Nachdem sich bereits vor etwa sechzehn Jahren 78% der Husumer bei einem Bürgerentscheid gegen die Bebauung des Dockkoog ausgesprochen hatten, kam das Thema nun erneut auf den Tisch. Ein potentieller Investor hat den Kommunalpolitikern, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, seine Pläne für ein Dockkoog-Resort vorgestellt, in das er bis zu 30 Millionen Euro investieren möchte. Da bekanntlich die Wirklichkeit die besten Geschichten schreibt, hat die Meldung über das geplante Bauvorhaben den Autor Andreas Schmidt zu seinem Krimi WattenMord inspiriert.

Noch bevor morgens um neun die ersten Besucher in das Multimar Wattforum in Tönning stürmen um die Unterwasserwelt der Nordsee zu bestaunen, macht eine Mitarbeiterin einen ersten Rundgang durch die Ausstellung, um die Anlage hochzufahren. Dabei entdeckt sie am Grund des knapp dreihunderttausend Liter fassenden Großbeckens eine Leiche. Die ermittelnde junge Kommissarin Wiebke Ulbricht und ihr Partner Hauptkommissar Jan Petersen von der Husumer Kripo erfahren, dass es sich bei dem Toten um den Immobilienkaufmann Holger Heiners, den Investor für ein geplantes Ferienresort am Dockkoog, handelt. Einem Bauvorhaben, das immer wieder auf Kritik bei den Anwohnern und bei Umweltschützern stößt. Doch dem Umweltschützer und hauptberuflichen Lehrer Torben Schäfer trauen die ermittelnden Beamten keinen Mord zu. Weiterlesen »

Illegale Downloads im Internet und die Gefahr, die von einem allzu leichtfertigen Umgang mit den persönlichen Daten in sozialen Netzwerken ausgeht, sind hochaktuelle und brisante Themen, mit denen sich der Kriminalroman Netzkiller von Oliver Wolf auseinandersetzt.

Jochen Winter und seine beiden Freunde Ralf und Armin sind begeisterte Gleitschirmflieger und verbringen ein Wochenende im Nordschwarzwald in der Nähe von Freudenstadt. Von einer Art Hochebene starten sie trotz einiger starker Turbolenzen zu einem Flug, bei dem Ralf versucht, auch wieder auf dem Startplatz zu landen. Doch kommt er für eine Top-Landung viel zu hoch an den Platz heran und sein Schirm verfängt sich in einem Baum. Einige der Äste geben nach, er stürzt aus etwa drei Metern Höhe zu Boden und landet auf einer Leiche, die dort schon einige Tage gelegen haben muss.

Offensichtlich eine weitere Leiche einer Mordserie, in der landesweit ermittelt wird, stellt Kommissar Bürkle vom Landeskriminalamt fest. Inzwischen der sechste Tote, der dem Gamemaster zum Opfer gefallen ist. Das Bundeskriminalamt hatte verschiedene Hinweise erhalten, wonach mehrere Personen, meist Jugendliche, die sich auf einer Internetseite mit illegalen Downloads registriert haben, eine E-Mail mit dem Satz: „Das Spiel beginnt.“ erhalten haben. Weiterlesen »

In dem sehr ungewöhnlichen Krimi Aus. Amen! von Walter Müller ist nichts so, wie es scheint. Der 61-jährige Martin Klinger wird von seiner Putzfrau Jovanka Eberherr tot unter einem Stapel Bücher aufgefunden. Oberinspektor Hermann Bauer von der Kripo Salzburg versucht nun mit seiner Kollegin Edith Kuzmany herauszufinden, ob es sich um Mord, Selbstmord oder lediglich um einen Unfall handelt. Bei dem Toten wird kein Handy gefunden, dafür aber 10.000 Euro in bar und Pornocassetten, die zu allerhand Spekulationen Anlass geben. Doch kann die Gerichtsmedizinerin Dr. Elisabeth Taschner keine Spermaspuren nachweisen, die man zu finden glaubte. Besondere Aufmerksamkeit wird auch dem weißen Inhalt eines Briefchens gewidmet, denn wer Pornos ansieht, konsumiert sicher auch Kokain.

