In der Suite des Hotels de Rome in Berlin wird ein Callgirl vom Nachtportier tot aufgefunden. Wie Kommissar Martin Nettelbeck und sein Kollege Wilbert Täubner von der Managerin des Hotels erfahren, hat ein Attaché der Botschaft von Oman die Suite für eine Nacht gebucht. Noch ist unklar, ob es sich um einen Unfall oder Mord handelt, doch selbst wenn man dem Attaché einen Mord nachweisen könnte, genießt er diplomatische Immunität. Kriminaldirektor Roger Delbrück besteht trotzdem auf einer Untersuchung, denn wegen fehlender Papiere muss noch die Identität des Opfers geklärt werden. Wegen der Verbindungen zu diplomatischen Kreisen, die größte Diskretion erfordern, soll Nettelbeck für die Ermittlungen seinen Urlaub verschieben. Zähneknirschend willigt er ein und will seiner Familie in den seit Wochen geplanten Urlaub nach Ghana nachreisen, sobald er abkömmlich ist.

Dem ehemaligen Schlagerstar Roman Weiden, der vom mehrfachen Millionär in die Armut gestürzt ist, wird vom Amtsgericht die Restschuldbefreiung aberkannt, weil er seinen Porsche verschwiegen hat. Für die Anzeige macht er seinen ehemaligen Finanzberater Maximilian Hollweg verantwortlich, an dem er sich rächen will. Weiterlesen »

Hauptkommissarin Sina Engel graut vor dem nächsten Wochenende, an dem in Weinheim die Kerwe stattfinden wird. Während der Zeit des größten Volksfestes an der Bergstraße wurden in den vergangenen beiden Jahren zwei junge Frauen ermordet, die gefesselt und aufgeschlitzt elendig verblutet sind. Sina hatte mit ihrem Partner Carlo die Kerwemorde untersucht, bevor er selbst ermordet wurde. Dass sein Mörder bis heute nicht gefasst werden konnte, belastet Sina in besonderem Maße, da sie von ihm ein Kind erwartet. Zur Unterstützung der im achten Monat Schwangeren teilt der Vorgesetzte ihr ausgerechnet Matthias, den früheren Partner ihres verstorbenen Freundes Carlo zu. Doch Sina steht ihm ablehnend gegenüber und so ist ihr Verhältnis entsprechend gespannt.

Notgedrungen müssen Sina und Matthias kooperieren und befragen noch einmal die Mütter und Freunde der in den vergangenen Jahren ermordeten Frauen. Immer noch finden sie kein Motiv und auch keine Verbindung zwischen den beiden. Währenddessen hat das Volksfest begonnen, und die Beamten fragen sich, ob der Täter wieder zuschlagen wird, was sie unbedingt verhindern wollen. Weiterlesen »

Die Zelle in der JVA Düsseldorf ist nur 8m² groß, in der sich Dr. Hannah Corvin nach zähen Stunden in Polizeigewahrsam wiederfindet. Der Medizinerin wird zweifacher Mord sowohl an ihrem Verlobten Bernd, als auch ihrer besten Freundin Minou vorgeworfen. Hannah erinnert sich nur daran, dass sie Minou zur Rede stellen wollte, weil diese ein Verhältnis mit Bernd unterhielt. In deren Wohnung fand Hannah jedoch ihre Freundin und ihren Verlobten ausgestreckt auf dem Boden liegend vor, bevor sie in eine tiefe Bewusstlosigkeit fiel. Als sie erwachte, wollte sie dem noch atmenden Bernd helfen. Doch ein Nachbar untersagte ihr das, hielt sie für die Mörderin und hat die Polizei alarmiert.

