Oberkommissar Jürgen Kleekamp hält es nach seinem zweiten Herzinfarkt, den er während seines letzten polizeilichen Einsatzes erlitt, im Herzzentrum Bad Oeynhausen nicht mehr aus. In Teufel ohne Alibi, der Fortsetzung von Sterben tun immer die Anderen, verlässt er auf eigenen Wunsch die Klinik, nachdem er Sybille Warneke etwas versprochen hat: Da sie nicht glaubt, dass ihr Vater Selbstmord begangen hat, soll er der Sache auf den Grund gehen.

Wieder zurück auf seiner Dienststelle in Paderborn wird Kleekamp von seinen Kollegen darüber unterrichtet, dass in der Wohnung von Angelika Ostwald eine mumifizierte Kinderleiche aufgefunden wurde. Laut Obduktion soll das Kind verhungert und verdurstet sein. Während die Suche nach Frau Ostwald im Sande verläuft, werden die Beamten zu Yilmaz Üzgür gerufen. Das letzte Wort des Niedergestochenen lautet „Heiner“, worauf sich allerdings niemand einen Reim machen kann.

Unerwartet meldet sich auf der Dienststelle eine Frau, die Siegfried Dannwolf von einem Jünger namens Engel berichtet. Der Beamte glaubt seinen Ohren nicht zu trauen, als sie ihm erklärt, dass Ullrich Engel der Oberjünger einer von Gott auserwählten Gemeinschaft ist, und Dannwolf wird hellhörig, als er von Talea erfährt, einem verschwundenen Mädchen dieser Gemeinschaft. Kleekamp und Dannwolf vernehmen daraufhin Ullrich Engel in dessen Büro und sind über seine Reaktionen mehr als erstaunt. Zufällig treffen sie auch auf seinen Gärtner Holger Janitor, der ein Gespräch eines weiteren verschwundenen Mädchens belauscht haben will. Weiterlesen »

Lila Ziegler soll auf Wunsch ihrer Freundin Lena deren Vater Lennart Staschek bespitzeln und feststellen, ob er fremdgeht. Allerdings darf Lila ihrem Freund Ben Danner, mit dem sie zusammen eine Detektei betreibt, davon nichts verraten. Denn Danner ist wiederum der beste Freund von Staschek, dem Leiter der Mordkommission in Bochum, mit dem er vor über zehn Jahren zusammengearbeitet hat. Wie es der Zufall will, hat Staschek gerade den Mord an dem Sternekoch Carlo Pfiffhofen aufzuklären, der verstümmelt auf dem Parkplatz des Allee-Hotels, in dem er früher als Küchenchef angestellt war, aufgefunden wurde. Als auch noch der Gewinner einer Castingshow in einem Zimmer des Hotels umkommt, beauftragt der Geschäftsführer, Flegenfeld, Lila und ihren Partner Ben Danner mit der Aufklärung der Morde, was Lila bezüglich der Beschattung von Staschek sehr gelegen kommt.

Für das Detektiv-Duo stellt sich die Frage, ob sie es mit einer Prinzenjagd zu tun haben, da beide Ermordete attraktiv und prominent waren. Sie ermitteln im Umfeld der beiden Opfer und sprechen mit deren Exfrauen, Geliebten und Verlobten. Die in der Hotelbar angestellte Alina König wird wie auch der Empfangschef Nino Schulz befragt, und natürlich wollen Lila und Danner auch von den für den Zimmerservice zuständigen Angestellten Brigitte und Ricarda wissen, ob ihnen etwas aufgefallen ist. Beide Frauen gelten als psychisch labil. Weiterlesen »

Kriminalhauptkommissar Wilfried Lichter und seine Kollegen Oliver, Martina, Veronika und Carsten vom K4 in Berlin bekommen bei der Suche nach neun innerhalb der letzten fünfundzwanzig Stunden verschwundenen Kindern völlig unverhofft Unterstützung durch ein von Europol beauftragtes Team. Allerdings sind sie nicht nur von den eigenwilligen Outfits der Kollegen irritiert, sondern auch vom Befehlston ihrer Chefin Jenny, die im Schneidersitz auf den Tischen sitzt, trotz Verbot raucht und alle ungefragt duzt. Für das bestens ausgebildete Team um Marie, Paul, Sarah, Ben und Tom ist Jenny der „Boss“, und sie folgen ihren präzisen Anweisungen, die eine strikte Umsetzung erfordern. Doch die Kollegen aus Berlin wähnen sich in einem Albtraum und kapitulieren schließlich.

