Sprachkalender Spanisch 2012 von Carlos Sanz

Sprachkalender Spanisch 2012
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Eine neue Sprache zu erlernen ist immer eine Herausforderung. Besonders macht es den Erwachsenen zu schaffen, die das Lernen nicht mehr gewohnt sind. Da werden Karteikarten nach einem alt bekannten Muster angelegt und gut gemeinte Tipps von Freunden und Bekannten beherzigt. Der Harenberg Verlag bietet mit seinem Sprachkalender Spanisch 2012 – Sprachen lernen leicht gemacht eine weitere Möglichkeit, auf interessante und abwechslungsreiche Art eine Sprache zu lernen.

In kurzen, abgeschlossenen Geschichten oder Dialogen, die häufig durch Cartoons eine amüsante Auflockerung erfahren, wird der Lauf eines Jahres erzählt. Wobei es sich um Themen handelt, die praxisbezogen und sinnvoll sind. Den Jahreszeiten entsprechend wird von Ereignissen berichtet oder es werden Unternehmungen beschrieben. Im Winter kann es eine Schlittenfahrt sein, im Sommer ein Besuch im Schwimmbad. Natürlich finden auch alle Feiertage und ihre Bräuche eine Erwähnung. Derjenige, der seine Sprachkenntnisse mit diesem Kalender vertiefen möchte, begleitet eine imaginäre Familie durchs Jahr. Der Vater arbeitet als Bauunternehmer, ein Sohn studiert, die Tochter geht aufs Gymnasium und der jüngste Sohn ist erst sieben.

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Engel des Vergessens von Maja Haderlap

Engel des Vergessens
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Das Mädchen lebt mit ihren Eltern, Geschwistern und der Großmutter in Kärnten, nahe der slowenischen Grenze. Ihre Großmutter erzählt oft von früher, vom Krieg und vom KZ in Ravensbrück. Sie hat ihr Lagerheft noch aufbewahrt und blättert darin. Der Enkelin erzählt sie von ihrer Heimkehr und den vielen verhafteten Nachbarn, die in den Tod geschickt wurden. Auf Spaziergängen kommen sie an unbewirt- schafteten Höfen vorbei, deren Bewohner im Krieg geblieben sind. Die Enkelin hört, dass auch andere von ihrer Flucht berichten, wie sie im Lager überlebt haben und von Internierungslagern für Kinder ist die Rede. Sie besucht ein ehemaliges KZ und sieht dort den Vater zum ersten Mal weinen. Von einem Tonband hört sie die Schreie von Kindern, die nach der Mutter rufen.

Maja Haderlap lässt in Engel des Vergessens ein Mädchen in der Ich-Form von ihrer Kindheit berichten, wie sie mit der Großmutter für den Vater Zigaretten schmuggeln soll, wie sie mit einer Kindergruppe nach Bibione fährt und wegen eines traumatischen Erlebnisses Angst hat schwimmen zu lernen. Das Verhältnis der Eltern ist gespannt und manchmal sieht sie die Mutter weinen. Nach der Schulzeit zieht sie von zu Hause fort, um Theaterwissenschaften zu studieren. Hier finden sich deutliche Parallelen zur Biographie der Autorin. Denn auch sie hat diesen Studiengang für sich gewählt und ihr Heimatort Eisenkappel ist sicher nicht zufällig auch der ihrer Protagonistin. Es könnte sich fast schon um einen autobiographischen Roman handeln.

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Interview mit Marina Heib über ihren neuen Thriller Parasiten

Marina Heib
Foto ©Thomas Leidig
Marina Heib ist im Saarland geboren und lebt seit 1988 in Hamburg. Nach ihrem Abitur hat sie Orientalistik und Philosophie studiert und schreibt heute Kriminalromane und Drehbücher. Außerdem hält sie Lesungen aus ihren bereits erschienenen Werken. Nach ihren Kriminalromanen Der Bestatter, (vormals unter dem Titel Weißes Licht erschienen), Eisblut, Tödliches Ritual und Puppenspiele ist Parasiten der fünfte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

Einen schönen guten Tag Frau Heib! In Ihrem neuesten Thriller Parasiten geht es unter anderem auch um diese für uns Menschen lästigen Tierchen. Wie konnten Sie die Empfindungen so detailliert beschreiben, die ein davon befallener Mensch hat? Sie haben für Krankenhausserien Drehbücher geschrieben. Haben Sie aus dieser Quelle vielleicht Informationen geschöpft?

