Der Serienkiller, der keiner war und die Psychotherapeuten, die ihn schufen von Dan Josefsson

Einer der größten Justizskandale der Geschichte!

Der Serienkiller der keiner warMitunter ist es schwierig, einen Täter zu einem Geständnis zu bewegen. Ganz anders verhält es sich jedoch in dem Sachbuch „Der Serienkiller, der keiner war“, in dem Dan Josefsson der Frage nachgeht, wie es möglich ist, dass ein Mensch 39 Morde gesteht, aber keinen einzigen davon begangen hat. Als der Autor zur Beerdigung seines Freundes Hannes Råstam fährt, der 2008 den größten Justizskandal des Jahrhunderts um den Fall Sture Bergwall aufdeckte, bittet ihn kurz darauf der Bruder des angeblichen Killers, bisher noch unerwähnte Details in einem Buch zu veröffentlichen. Um dieser Bitte nachzukommen und die Arbeit seines verstorbenen Freundes fortzusetzen, beginnt Dan Josefsson mit der Recherche:

Im Jahr 1991 wird der Drogenabhängige Sture Bergwall wegen Diebstahls in die Forensische Psychiatrie in Säter eingeliefert und im selben Jahr beginnt er eine Therapie. Die Psychologen erstatten der zu Therapiebeginn bereits 77 Jahre alten Psychoanalytikerin Margit Norell Bericht, da sie die Supervision übernommen hat und Stures Aussagen einer Deutung unterziehen will.

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Der Würger von Düsseldorf von Hanno Parmentier

Leben und Taten des Serienmörders Peter Kürten.

Der Würger von DüsseldorfIn den Jahren sozialer Not und großer Arbeitslosigkeit, die letztlich in der Diktatur des Dritten Reiches endete, trieb der Serienmörder Peter Kürten von Februar 1929 bis Mai 1930 sein Unwesen. Hanno Parmentier geht es in seinem Buch „Der Würger von Düsseldorf“ weniger darum, die Absichten des Mörders oder seine Motive zu schildern, sondern er will das Augenmerk des Lesers auf die zahllosen Opfer des Serienmörders richten. Nicht jeder seiner Mordversuche endete für sie mit dem Tod, wobei aber mindestens acht Personen dieses Schicksal ereilt hat.

Bereits in jungen Jahren landete der aus Mülheim stammende Peter Kürten wegen verschiedener Einbrüche und Diebstähle mehrmals im Gefängnis. Mit neun Jahren will er, wie er später im Verhör aussagte, bereits drei gleichaltrige Jungen getötet haben. Feuersbrünste und austretendes Blut hatten schon frühzeitig eine luststeigernde Wirkung auf ihn.

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Heinrich Pommerenke, Frauenmörder von Thomas Alexander Staisch

Heinrich Pommerenke, FrauenmörderThomas Alexander Staisch listet in „Heinrich Pommerenke, Frauenmörder“ die Stationen im Leben des wegen vierfachen Mordes, vielfacher versuchter Morde, sowie Vergewaltigungen verurteilten Heinrich Pommerenke auf. Schon als Kind soll dieser Liebe und Anerkennung vermisst haben und seine Mutter hätte von ihm immer nur als missglückte Abtreibung gesprochen. Nach seiner Festnahme und Inhaftierung soll der Häftling mit Nervendämpfungsmitteln in der Psychiatrie behandelt worden sein, in die er zeitweise verlegt wurde. Man will ihm heimlich Schlafmittel verabreicht haben und hat ihn in Einzel- und Dunkelhaft gesperrt. In einem dunklen Kellerverlies soll man Pommerenke drei Jahre gehalten haben und als verschärfte Strafmaßnahme musste er Bettentzug und Kostschmälerung erdulden. Dem chronischen Bettnässer hat man von Anfang an Triebhemmer verabreicht; eine Kastration soll er abgelehnt haben. Sein einziger Freund war ein Pfarrer, der auch wiederholte Klagen auf die im Grundgesetz verankerte unantastbare Würde des Menschen beim Bundesverfassungsgericht eingereicht hat.

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