Bisher haben die Kidnapper weder eine Forderung gestellt, noch ist ein Bekennerschreiben eingegangen. Jenny teilt die Aufgaben ein und hofft zunächst bei den Familien und Freunden der verschwundenen Kinder auf Gemeinsamkeiten zu stoßen. Erst bei der Überprüfung der durchgemachten Kinderkrankheiten zeigen sich erste Auffälligkeiten. Nachdem weitere Kinder in ganz Europa als vermisst gemeldet werden, ist allen klar, dass eine perfekt organisierte Bande hinter den Entführungen stecken muss. Weiterlesen »

Von der Besatzung der im April 2007 aufgefundenen Luxusjacht Kaz II, die Erwähnung in dem Kriminalroman Dünenkiller von Sven Koch findet, fehlt bis heute jede Spur. Genauso, wie dieses „Geisterschiff“ führerlos im Wasser trieb, entdecken Nordseefischer in dem Roman eine Jacht. Als sie an Bord gehen, finden sie das Deck voll mit Blut und neben drei verbrannten Leichen eine schwer verletzte Frau.

Die Sonderkommission für Organisierte Kriminalität und Schwerverbrechen unter der Leiterin Ceylan Özer in Wilhelmshaven ist mit den Ermittlungen beauftragt. Wie ihre Kollegen Tjark Wolf, Femke Folkmer, Fred und der Forensiker Steevens stellt sich Ceylan die Frage, wie die Frau als einzige das Massaker überleben konnte. Zu allem Unglück hat der Regen die meisten Spuren verwischt und das ausgeschaltete GPS gibt ihnen weitere Rätsel auf. Nachdem die Identität der Toten geklärt ist, finden sie heraus, dass alle drei als Banker an einem gemeinsamen millionenschweren Offshore-Windparkprojekt gearbeitet haben und dass eine Kopenhagener Firma die Jacht gechartert hat. Für die Ermittler liegt die Vermutung nahe, dass die verletzte Frau als Prostituierte mit an Bord war. Da diese im Krankenhaus nur unzureichende Antworten bei der Befragung abgibt, soll ein Psychologe ihr Vertrauen gewinnen. Tatsächlich erfährt er von Aisa eine schreckliche Geschichte, doch ahnt noch niemand, wie sie alle von ihr hinters Licht geführt werden. Weiterlesen »

Leon Bernberg ist von Deutschland nach Louisson gekommen, um seine Zwillingsschwester Lune offiziell für tot erklären zu lassen. Im September vor elf Jahren ist sie nach Südfrankreich gefahren, um an der Universität La Valuse zu studieren. Sie hat sich in der Stadt angemeldet und an der Universität eingeschrieben, doch seit Juni des darauffolgenden Jahres ist sie spurlos verschwunden. Leon bittet Inspektor Christian Mirambeau von der Polizei in Louisson um Hilfe. Doch da Lune dort überhaupt nicht als vermisst gemeldet wurde, wird der Inspektor argwöhnisch und möchte zunächst noch einige Nachforschungen anstellen. Nach seiner Ansicht hat es jeder Mensch verdient, dass man zumindest einmal gründlich nach ihm sucht. So ist Leon gezwungen für einige Tage in der Stadt zu bleiben, die unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von über vierzig Grad leidet. Er besucht die Orte, die ihm seine Schwester in ihren Briefen geschildert hat, und er stellt sich die Frage, ob sie vielleicht noch lebt. Nachdem Inspektor Mirambeau mit seinen Nachforschungen begonnen hat, wird Professor Paul Spiegelberg, der vor zehn Jahren Lune Bernberg verfallen war, im Hurenviertel von Louisson ermordet. Bereits kurze Zeit später wird auch sein damaliger Freund Maxime Legrand, der gemeinsam mit Lune die geheimen Clubs in den verwinkelten Gassen von Louisson besucht hat, tot aufgefunden. Im Verlauf seiner Ermittlungen kann sich Inspektor Mirambeau der Faszination, die von der vermissten Lune Bernberg ausgeht, nicht mehr entziehen, und er ist fest entschlossen sie zu finden. Weiterlesen »

