Die 17-jährige Catherine, von ihrer Freundin Amanda nur kurz Cat genannt, ist intelligent und auch nicht hässlich, doch sie ist dick und das bleibt niemandem verborgen. Auch wenn sie den Anschein erweckt, dass sie sich mit ihrer Körperfülle abgefunden hat, ist sie doch unzufrieden. Mit Schokoriegel, Chips und Fastfood verschafft sie sich ihre Glücksmomente. Bei einem wissenschaftlichen Schulprojekt hat sie eine zündende Idee, als sie auf einem Foto die ganze Schönheit einer prähistorischen Frau betrachtet, die stark und entschlossen wirkt und sportlich schlank wie eine Athletin aussieht. Catherine möchte so aussehen wie sie. Nur einmal im Leben erfahren, wie es sich anfühlt, wenn man wirklich gut aussieht. Sie beschließt in einem Selbstversuch das Leben eines Homo erectus zu führen. Für das wissenschaftliche Experiment will Catherine für sieben Monate keine industriell gefertigten Lebensmittel konsumieren und sich ausschließlich mit naturbelassenen Lebensmitteln ernähren. Auch auf Computer; Handy, Fernsehen oder Autofahren, eben alles, was das moderne Leben erleichtert, will sie von nun an verzichten.

Als Catherine ihrer Freundin Amanda von ihrem Vorhaben berichtet, meldet diese Bedenken an. Kein Strom, kein fließendes Wasser und keine Seife, schnell stellt sich heraus, dass sie einige Ausnahmen machen muss. Nachdem ihr Forschungsprojekt angenommen wird, beginnt Catherine ihr Leben umzukrempeln. Weiterlesen »

In dem Jugendroman iBoy von Kevin Brooks lebt der 16-jährige Tom Harvey mit seiner recht resoluten Großmutter in Südlondon. Die Siedlung, Crow Town, besteht aus Hochhäusern mit je dreißig Stockwerken und die Treppenhäuser dienen der Drogeneinnahme, dem Sex oder dem Zusammenschlagen von Leuten. Ein ungeschriebenes Gesetz in Crow Town ist, dass man nicht mit der Polizei redet, wenn man nicht tot aufgefunden werden will.

Die ein Jahr jüngere Lucy, mit der Tom gerne befreundet sein möchte, wird eines Tages von einer Gruppe Jugendlicher vergewaltigt. Zu genau der gleichen Zeit ist Tom mit ihr verabredet und so steht er gerade unter ihrem Fenster, als aus dem dreißigsten Stockwerk ein iPhone auf ihn zurast. Davon wird er so schwer am Kopf getroffen, dass er erst nach siebzehn Tagen wieder aus dem Koma erwacht. Er erleidet einen Schädeltrümmerbruch, wobei kleinste Fragmente des iPhones in seinem Gehirn zurück bleiben. Fortan hat Tom mit seinem Gehirn Zugriff auf sämtliche Datenbanken, kann andere Handys scannen und sie per GPS lokalisieren. Er ist sogar in der Lage, anonyme SMS zu verschicken und Anrufe zu tätigen. Damit aber nicht genug: Tom kann sich willentlich in eine flimmernde, glühende Gestalt verwandeln, die Stromstöße aussendet. Unverwundbar wird er durch ein Kraftfeld, das ihn umgibt. Mit diesen Möglichkeiten baut er sich eine neue Identität auf und gibt sich selbst den Namen iBoy. Weiterlesen »

Peter Pfannroth ist einer von fünfundzwanzig Schuhputzern in Alfred Weidenmanns Jugendkrimi Gepäckschein 666. Tag für Tag sitzt er neben Emil Schlotterbeck und wartet auf Kundschaft. Mit den Einnahmen unterstützt er seine Mutter, die als Näherin arbeitet und sogar noch einen Untermieter aufnehmen muss, um über die Runden zu kommen.

