Andreas Atlas hat elf Jahre als verdeckter Ermittler für das Bundeskriminalamt in Mexiko gearbeitet, wo er im Laufe der Zeit über vierzig Millionen Euro für sich beiseite geschafft hat. Nachdem er einen der organisierten Kriminalität vorstehenden Patron verraten hat, befindet er sich auf der Flucht vor dem Kartell. Bei Grete, einer Freundin aus Jugendtagen, die mit ihrem sechzehnjährigen, autistischen Sohn Lars auf Gut Scheventorf in Bad Iburg wohnt, fühlt er sich vor seinen Verfolgern sicher. Doch für Kees Vermeer, einen ehemaligen Polizist aus Holland, heißt es längst: Atlas – Frei zum Abschuss, auch wenn er ihn möglichst lebend seinem Auftraggeber ausliefern soll.

Für Kees Vermeer gilt es zunächst, den untergetauchten Andreas Atlas aufzuspüren. Ausgerechnet Marion Hülsmann, die Frau des Dorfgärtners Hermann Hülsmann, der ein Freund von Atlas ist, führt Kees durch Zufall auf die Spur seiner Zielperson. Als ein alter, verwahrloster Mann tot aufgefunden wird, misst dem niemand eine Bedeutung bei, außer Atlas. Er weiß jetzt, dass ihn ein Killer aufgespürt hat und er verschwinden muss. Allerdings nicht ohne seine Millionen, die der autistische Lars versteckt hält, um den Liebhaber seiner Mutter zum Bleiben zu veranlassen. Weiterlesen »

Nach einem Verkehrsunfall, bei dem die Eltern von Julia Sommer umkamen, wächst sie bei ihrer Großmutter Martha auf. Drei Jahrzehnte später lebt die inzwischen geschiedene Frau mit ihrem sechsjährigen Sohn Florian wieder bei Martha und hat im Ebersberger Forst die Leitung des Forstbetriebs aufgenommen. Eines Tages geht sie alleine auf die Jagd und hört plötzlich zwei Schüsse. Julia vermutet, dass Wilderer ihr Unwesen treiben. Doch anstelle eines Tieres findet sie ihren Chef Ludwig Voss tot unter seinem Auto liegend. Nachdem sie wegen unglücklicher Umstände die Kripo erst von zu Hause benachrichtigen konnte, wird Julia als wichtigste Zeugin von Kriminalhauptkommissarin Maryam Baumgartner direkt am Tatort vernommen. Doch von Anfang an scheint man ihren Aussagen nicht zu glauben, denn zwei Walker beschuldigen Julia des Mordes an ihrem Arbeitgeber.

Für Julia wird es immer schwieriger, ihre Unschuld zu beweisen. Als sie sogar Drohungen erhält, will sie selbst den Mörder finden und fragt sich, wer ein Motiv gehabt haben könnte. In Frage käme Tanja Bogdanowa, die russische Verlobte von Voss, die ihn zu beerben hofft. Aber auch seinem Sohn Tom könnte als Erbe an seinem Tod gelegen sein. Dann hört Julia die Dorfbewohner immer häufiger über den Unfalltod ihrer Eltern tuscheln und wie es scheint, muss der Pfarrer etwas Bedeutendes wissen. Weiterlesen »

Bertha Hauser meldet ihren Mann Fritz bei der Polizei als vermisst. Kurze Zeit später geht dort ein Anruf von Lisa Köppel ein, die im Rhein bei Basel eine Leiche gefunden hat. Bertha kann den Toten als ihren Mann identifizieren. Da dieser einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, geht die Polizei von einem Suizid aus. Nach der Beerdigung beauftragt die Witwe den zweiundvierzigjährigen Journalist Oskar Behrens, die Spedition Kessler unter die Lupe zu nehmen, bei der ihr Mann lange beschäftigt war. Nachdem Kevin Kobel neuer Finanzchef wurde, hätte ihr Mann Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung aufgedeckt. Die beauftragte Revisionsfirma konnte jedoch nichts Auffälliges finden, woraufhin ihr Mann auf einen anderen Posten versetzt wurde. Seitdem hätte er reichlich dem Alkohol zugesprochen und Bertha bittet den Journalisten inständig, Kevin Kobel auf den Zahn zu fühlen.