Aber es scheint alles nicht zusammen zu passen. Denn in der Wohnung findet sich kein Videorecorder. Und obwohl eine große Summe Bargeld vorhanden ist, weisen die Kontoauszüge kein Vermögen aus. Klarheit erhofft man sich daher von Martin Klingers Halbschwester Veronika Klinger und seinem Freund Wolf Königshofer. Ein Testament, in dem eine Prostituierte Namens Tamara als Erbin eingesetzt ist, macht das Chaos perfekt. Doch weder die Putzfrau des Toten, noch sein Freund, haben je von einer Tamara gehört. Weiterlesen »

Ediew Chasimikow hat durch Zufall ein Gespräch tschetschenischer Terroristen aufgeschnappt. Den Inhalt gibt er weiter, bis das „Geheimnis“, bei dem es sich um eine Mörderische Fracht handelt, bei der Russin Elena Bakarova landet. Dabei geht es um einen Anschlag auf einen russischen Öltanker. Elena, die das verhindern will, schlägt sich zu ihrem alten Vertrauten, dem Neuropsychologen Dr. Thomas Nyström nach Deutschland durch und entgeht dabei nur knapp dem Tod. Denn der ehemalige Bosnienkämpfer Yves Morisaitte hat mit ihr noch eine alte Rechnung zu begleichen. Dr. Nyström hat vor zwei Jahren versucht, Morisaitte mit einer Überdosis Insulin zu töten, da dieser seine Geliebte Helen Jonas umgebracht hat. Morisaitte sinnt nun seit zwei Jahren auf Rache und hat es ebenfalls auf die Schwester von Helen, auf Anna Jonas abgesehen. Dr. Nyström wiederum plagen Schuldgefühle, da er sich seinerzeit der Künstlerin Jaqueline van t-Hoff bedient hat. Sie war die Geliebte von Morisaitte und hat ihn an Dr. Nyström verraten. Der konnte den Verrat allerdings nicht für sich behalten und hat damit den Mord an Jaqueline heraufbeschworen.

Dr. Nyström stellt sich zusammen mit Anna und Elena nun die Frage, was wohl an dem gehüteten Geheimnis dran sein kann und wo bzw. wann der Angriff stattfinden soll. Die drei kommen zu dem Schluss, dass aller Wahrscheinlichkeit nach das Ziel die Ostsee sein wird. Weiterlesen »

Leo Leutzinger hat das Ingenieurbüro mit acht Angestellten von seinem Vater übernommen und sich auf dessen Anraten Marc als Geschäftspartner in den Betrieb geholt. Einen unablässigen Jäger nach Aufträgen, der unermüdlich ist, wenn es ums Geldverdienen geht. Doch obwohl Leo den Betrieb seit sieben Jahren leitet, gilt er immer noch als der Juniorchef. Er wäre sicherlich ein guter Schreiner geworden und hätte gerne eine eigene Schreinerei aufgemacht. Doch nach dem Tod der Mutter konnte er sich nicht gegen den Vater wehren und so studierte er Ingenieurwissenschaft. Mit fast siebenunddreißig Jahren muss er es nun bald schaffen, das Büro zu verkaufen, denn sonst wäre er zu alt, um anderswo neu anzufangen.

Seine Frau Jelli hatte er in der Mensa der Universität kennengelernt. Sie war etwas jünger und studierte Mathematik. Hätte er sich dem Vater widersetzt, hätte er sie nicht kennengelernt, denn sie hätte sich nicht für einen Schreiner interessiert. Im Herbst nach dem Studienabschluss heirateten sie und im Sommer darauf kam Carolin zur Welt.