Nein, da habe ich andere Quellen benutzt. Ich recherchiere immer sehr viel, um präzise zu schreiben. Als Quellen nutze ich das Internet, Fachliteratur und je nach Thema auch Gespräche mit Betroffenen und Fachleuten, damit ich ein möglichst realistisches Bild habe.

In dem Buch geht es ja in erster Linie um die Machenschaften der Schlepperbanden, die Frauen in die Prostitution zwingen.

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Tochter des Dschungels von Zoya Phan und Damien Lewis

Tochter des Dschungels
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Zoya Phan ist eine Tochter des Dschungels und gehört zum Stamm der Karen, einer ethnischen Minderheit in Burma. Ihre Erinnerungen reichen bis zu ihrem zweiten Lebensjahr. Mit ihren Geschwistern hat sie in ihrer Kindheit jede Menge Spaß gehabt. Mit einer Schleuder gingen sie auf Vogeljagd und sie haben Käfer in der Glut geröstet, nachdem sie zuvor mit ihnen gespielt hatten. Sie brauchten keine Uhr, denn sie richteten sich nach dem Hahn und auch eine Tür war nicht nötig, weil niemand bei ihnen im Dorf etwas gestohlen hat. Ihr Hauptnahrungsmittel bestand aus Reis und es kam vor, dass das Essen mit Maden durchsetzt war. Die Familie war so arm, dass das Geld nicht einmal für die Schulhefte langte.

Zoyas Eltern hatten sich der Karen National Union (KNU), dem aktiven Widerstand, angeschlossen. Denn das burmesische Regime will das Volk der Karen systematisch ausrotten. Zoyas Vater hat eine Universität besucht und war als politische Führungsperson sehr geachtet. Als die burmesische Armee immer näher rückte und Zoya die ersten Bomber sah, wurde Manerplaw evakuiert. Überstürzt und mit ihren wenigen Habseligkeiten hat sich die Familie dem Flüchtlingsstrom nach Thailand angeschlossen.

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Parasiten von Marina Heib

Parasiten
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In dem Thriller Parasiten von Marina Heib ist Christian Beyer der Chef der Soko, einer Sondereinheit, die zum Zweck der Jagd nach Serienkillern gegründet wurde. Die auf ungewöhnliche Weise zugerichtete Leiche von Henning Petersen, eines jungen Volontärs der Hamburger Morgenpost, gibt nicht nur ihm Rätsel auf. Wenn er an einem brisanten Fall gearbeitet hätte, müsste sein Kollege Walter Raumsauer davon gehört haben, was aber augenscheinlich nicht der Fall war. Zusammen mit seinen Kollegen Eberhard Koch, einem Spezialisten in der Spurensicherung, Daniel Meyer-Grüne, der sich als ehemaliger Hacker unverzichtbar gemacht hat, Volker Jung, einem Verhörspezialisten und Pete Altmann, einem Sprachgenie, führen ihn die Ermittlungen zum Lover des Ermordeten: Danylo Savchenko.

Psychologie-Dozentin Anna Maybach ist mit Kommissar Beyer liiert. Sie liebt klassische Musik und hat erst kürzlich ein Konzert besucht. Danylo Savchenko sollte mit Sofia Suworow auftreten, die er schon seit seinen Kindheitstagen aus Moskau kennt. Doch Danylo erscheint nicht zum Auftritt und Anna erinnert sich, wie verstört Sofia alleine auf der Bühne stand. Den ermittelnden Beamten wird schnell klar, dass hier ein Zusammenhang bestehen muss.