Oskar Behrens, dessen Freund zurzeit beruflich in Parma weilt, nimmt sich der Sache an und sucht zunächst Kevin Kobel an seinem Arbeitsplatz auf. Er bittet auch Lisa Köppel um Hilfe, die als Buchhalterin vielleicht etwas in Erfahrung bringen kann. Wie es der Zufall will, soll Oskar einen Bericht über eine stark verkohlte Leiche schreiben, die in dem Dorf Asuel aufgefunden wurde, bei der es sich ausgerechnet um den Inhaber der Spedition Heinrich Kessler handelt. Natürlich sieht Oskar sofort Parallelen zwischen dem Tod von Fritz Hauser und dessen ehemaligem Chef, so dass er nun seine Recherchen auf Asuel ausdehnt. Weiterlesen »

Als Marlis Seeler eines Morgens erwacht, liegt ihr Ehemann Albert nicht neben ihr im Bett. In ihrem Wintergarten entdeckt sie ein totes Paar, das nackt in einem Nest aus Daunenfedern drapiert wurde. Die Fensterscheiben sind mit einem schwarzen Film aus Teer überzogen, und das Treppenhaus ist mit pechschwarzen Spuren übersät. Die unter Schock stehende Frau kann noch die Polizei informieren, bevor sie ins Krankenhaus gebracht wird. Franka Janhsen, die erst seit kurzer Zeit zur Mordkommission in Rerrick gehört, ist froh, dass sich eine Kollegin um die beiden ebenfalls im Haus befindlichen Töchter kümmert, während sie mit dem Leiter der Spurensicherung spricht und neugierig auf die erste Einschätzung der Gerichtsmedizinerin ist. Denn wie ihr Chef Simon Ackermann will sie schnell eine Antwort darauf haben, ob es sich um Mord handelt und wenn ja, ob der Wintergarten auch der Tatort war.

Über den verschwundenen Ehemann finden die Ermittler heraus, dass er als Strafverteidiger für den perversen Millionärssohn Jan Felsberg aufgrund einer entlastenden Aussage durch Theresa Michaelis einen Freispruch erwirken konnte. Es wäre immerhin möglich, dass da ein Zusammenhang besteht, so dass Simon Ackermann, der Leiter der SOKO, den Kollegen Abel Messner in dieser Richtung ermitteln lässt. Weiterlesen »

Capitaine Nicolas Rousseau von der Police Nationale in Argelès wird zu einer Unfallstelle gerufen, an der ein Mann von einer Familie, die sich auf dem Heimweg nach Deutschland befand, angefahren wurde. Im Krankenhaus von Perpignan muss der Schwerverletzte in ein künstliches Koma versetzt werden, doch wird schnell deutlich, dass seine Verletzungen nicht nur von dem Aufprall stammen können. Ihm mussten schon vorher zahlreiche Messerstiche beigebracht worden sein, die ihn taumelnd und unter Schock stehend auf das Auto zulaufen ließen. Was Nicolas jedoch in äußerste Erregung versetzt, ist die Tatsache, dass der Angefahrene einen Zettel und ein Foto bei sich trug, auf dem Carine Mildner mit ihrer Tochter Sophia zu sehen ist.

Vor vierundzwanzig Jahren hat ein nie geklärten Fall das Dorf aufgewühlt: Das Ehepaar Mildner verschwand mit dem zweijährigen Sohn Frederick spurlos, während die elfjährige Tochter Sophia im Auto auf ihre Eltern und den Bruder wartete, die nur kurz zum Bäcker wollten. Obwohl die Polizei davon ausging, dass sie ermordet wurden, hat man die Leichen nie gefunden. Für Nicolas und seinen Partner Charles Dupain stellt sich die Frage, wer der im künstlichen Koma gehaltene Unbekannte ist und was ihn mit der verunglückten Familie verbindet, zumal auf dem mitgeführten Zettel auch noch die seinerzeit gültige Adresse der Mildners notiert ist. Weiterlesen »

