Der Lauf meines Lebens von Ruth Heidrich

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Den schlimmsten Moment ihres Lebens erlebte sie, als sie die Diagnose Brustkrebs erhielt. Wie konnte das passieren? Sie ging regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung, ernährte sich ausgewogen und hatte dem roten Fleisch abgeschworen, sowie viel Sport getrieben und war einige Marathons gelaufen. Dieses Todesurteil wollte sie nicht akzeptieren, sie wolle leben und so begann sie den Lauf ihres Lebens.

Nach einer ersten Operation, bei der ihr ein Tumor entfernt wurde, ergaben weitere Tests, dass der Krebs gestreut hatte und beide Brüste mussten vollständig entfernt werden. Sie durchlebte Momente der Angst und des Zweifels. In ihrer Verzweiflung nimmt sie an einer Studie zu Brustkrebs und Ernährung von Dr. McDougall teil. Seiner Meinung nach spiele die Ernährung eine wichtige Rolle bei Krebs, denn in Ländern mit einer fettarmen Ernährung wäre die Brustkrebsrate viel niedriger. Von einer Chemotherapie und Bestrahlung riet er ab, da diese dem Immunsystem dauerhaft schade und empfahl der Autorin eine vegane Ernährung.

Als sie sich von ihrer Krebsoperation erholt hatte, war Sie bereits einige Marathons gelaufen und der Gedanke auch einmal einen Ironman-Triathlon zu finishen faszinierte sie. So begann sie jeden Tag Rad zu fahren und meldete sich bei einem Schwimmverein an.

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ES läuft von Marvin Running

ES läuft
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Laufbücher gibt es wie Sand am Meer, aber ES läuft ist ein ganz außergewöhnliches Buch, denn der Autor Marvin Running ist ein Schweinehund. Um genauer zu sein, er ist der innere Schweinehund eines Extremläufers, der über die Erlebnisse mit seinem Herrchen berichtet.

Bevor sein Herrchen auf die Idee kam durch den Grand Canyon zu laufen, ging es Marvin gut. Doch nun bleiben ihm nur sechs Monate Zeit, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen. Während Marvin alle Register zieht, läuft sein Herrchen bis zu fünf Runden mit umgeschnalltem Rucksack um die Hamburger Alster. Um Gewicht zu sparen, wird jeder Ausrüstungsgegenstand für die Canyontour gewogen und einem akribischen Auswahlverfahren unterzogen. Als es endlich los geht, können auch Marvins Ängste den Lauf durch den Grand Canyon nicht mehr verhindern und so versucht er, aus lauter Frust, dem Blinddarm etwas vorzuflunkern. Doch bleiben alle seine Anstrengungen vergeblich.

Bei einem Lauf durch einen Küstenteil der Region Thy in Dänemark hat Marvin mehr Glück, denn wegen anfänglicher Schmerzen in der Leiste, die sich auf den Po ausbreiten, muss Herrchen den Lauf abbrechen und wird für zwei Monate außer Gefecht gesetzt. Allerdings kann Marvin seine Gelüste nach Schokoriegeln und Gummibärchen nicht durchsetzen. Stattdessen ist eine gesunde Ernährung mit selbstgemachtem Müsli und Magerquark angesagt.

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Tantrische Erleuchtung von Edgar Hofer

Tantrische Erleuchtung
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„Sex, Drugs & Meditation“ ist der Untertitel zu Edgar Hofers Buch Tantrische Erleuchtung, in dem er sich auf eine Reise durch die indischen Kulturen begibt, um Zustände der Ekstase und Glückseligkeit zu finden.

Bei einem Tantra-Seminar in Wien lernt Hofer die Sexual-Therapeutin Karin kennen, die in ihrem Bauernhaus außerhalb von Wien eine Art Ashram einrichten möchte. Nach einem Intensivseminar in Mexiko zieht er bei Karin ein und sie planen eine mehrmonatige Reise durch Indien. Dafür muss Hofer seinen Besitz aufgeben und auf einen Rucksack reduzieren. Er verkauft sein Auto und verschenkt seine teuren Anzüge.

Einige Wochen später treffen die Beiden in Bombay ein und reisen nach einem kurzen Aufenthalt im Osho-Ashram in Poona zum Taj Mahal in Agra. Rishikesh, die Welthauptstadt des Yoga, in der schon die Beatles waren, verlassen sie nach wenigen Tagen. Aus einem für zwei Tage geplanten Besuch in Varanasi, der heiligen Stadt Shivas, werden zwei Monate, in denen Hofer zunächst versucht das alte klassische Instrument Tabla zu erlernen. Doch als Karin sich von ihm trennt und bei einem Guruji einquartiert, nimmt auch er Kundalini-Tantra-Unterricht und wird ein Nath-Yogi.