Eines Tages beobachten die beiden Jungen, wie bei der gegenüberliegenden Internationalen Handels- und Creditbank ein Banküberfall für einen Film nachgestellt werden soll. Doch noch bevor selbst Bankdirektor Degenhart erkennt, dass aus dem Spiel nun Ernst wird, ist es auch schon zu spät. Die Räuber sind mit einhundertvierzigtausend DM auf und davon. Unter der Leitung von Kriminalkommissar Lukkas können zwar sieben Banditen gefasst werden, aber zwei sind weiterhin flüchtig; unter ihnen der international gesuchte Verbrecher, der wegen einer Tätowierung nur „Schwarze Rose“ genannt wird.

Durch Zufall hört Frau Pfannroth, dass das Atlantic-Hotel Pagen zwischen vierzehn und fünfzehn Jahren sucht. Sie kann ihren Sohn Peter davon überzeugen, dass er nicht sein Leben lang Schuhputzer bleiben kann. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Hotel und werden zunächst enttäuscht, da schon alle Stellen besetzt wurden. Doch der energischen und resoluten Mutter ist es zu verdanken, dass es zu einem Blickkontakt zwischen Peter und dem Hoteldirektor kommt. Weiterlesen »

Mathilda und Trudi sind beste Freundinnen. In den Sommerferien will Trudi mit ihrer Mutter und deren Lover Jens nach Rimini in den Urlaub fahren. Doch bei dem Gedanken daran fühlt sich Trudi wie das fünfte Rad am Wagen. Bei einem Marktbesuch mit ihrer Freundin kommt ihr die Idee, Mathilda nach Italien mitzunehmen. Statt sich zwei Wochen am Pool zu langweilen, will sie die Ferien lieber mit ihr in der Nähe des Hotels auf einem Campingplatz verbringen. Mathilda ist begeistert, denn ihr Freund Jonas hatte sie vor einer Woche eiskalt per SMS abserviert und der Urlaub wäre genau das Richtige gegen ihren Liebeskummer.

Um in die Ferien fahren zu können, muss sich Mathilda ihr Urlaubsgeld in einer Gurkenfabrik verdienen. Die Arbeit am Fließband ist für sie der blanke Horror und bereits nach vier Stunden wird sie gefeuert. Wovon sollte sie nun den geplanten Urlaub mit Trudi bezahlen? Doch Nachbarin Henriette, die sozusagen zur Familie gehört, bringt sie auf die zündende Idee ihr Talent zu nutzen. Mathilda hat ein Faible für Klamotten und ist auch in der Lage eigene Kreationen zu entwerfen und zu nähen, die sich sehen lassen können. Weiterlesen »

Die Hauptperson in Heldensommer ist der fünfzehn Jahre alte Philipp, der sich im Grunde nur fürs Rauchen, Kiffen und Trinken interessiert. Durch die Schule hat er sich bisher mit etwas Glück und dem geringstmöglichen Aufwand gemogelt. Die Schule war ihm auch bisher herzlich egal. Als er jedoch durch einen besonders motivierten Austauschlehrer aus Frankreich eine durchaus berechtigte sechs auf dem Zeugnis bekommt und er folglich die Klasse wiederholen muss, ist er dann doch etwas verärgert. Philipp sieht die Schuld für diesen Misserfolg allein bei dem in seinen Augen viel zu strengen und ungerechten Lehrer.

Unser pubertierender Protagonist schmiedet einen Racheplan. Ziel seines Anschlages ist ein französisches Denkmal eines Widerstandshelden, das der besagte Lehrer besonders verehrt hat. Er will dort den Kopf eines deutschen Wehrmachtssoldaten anbringen. Um diese Schandtat zu begehen, erzählt er seinen Eltern eine haarsträubende Geschichte und stiehlt ihnen auch noch Geld, um die Reise zum Ort seiner Rache zu finanzieren. Unterwegs auf seiner Reise, auf die er nur sehr schlecht vorbereitet ist, passiert ihm so einiges, er wird übers Ohr gehauen, findet aber auch Menschen, die ihm wohlwollend begegnen und ihm zum Beispiel ein kostenloses Nachtlager anbieten. Am Ende passieren dem etwas unsympathischen Philipp und seinem ebenso unerfahrenen und größenwahnsinnigen Kameraden Borawsky Dinge, die ihre Weltanschauung ins Wanken bringen und sie dem Erwachsenwerden ein Stück näher bringen. Weiterlesen »