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Der Proband von Guido Kniesel

Der Proband
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Vor über einem Jahr hat sich die Frau von Paul Amon mitsamt der 6-jährigen Tochter auf und davon gemacht. Die Alkoholexzesse ihres Mannes wollte sie sich und der Kleinen nicht länger zumuten. Bis heute hat es Paul einfach nicht geschafft, davon loszukommen. Auch jetzt sitzt er wieder in seiner Lieblingskneipe. Er hat eine Verletzung am Kopf und kann sich nicht erinnern, woher sie rührt. Doch es tauchen immer diese bruchstückhaften Erinnerungen an ein Mädchen in Todesangst auf. Erst, als Paul eine Unterhaltung der anderen Gäste aufschnappt, nimmt sein Verdacht immer konkretere Formen an. Ein junges Mädchen soll auf offener Straße vergewaltigt worden sein. Zum Glück hat der Täter von seinem Opfer gelassen, weil ihm jemand einen Schlag auf den Hinterkopf verpasst hat. So erklärt sich also seine Verletzung! Es passt alles zusammen. Er hat einen Filmriss und kann sich an nichts mehr erinnern. So weit ist es mit ihm schon gekommen? Dass er Mädchen vergewaltigt? Er muss etwas unternehmen, es kann und darf so nicht weitergehen.

Paul meldet sich auf ein Inserat, in dem eine dauerhafte Heilung der Alkohol- und Nikotinsucht versprochen wird. Damit wird er Der Proband in Guido Kniesels Thriller. Unter der Leitung von Prof. Richter arbeiten Dr. Peter Kalinski, Dr. Ramona Gallis und Frank Reichenau seit nunmehr zehn Jahren an einer Therapie, die Menschen von ihren Süchten befreien soll.

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Der Fluch der Dogon von Christof Wackernagel

Der Fluch der Dogon
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Stefan Raschmann lebt und arbeitet seit Jahren in Mali als Schreiner. Für Dauda Wueleguem, einen betuchten Afrikaner, soll er eine Küche anfertigen. Als er jedoch die Bekanntschaft eine seiner Frauen macht, ist er sofort von ihr angetan. Er trifft sich mit Fatoumata öfter als nötig und die Beiden verlieben sich ineinander. Obwohl Stefan mit vielen afrikanischen Bräuchen vertraut ist, ahnt er nichts von den Problemen, die eine solche Verbindung nach sich ziehen. Sein Arbeitskollege Abdulaj warnt ihn immer wieder und fürchtet ein drohendes Unheil. Doch Stefan trägt noch an einer Last aus seiner Vergangenheit, über die er mit niemandem sprechen mag und schlägt alle Warnungen in den Wind.

Unterdessen erwirbt Philipp Laube von Jussuf eine Maske zu einem astronomischen Preis, die er nach Deutschland schmuggeln will. Dieser Maske Awa wird eine jahrtausendealte Magie der Dogon nachgesagt und nur alle 60 Jahre wird sie für ein Ritual benutzt. Jussuf kommt unmittelbar nach der Übergabe auf mysteriöse Weise ums Leben. Dauda Wueleguem ist der Drahtzieher dieser Transaktion und fürchtet nun auch um sein Leben, denn „Der Fluch der Dogon“ wird ihm immer wieder von seiner Schwiegermutter vor Augen geführt. Philipp fühlt sich nach einem Gastmahl bei Dauda zunehmend schlechter. Selbst nach seiner Ankunft in Deutschland ist man im Tropeninstitut ratlos und hat keine Erklärung für seine Unpässlichkeit.

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Das schönste Wort der Welt von Margaret Mazzantini

Das schönste Wort der Welt
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Gemma ist verheiratet und lebt mit Giuliano in Rom. Vor 16 Jahren ist sie ihm unter ungewöhnlichen Umständen begegnet. Heute, mit 53 Jahren, erhält sie völlig unverhofft einen Anruf von Gojko aus Sarajevo. Gemma müsste unbedingt zu einer geplanten Kunstausstellung kommen, bei der auch Fotos von Diego gezeigt werden, dem Vater ihres Sohnes Pietro. Erinnerungen werden wach, Diego, ihre große Liebe. Wie die Zeit vergeht! Warum meldet sich Gojko erst jetzt? Sie zögert, aber schließlich kann Gojko sie doch überreden. Mit Pietro fliegt sie nach Sarajevo, ohne zu ahnen, welchen Geheimnissen sie dort auf die Spur kommen wird.