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Die Kunst zu siegen von Johan Bruyneel und Bill Strickland

Die Kunst zu siegen
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Die Tour de France hat ihn zu einem der erfolgreichsten Teamchefs des Radsports gemacht. in seinem Buch Die Kunst zu siegen lässt Johan Bruyneel die Momente Revue passieren, die ihm besonders im Gedächtnis geblieben sind. Er erläutert, was zum Siegen wirklich notwendig ist und wie man eine Niederlage in einen Sieg verwandelt.

Als Kind war er davon überzeugt, dass er einmal ein großer Champion wird, denn auf lokaler Ebene war er ein Star. Doch seine Karriere belehrte ihn eines Besseren. Er hatte zwar den Kopf und das Herz eines Champions aber nicht die körperlichen Voraussetzungen um jemals die Tour de France gewinnen zu können. Als Radprofi war er zwar sehr erfolgreich, doch hatte er den Radsport nicht so geprägt, wie er sich das als Kind erträumt hat. Als er mit vierunddreißig Jahren von einer zwölfjährigen Karriere als Radprofi zurücktritt, hat er zwei Etappen der Tour de France gewonnen und das Gelbe Trikot des Gesamtführenden getragen.

Als Lance Armstrong nach seiner Krebserkrankung sein Comeback im Radsport startet, wird Johan Bruyneel sein Teamchef. Bereits im ersten Jahr ist es ihr Ziel die Tour de France zu gewinnen und gemeinsam entwickeln sie unkonventionelle Trainingsmethoden.

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Mission Marathon von Lothar Koopmann

Mission Marathon
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Er war ein dicker Junge, wie er in der zweiten Lebenshälfte sportlich, aber eben doch kein Superläufer wurde, erzählt Lothar Koopmann mit selbstkritischem Witz in seinem Buch Mission Marathon. Bereichert wird das Werk durch die humorvollen Zeichnungen des Karikaturisten Thomas Plaßmann, die den Protagonisten in verschiedenen skurrilen Situationen zeigen.

Angeregt durch einen lokalen Running-Event beginnt Koopmann gemeinsam mit seiner Ehefrau Christa mit dem Laufen. Nach vier Monaten und unzähligen Joggingrunden über fünf Kilometer ist keine Leistungssteigerung zu bemerken. So treten die beiden dem Lauftreff eines örtlichen Vereins bei. Für den Mittsommernachtslauf des kommenden Jahres lernen sie langsamer zu laufen um schneller zu werden. Der erste Wettkampf findet ohne Koopmann statt und ist ein Frauenlauf über zehn Kilometer, an dem seine Ehefrau und ihre Schwester Margret teilnehmen. Dann, zwei Wochen vor dem Mittsommernachtslauf, zieht Koopmann sich bei einem Trainingslauf einen Muskelfaserriss zu. Mit Tabletten, Zinkverbänden und Eigenmassagen versucht er sich selbst zu behandeln. Nach vierzehn Tagen kann er schmerzfrei gehen, nur wirklich rennen kann er nicht, und so findet auch der zweite Wettkampf ohne ihn statt.

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Tacho-Man von Christian Eisert

Tacho-Man
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Als kleiner Junge begeisterte er sich für Rolls Royce und auf einmal, bereits als Erwachsener, ist die Idee von einem Porsche da. Christian Eisert ist Autor und schreibt lustige Dialoge für Tiervideos, Gags für Late Night Shows und Sketche für bekannte Comedians. Gleichzeitig entwickelt er Geschichten für die Sesamstraße und für eine Erotikproduktion. Für seinen Traum, einen Porsche Cayman, nimmt er jeden Auftrag an und klickt sich durch die Webseiten sämtlicher Porsche-Händler, um den passenden Wagen zu finden.

Auf der Webseite eines Bamberger Händlers wird er fündig, und obwohl er noch nicht genügend Kapital hat, ruft er den Händler an. Der schlägt vor, sein Interesse an dem Cayman schriftlich zu bestätigen. Der Händler faxt ein Formular, das er unterschrieben zurückfaxt. Erst jetzt bemerkt er, dass er viel früher als beabsichtigt eine verbindliche Bestellung unterschrieben hat.

Da er nicht weiß, wie lange er das Auto haben wird, nimmt er sich vor, möglichst viel damit zu fahren. In Reichertshausen besucht er seine Exfreundin Jule und ihren zukünftigen Ehemann Armin. Auf dem Rückweg macht er einen Abstecher nach Heidelberg und Mannheim, bevor die Fahrt nach Dortmund geht, um seinen Studienfreund Olaf zu treffen. Als sich seine Jugendliebe Laura meldet, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat, fährt er nach Ostfriesland, um sich mit ihr in ein rauschendes Liebesabenteuer zu stürzen. Doch als der Rausch verflogen ist, kehrt Laura zu ihrem Ehemann zurück.