Henri, zur Hälfte ein Mops, lebt mit den Möpsen Viktor und Wilma, sowie mit ihrer Rudelführerin Josi, einer Scheidungsanwältin, und deren Freund Florian in einem Loft mit Blick auf die Elbe. Seit ihrem letzten Fall hat sich für die drei Spürhunde nichts mehr ereignet und Henri ist es langweilig. Das ändert sich, als Josis Mutter Christa völlig überraschend aus der Toskana zu Besuch kommt, weil sie unbedingt die Blumen im Kleingarten ihrer Freundin Hilde bewässern müsste. Vorerst zieht sie ins Loft ein, was Josi und Florian jedoch gar nicht gefällt. Deshalb wechselt sie direkt in die Kleingartenkolonie Alte Ziegenwiese und nimmt Henri, Viktor und Wilma gleich mit.

Das ruhige Leben findet ein jähes Ende, als der Kleingärtner Franz mit einer Forke im Rücken tot aufgefunden wird. Henri fürchtet weitere Morde, die es zu verhindern gilt. Mit Viktor, dem Spezialisten für Fremdwörter, und der nur ans Fressen denkenden Wilma, die meistens auch noch schwer von Begriff ist, nimmt er die Ermittlungen auf. Aus belauschten Gesprächen erfährt das Trio, dass den Toten niemand mochte. Außerdem ist von einer Hanfplantage die Rede, die von Harry für die Herstellung von Keksen betrieben wird, die reißenden Absatz bei den Kleingärtnern finden. Weiterlesen »

Kommissar Stefan Kornblum von der Kripo Gelsenkirchen gefällt es gar nicht, dass er eines Morgens zusammen mit seiner Geliebten, der Hobbydetektivin Margareta Sommerfeld, eine Tote mit eingeschlagenem Schädel und einem Gläschen Rosensalz in der Hand direkt am Wohnturm von Margareta findet. Er fürchtet, dass sie sich wieder in seine Ermittlungen einmischen wird, zumal sie die Tote, Barbara Fischer kennt, die einer Kochrunde von vier Frauen angehörte. Dann wird auch noch Inge, eine Nachbarin von Margareta und weiteres Mitglied der Kochrunde, vermisst. Conni und Susanne bleiben als einzige dieser Runde übrig und fürchten nun um ihr Leben. Sie bitten Margareta um Hilfe, da sie in der Vergangenheit bereits ihre kriminalistischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte. Die ist allerdings von ihrem Freund Stefan enttäuscht, weil sie von ihm keine Unterstützung zu erwarten hat, obwohl er zur SoKo Fischer gehört. Als er auch noch abfällige Bemerkungen über die Leute in ihrer Zechensiedlung macht, ist sie mehr als verärgert und begibt sich nun erst recht auf die Suche nach dem Mörder.

Nachdem sich bei Margaretas Mutter Waltraud der ihr verhasste Onkel Gernot einquartiert hat, liegen ihre Nerven ohnehin blank. Es würde sie gar nicht wundern, wenn dieser Lüstling hinter dem Mord an Barbara und dem Verschwinden von Inge steckt. Weiterlesen »

Joe Lederer von der Münchner Mordkommission informiert die Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth, mit der er neuerdings wieder eine Beziehung hat, über einen Leichenfund. Am Tatort eingetroffen stellt sie fest, dass Laura von Reinstein ein tiefer Halsschnitt zugefügt wurde, an dem sie verblutet ist. Joe und sein Kollege Mick sprechen als erstes mit ihrer Putzfrau, die ihnen von dem geschiedenen Mann der Toten berichtet. Dabei soll es sich um Karl Maria von Loessl handeln, in dessen Adern Blaues Blut fließt. Die Ermittlungen ergeben, dass Karl Maria von Loessl identisch mit ihrem Polizeireporter Charly Loessl ist, der plötzlich nicht mehr auf der Arbeit erscheint. Am Tatort können seine Fingerabdrücke sichergestellt werden und weil er als der Hauptverdächtige gilt, fahndet man bereits nach ihm. Natürlich verstößt es gegen die Regel, dass Joe seiner Sofie unter dem Mantel der Verschwiegenheit davon erzählt.