Für Jens Spikowski und Sonja Lorenz von der Mordkommission sieht es nicht unbedingt so aus, dass Hannah die Tat begangen hat, auch wenn in deren Handtasche Spritzen und Ampullen des Muskelrelaxans gefunden wurden, das den Opfern in die Oberschenkel injiziert wurde. Auch hat man beim Toten Kratzspuren entdeckt, die DNA-Analyse ergab jedoch keine Spuren unter Hannahs Fingernägeln. Obwohl der Staatsanwalt ganz klar von einer Beziehungstat ausgeht, wollen die beiden Ermittler den Unstimmigkeiten auf den Grund gehen und von Hannahs Kollegen im Krankenhaus mehr über sie in Erfahrung bringen. Für die Inhaftierte bringt jeder Tag neue, unangenehme Überraschungen und der Antrag ihres Anwalts, sie auf Kaution frei zu lassen, wird mit der Begründung abgelehnt, dass Fluchtgefahr besteht. Weiterlesen »

Wer als Pendler im Ruhrgebiet mit dem Auto unterwegs ist, weiß ein Lied von den täglichen, kilometerlangen und zeitraubenden Staus zu singen! Ist ein Unfall als Ursache auszumachen, weiß man zumindest, dass niemand dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann und ist froh, nicht in den Unfall verwickelt zu sein. Doch wenn Fahrbahnen aufgrund von Baustellen wegfallen, auf denen weit und breit kein Arbeiter zu sehen ist, dann kann das Unverständnis und Wut bei den Menschen auslösen, die auf diese Weise eine nicht unbeträchtliche Zeit auf den Autobahnen, anstatt daheim bei ihren Familien zubringen.

Das Schicksal dieser Autofahrer teilt auch Klaus-Werner Lippermann in dem Kriminalroman Die Abbieger von Thomas Schweres. Täglich muss er über die A40 von Dortmund-Dorstfeld, wo er zusammen mit seiner Mutter in einer Zechensiedlung wohnt, zu seinem Arbeitsplatz nach Duisburg. Über vier Jahre hat er genau festgehalten, wie lange er unnötig in Staus verbracht hat. Gemeinsam mit seinem Freund Alfred, mit dem ihn die Liebe zu Kaninchen verbindet, will er das nicht länger hinnehmen und den Schuldigen bestrafen. Sie entführen Dr. Rainer Weissfeldt von Straßen.NRW in Gelsenkirchen, den sie in der Kleingartenanlage Emscherglück unterbringen. Er soll bei ihren Fahrten am eigenen Leib erfahren, wie es ist, stundenlang im Stau zu stehen. Weiterlesen »

In Detmold wird am Bahnhof eine in Klarsichtfolie gewickelte männliche Leiche entdeckt. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Hans-Werner Brehm und seines Vorgesetzten Jürgen Feller nimmt die Mordkommission die Ermittlungen auf. Doch damit nicht genug: Ein junger Mann kommt zu ihnen auf die Wache und gibt an, dass er mit seinem Freund Lucas nachts ein Mädchen an einer Bushaltestelle „angemacht“ hat. Plötzlich hätte jemand Lucas niedergeschlagen. Als die Beamten Blut an der Haltestelle sicherstellen, fürchten sie, dass auch Lucas einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Ihre Suche konzentriert sich auch auf das nicht aufzufindende Mädchen, dem die beiden jungen Männer nachgestellt haben.

Wenig später wird eine weitere, in Klarsichtfolie verpackte Leiche mit einer Botschaft aufgefunden. Darin werden die Beamten aufgefordert, innerhalb von sieben Tagen Koslowski aufzuspüren, einen untergetauchten, aus dem Polizeidienst ausgeschiedenen privaten Ermittler. Auch wissen sie inzwischen, mit wem sie es zu tun haben, nämlich mit dem aus einer psychiatrischen Anstalt geflohenen Jérome Kasper, der von allen nur der Schlachter genannt wird. Weiterlesen »

Am 6. November 1946 kommt Karl-Heinz Sadrozinski zur Welt. Bevor er vom Ehepaar Bartsch aufgenommen wird und den Namen Jürgen führt, kümmern sich Krankenschwestern in einer Klinik um ihn. Eine der Schwestern ist auch weiterhin als Kindermädchen für ihn zuständig, darf den Kleinen lediglich versorgen, ihm aber keinerlei Zuwendung zuteil werden lassen. Die Adoptiveltern, die häufig miteinander streiten, überlassen das Kind häufig sich selbst, das in einem dunklen Raum hinter vergitterten Fenstern wohnt und nur selten nach draußen kommt. Das Kindermädchen sieht häufig blaue Flecken an dem Jungen, der ihr Mitleid erregt.

