Hexenspiel von Manfred Koch

Hexenspiel
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Ein Mädchen erwacht in der Stille der Dunkelheit mit einem bitteren Geschmack nach Mandeln und Blut in ihrem Mund. Es riecht nach faulen Äpfeln, Schimmel und Erbrochenem, ihr ist kalt, sie hat Schmerzen und Angst. Sie ist so furchtbar müde und sie fühlt den leblosen Körper ihrer Freundin Sandra neben sich. Es war alles nur ein Spiel, doch das ist nicht nur ein böser Traum. So beginnt der Psychokrimi Hexenspiel von Manfred Koch.

Eigentlich will Polizeiinspektor Klaus Wagner zu dem Haus seiner Eltern fahren um seine demenzkranke Mutter zu besuchen, sich einen Überblick über nötige Reparaturen verschaffen und im Garten arbeiten. Doch sein Tag beginnt mit einer Schlagzeile, die ihn zornig macht. Das Verschwinden der beiden vierzehnjährigen Mädchen Sandra und Daniela wird von der Zeitung hochstilisiert. Es wird die Frage aufgeworfen, ob sie nicht Opfer einer Sexbestie geworden sind. Der fünfzehn Jahre alte Fall Karl Moser wird aus der Versenkung geholt, obwohl alle Anschuldigungen gegen den Mann der Fantasie von Kindern entsprungen waren. Wagner ist empört über den sensationsgeilen Schwachsinn, der sich als Aufdeckungsjournalismus ausgibt. Einen Augenblick denkt er daran, seinen Urlaub abzubrechen, doch die Kollegen wissen schon, was zu tun ist und lassen sich von der Hysterie nicht aus der Ruhe bringen.

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Auf der Strecke von Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb

Auf der Strecke
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In dem Kriminalroman Auf der Strecke von Claus-Ulrich Bielefeld und Petra Hartlieb steigt Xaver Pucher in Wien in den Zug, der ihn nach Berlin bringen soll. Er träumt vom großen Geld als berühmter Schriftsteller. Doch dazu kommt es nicht: Ein Zugführer findet ihn mit einer Drahtschlinge erwürgt vor.

Die Ermittlungen in dem Mordfall laufen nun koordiniert aus zwei Richtungen, aus Wien und Berlin. Erste Hinweise zielen auf einen islamistischen Hintergrund, weil Xaver Pucher bereits vor einigen Monaten Drohungen aus dieser Richtung wegen seines letzten Buches erhalten hat. Fatik Özül gibt allerdings zu Protokoll, dass seine Glaubensbrüder in dieser Sache nichts mehr unternehmen werden. Wie viele andere zählt auch Philip-Peter zum Kreis der Verdächtigen, weil er der letzte Anrufer auf dem Handy des Toten war. Chefinspektorin Anna Habel von der Mordkommission Wien sucht den Nachbarn des Ermordeten, Dr. Matthias Prokop auf und erhofft sich von ihm neue Hinweise, mit denen er allerdings nicht dienen kann. So macht sie sich auf die weitere Suche und kann Mohammed Namur ausfindig machen. Er ist der Bruder von Leyla, einer arabischen Freundin von Xaver Pucher. Da dieser sich aber nicht gesprächsbereit zeigt, lässt sie ihm eine Vorladung zukommen, der er jedoch nicht nachkommt. Leyla selbst ist nach einem missglückten Selbstmordversuch zunächst nicht vernehmungsfähig, obwohl man sich gerade von ihr entscheidende Hinweise erhofft hat.

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Tödlicher Schnappschuss von Andreas Schmidt

Tödlicher Schnappschuss
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Andreas Schmidt, Autor von inzwischen sechs Wuppertal-Krimis, schickt in seinem neuen Roman Tödlicher Schnappschuss den Wuppertaler Leiter des KK11 Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht ins Weserbegland zur Kur nach Bad Pyrmont.

Doch Ulbricht verspürt nicht den geringsten Drang zu einer vierwöchigen Kur unter strenger medizinischer Aufsicht, er fühlt sich den Quacksalbern ausgeliefert und entzieht sich den Ärzten, wo er nur kann. Schon am frühen Morgen schleicht er sich aus der Klinik um einen Becher Kaffee und belegte Brötchen in einer Burgruine, die über dem kleinen Ort Polle thront, zu genießen. Als er hinunter ins Tal blickt, entdeckt er einen Mann, der leblos mit weit geöffneten Augen unterhalb der Mauer im Buschwerk liegt.

