Andreas Schmidt, Autor von inzwischen sechs Wuppertal-Krimis, schickt in seinem neuen Roman Tödlicher Schnappschuss den Wuppertaler Leiter des KK11 Kriminalhauptkommissar Norbert Ulbricht ins Weserbegland zur Kur nach Bad Pyrmont.

Doch Ulbricht verspürt nicht den geringsten Drang zu einer vierwöchigen Kur unter strenger medizinischer Aufsicht, er fühlt sich den Quacksalbern ausgeliefert und entzieht sich den Ärzten, wo er nur kann. Schon am frühen Morgen schleicht er sich aus der Klinik um einen Becher Kaffee und belegte Brötchen in einer Burgruine, die über dem kleinen Ort Polle thront, zu genießen. Als er hinunter ins Tal blickt, entdeckt er einen Mann, der leblos mit weit geöffneten Augen unterhalb der Mauer im Buschwerk liegt.

Bei dem Toten handelt es sich um den 37-jährigen Fotografen Christian Vorberg, der als Paparazzo des Weserberglands bekannt war. Er wurde gegen Mitternacht erschossen und ist dann über die Mauer gestürzt. Da Hauptkommissar Ulbricht die Leiche gefunden hat, mischt er sich auch gleich in den Mordfall ein und gerät dabei mit Kommissarin Maja Klausen aneinander, denn sie besteht darauf, dass er sich aus den Ermittlungen heraushält. Weiterlesen »

In Toter als tot von Christine Tapking erzählt Friedrich Webeken, wie er bei einem Spaziergang mit seinem Hund einen toten Jogger im Gebüsch findet. Er sucht schnell den Polizisten Hanne Harms, seinen besten Freund aus Schultagen auf, um mit ihm an den Leichenfundort zurück zu kehren. Doch zu seinem Erstaunen ist die Leiche verschwunden! Er vermutet, dass der Mörder die Leiche während seiner kurzen Abwesenheit weggeschafft hat und glaubt wiederum seinen Augen nicht zu trauen, als er die „Leiche“ kurz darauf vor einem Edeka-Markt spazieren sieht! Er ist sich sicher, dass es sich um den gleichen Mann handelt, trägt er doch noch den Trainingsanzug, der ihm gleich so auffiel.

Ein paar Tage später wird dann aber eben dieser Mann tatsächlich tot aufgefunden. In einer Schubkarre in Lütjens Schuppen. Ausgerechnet da, wo Friedrich es als 14-jähriger im Hormonrausch mit Peter getrieben hat und dabei auch noch von seinem Vater erwischt wurde. Der Tote wurde dummerweise mit der Leine von Friedrichs Hund erdrosselt. Für den ermittelnden Kommissar Malvoisier und seinen Assistenten Christoph Brettschneider ist Friedrich damit ein Hauptverdächtiger geworden. Um ihn herum geschehen unerklärliche Dinge: Türen stehen in seinem Haus offen, die er geschlossen haben will und seine Uhr ist plötzlich verschwunden. Friedrich beginnt ein Verhältnis mit der Witwe des Toten und glaubt, die Uhr bei ihr gesehen zu haben, die dann letztendlich ebenfalls auf Lütjens Hof gefunden wird. Weiterlesen »

In dem Kriminalroman Das fremde Kind von Olle Lönnaeus haben die Kriminalinspektorin Eva Ström und Kommissar Björn Bernhardsson die Morde an dem alten Ehepaar Signe und Herman Jönsson aufzuklären. Beide sind durch einen Genickschuss getötet worden. Für die ermittelnden Beamten könnten der leibliche Sohn Klas oder auch der Adoptivsohn Konrad ein Motiv gehabt haben, denn es geht immerhin um ein Erbe von 12 Millionen. Der 45-jährige Konrad hat seine Pflegeeltern vor 13 Jahren das letzte Mal gesehen und ist mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen. An seine leibliche Mutter kann er sich nur vage erinnern, man hat sie Polackenhure gerufen und er erinnert sich an eine eintätowierte Nummer auf ihrem Arm. Ihn plagen Schuldgefühle um einen Berufskollegen, der in Bagdad als Geisel erschossen wurde, sowie wegen seiner mittlerweile 20-jährigen Tochter, die er vernachlässigt zu haben glaubt und auch wegen seines früheren Freundes Sven, der wie er ein Außenseiter war. Konrad verliebt sich in Gertrud, die Schwester von Sven, die ihm ebenfalls wie der ortsansässige Journalist, Örjan Palander, zur Seite steht.

