Jonis Hartmann lässt in seinem Buch Romanino den jungen Sebastian von einer Brücke in den Tiber springen. Er ist fest entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen. Seine letzten Gedanken gelten Laura, der Treulosen, der Gattin des Kaisers. Für sie hätte er in Rom gegen jeden Gladiator gekämpft. Doch nun? Was ist aus ihm geworden, wie sieht er heute aus? Geschunden und zermartert. Sein Vater war Senator, das sollte er auch werden. Laura ist an allem schuld. Nun versucht er verzweifelt, sich unter Wasser zu drücken, was ihm nicht gelingen will. Zu allem Überfluss hat auch noch Crudus den Aufschlag aufs Wasser gehört und eilt ihm mit seinem Boot zur Hilfe. Crudus hofft auf die Aufnahme bei den Tiberschiffern und muss sich deshalb einer Prüfung unterziehen. Es gilt, eine geheime Fracht ungesehen den Tiber hinaus zu transportieren. Ihm soll ein Bündel von der Brücke geworfen werden, das er mit seinem Boot aufzunehmen hat.

Bott, der ausgezeichnet mit dem Degen umgehen kann, ist von krankhafter Geistesschwäche befallen und befindet sich auf der Flucht vor Menigund, seiner streitbaren Gemahlin. Er hofft, bald auf dem Kaiserthron zu sitzen. Weiterlesen »

Nach seinem Debütwerk Der Bastard von Tolosa entführt Ulf Schiewe seine Leser mit Die Comtessa erneut ins Südfrankreich des Hochmittelalters. Ermenessa ist die Witwe des Vizegrafen Aimeric II. von Narbona und Stiefmutter von Aimerics fünfzehnjähriger Tochter Ermengarda, die wiederum die Erbin des Grafen ist. Die intrigante Ermenessa trifft ein Abkommen mit dem einflussreichen Grafen von Tolouse und will ihn mit Ermengarda verheiraten. Das Mädchen aber widersetzt sich den Plänen und flieht kurz vor der Hochzeit. Prachtvolle Zeltpagoden, Buffet und Gäste warten vergebens. Unterstützung erhält sie dabei von den beiden Edelmännern Felipe und Arnault, die beide in sie verliebt sind. Für die Freunde beginnt eine abenteuerliche Flucht durch die Gegend des Languedoc – immer auf der Hut vor den Verfolgern und gleichzeitig für Felipe und Arnault immer in der Hoffnung, das Herz von Ermengarda zu gewinnen.

Der Roman ist keine eigentliche Fortsetzung, knüpft aber an die Geschehnisse in Ulf Schiewes Debütwerk Der Bastard von Tolosa an. Wie bereits im Vorgänger gelingt es dem Autor hier erneut, das historische Frankreich, diesmal in der Mitte des 12. Jahrhunderts, zum Leben zu erwecken. Weiterlesen »

Eine schwer traumatisierte, junge Frau wird zum Mönch Placidus gebracht, der sich ihrer annimmt. Obwohl sie schwere Verletzungen aufweist, kann er sie retten. Schnell stellt er fest, dass die Frau, die sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern kann und sich selbst von nun an Teresa nennt, über Heilkünste verfügt. So bestellt er sie zu seiner Gehilfin. Doch kann er Prior Augustinus nicht von Teresas Unschuld überzeugen, der sie der Inquisition übergeben möchte.

Währenddessen versuchen Abtrünnige des Kaisers, diesen vom Thron zu stoßen. An dem Komplott, Kaiser Friedrich umzubringen, sind Papst Innozenz und auch der Kardinal Reiner beteiligt. Der Botschafter Alessio, der selbst noch den Erinnerungen seiner getöteten Geliebten nachhängt, erfährt von den Mordabsichten und will das drohende Unheil abwenden.

An anderer Stelle wird der aus dem Templerorden ausgetretene Bruder Olivier von Baptiste de Clamagnes aufgesucht, dessen Freund Gaston de Beauvais ermordet wurde. Baptiste vermutet hinter dem Mord eine Verschwörung, hinter der ein Doppelspiel treibender Ordensbruder steckt. Gemeinsam machen sich Olivier und Baptiste auf den Weg und stoßen bei ihren Nachforschungen immer wieder auf Aussagen von Geisterkriegern und geheimnisvollen Schatten, die Unheil und Tod gebracht hätten. Olivier, der immer schon von den unlauteren Geschäften des Templerordens überzeugt war, kommt ein schrecklicher Verdacht. Weiterlesen »

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