Bei dem Toten handelt es sich um den 37-jährigen Fotografen Christian Vorberg, der als Paparazzo des Weserberglands bekannt war. Er wurde gegen Mitternacht erschossen und ist dann über die Mauer gestürzt. Da Hauptkommissar Ulbricht die Leiche gefunden hat, mischt er sich auch gleich in den Mordfall ein und gerät dabei mit Kommissarin Maja Klausen aneinander, denn sie besteht darauf, dass er sich aus den Ermittlungen heraushält.

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Toter als tot von Christine Tapking

Toter als tot
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In Toter als tot von Christine Tapking erzählt Friedrich Webeken, wie er bei einem Spaziergang mit seinem Hund einen toten Jogger im Gebüsch findet. Er sucht schnell den Polizisten Hanne Harms, seinen besten Freund aus Schultagen auf, um mit ihm an den Leichenfundort zurück zu kehren. Doch zu seinem Erstaunen ist die Leiche verschwunden! Er vermutet, dass der Mörder die Leiche während seiner kurzen Abwesenheit weggeschafft hat und glaubt wiederum seinen Augen nicht zu trauen, als er die „Leiche“ kurz darauf vor einem Edeka-Markt spazieren sieht! Er ist sich sicher, dass es sich um den gleichen Mann handelt, trägt er doch noch den Trainingsanzug, der ihm gleich so auffiel.

Ein paar Tage später wird dann aber eben dieser Mann tatsächlich tot aufgefunden. In einer Schubkarre in Lütjens Schuppen. Ausgerechnet da, wo Friedrich es als 14-jähriger im Hormonrausch mit Peter getrieben hat und dabei auch noch von seinem Vater erwischt wurde. Der Tote wurde dummerweise mit der Leine von Friedrichs Hund erdrosselt. Für den ermittelnden Kommissar Malvoisier und seinen Assistenten Christoph Brettschneider ist Friedrich damit ein Hauptverdächtiger geworden. Um ihn herum geschehen unerklärliche Dinge: Türen stehen in seinem Haus offen, die er geschlossen haben will und seine Uhr ist plötzlich verschwunden. Friedrich beginnt ein Verhältnis mit der Witwe des Toten und glaubt, die Uhr bei ihr gesehen zu haben, die dann letztendlich ebenfalls auf Lütjens Hof gefunden wird.

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Das fremde Kind von Olle Lönnaeus

Das fremde Kind
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In dem Kriminalroman Das fremde Kind von Olle Lönnaeus haben die Kriminalinspektorin Eva Ström und Kommissar Björn Bernhardsson die Morde an dem alten Ehepaar Signe und Herman Jönsson aufzuklären. Beide sind durch einen Genickschuss getötet worden. Für die ermittelnden Beamten könnten der leibliche Sohn Klas oder auch der Adoptivsohn Konrad ein Motiv gehabt haben, denn es geht immerhin um ein Erbe von 12 Millionen. Der 45-jährige Konrad hat seine Pflegeeltern vor 13 Jahren das letzte Mal gesehen und ist mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen. An seine leibliche Mutter kann er sich nur vage erinnern, man hat sie Polackenhure gerufen und er erinnert sich an eine eintätowierte Nummer auf ihrem Arm. Ihn plagen Schuldgefühle um einen Berufskollegen, der in Bagdad als Geisel erschossen wurde, sowie wegen seiner mittlerweile 20-jährigen Tochter, die er vernachlässigt zu haben glaubt und auch wegen seines früheren Freundes Sven, der wie er ein Außenseiter war. Konrad verliebt sich in Gertrud, die Schwester von Sven, die ihm ebenfalls wie der ortsansässige Journalist, Örjan Palander, zur Seite steht.

In dem kleinen südschwedischen Ort Tomelilla treten die ermittelnden Beamten noch immer auf der Stelle, was die ersten beiden Morde anbelangt, da wird schon ein weiteres Verbrechen verübt. Zwei junge Einbrecher werden von dem Neonazi Tore Torstensson erschossen.