In der Schule gilt Jürgen Bartsch als Außenseiter, und wie ein wenige Jahre älterer Schüler erklärt, ist er ein „verzärteltes Mamakind“, das sich für etwas Besseres hält, ängstlich ist und Geld dafür bezahlt, nicht verhauen zu werden. Für drei Jahre kommt Jürgen in das Internat Marienhausen, wo er sich gegen die Übergriffe pädophil veranlagter Pater nicht wehren kann. Bereits als Fünfzehnjähriger spricht Jürgen Bartsch, der eine Metzgerlehre beginnt, einen Achtjährigen auf der Kirmes an, missbraucht und erschlägt ihn. Einem Geistlichen vertraut er seinen größten Wunsch an, „ein Kind bei lebendigem Leibe aufzuschlitzen, um ein pochendes Herz in Händen halten zu können!“ Weiterlesen »

Roofing ist ein besonders in Russland sehr beliebter Extremsport, bei dem ohne Sicherung hohe Gebäude oder andere Bauwerke erklommen werden. Die Roofer lassen sich bei ihren gefährlichen und bei uns verbotenen Kletteraktionen filmen und stellen später die Videos auf Internetplattformen ein, wo sie häufig millionenfach aufgerufen werden. Wie schon von Bergsteigern bekannt, die allen Gefahren zum Trotz die höchsten Gipfel erklimmen, suchen auch sie die Herausforderung, sind von der Sucht nach dem besonderen Kick besessen und genießen den Adrenalinstoß.

Diese Leidenschaft scheint auch Korbinian Meier zu teilen, der mit vier weiteren jungen Leuten unter Alkoholeinfluss auf einen Baukran klettert und bei der Aktion zu Tode stürzt. So zumindest lautet die Nachricht an Kriminalhauptkommissar Lennard Staschek von der Mordkommission Bochum. Zufällig hören sein bester Freund Ben Danner, der vor Jahren den Dienst bei der Polizei quittiert hat, und dessen Freundin Lila Ziegler das Gespräch mit, während sie alle drei bei ihrem Hauswirt Molle in der Kneipe sitzen. Lila und Ben, die eine private Detektei betreiben, sind natürlich neugierig und sehen sich auch das Video auf Youtube an, das die Roofer bei ihrer Aktion zeigt und auch deutlich macht, dass es vor dem Sturz zu einer Auseinandersetzung kam. Weiterlesen »

Hauptkommissarin Herta Kasten und ihr Kollege Christoph Waliszczek von der Kripo Dortmund werden zu einer bereits skelettierten Leiche gerufen, die vom neuen Pächter eines Gartens unter Dielenbrettern einer Holzhütte ausgegraben wurde. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den vorherigen Pächter Klaus-Ulrich Mager und seinen inzwischen verstorbenen Vater Heinz Mager, da es sich bei der Toten um die vor rund fünfundzwanzig Jahren verschwundene Studentin Silke handelt. Weder die Befragung der ehemaligen Nachbarn, noch die Vernehmung von Mager, den viele für den Mörder halten, bringen die Beamten weiter.

Unterdessen sorgt sich Tim Hoppe, Admin des zur Uni Duisburg-Essen gehörigen Kopula-Instituts, das Sicherheitssoftware unter der Leitung von Prof. Paul Kehlmann entwickelt, um seine seit zwei Tagen vermisste Kollegin Lea Bennsdorf. Da sie auch telefonisch nicht zu erreichen ist, bittet er Simone Olsok, bei ihr zu Hause nach dem Rechten zu sehen. Als klar wird, dass ihr Verschwinden einen ernsten Hintergrund hat und womöglich Parallelen zu dem Mord an Silke bestehen, will Simone der Sache zusammen mit ihrem Freund Kalle Mager auf den Grund gehen. Die furchtlose Security Spezialistin hackt sich ausgerechnet während einer wichtigen Präsentation in den Computer von Prof. Kehlmann, zu dem sie eine Spur führt, womit sie seine Rachsucht anstachelt. Für sie und ihren Freund Kalle wird es immer gefährlicher und sie sind auf die Hilfe von Adele Klawitter angewiesen, die geschäftsführende Assistentin des Professors. Weiterlesen »

