Sibiro Haiku von Jurga Vilė

Sibiro HaikuWie die Übersetzerin Saskia Drude in einem Nachwort des Kinderbuches „Sibiro Haiku“ von Jurga Vilė ausführt, wurden im Sommer 1940 die baltischen Staaten von sowjetischen Truppen besetzt. Ab Juni 1941 folgten Deportationen von vermeintlichen Staatsfeinden. Bis 1952 wurden schätzungsweise über einhundertdreißigtausend Menschen verschleppt, unter ihnen Algis Mielis, der Vater von Jurga Vilė, die das Buch nach Erzählungen ihres Vaters und ihrer Großmutter Röslein, mit eigenen Gedanken ausgeschmückt, in Form eines japanischen Kurzgedichtes (Haiku) ein Sibirisches Haiku, so die Übersetzung des Titels, geschrieben hat.

Am 14. Juni 1941 pochen in den frühen Morgenstunden zwei russische Soldaten an die Tür der Familie Mielis. Algis und seine Schwester Dalia, den Eltern und der Großmutter Röslein bleiben nur zehn Minuten Zeit zum Anziehen und um das Nötigste zu packen. Neben weiteren Familien werden sie auf einen Pferdekarren geladen und hoffen noch, dass sich alles als Irrtum herausstellt.

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Super Nick – Bis später, ihr Pfeifen von Lincoln Peirce

Super Nick – Bis später, ihr PfeifenNick Wright ist der Held, oder besser gesagt der ewige Loser in dem Comic-Roman “Super Nick – Bis später, ihr Pfeifen” von Lincoln Peirce. Zu Hause muss er neben seinem Vater seine 15-jährige Schwester Ellen ertragen und in der Schule scheint der Sechstklässler auch nur vom Pech verfolgt. Gerade ist er aus einem Traum mit dem Horrorszenario erwacht, dass seine Lehrerin Mrs. Godfrey einen Heimatkundetest schreiben lassen will, da holt ihn schon die Realität ein. In Gedanken geht er sämtliche Möglichkeiten durch, damit er den Test nicht mitschreiben muss, denn eine weitere schlechte Note hat Nachhilfe zur Konsequenz. In seiner Verzweiflung denkt er sogar daran, sich selbst eine Entschuldigung mit gefälschter Unterschrift zu schreiben.

Nick hat es auch wirklich nicht leicht: In der Schule weiß Francis immer alles und Gina ist eine Petze. Einziger Lichtblick ist sein Glückskeks mit der Prophezeiung, am heutigen Tag alle zu übertreffen.

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Bleibt locker, Leute! von Dagmar Geisler

Bleibt locker, Leute!“Bleibt locker, Leute!” ist das Motto von Luis Baumann, denn nur so kann er die vielen Stunden, die ein Tag hat, überhaupt durchstehen! Obwohl er schon in die vierte Klasse geht, wird er von allen zu Hause noch „der Kleine“ genannt. Wann hört das endlich auf? Seine Geschwister, die Zwillinge Julian und Jess, sind beide schon vierzehn und werden immer die Älteren sein! Vor allem mag er seine Schwester Jess nicht, weil sie oft sein Mittagessen aufgegessen hat, wenn er hungrig aus der Schule kommt. Und das, obwohl sie abnehmen will!

Eigentlich war Vincent immer Luis’ bester Freund. Aber seit Detlef Weich, der sich nur Zorro nennt, neu in die Klasse kam, stimmt irgendetwas nicht mehr mit Vincent. Zusammen wollten sie einen Comicfilm drehen und plötzlich hat sein Freund kein Interesse mehr daran. Gerade jetzt wäre Luis so auf ihn angewiesen, weil er von Zorro und seiner Gang nur ausgelacht wird. Die haben sich sogar noch Verstärkung aus der siebten Klasse geholt und machen ihm das Leben schwer.

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Happyface von Stephen Emond

HappyfaceDer Comiczeichner Stephen Emond, bekannt durch die Comicfigur „Emo Boy“ und die Comicstrips „Steverino“, hat mit “Happyface” seinen ersten Comic-Roman veröffentlicht.

Der Protagonist, ein 16-jähriger Teenager, verbringt seine Zeit vor dem Computer oder mit Zeichnen in seinem Skizzenbuch. Er ist weder besonders beliebt, noch hat er viele Freunde. In Chloe ist er verliebt, doch für sie ist er nur ein Freund. Als sie mit seinem älteren Bruder Everett ausgeht, ist er sehr verletzt. Denn seinen Bruder hat er immer bewundert, weil er cool ist, Sport treibt und alles gut kann, worin er selbst eine Niete ist. Er fühlt sich von den beiden Menschen hintergangen, an denen ihm am meisten liegt.

In der Familie entstehen Spannungen und Streit zwischen den Eltern. Sein Vater arbeitet als Schriftsteller und trinkt nun häufiger Alkohol als gewöhnlich. Als sich die Eltern trennen, zieht er mit seiner Mutter in eine kleine Wohnung und kommt auf eine andere Schule.

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