Das gemeinsame Familienleben zu dritt wird von Jelli organisiert und durch ihre Planung bestimmt, denn sie überlässt nichts dem Zufall. Doch dann passiert ein Unglück, seine Tochter Carolin wird angefahren und erleidet eine schwere Hirnverletzung. Weiterlesen »

Die 8-jährige Karla Becker aus Minden-Hahlen will am Sonntag bei ihrer Freundin Mirijam übernachten. Am Montag wartet ihre Mutter Katharina nach der Schule vergeblich auf sie und macht sich Sorgen. Von der Freundin erfährt die Mutter, dass sich die Mädchen gestritten und getrennt haben. Bald wird auch zur Gewissheit, dass Karla auch nicht in der Schule war. Denn der Paketbote Horst Engelmann hat Karla aufgegriffen und es folgt sein Mörderischer Feldzug.

Kriminalhauptkommissar Alexander Rosenbaum, gerade von Berlin nach Minden versetzt, hat den Eltern der kleinen Karla eine schlimme Nachricht zu überbringen. Ihre Tochter wurde tot aufgefunden, nachdem sie sexuell missbraucht wurde. Karla war zuletzt im Pferdestall bei Paul Mertens, dem stotternden Dorftrottel. Alle Indizien sprechen gegen ihn und das langt für Rosenbaum und seine Kollegin Heike Langenkämpfer von der Spurensicherung aus, Paul in Untersuchungshaft zu nehmen. Doch nachdem er kurze Zeit später schon als Täter ausscheidet, wird er auf freien Fuß gesetzt. Aber kaum ist er wieder zurück bei seinen Eltern, wird er von den Nachbarn bedrängt und es kommt zu einem Unglück. Weiterlesen »

Die Mordkommission in Rostock sieht sich vor eine neue Herausforderung gestellt: Während einer nächtlichen S-Bahn-Fahrt wird der Lette Andriejus Medanauskas laut Obduktionsbericht mit acht Messerstichen getötet. Da sich der Mörder im Zug befunden haben muss, konzentrieren sich die Vernehmungen der ermittelnden Beamten Jonas Uplegger und Barbara Riedbiester auf eben diese Personen, die mit im Zug gesessen haben. Rüdiger Sokolowski vom Bahnschutz kann ihnen glücklicherweise ziemlich präzise Angaben darüber machen, welche Fahrgäste wo hinzu- bzw. ausgestiegen sind. Und immerhin sind ihm zwei Rocker aufgefallen, die das Rauchverbot missachtet haben.

Von der Familie des Toten erfahren Uplegger und Riedbiester, dass der auf einer Störfarm als Produktionsleiter Beschäftigte einen Betriebsrat gründen wollte und sich damit kaum bei seinem Chef beliebt gemacht haben dürfte. Die Eltern des Ermordeten betreiben zwei nicht gut gehende Restaurants und die Gerüchteküche weiß von Geldwäsche und Mafia zu berichten. Die Beamten suchen die frühere Freundin Medanauskas auf, die ihm allerdings von seinem Freund Morten Kröner ausgespannt wurde. Von ihr erfahren sie nichts von Bedeutung und bei einer durchgeführten Hausdurchsuchung bei Kröner stoßen sie auf Kokain. Weiterlesen »

Mit einem Epilog „Wie es gewesen sein muss“ beginnt Paulus Hochgatterer seinen Roman Das Matratzenhaus. Eine Frau geht mit einem Mädchen eine flache Anhöhe empor. Bevor sie das Haus betreten, ergreift das Mädchen ihre Hand. Zwei Männer und eine Frau unterhalten sich in einer fremden Sprache in der Halle. Sie bekommt von einem der Männer einen Umschlag und lässt das Mädchen los. Sie zählt das Geld aus dem Umschlag und verlässt das Haus, ohne sich umzublicken. Vielleicht lacht sie, vielleicht schreit sie auch.