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Heimwege von Gerd Fuchs

Heimwege
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In seinen autobiografischen Erzählungen Heimwege schreibt Gerd Fuchs über seine Kindheit in einem Dorf im Hunsrück, das nach und nach durch Bombengeschwader zerstört wird. Von seinen Erlebnissen der Kinderlandverschickung und wie er schließlich als 16jähriger beschließt zu schreiben. Bücher will er schreiben, ein Schöpfer sein. Obwohl er damals glaubt, dass Schreiben und Glücklichsein einander ausschließen.

Ein unvorbereiteter Wechsel in die Großstadt ist für Fuchs seine Zeit an der Universität in Köln und einem Leben als Untermieter in möblierten Zimmern. Die Arbeit in einem Bergwerk in Herne, eine Burschenschaft, in der er Mitglied wird und wieder austritt, die schlecht bezahlten Tätigkeiten, die das Studentenwerk vermittelt, sind weitere Stationen bis zum Beginn seiner Karriere als Journalist.

Bei einer Tagung der Gruppe 47 wird Fuchs zunächst als Springer-Knecht an den Pranger gestellt. Um dann als junger Autor aus einer seiner Erzählungen zu lesen. Siegfried Lenz und Günter Grass loben ihn, woraufhin er Angebote von zwei Verlagen erhält. 1967 will er sich die Gruppe 47 nicht mehr antun, aber er kann nicht widerstehen und wird Zeuge ihres Untergangs.

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Curry-Connection von Bruno Ziauddin

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Der schweizer Journalist und Buchautor Bruno Ziauddin ist als Sohn eines indischen Ingenieurs und einer Schweizer Krankenpflegerin in Zürich aufgewachsen. Für seine indische Abstammung hat er sich nie interessiert. Erst nach dem Tod der Eltern wird ihm bewusst, dass er nur sehr wenig über seinen Vater und seine indischen Wurzeln weiß. Um mehr über ihn und letztlich sich selbst in Erfahrung zu bringen, beschließt er in den Geburtsort des Vaters, ein kleines Dorf an der Südspitze Indiens, zu reisen.

Dort lernt er nicht nur seine fünf Tanten und zahlreiche Cousinen und Cousins kennen, er entdeckt in der Familie des Vaters die eigene Familie, die ihm fremd und dabei seltsam vertraulich ist. So wird die abenteuerliche Reise zum Ausgangspunkt der Suche nach den Ursprüngen der Geschichte seines Vaters. Wie konnte er es aus einem armen indischen Kaff an eine englische Elite-Uni schaffen und unter welchen Umständen hat er seine Schweizer Ehefrau kennen gelernt?

Die Spurensuche führt den Autor zunächst nach London, wo sein Vater studiert hat. Nach Ghana reist er nicht, obwohl seine Eltern dort geheiratet haben, er dort gezeugt wurde und das Land gerne einmal gesehen hätte. Stattdessen führt ihn die Suche wieder zurück nach Indien.

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Ich, der Neger von Urs Althaus

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Eigentlich wollte er Fußballprofi werden, sein großes Vorbild war Pelé. Urs Althaus wurde 1956 als uneheliches Kind einer Schweizer Mutter und eines nigerianischen Medizinstudenten geboren. Den Vater hat er nie kennen gelernt. Er wuchs als einziges schwarzes, reformiertes Kind in der katholischen Urschweiz in Altdorf auf. Seine Kindheit verbrachte er unbeschwerter, als man annehmen würde.

Nach der Schulzeit startete er zuerst beim FC Basel, dann beim FC Zürich eine Fußballkarriere, die er verletzungsbedingt aufgeben musste. Während seiner kaufmännischen Ausbildung erhielt er durch Zufall seinen ersten Modeljob. Was danach kommt, ist wie eine rasante Achterbahnfahrt.

Er lief für Designer wie Calvin Klein, Valentino, Armani, Kenzo, Yves Saint Laurent und hat es zum internationalen Topmodel gebracht. Er war das erste schwarze Männer-Model, das es auf das Cover der amerikanischen Modezeitschrift “GQ” geschafft hatte. Er arbeitete als DJ in dem Ferienort Klosters und wurde Chef der größten Schweizer Model-Agentur. Als Schauspieler stand er neben Marcello Mastroianni und mit Sean Connery, in der Verfilmung von Umberto Ecos Roman Der Name der Rose, vor der Kamera. Er konsumierte Drogen und Alkohol, liebte Männer und Frauen. Er war reich, hat alles verloren und wieder neu angefangen.

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