In dem Roman Das schönste Wort der Welt von Margaret Mazzantini begibt sich Gemma auf die Spuren ihrer Vergangenheit und erinnert sich, wie alles vor 24 Jahren begann. Als 29-Jährige hat sie an ihrer Masterarbeit geschrieben und Gojko war in Sarajevo ihr Fremdenführer. Er hat sie mit Diego bekannt gemacht, einem 24-jährigen Fotografen aus Genua. In dieser Liebe hat sie keine Zukunft gesehen und heiratet ihren Verlobten aus Rom. Doch diese Ehe hält nicht lange und sie zieht es zu Diego zurück nach Sarajevo, wo sie in ärmlichen Verhältnissen leben. Seine Fotos bringen kaum Geld ein und Gemma weiß, dass sie sich kein Kind leisten können.

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Gold von Michael Crichton

Gold
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Charles Hunter gehört zu den Freibeutern, die im 17. Jahrhundert die karibischen Gewässer unsicher machen. Ihm ist zu Ohren gekommen, dass vor Leres, einer kleinen Insel in der östlichen Karibik, ein spanisches Handelsschiff mit Tonnen von Gold an Bord ankert. Und genau um dieses Gold dreht es sich in dem Abenteuerroman Gold von Michael Crichton. Charles Hunter hat in Sir James Almont, dem Gouverneur von Jamaika, einen Vertrauten und Verbündeten und gemeinsam beschließen sie, die spanische Schatzflotte zu kapern. Natürlich ist auch genau festgelegt, wer welchen Anteil am Gold erhalten soll.

Captain Charles Hunter will schnell aufbrechen und mit der Cassandra in See stechen. Er plant nur zwei Tage für die Aufstellung seiner Mannschaft, um keine Zeit zu verlieren. Von Whisper lässt er sich das Gelände um die Festung Matanceros genau erklären, die als uneinnehmbar gilt. Don Diego de Ramano kann er zu dem gefährlichen Unternehmen überreden, da dieser mit Cazalla, dem Kapitän des Handelsschiffes, noch eine persönliche Rechnung zu begleichen hat. Don Diegos Aufgabe in dieser Mission ist es, ein spezielles Schießpulver zu entwickeln. Mr. Enders wird angeheuert, weil er wie kein anderer Segelschiffe lenken kann. Bassa ist zwar stumm, aber wird zur Überwindung einer steilen Felswand benötigt und Lazues Augen sehen mehr als andere. Darüber hinaus verfügt Lazue als Frau, die sich als Mann ausgibt, über Möglichkeiten von unschätzbarem Wert. Und schließlich will Hunter auch nicht auf den skrupellosen Killer Sanson verzichten.

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Special Delivery. Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern von Volkmar Hansen (Hrsg.)

Special Delivery. Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern
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In dem nur in einer geringen Auflage von 700 Exemplaren vom „Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V.“ herausgegebenen Buch geht es um die Nachlässe von Künstlern und um die Personen, die später zu den Verwaltern ihrer Nachlässe wurden. Es handelt sich hierbei um Dichter bzw. Schriftsteller, Maler oder Musiker und bis auf eine Person, nämlich Marlene Dietrich, sind sie männlicher Abstammung. Jeder Persönlichkeit ist ein eigenes Kapitel gewidmet, wobei sich die Reihenfolge der Namen weder dem Alphabet unterordnet, noch handelt es sich um eine Chronologie nach Geburtsdaten. Der Leser kann somit nur mutmaßen, welche Gründe für die gewählte Reihenfolge ausschlaggebend waren.
Neben dem Lebenslauf des jeweiligen Künstlers werden Kontakte zu anderen Künstlern und Intellektuellen aufgezeigt. Oftmals war es für die Nachlassverwalter mit großen Mühen und Schwierigkeiten verbunden, die Werke während des Krieges vor den Nationalsozialisten zu verstecken und somit der Nachwelt zu erhalten. Aufgelistet werden die Gegenstände, die sich nunmehr in Archiven befinden. Dazu gehören beispielsweise Tagebuchaufzeichnungen, Manuskripte, Zeitungsausschnitte, Fotoapparate samt Negativen, geführte Schriftverkehre und auch Manschettenknöpfe, ein Abguss von Händen oder ein Original-Gips.

Jedes Kapitel über einen Künstler wird durch eine reichliche Auswahl an Bildern ergänzt. Das können Fotografien von ihnen selbst sein oder Fotos der heute archivierten Gegenstände.

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