In dem kleinen südschwedischen Ort Tomelilla treten die ermittelnden Beamten noch immer auf der Stelle, was die ersten beiden Morde anbelangt, da wird schon ein weiteres Verbrechen verübt. Zwei junge Einbrecher werden von dem Neonazi Tore Torstensson erschossen. Weiterlesen »

Die 39-jährige Margareta Sommerfeld ist Verkäuferin bei Hertie in der Süßwarenabteilung. Seit ihrer Trennung von ihrem Freund Friedbert, mit dem sie drei Jahre zusammen lebte, wohnt sie im Seitenflügel eines Wohnturms einer Zechensiedlung in Buer in der Nähe von Stadtwald und Friedhof. Als sie in einem gegenüberliegenden Fenster des Wohnturms einen gutaussehenden Mann entdeckt, der Schuhe repariert, wird ihre Neugierde geweckt. Doch niemand in der Nachbarschaft scheint den Mann zu kennen. Sie findet heraus, dass ihre Nachbarin Frau Koletzki ihren polnischen Neffen Karol seit einem Jahr in dem Turmzimmer versteckt hält. Er sucht seine Mutter, die vor einigen Jahren als Spätaussiedlerin nach Deutschland gekommen ist. Zwischen Margareta und Karol entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre.

Kurze Zeit später wird eine junge Frau auf dem Friedhof tot aufgefunden. Die Tat bringt die ganze Siedlung in Aufruhr. Dann verstirbt Heinz, der Vater von Margaretas Exfreund Friedbert. Seine Frau Christel freundet sich mit Frau Koletzki an und erzählt ihr die Geschichte von Blaubeer-Mariechen, die mit E 605 versetztem Blaubeerpudding mehrere Ehemänner und Verwandte vergiftet hat. Frau Koletzki beschuldigt Christel bei der Polizei, ihren Ehemann vergiftet zu haben. Die Leiche wird exhumiert und die Obduktion ergibt, Heinz wurde vergiftet. Weiterlesen »

Markus Wegener und seine Kollegin Nina Gerling ermitteln in einem Mordfall: Der Gymnasiast Tobias wird erstochen in seinem Zimmer aufgefunden. Bei der Befragung der Eltern fällt den beiden Kriminalbeamten auf, dass diese nicht das Geringste darüber wissen, wie ihr Sohn seine Freizeit verbracht hat, ob er Freunde hatte. Wegener und Gerling bringen in Erfahrung, dass es sich bei dem Toten um einen Heavy-Metal-Bandleader und Komponisten handelte. Sie finden auf seinem PC Nacktaufnahmen seiner Nachbarin und auch von einer seiner Lehrerinnen, mit der er sogar sexuellen Kontakt hatte. Von Jan, einem Bandmitglied, erfahren sie, dass er schon seit mindestens drei Jahren heimlichen Sex mit Tobias hatte. Damit nicht genug: Tobias nimmt an den Deutschen Meisterschaften zu dem Strategiespiel „Dominanz“ teil. Sie veranstalten LAN-Partys, bei der die Teilnehmer ihre PCs untereinander vernetzen. Von einem Computerspezialisten lassen sich die Ermittler erklären, dass es Tobias sogar gelungen ist, sich in fremde Netze zu hacken und so Zugriff auf deren E-Mail-Konten zu haben. So konnte er eine E-Mail entweder dem zugedachten Empfänger gar nicht zukommen lassen, sie nach seinen Wünschen verändern oder aber eine E-Mail mit falschem Absender an jemanden richten. Weiterlesen »

Matthias Birchel liegt in einem kleinen Zimmer eines Sterbehospizes in Wattenscheid und hat nur noch eine Woche zu leben. In jungen Jahren war er Fremdenlegionär im französischen Indochina-Krieg und in den letzten Nächten waren die Menschen, denen er Leid zugefügt hatte, alle wieder aufgetaucht. Noch bevor er stirbt, will er der Schwester seines in Vietnam vermissten Kameraden Manfred Rosenbaum etwas über ihren Bruder erzählen.