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Eisaugen von Margit Kruse

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Die 39-jährige Margareta Sommerfeld ist Verkäuferin bei Hertie in der Süßwarenabteilung. Seit ihrer Trennung von ihrem Freund Friedbert, mit dem sie drei Jahre zusammen lebte, wohnt sie im Seitenflügel eines Wohnturms einer Zechensiedlung in Buer in der Nähe von Stadtwald und Friedhof. Als sie in einem gegenüberliegenden Fenster des Wohnturms einen gutaussehenden Mann entdeckt, der Schuhe repariert, wird ihre Neugierde geweckt. Doch niemand in der Nachbarschaft scheint den Mann zu kennen. Sie findet heraus, dass ihre Nachbarin Frau Koletzki ihren polnischen Neffen Karol seit einem Jahr in dem Turmzimmer versteckt hält. Er sucht seine Mutter, die vor einigen Jahren als Spätaussiedlerin nach Deutschland gekommen ist. Zwischen Margareta und Karol entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre.

Kurze Zeit später wird eine junge Frau auf dem Friedhof tot aufgefunden. Die Tat bringt die ganze Siedlung in Aufruhr. Dann verstirbt Heinz, der Vater von Margaretas Exfreund Friedbert. Seine Frau Christel freundet sich mit Frau Koletzki an und erzählt ihr die Geschichte von Blaubeer-Mariechen, die mit E 605 versetztem Blaubeerpudding mehrere Ehemänner und Verwandte vergiftet hat. Frau Koletzki beschuldigt Christel bei der Polizei, ihren Ehemann vergiftet zu haben. Die Leiche wird exhumiert und die Obduktion ergibt, Heinz wurde vergiftet.

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Gegen jede Regel von Sebastian Stammsen

Gegen jede Regel
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Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling ermitteln in einem Mordfall: Der Gymnasiast Tobias wird erstochen in seinem Zimmer aufgefunden. Bei der Befragung der Eltern fällt den beiden Kriminalbeamten auf, dass diese nicht das Geringste darüber wissen, wie ihr Sohn seine Freizeit verbracht hat, ob er Freunde hatte. Wegener und Gerling bringen in Erfahrung, dass es sich bei dem Toten um einen Heavy-Metal-Bandleader und Komponisten handelte. Sie finden auf seinem PC Nacktaufnahmen seiner Nachbarin und auch von einer seiner Lehrerinnen, mit der er sogar sexuellen Kontakt hatte. Von Jan, einem Bandmitglied, erfahren sie, dass er schon seit mindestens drei Jahren heimlichen Sex mit Tobias hatte. Damit nicht genug: Tobias nimmt an den Deutschen Meisterschaften zu dem Strategiespiel „Dominanz“ teil. Sie veranstalten LAN-Partys, bei der die Teilnehmer ihre PCs untereinander vernetzen. Von einem Computerspezialisten lassen sich die Ermittler erklären, dass es Tobias sogar gelungen ist, sich in fremde Netze zu hacken und so Zugriff auf deren E-Mail-Konten zu haben. So konnte er eine E-Mail entweder dem zugedachten Empfänger gar nicht zukommen lassen, sie nach seinen Wünschen verändern oder aber eine E-Mail mit falschem Absender an jemanden richten.

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Mein Vater, der Mörder von Leo P. Ard

Mein Vater, der Mörder
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Matthias Birchel liegt in einem kleinen Zimmer eines Sterbehospizes in Wattenscheid und hat nur noch eine Woche zu leben. In jungen Jahren war er Fremdenlegionär im französischen Indochina-Krieg und in den letzten Nächten waren die Menschen, denen er Leid zugefügt hatte, alle wieder aufgetaucht. Noch bevor er stirbt, will er der Schwester seines in Vietnam vermissten Kameraden Manfred Rosenbaum etwas über ihren Bruder erzählen.