Die Stationsschwester Katharina Hofmann hat ein Verhältnis mit dem Arzt Dr. Roland Keller, der in der gleichen Klinik wie sie arbeitet. Bei einem ihrer regelmäßigen Treffen in einem Hotel schenkt ihr Roland zwei Karten für eine Theatervorstellung. Doch ihre Mitbewohnerin Leonie zieht einen Abend im Technoklub dem Besuch des Theaters vor. Während der Vorstellung erhält Katharina eine Nachricht, dass sich eine Kollegin krank gemeldet hat und sie erklärt sich sofort bereit einzuspringen, da sie gerne die frei gewordene Stelle als Stationsleiterin übernehmen möchte. Als sie sich zu Fuß vom Theater auf den Weg nach Hause macht, um in ihre Arbeitskleidung zu schlüpfen, wird sie von drei Männern überfallen und kann nur knapp einer Vergewaltigung entgehen. Doch nur wenige Tage später erleidet sie einen Zusammenbruch und wird ausgerechnet in das Krankenhaus eingeliefert, in dem sie arbeitet. Nach zwei Tagen wird sie entlassen, ist aber weiterhin krankgeschrieben. Roland hat sich nicht mehr bei Katharina gemeldet, und von Leonie erfährt sie, dass dieser die Stationsleitung angeboten wurde. In der Anrufliste ihres Handys sieht Katharina, dass ihre Schwester Sara, zu der sie seit einem Streit zu Weihnachten keinen Kontakt mehr hat, mehrmals am selben Tag versucht hat sie zu erreichen. Außerdem findet sie eine seltsame Sprachnachricht von ihr auf dem Anrufbeantworter. Nachdem sie vergeblich versucht hat, ihre Schwester auf dem Handy und in ihrer Wohnung zu erreichen, beschließt sie, zu ihr nach Rostock zu fahren. Weiterlesen »

Falko Cornelsen, Kriminalhauptkommissar in Lüneburg, ist von seiner Frau enttäuscht, die ihn seit Monaten betrogen hat. Um Abstand zu gewinnen, fährt er zu seinem Freund und Amtskollegen Oliver König nach Flensburg. Als dieser einen Anruf erhält und sofort zu einer Leiche gerufen wird, entscheidet sich Falko spontan, Oliver und dessen Kollegen Stefan zum Tatort zu begleiten. Die Fahrt führt sie zu einem als Versicherungsbüro getarnten SM-Club, und der Notarzt kann bei Klaus Deepenbrock, einem Rechtsanwalt, eine natürliche Todesursache trotz Fesselungsspuren und diverser Strangulationswunden nicht ausschließen. Wie es scheint, ist der Mann an einem Herzinfarkt verstorben. Doch dann fällt bei der Obduktion eine Einstichstelle auf, die sowohl im Kopf, als auch in der Fetischmaske, die Deepenbrock getragen hatte, vorhanden ist. Falko lässt sich nicht lange von Oliver bitten, den Fall gemeinsam mit ihm aufzuklären und sogar die Leitung zu übernehmen, da er für seine eigenwillige Vorgehensweise, sich durch Autosuggestion in Trance zu versetzen und so über sein Unterbewusstsein zur Aufklärung eines Falles beizutragen, bekannt ist.

Für Falko und Oliver steht fest, dass entweder Alexandra Brunner, die für Deepenbrock zuständige Domina, oder ihre Mitarbeiterin Helena die tödliche Spritze verabreicht haben muss, sofern nicht weitere Personen im Club zugegen waren. Doch das bestreiten beide Frauen. Sie können sich den Mord nicht erklären und wollen nichts Ungewöhnliches bemerkt haben. Weiterlesen »

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