame Kanzlei betreibt. Sybille und Michael sind beide beruflich erfolgreich, sie als Pressesprecherin eines Weltkonzerns und er als Wirtschaftsanwalt. Nachdem es ihm gelingt eine Zulassung als Notar zu bekommen, wird Sybille schwanger und die beiden freuen sich auf ihr gemeinsames Baby. Doch dann verschwindet Michael plötzlich spurlos und soll Mandantengelder in Höhe von 9,6 Millionen Euro unterschlagen haben. Sybille verliert zunächst ihren Job, danach ihr Baby und als ihre Mutter verstirbt, auch noch ihre Villa. In ihrer Verzweiflung empfindet sie nur noch Hass für ihren Ehemann und als seine Leiche in einem Hotel gefunden wird, gibt es nur eine Verdächtige. Weiterlesen »

Die Welt des Aktienmarktes bleibt auch für Experten unkalkulierbar und selbst sie können bei Spekulationen eine böse Überraschung erleben, die sie ein Vermögen kosten kann. Der Wirtschaftskrimi von Claudio Cantele handelt von einflussreichen Personen, die Das schnelle Geld machen wollen.

Der frühere Banker Flavio Contarini trifft auf einer Beerdigung in Wien seinen alten Freund Vincent Sobieski, der die Beratungsfirma F&M überprüfen soll, die Risikopositionen über Zweckgesellschaften auf die Cayman Inseln auslagert. Wegen zu großer Risiken und Unsicherheiten kann er kein positives Urteil abgeben und so vertraut er Flavio Contarini an, dass er seitdem erpresst wird. Contarini ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass er von Tancredi Falconari und Violetta Moretti auf die gleiche Weise wie sein Freund erpresst werden soll, denn bei einer Briefübergabe wird er, wie zuvor Sobieski, unbemerkt fotografiert. Die Fotos könnten als Beweis für eine Bestechung ausgelegt werden und Contarini soll Einfluss auf das Urteil seines Freundes nehmen.

Contarini und Sobieski wollen sich weder erpressen, noch ihre Karriere ruinieren lassen und sehen keine andere Möglichkeit, als den Privatdetektiv Imre Schwarz und seinen Assistenten Thadeusz Galgant zu beauftragen, im Arbeitszimmer von Guelfo Caselli, einem der Geschäftsführer von F&M, nach Dokumenten zu suchen. Weiterlesen »

Unter dem Stichwort „Geldwäsche“ erfährt man auf Wikipedia, dass die Zahl der ungelösten Fälle von nur 26 im Jahr 2004 auf 814 im Jahr 2011 gestiegen ist und dass nach einer Schätzung aus dem Jahr 1999 zwischen zwei und fünf Prozent des globalen Weltbruttoinlandsprodukts aus illegalen Quellen stammen sollen. Barbara Lutz hat sich in ihrem Kriminalroman Russische Freunde den Machenschaften illegaler Finanzgeschäfte gewidmet.

In die Wohnung von Juri Salnikow, einem in Bern lebenden russischen Studenten, wird eingebrochen. Ilka Kovacs, die sich mit Aushilfsjobs über Wasser hält, wohnt genau unter ihm und entdeckt in einer Abstellkammer des Hausflurs einen Koffer von Juri. Sie nimmt einen sich darin befindlichen USB-Stick in düsterer Vorahnung an sich, da Juri verschwunden ist. Eine Woche später wird auch in ihre Wohnung eingebrochen, doch wird außer dem Koffer nichts entwendet. Da erreicht Ilka eine Karte ohne Absender aus Leukerbad, die sie als einen Hilferuf von Juri interpretiert. Doch jegliche Hilfe kommt zu spät, da Juri tot im Schwimmbad in Leukerbad aufgefunden wird. In seiner Wohnung, zu der sie Zugang hat, findet sie sein Handy und beschließt, auf eigene Faust den rätselhaften Tod ihres Nachbarn aufzudecken. Weiterlesen »