Raffael Horn ist Psychiater im örtlichen Krankenhaus der fiktiven österreichischen Kleinstadt Furth am See. Seine Frau Irene arbeitet als Lehrerin, spielt leidenschaftlich Cello und hat ein Verhältnis mit einem durchgeknallten Benedektinermönch. Er befasst sich mit einer früh gestörten Selbstverletzerin und scheitert an dem Versuch die Zuneigung zu seinem Sohn Tobias zu finden. Nur der Sex mit seiner Ehefrau ist für ihn noch immer das Beste, was es gibt.

Kommissar Kovacs ermittelt in einem Fall, in dem ein junger Mann aus einer Höhe von sechzehn Metern von einem Baugerüst gefallen ist und sofort tot war. Ein anderer junger Mann versucht, sich ohne ersichtlichen Grund zu erhängen, wobei ihm aber ein nachgebender Haken das Leben rettet. Weiterlesen »

Stefan Raschmann lebt und arbeitet seit Jahren in Mali als Schreiner. Für Dauda Wueleguem, einen betuchten Afrikaner, soll er eine Küche anfertigen. Als er jedoch die Bekanntschaft eine seiner Frauen macht, ist er sofort von ihr angetan. Er trifft sich mit Fatoumata öfter als nötig und die Beiden verlieben sich ineinander. Obwohl Stefan mit vielen afrikanischen Bräuchen vertraut ist, ahnt er nichts von den Problemen, die eine solche Verbindung nach sich ziehen. Sein Arbeitskollege Abdulaj warnt ihn immer wieder und fürchtet ein drohendes Unheil. Doch Stefan trägt noch an einer Last aus seiner Vergangenheit, über die er mit niemandem sprechen mag und schlägt alle Warnungen in den Wind.

Unterdessen erwirbt Philipp Laube von Jussuf eine Maske zu einem astronomischen Preis, die er nach Deutschland schmuggeln will. Dieser Maske Awa wird eine jahrtausendealte Magie der Dogon nachgesagt und nur alle 60 Jahre wird sie für ein Ritual benutzt. Jussuf kommt unmittelbar nach der Übergabe auf mysteriöse Weise ums Leben. Dauda Wueleguem ist der Drahtzieher dieser Transaktion und fürchtet nun auch um sein Leben, denn „Der Fluch der Dogon“ wird ihm immer wieder von seiner Schwiegermutter vor Augen geführt. Philipp fühlt sich nach einem Gastmahl bei Dauda zunehmend schlechter. Selbst nach seiner Ankunft in Deutschland ist man im Tropeninstitut ratlos und hat keine Erklärung für seine Unpässlichkeit. Weiterlesen »

Die Mörderjagd kann spannend und fesselnd sein, doch wie man dabei dem Leser auch noch etwas Wissen über Flora und Fauna vermittelt, zeigt Christian Oehlschläger mit seinem Kriminalroman Der Waldvogel. Denn bereits bei dem Titel des Romans handelt es sich nicht, wie man annehmen könnte, um einen Vogel, sondern um einen Schmetterling, der letztendlich entscheidend zur Aufklärung des Falls beiträgt.

Der Aussteiger Bruno Janoske lebt in den Waldgebieten zwischen Hannover und Celle und vermeidet den Kontakt zu anderen Menschen. Er lebt von dem, was die Natur ihm bietet und was Waldbesucher achtlos zurücklassen. Auf einem Waldparkplatz an der Landstraße L310 zwischen Celle und Fuhrberg beobachtet er die Prostituierte Laryssa, die dort in einem Sexmobil ihrem Gewerbe nachgeht. So wird er Zeuge, wie der Freier Gottfried Märtens, der eine Vorliebe für Rollenspiele hat, fluchtartig das Sexmobil verlässt. Die Prostituierte wurde ermordet, mit einem Blumendraht erdrosselt und die Ermittler der Mordkommission Celle vermuten einen Sexualtriebtäter. Janoske, der das Geschehen am Tatort weiterhin beobachtet, wird von einem Reporter entdeckt und fotografiert. In Panik geraten, flüchtet er in das weitläufige Waldgebiet und macht sich dadurch verdächtig. Weiterlesen »

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