Sofie, die nach der vorübergehenden Trennung von Joe auch mal mit Charly eine Beziehung hatte, ist vollkommen überrascht, als der sich bei ihr meldet und bei ihr untertauchen will. Er behauptet, dass sich ein Fremder Zutritt zu seiner Wohnung verschafft haben muss, um von dort eine ihn belastende Krawatte sowie ein Sektglas mit seinen Fingerabdrücken zu holen, um sie am Tatort hinterlassen zu können. Da die Rechtsmedizinerin von seiner Unschuld überzeugt ist, will sie ihn nicht abweisen. Weiterlesen »

Es ist zwei Uhr in der Nacht, als die Journalistin Maria Grappa von der Bäckereibesitzerin Anneliese Schmitz auf einen Spielplatz in eine ehemalige Zechensiedlung gerufen wird. Dort sitzt eine Muslima im Sand und schaukelt den Körper eines kleinen, toten Mädchens. Wie die Ermittlungen ergeben, wurde die zweijährige Öslem erstickt. Doch die neunzehnjährige Mutter Duru Sahin steht unter Schock und ist nur eingeschränkt vernehmungsfähig. Es wird ein Haftbefehl wegen Mordes gegen sie erlassen, und sie wird in einer geschlossenen, psychiatrischen Klinik untergebracht. Von dem befreundeten Friedemann Kleist, der wegen einer Tagung zum Thema islamischer Terrorismus in der Stadt ist, erfährt Grappa, dass die neunzehnjährige Duru vor zwei Jahren ihr Abitur abgebrochen hat und nach Syrien gereist ist, um einen IS-Kämpfer zu heiraten. Der Vater des Kindes, der gesuchte Terrorist Ali Musa, soll sich in Deutschland aufhalten und sich unter den Flüchtlingen aus Syrien befinden. Die Behörden befürchten einen Anschlag.

Bei einem Gespräch mit Perihan Tercanli, einer Freundin von Duru, erfährt Grappa, wie sich die junge Muslima in den letzten Jahren verändert hat. Ihr Vater ist ein Imam und Vorsitzender der muslimischen Gemeinde. Im Integrationsrat der Stadt kümmert er sich um ein friedvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen. Weiterlesen »

Der aus einer reichen, adligen Familie stammende Comte Aristide de Tancarville hat gleich mehrere Morddrohungen erhalten, die seinen baldigen Tod ankündigen. Obwohl ihn selbst die Warnungen nicht sonderlich beunruhigen, wendet sich sein Butler an das zuständige Commissariat in Deauville, das im Auftrag der Regierung einen Personenschutz stellt. Nicolas Guerlain, der wegen eines fehlgeschlagenen Auftrages von einem Psychologen betreut wird, soll auf Bitte des Ministerpräsidenten zum Schutz seines persönlichen Freundes Aristide abgestellt werden, wozu ihn sein ehemaliger Teamleiter überreden kann. Doch bereits auf dem Weg von Paris nach Deauville fällt ihm ein von einer Brücke in die Seine herabhängendes Seil auf, an deren Ende ein toter Mann hängt.

Unterdessen beobachten Luc Roussel, der vorübergehende Leiter des Commissariats, und seine Kollegin das Bordell Kakadu und knöpfen sich den Barkeeper Serge vor, der nicht wissen will, wo der Besitzer steckt. Bei der folgenden Razzia finden sie ein totes Mädchen, das eine Postkarte mit einer darauf notierten Nummer bei sich trägt. Die Beamten wählen die Nummer und sind überrascht, als sich ihr Kollege Nicolas am anderen Ende der Leitung meldet. Als der nämlich den aufgefundenen Toten in Augenschein nimmt, findet er bei ihm ein klingelndes Handy. Weiterlesen »

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