Die Hilfskraft Jenny arbeitet in einer Bäckerei und ist Single, was sie nur zu oft bedauert. Da sie sich von dem schlecht bezahlten Job selten einen tollen Abend mit ihrer Freundin Anna leisten kann, begeht sie kleine Diebstähle und macht die Ausbeute über Ebay zu Geld. Als sie eines Tages einen teuren Flakon aus einer Parfümerie stiehlt, wird sie vom Security-Chef des Einkaufszentrums erwischt. Von nun an reißt ihre Pechsträhne nicht ab. Jennys Nerven liegen nicht nur wegen ihrer Oma Käthe blank, die es ebenfalls mit der Ehrlichkeit nicht so genau nimmt, sondern sie muss sich auch noch den immer neuen Fragen von Kriminalhauptkommissar Harald Dennerlein stellen. Erschwerend kommt für Jenny hinzu, dass sie nichts gegen ihre Vermieterin Silvia Probst und auch nichts gegen Tobias Winter unternehmen kann, der sie ständig beobachtet und verfolgt. Mächtigen Ärger steht ihr obendrein mit ihrem Chef ins Haus und selbst mit Anhängern des Tierschutzes muss sie sich auseinandersetzen. Da kommt ihr ein gut aussehender Kunde gerade recht, der sie mit seinem Ferrari auf seine Jacht an die Côte d’Azur einlädt.

Wenn es in dem Saarland-Krimi Pleiten, Pech & Leichen auch tatsächlich Tote zu beklagen gibt, so aber nicht durch vorsätzlichen Mord, sondern vielmehr durch eine Verkettung unglücklicher Zwischenfälle. Schon nach wenigen Seiten verblüfft Elke Schwab den Leser mit einem völlig unerwarteten Geschehen und wartet im weiteren Verlauf mit immer neuen Überraschungen auf. Weiterlesen »

Als freiberuflicher Versicherungsagent sorgt Anatol Balthasar Trockau mit seiner Partnerin Katharina dafür, dass gestohlene Gemälde wieder dem rechtmäßigen Besitzer zugeführt werden. Als er mit seiner Mitarbeiterin Hedwig nach Rom reist, erteilt ihm Schmoller von der Artecuritas-Versicherung den Auftrag, ein verschwundenes Werk von Cézanne aufzuspüren. Wie sich herausstellt, wurde das Gemälde ausgerechnet Giancarlo Conte, einem Freund von Hedwig, gestohlen.

Unterdessen erhält der in der Fachwelt als äußerst zuverlässige und unbestechliche Kunstberater Renzo Landolt in Zürich einen Anruf eines gewissen Roca, der ihm einen Cézanne zum Kauf anbietet. Da Landolt ebenfalls mit Hedwig befreundet ist und ihr von dem Angebot erzählt, liegt für Trockau und Landolt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem zum Kauf angebotenen Cézanne um genau das Gemälde handelt, den der Agent im Auftrag der Versicherung wiederbeschaffen soll. Dank August, einem findigen Computerspezialist, kann Roca überwacht werden, was interessante Neuigkeiten zutage fördert. Noch ist unklar, ob es sich um einen echten Cézanne oder eine Fälschung handelt, wer Die Cézanne Connection dirigiert und welche Rolle der Genfer Anwalt Janus dabei spielt. Letztlich wissen weder der Finanzvorsteher der Artecuritas-Versicherung Stahlberg, noch Roca oder der Anwalt Janus, wer eigentlich Feind und wer Verbündeter ist. Trockau geht aufs Ganze und pokert hoch, indem er blufft. Weiterlesen »

In der kleinen, italienischen Gemeinde Cormons schreckt lautes Glockengeläut die Bewohner auf, das ihre Aufmerksamkeit so auf eine Hinrichtung lenkt. Hilflos müssen sie mit ansehen, wie ein Mann durch eine Steinigung zu Tode kommt. Einer Zeugin ist es zu verdanken, dass sich die Ermittlungen von Commissario Bruno Vossi sowie seiner Assistenten Roberto und Rita schnell auf den Kirchturm konzentrieren, von dem aus der Täter die grausame Tat per Fernbedienung gesteuert hat. Sie finden keinen Grund für den enormen Aufwand, die der Mörder für die Inszenierung betrieben hat und fragen sich, was er ihnen mit einer Zahlenkombination als hinterlassenes Scripsi sagen will.