Der wohlhabende ehemalige Unternehmer Günther Berger hat Birchel in den letzten Tagen täglich besucht, um ihm aus der Zeitung vorzulesen und mit ihm über alte Zeiten zu plaudern. Ausgerechnet auf seiner Geburtstagsfeier, zu der die gesamte Bochumer Lokalprominenz geladen ist, erfährt er vom plötzlichen Tod des alten Kameraden. Der nicht verstorben ist, sondern mit einem Kopfkissen erstickt wurde. Doch warum ermordet jemand einen Sterbenden? Diese Frage stellt sich auch die ermittelnde Hauptkommissarin Sonja Kruse. Ihre Ermittlungen bringen sie auf die Spur des ehemaligen Kameraden Karl Lukowski, der sich nach einem Raubüberfall unter dem Namen Oskar Kern nach Asien abgesetzt hat und in Saigon lebt. Am Tag des Mordes hielt sich Oskar Kern in Bochum auf. Als die Staatsanwaltschaft fordert, einen Schlussstrich unter die Angelegenheit zu ziehen, beschließt die Hauptkommissarin kurzerhand ihren Urlaub zu nehmen und nach Saigon zu fliegen, um an eine DNA-Probe von Oskar Kern zu gelangen. Weiterlesen »

Nach einer Routineuntersuchung bei ihrem Gynäkologen erfährt Simone, dass sie mit dem tödlichen Virus Skar infiziert ist. Das Virus kann weder vom Körper abgewehrt werden, noch gibt es ein wirksames Medikament dagegen. Da das Virus beim Geschlechtsverkehr vom Mann auf die Frau übertragen wird, verdächtigt Simone ihren Freund Paul, mit dem sie seit einigen Jahren zusammenlebt, sie infiziert zu haben. Es kommt zu Spannungen in ihrer Beziehung, und ihre Liebe scheint zu zerbrechen. Als Simone von einem Virologen erfährt, dass Skar ausschließlich von nekrophil veranlagten Männern übertragen werden kann, trennt sie sich endgültig von Paul.

Der Arzt und Wissenschaftler Robert fühlt sich aus einem unerklärlichen Grund sofort zu Simone hingezogen, als er sie das erste Mal sieht. Bei einer Begegnung in einer Kellerbar spricht er sie an. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Vertrautheit. Simone erzählt ihm, dass ihre Beziehung und ihre Karriere gescheitert sind, weil sie Skar hat und bald sterben wird. Doch Robert ist fasziniert von Simone und will sie unbedingt wiedersehen.

Bei einem Urlaub in Griechenland hatte Simone den Arzt und Musiker Frank kennengelernt und da beide alleine unterwegs waren, verbrachten sie die Ferienabende zusammen. Simone hatte allerdings nicht vor, den Ferienflirt noch einmal zu treffen. Weiterlesen »

„Sport ist Mord“ sagt der Volksmund und in Bernd Franzingers neuem Kriminalroman Zehnkampf wird dieses Motto für einige Sportler zur Realität.

Während eines Zehnkampfes, an dem auch Kommissar Tannenbergs Neffe teilnimmt, wird beim Hundertmeterlauf ein Läufer durch einen Schuss direkt ins Herz getötet. Dem Kaiserslauterer Ermittler und seinem Team ist klar, dass für eine solche Tat nur ein Scharfschütze in Betracht kommt. Doch warum sollte ein Profikiller einen 18-jährigen Schüler hinrichten? Die ersten Ermittlungen ergeben noch keine konkrete Spur, da wird bereits im Sand einer Weitsprunganlage ein weiterer Sportler entdeckt, der ebenfalls durch einen Präzisionsschuss getötet wurde. Wodurch erste Vermutungen, es könne sich um einen psychopathischen Serienkiller handeln, bestätigt werden.