Im Mittelpunkt des Romans Krumme Gurken von Jaromir Konecny steht der 16-jährige Benn. Er lebt in der virtuellen Welt von Computerspielen wie Lost Horizon und chattet in Facebook und MySpace. Wie sein Freund Rowdy hat Benn allerdings ein Problem: beide haben sie eine „krumme Gurke“, wie sie im direkten Vergleich feststellen müssen, und beide können sie die nicht unter Kontrolle halten, wenn ihnen ein sexy Mädchen über den Weg läuft. So nennen sie ihre neu gegründete Band auch „Krumme Gurken“ und die ersten Aufnahmen veröffentlichen sie auf YouTube.

Benn wohnt mit seinen Eltern und seiner Schwester Clara in Sachsen. Allerdings muss die Familie nach Bayern umziehen, da der Vater dort in einem Mädcheninternat den Hausmeisterposten annimmt. Schon am ersten Tag glaubt sich Benn beim Gang durch den Garten des Internats in einer Peepshow. Er beobachtet ein Mädchen am Fenster und bekommt, na was wohl?, einen Ständer! Sein bestes Schlafmittel ist, sich im Bett einen abzurubbeln. Aber er glaubt, seinen Augen und Ohren nicht trauen zu können: Ein kleines Loch in der Wand wird für ihn zu einem direkten Draht ins Zimmer der Mädchen! Weiterlesen »

Ein Mädchen wird schwer verletzt unterhalb einer englischen Steilküste aufgefunden. Mehr kann die Polizei den verstörten Schülern und Lehrern im Moment noch nicht sagen. Allen Anwesenden in der Jugendherberge ist klar, dass es sich um ihre Mitschülerin Valerie handelt, die ohnehin schon vermisst wurde. Wer kann etwas gegen sie gehabt und sie von den Klippen gestoßen haben? Ihr ehemaliger Freund? Der neue Referendar? Ihre Freundin? So beginnt der Thriller Schwarze Stunde von Christine Fehér.

Im Rückblick befindet sich die 17-jährige Valerie, nach einem Konzertbesuch in London, auf dem Rückflug nach Berlin. Sie kommt mit ihrem Sitznachbarn über die Musik ins Gespräch und beide merken schnell, dass sie nicht nur die Musik verbindet. Obwohl der junge Mann rund zehn Jahre älter sein könnte als sie, wollen sich die Beiden in Berlin treffen. Als Valerie nach Hause kommt, wird sie gleich von ihrer Freundin Alena bestürmt. Manuel, mit dem Valerie vor sechs Wochen Schluss gemacht hat, liegt im Krankenhaus. Aus lauter Liebeskummer hat er zu viel getrunken und ist ins Koma gefallen.

Dann rückt der erste Schultag an und die Lehrerin macht die Schüler mit dem neuen Referendar bekannt. Valerie will ihren Augen nicht trauen, als sie Corvin erblickt, ihren Sitznachbarn vom Rückflug nach Berlin, in den sie sich spontan verliebt hat. Weiterlesen »

Die 15-jährige Sina Wagenknecht steht im Mittelpunkt des Jugendromans Dann bin ich eben weg von Christine Fehér. Aus Anlass des achtzigsten Geburtstages ihres Opas probiert Sina ihre schöne Jeans und stellt überraschend fest, dass die ganz schön eng geworden ist. Zufällig belauscht sie ein Gespräch, wie sich die Verwandten über ihre Figur äußern: Dass sie nicht dicker werden dürfte und ganz schön stämmige Beine hat. Als ein Onkel auch noch an ihren Busen grapscht und grinsend bemerkt, dass man da ganz schön etwas in der Hand hat, fasst sie in ihrer Verzweiflung den Entschluss zu einer Diät.

