Die Kunst zu siegen von Johan Bruyneel und Bill Strickland

Die Kunst zu siegenDie Tour de France hat ihn zu einem der erfolgreichsten Teamchefs des Radsports gemacht. in seinem Buch Die Kunst zu siegen lässt Johan Bruyneel die Momente Revue passieren, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind. Er erläutert, was zum Siegen wirklich notwendig ist und wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt.

Als Kind war er davon überzeugt, dass er einmal ein großer Champion wird, denn auf lokaler Ebene war er ein Star. Doch seine Karriere belehrte ihn eines Besseren. Er hatte zwar den Kopf und das Herz eines Champions aber nicht die körperlichen Voraussetzungen um jemals die Tour de France gewinnen zu können. Als Radprofi war er zwar sehr erfolgreich, doch hatte er den Radsport nicht so geprägt, wie er sich das als Kind erträumt hat. Als er mit vierunddreißig Jahren von einer zwölfjährigen Karriere als Radprofi zurücktritt, hat er zwei Etappen der Tour de France gewonnen und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden getragen.

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Mission Marathon von Lothar Koopmann

Mission MarathonEr war ein dicker Junge, wie er in der zweiten Lebenshälfte sportlich, aber eben doch kein Superläufer wurde, erzählt Lothar Koopmann mit selbstkritischem Witz in seinem Buch Mission Marathon. Bereichert wird das Werk durch die humorvollen Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann, die den Protagonisten in verschiedenen skurrilen Situationen zeigen.

Angeregt durch einen lokalen Running-Event beginnt Koopmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa mit dem Laufen. Nach vier Monaten und unzähligen Joggingrunden über fünf Kilometer ist keine Leistungssteigerung zu bemerken. So treten die beiden dem Lauftreff eines örtlichen Vereins bei. Für den Mittsommernachtslauf des kommenden Jahres lernen sie langsamer zu laufen um schneller zu werden. Der erste Wettkampf findet ohne Koopmann statt und ist ein Frauenlauf über zehn Kilometer, an dem seine Ehefrau und ihre Schwester Margret teilnehmen. Dann, zwei Wochen vor dem Mittsommernachtslauf, zieht Koopmann sich bei einem Trainingslauf einen Muskelfaserriss zu.

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Tacho-Man von Christian Eisert

Tacho-ManAls kleiner Junge begeisterte er sich für Rolls Royce und auf einmal, bereits als Erwachsener, ist die Idee von einem Porsche da. Christian Eisert ist Autor und schreibt lustige Dialoge für Tiervideos, Gags für Late Night Shows und Sketche für bekannte Comedians. Gleichzeitig entwickelt er Geschichten für die Sesamstraße und für eine Erotikproduktion. Für seinen Traum, einen Porsche Cayman, nimmt er jeden Auftrag an und klickt sich durch die Webseiten sämtlicher Porsche-Händler, um den passenden Wagen zu finden.

Auf der Webseite eines Bamberger Händlers wird er fündig, und obwohl er noch nicht genügend Kapital hat, ruft er den Händler an. Der schlägt vor, sein Interesse an dem Cayman schriftlich zu bestätigen. Der Händler faxt ein Formular, das er unterschrieben zurückfaxt. Erst jetzt bemerkt er, dass er viel früher als beabsichtigt eine verbindliche Bestellung unterschrieben hat.

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Heimwege von Gerd Fuchs

HeimwegeIn seinen autobiografischen Erzählungen Heimwege schreibt Gerd Fuchs über seine Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, das nach und nach durch Bombengeschwader zerstört wird. Von seinen Erlebnissen der Kinderlandverschickung und wie er schließlich als 16jähriger beschließt zu schreiben. Bücher will er schreiben, ein Schöpfer sein. Obwohl er damals glaubt, dass Schreiben und Glücklichsein einander ausschließen.

Ein unvorbereiteter Wechsel in die Großstadt ist für Fuchs seine Zeit an der Universität in Köln und einem Leben als Untermieter in möblierten Zimmern. Die Arbeit in einem Bergwerk in Herne, eine Burschenschaft, in der er Mitglied wird und wieder austritt, die schlecht bezahlten Tätigkeiten, die das Studentenwerk vermittelt, sind weitere Stationen bis zum Beginn seiner Karriere als Journalist.

Bei einer Tagung der Gruppe 47 wird Fuchs zunächst als Springer-Knecht an den Pranger gestellt. Um dann als junger Autor aus einer seiner Erzählungen zu lesen. Siegfried Lenz und Günter Grass loben ihn, woraufhin er Angebote von zwei Verlagen erhält.

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Curry-Connection von Bruno Ziauddin

Curry-ConnectionDer schweizer Journalist und Buchautor Bruno Ziauddin ist als Sohn eines indischen Ingenieurs und einer Schweizer Krankenpflegerin in Zürich aufgewachsen. Für seine indische Abstammung hat er sich nie interessiert. Erst nach dem Tod der Eltern wird ihm bewusst, dass er nur sehr wenig über seinen Vater und seine indischen Wurzeln weiß. Um mehr über ihn und letztlich sich selbst in Erfahrung zu bringen, beschließt er in den Geburtsort des Vaters, ein kleines Dorf an der Südspitze Indiens, zu reisen.

Dort lernt er nicht nur seine fünf Tanten und zahlreiche Cousinen und Cousins kennen, er entdeckt in der Familie des Vaters die eigene Familie, die ihm fremd und dabei seltsam vertraulich ist. So wird die abenteuerliche Reise zum Ausgangspunkt der Suche nach den Ursprüngen der Geschichte seines Vaters. Wie konnte er es aus einem armen indischen Kaff an eine englische Elite-Uni schaffen und unter welchen Umständen hat er seine Schweizer Ehefrau kennen gelernt?

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Ich, der Neger von Urs Althaus

Ich, der NegerEigentlich wollte er Fußballprofi werden, sein großes Vorbild war Pelé. Urs Althaus wurde 1956 als uneheliches Kind einer Schweizer Mutter und eines nigerianischen Medizinstudenten geboren. Den Vater hat er nie kennen gelernt. Er wuchs als einziges schwarzes, reformiertes Kind in der katholischen Urschweiz in Altdorf auf. Seine Kindheit verbrachte er unbeschwerter, als man annehmen würde.

Nach der Schulzeit startete er zuerst beim FC Basel, dann beim FC Zürich eine Fußballkarriere, die er verletzungsbedingt aufgeben musste. Während seiner kaufmännischen Ausbildung erhielt er durch Zufall seinen ersten Modeljob. Was danach kommt, ist wie eine rasante Achterbahnfahrt.

Er lief für Designer wie Calvin Klein, Valentino, Armani, Kenzo, Yves Saint Laurent und hat es zum internationalen Topmodel gebracht. Er war das erste schwarze Männer-Model, das es auf das Cover der amerikanischen Modezeitschrift „GQ“ geschafft hatte.

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