Da die Staatsanwaltschaft an einen terroristischen Hintergrund der Mordanschläge glaubt, wird Tannenberg ein BKA-Beamter als Verstärkung zur Seite gestellt, der eine frappierende Ähnlichkeit mit George Clooney hat. Kurze Zeit später wird Tannenbergs Mutmaßung, dass sich der Täter anscheinend am chronologischen Ablauf eines Zehnkampfs orientiert, bestätigt. Ausgerechnet auf dem Gelände des Polizeisportvereins wird der Kollege Pascal Sprengard mit einem Schuss mitten ins Herz aufgefunden. Auf dem Bauch eine 7,25 kg schwere Eisenkugel. Kugelstoßen, die dritte Disziplin im Zehnkampf. Weiterlesen »

Esther Rudloff wäre gerne Polizistin geworden, eine Kripobeamtin in Zivil mit einer respekteinflößenden Knarre. Doch bei der Sportprüfung versagt sie kläglich, und so macht sie eine Ausbildung zur Sozialversicherungsangestellten. Nach der Ausbildung arbeitet sie vierzehn Jahre bei einer Krankenkasse. Als sich die Gelegenheit bietet, kündigt sie ihren sicheren Job, um als Versicherungsdetektivin auf Probe für die dubiose Detektei Tozduman Securities in Wattenscheid zu arbeiten. Sie träumt davon, irgendwann einmal einen Mörder zu überführen.

Bei einem Haftpflichtfall, in dem ein Terrier mit nur einem Zahn ein Wasserbett zerbissen haben soll, entdeckt sie Blutspuren in den Fugen des Parketts. Als sie erfährt, dass der Ehemann der Geschädigten vor einigen Tagen angeblich verschwunden ist, wittert sie einen Mordfall. Worüber ihr Chef Metin Tozduman nicht erfreut ist, denn auch der zuständige Kommissar Ansmann ist von ihrer Vermutung nicht begeistert und lehnt eine Zusammenarbeit mit Detekteien grundsätzlich ab. Doch ihr Ehrgeiz ist geweckt und so ermittelt sie auf eigene Faust…

Wer aus dem Ruhrgebiet stammt, fühlt sich bei der Lektüre des schrägen Ruhrpott-Krimis Teppichporsche sofort Zuhause. Es läuft nicht immer alles rund, denn Sonja Ullrich schildert das Leben so, wie es ist, mit allen Ecken und Kanten. Weiterlesen »

Henk Voss will mit seinem ehemaligen Partner Kittel einen Neuanfang wagen und sie gründen eine neue Detektei in Münster, in einer schicken Büroetage direkt am Kreativkai. Während Kittel in Emsdetten eine Fortbildung besucht, erhält Voss von Antje Nebel, einer Mitarbeiterin von Münster Marketing, einen Auftrag. Er soll den verschwundenen Jens Defries finden, der bei den bevorstehenden Reformationsspielen Jan van Leiden darstellen soll. Doch bevor er sich auf die Suche machen kann, muss er Kittels Fall übernehmen.

Heiner Fricke, der Besitzer von Biotop, ein Vollwertrestaurant für den schmalen Geldbeutel, wird erpresst. Voss springt für einen erkrankten Kellner ein, um dem Verfasser der Erpresserbriefe auf die Spur zu kommen. Da wird in einem Essen ein menschlicher Finger entdeckt, und Fricke wird in seinem Büro tot aufgefunden. Kurze Zeit darauf besucht Voss Frickes Konkurrenten Götz Wallenstein in seinem noblen ökologischen Restaurant „Grüner Winkel“. Als in dem Restaurant ein weiterer menschlicher Finger im Essen gefunden wird, ist Voss der Hauptverdächtige und wird zunächst verhaftet.

Auf der Suche nach Jens Defries besucht Voss den Theologen Professor Haberland und entdeckt dabei einen Bilderrahmen mit einem Foto, das vier Männer zeigt. Rechts und links neben Haberland sind Fricke und Wallenstein zu erkennen, die früher eine eingeschworene Gruppe der Wiedertäufer waren. Weiterlesen »

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