In der Schule schwärmt sie für Fabio und hofft, eines Tages von ihm beachtet zu werden. Und tatsächlich erregt sie seine Aufmerksamkeit, nachdem die ersten Pfunde gefallen sind. Sina beschäftigt sich nun täglich mit der Kalorientabelle, die sie ständig in der Hosentasche mit sich führt. Sie ist glücklich und kann endlich ein figurbetontes Shirt tragen. Wenn nur nicht der knurrende Magen wäre! Als Fabio ihr Komplimente über ihre tolle Figur macht und sie zur Disco einlädt, gibt sie ihm aber eine Abfuhr, obwohl sie sich nichts sehnlicher gewünscht hätte. Weiterlesen »

Im Mittelpunkt des Jugendromans Because of you von Sarah Dessen steht die 18-jährige Auden, die von ihren ehrgeizigen Eltern (die Mutter lehrt als Professorin an einer Universität, der Vater arbeitet als Buchautor) immer für sehr reif gehalten wurde. Ganz anders ihr um vier Jahre älterer Bruder Hollis, der mit dem Rucksack um die Welt reist. Vor drei Jahren haben sich die Eltern getrennt und die vorangegangenen Streitigkeiten haben dazu geführt, dass Auden nachts nicht mehr schlafen kann. Nun hat sie gerade ihren Highschool-Abschluss hinter sich gebracht und hatte eigentlich von Jason eine Einladung zur Abschlussfeier, doch er hat sie wegen anderer Termine versetzt.

Ihre Sommerferien will sie an der Küste bei ihrem Vater verbringen, der gerade mit seiner jungen und attraktiven zweiten Frau Heidi ein Kind bekommen hat. Auden trifft auf eine mit dem Baby völlig überforderte Stiefmutter, die so gar nicht mehr der gestylten Frau entspricht, die sie einmal war. Die kleine Thisbe schreit ständig und die junge Mutter findet auch in der Nacht keine Ruhe.

Um sich ein wenig abzulenken, geht Auden zu einem Treffpunkt Gleichaltriger und landet letztlich mit Jake in den Dünen, was eine völlig neue Erfahrung für sie ist. Da sie immer nur in ihre Bücher vertieft war, wenn alle anderen zum See gefahren sind, fühlt sie sich in Gegenwart von Jungen immer unsicher und errötet auch jetzt noch schnell. Weiterlesen »

Ein Asteroid schlägt auf dem Mond ein und bringt ihn aus seiner Umlaufbahn, wodurch Flutwellen ausgelöst werden, die ganze Landstriche überschwemmen. Vulkanausbrüche verdunkeln die Sonne, was bereits im Sommer zu eisigen Temperaturen führt. Mit diesem Szenario aus Susan Beth Pfeffers Endzeit-Roman Die Welt, wie wir sie kannten beginnt auch der zweite Roman Die Verlorenen von New York, in dem die Folgen der Katastrophe in einer Großstadt aufgezeigt werden.

Der 17-jährige Alex Morales ist ein ganz normaler Teenager, der sich von seinen beiden jüngeren Schwestern Briana und Julie genervt fühlt. Er möchte der erste amerikanische Präsident puerto-ricanischer Abstammung werden und besucht die St. Vincent de Paul Academy, danach möchte er in Georgetown studieren. In dem Moment, als sich die Welt für immer verändert, steht er als Aushilfe hinter dem Tresen von Joey’s Pizza. Nach Feierabend fallen ihm auf dem Heimweg die vielen Rettungswagen auf und er fragt sich, was wohl los ist. Als er an der Kellerwohnung seiner Eltern ankommt, fällt der Strom aus. Da sein Vater zur Beerdigung der Großmutter nach Puerto Rico verreist ist und die Mutter wegen der ernsten Lage zur Arbeit ins Krankenhaus gerufen wurde, trifft Alex seine beiden Schwestern allein zuhause an. Weiterlesen »

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