War der erste Tote ein Bauer, so hat es Vossi bei dem zweiten Toten mit einem Padre zu tun. Dieselben geheimnisvollen Merkmale, die beide auf den Oberschenkeln aufweisen und ein weiteres Scripsi deuten auf denselben Täter hin. Doch damit nicht genug: Während einer Gedenkfeier wird ein Anschlag auf den Präsidenten Mario Sulzer verübt, für dessen glimpflichen Ausgang sich Vossi auch noch vor seinem Vorgesetzten verantworten muss. Der Lokalchef der La Gazzetta sitzt Vossi im Nacken und ein weiterer Priester wird erschossen aufgefunden, wobei auch er dieselben Merkmale am Oberschenkel aufweist. Als auch ein Schwuler tödlich getroffen wird, ist die Bevölkerung aufgebracht, was letztlich die italienische Staatssicherheit auf den Plan ruft, da ein Besuch des Papstes bevorsteht. Weiterlesen »

Gleich zu Beginn des Kriminalromans Braune Orchideen von Andreas Schnabel wird Margot Jänicke, die Frau des Pastors, in ihrem Garten von der Ärztin Else Kleefisch und dem Sohn des Fleischers mit einem Spaten brutal abgeschlachtet. Frank Posselt, der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Schwalbach, kann gar nicht glauben, sein Chef, Hauptinspektor Bornheim, hat die angeforderte Spurensicherung und den Rechtsmediziner wieder abbestellt. Denn gemeinsam mit Dr. Else Kleefisch, die angeblich eine Leichenschau durchgeführt hat, ist der Hauptinspektor zu dem Schluss gekommen, dass es sich nicht um einen Mord, sondern um einen Unfall gehandelt hat. Oberinspektor Frank Posselt vermutet, ein Gewaltverbrechen soll vertuscht werden und droht seinem Chef im Präsidium Meldung zu machen. Bornheim fürchtet eine Untersuchung des Falls und gerät in Panik. Er lässt die Leiche mit Hilfe der Ärztin Else Kleefisch und des Bestatters Ederer umgehend in einem Krematorium in Luxemburg einäschern.

Als Stefanie Jänicke, die als Pastorin in Hannover arbeitet, in Schwalbach eintrifft, um ihre tote Mutter noch einmal zu sehen und sich von ihr zu verabschieden, wird bereits die Urne auf dem Kirchhof von ihrem Vater und dem Bestatter Ederer beigesetzt. Sie ist sehr aufgebracht und kann nicht verstehen, warum die Leiche in einer Nacht- und Nebelaktion eingeäschert wurde, und warum ihr Vater seine Frau ohne eine Trauerfeier einfach verscharrt. Weiterlesen »

Asmodeus ist der Älteste aller Dämonen und zuständig für Gier, Raserei und Wollust. Er ist ein immerwährendes Wesen und auch, wenn sich die Zeiten ändern, Asmodeus ändert sich niemals. Den Menschen ist nur nicht klar, wie sehr Asmodeus noch wirkt in der Welt. Während in Österreich die Heimattreuen gegen alles Fremde kämpfen, blättert bei den Roten der Lack ab, und die Schwarzen modern vor sich hin. Eine Koalition aus Zornbürgern, Neuen Linken und Resten der Grünen regiert. Der neue Papst ist ein Österreicher und die Herren Kleriker dürfen jetzt heiraten. Asmodeus könnte sich entspannt zurücklehnen und den Dingen ihren Lauf lassen, doch gelegentlich juckt es ihn, und er sucht Abwechslung. So macht es ihn manchmal glücklich, talentierten Einfältigen auf die Sprünge zu helfen.

Nachdem die Bibliothekarin Anika Lauscha ihren Freund Heinz-Herwig Gassner im Café Dattler mit einer Blonden flirten sieht, flüchtet sie durch das Gedränge von Touristen und versprengten Demonstranten, einer aus dem Ruder gelaufenen Demo, in ein Kirchenportal. In der kleinen Kirche findet sie sich plötzlich Auge in Auge mit der steinernen Fratze von Asmodeus, der von nun an nicht mehr von ihrer Seite weicht und die weiteren Ereignisse beeinflusst, indem er, nur für Anika vernehmbar, Ratschläge erteilt oder das Geschehen zynisch kommentiert. Weiterlesen »

Seite 5 von 1512345678910...Letzte »