Der wohlhabende ehemalige Unternehmer Günther Berger hat Birchel in den letzten Tagen täglich besucht, um ihm aus der Zeitung vorzulesen und mit ihm über alte Zeiten zu plaudern. Ausgerechnet auf seiner Geburtstagsfeier, zu der die gesamte Bochumer Lokalprominenz geladen ist, erfährt er vom plötzlichen Tod des alten Kameraden. Der nicht verstorben ist, sondern mit einem Kopfkissen erstickt wurde. Doch warum ermordet jemand einen Sterbenden? Diese Frage stellt sich auch die ermittelnde Hauptkommissarin Sonja Kruse. Ihre Ermittlungen bringen sie auf die Spur des ehemaligen Kameraden Karl Lukowski, der sich nach einem Raubüberfall unter dem Namen Oskar Kern nach Asien abgesetzt hat und in Saigon lebt. Am Tag des Mordes hielt sich Oskar Kern in Bochum auf. Als die Staatsanwaltschaft fordert, einen Schlussstrich unter die Angelegenheit zu ziehen, beschließt die Hauptkommissarin kurzerhand ihren Urlaub zu nehmen und nach Saigon zu fliegen, um an eine DNA-Probe von Oskar Kern zu gelangen.

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Die Naht von Christina Casanova

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Nach einer Routineuntersuchung bei ihrem Gynäkologen erfährt Simone, dass sie mit dem tödlichen Virus Skar infiziert ist. Das Virus kann weder vom Körper abgewehrt werden, noch gibt es ein wirksames Medikament dagegen. Da das Virus beim Geschlechtsverkehr vom Mann auf die Frau übertragen wird, verdächtigt Simone ihren Freund Paul, mit dem sie seit einigen Jahren zusammenlebt, sie infiziert zu haben. Es kommt zu Spannungen in ihrer Beziehung, und ihre Liebe scheint zu zerbrechen. Als Simone von einem Virologen erfährt, dass Skar ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern übertragen werden kann, trennt sie sich endgültig von Paul.

Der Arzt und Wissenschaftler Robert fühlt sich aus einem unerklärlichen Grund sofort zu Simone hingezogen, als er sie das erste Mal sieht. Bei einer Begegnung in einer Kellerbar spricht er sie an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Vertrautheit. Simone erzählt ihm, dass ihre Beziehung und ihre Karriere gescheitert sind, weil sie Skar hat und bald sterben wird. Doch Robert ist fasziniert von Simone und will sie unbedingt wiedersehen.

Bei einem Urlaub in Griechenland hatte Simone den Arzt und Musiker Frank kennengelernt und da beide alleine unterwegs waren, verbrachten sie die Ferienabende zusammen. Simone hatte allerdings nicht vor, den Ferienflirt noch einmal zu treffen.

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Zehnkampf von Bernd Franzinger

Zehnkampf
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„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman Zehnkampf wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.

Während eines Zehnkampfes, an dem auch Kommissar Tannenbergs Neffe teilnimmt, wird beim Hundertmeterlauf ein Läufer durch einen Schuss direkt ins Herz getötet. Dem Kaiserslauterer Ermittler und seinem Team ist klar, dass für eine solche Tat nur ein Scharfschütze in Betracht kommt. Doch warum sollte ein Profikiller einen 18-jährigen Schüler hinrichten? Die ersten Ermittlungen ergeben noch keine konkrete Spur, da wird bereits im Sand einer Weitsprunganlage ein weiterer Sportler entdeckt, der ebenfalls durch einen Präzisionsschuss getötet wurde. Wodurch erste Vermutungen, es könne sich um einen psychopathischen Serienkiller handeln, bestätigt werden.

Da die Staatsanwaltschaft an einen terroristischen Hintergrund der Mordanschläge glaubt, wird Tannenberg ein BKA-Beamter als Verstärkung zur Seite gestellt, der eine frappierende Ähnlichkeit mit George Clooney hat. Kurze Zeit später wird Tannenbergs Mutmaßung, dass sich der Täter anscheinend am chronologischen Ablauf eines Zehnkampfs orientiert, bestätigt. Ausgerechnet auf dem Gelände des Polizeisportvereins wird der Kollege Pascal Sprengard mit einem Schuss mitten ins Herz aufgefunden. Auf dem Bauch eine 7,25 kg schwere Eisenkugel. Kugelstoßen, die dritte Disziplin im Zehnkampf.

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