Ein unbekannter Anrufer rät dem Journalisten Jan Breuer, in vier Todesfällen zu recherchieren und dabei mit äußerster Vorsicht zu agieren. Schnell sucht Jan im Zeitungsarchiv und erfährt, dass es sich bei den Toten um Männer handelt, die sich an Minderjährigen vergangen haben. Doch wurden sie mangels Beweisen von Richter Schreiber freigesprochen und kamen kurze Zeit später auf mysteriöse Weise ums Leben. Neben seinem Vorgesetzten Helge Helmbrecht und dem Chefredakteur Felix Breitenbach vertraut sich Jan auch seinem Freund, Kriminalhauptkommissar Alexander Schrader an. Als dieser von den Zusammenhängen erfährt und hört, dass Jan alleine weitere Nachforschungen im Umfeld der toten Täter plant, rät er ihm dringend davon ab, wenn er nicht mit seinem Leben spielen will. Doch Jan möchte unbedingt als Reporter Karriere machen, schlägt sämtliche Warnungen in den Wind und weckt „schlafende Hunde“.

Staatsanwalt Robert Seibold gefällt die Weigerung von Richter Schreiber nicht, in einigen Fällen kein Hauptverfahren zu eröffnen und fordert mit den beteiligten Staatsanwälten in einer Resolution die Versetzung des Richters in den vorzeitigen Ruhestand. Unterdessen fürchtet Alexander Schrader aufgrund seiner Recherchen, dass sich inmitten der Berliner Polizei eine Mörderbande befindet. Weiterlesen »

Luise Temmen, vierundfünfzig Jahre und seit fünf Jahren geschieden, wird in der Badewanne eines Rostocker Hotels ermordet aufgefunden. Sie war die Vorsitzende einiger Stiftungen und hatte Einfluss auf Wirtschaft und Politik in der Landeshauptstadt Schwerin. Die Todesursache war vermutlich Erwürgen. Denn sie wurde entkleidet, in die Badewanne gelegt und ihre Pulsadern aufgeschnitten, wobei man ihr die Kehle zudrückte. Einige persönliche Wertsachen wurden gestohlen, doch vom Täter fehlt jede Spur. Die Überwachungskameras zeigen einen mit Hut und Mantel vermummten jungen Mann, der mit dem Aufzug in die Etage fährt und einige Zeit später das Hotel wieder verlässt. Eine der gestohlenen Kreditkarten wurde benutzt, um ein Mecklenburg-Vorpommern-Ticket zu kaufen und deshalb weiß die Rostocker Kripo nicht, wohin der Mörder gefahren ist.

Erst in drei Tagen möchte Kriminalhauptkommissar Elliot die Presse und seine Schweriner Kollegen über den Tod der prominenten Luise Temmen informieren und bis dahin den Mörder dingfest gemacht haben. Deshalb engagiert er den Privatdetektiv Pawel Höchst, der für ihn hinter dem Rücken der Schweriner Kollegen Untersuchungen in dem Fall anstellen soll. Weiterlesen »

In dem neuen Baccus-Borg-Krimi Eisige Rache von Elke Schwab haben sich die Bewohner von Wadern-Buweiler gerade von der Aufregung um einen Verkehrsunfall erholt, bei dem Aline Konrad schwer verletzt wurde und nach einem Jahr im Koma verstarb, da erschüttert das Örtchen im Saarland eine Mordserie. Kriminalkommissar Theo Borg ist mit seinem Kollegen Lukas Baccus im Schneegestöber auf dem Weg nach Buweiler zu seiner Tante. Plötzlich gerät ihr Fahrzeug unter Beschuss und auf der Flucht vor ihrem Verfolger suchen sie Schutz in einer Blockhütte. In dieser gottverlassenen Gegend funktioniert kein Handy und ihre Dienstpistolen haben sie nicht bei sich. Doch sind sie nicht die Einzigen, auf die es der Schütze abgesehen hat, denn ein Mann bricht vor ihren Augen tot zusammen.

Noch ahnen die beiden nicht, dass es um Eisige Rache geht und mit Hauptkommissar Wendalinus Allensbacher, Kriminalrat Hugo Ehrling und den Kollegen Monika Blech, Dieter Marx, Andrea Peperding sowie Staatsanwalt Helmut Renske gehen sie davon aus, dass der Tote Oskar Lohse sie zu seinem Mörder führen wird. Ihre Ermittlungen ergeben, dass er auf dem Weg zu seinem Freund Nils Amann war, der wiederum mit Arno Stehle gemeinsam in Afghanistan gedient hat und zu diesem Freundeskreis gehören auch Philipp Genser und Volker Dinz, die alle verhört werden. Weiterlesen »